Erläuterung:
Nun ist es Zeit für den Hirten, zurückzukehren in die Welt. Diese zu sehen, wie sie wirklich ist. Anhaftungen an das vermeintlich Erreichte, sind fehl am Platz. Der Weg des Hirten geht zurück in die normale Alltagswelt mit ihren Gefahren der Verblendung, den Wirrungen. Als normaler Mensch, der seine Schwächen nun kennt und mit Gelassenheit und Humor trägt, taucht der Hirte nun ein, in das alltägliche Leben. Er prahlt nicht mit seinen Erfahrungen, trägt diese nicht zur Schau. Er erfreut sich an der Welt, erkennt ihre Substanzlosigkeit und lebt genügsam und zufrieden im Einklang mit Allem was ihn umgibt. Dieser Schritt der Rückkehr, das „Zurück in die Welt“ statt als Einsiedler seine Tage zu verbringen ist der finale Schritt eines „Erwachten“. Die Rückkehr zum Wohle aller Wesen ist dem Bodhisattva Gedanken geschuldet, der ausdrückt, dass es zur Befreiung der Welt nötig ist, seiner Umgebung durch Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe zur Seite zu stehen. „Selbstlosigkeit“ bzw. selbstloses Handeln ist eine gute Beschreibung, diese altruistische, aus tiefster innerer Erkenntnis herrührende Motivation zu beschreiben. Ohne Eigennutz stellt man sich in den Dienst des „größeren Ganzen“, zum Wohle alles fühlenden Wesen. Buddhaschaft ist erreicht. Der Hirte ist völlig frei.