Totan Brangassivo Drake
Art of Zero
Die Übersichtsseite zu den Werken von Mathias Schneider finden Sie unter nachfolgendem Link:
Art of Zero
Dokumentation
Ich bearbeite seit über 20 Jahren eine Werkschau und Aufbereitung zu meiner Kunstsache. Dabei gehe ich sehr meditativ vor. Ich erarbeite alles aus meinem eigenen Fundus. Meine Werke tragen alle Mängel sichtbar an sich, die von mir unmöglich aufzuheben sind.
Wer mit ausreichend Respekt und Geduld vor mein Werk tritt, steht vor den verbliebenen Spuren von zwei Jahrzehnten des Suchens. Manches ist zum Glück schon ausgemerzt worden, was Übel gewesen ist. Verbleiben sollten gute, geeignete und schöne Werke. Ich zeige ihnen sporadisch den Weg auf, den ich zurückgelegt habe.
Doch jeder Weg, der dargestellt werden will, muss an seinem Ursprung beginnen. Um zu verstehen, wie dieses organische Auswachsen möglich geworden ist, muss der Blick dorthin gelenkt werden, wo keine Strukturen greifen: in den unwägbaren Rahmen der Null.
Impuls
Die Zeit wird voraussichtlich stets invariabel sein. Das wäre ein großes Glück. So habe ich es geglaubt. Doch würde ich mir dessen nicht sicher sein können.
Lediglich den Ort, wo sich etwas zum jetzigen Moment aufhält, kann ich gut erkennen. Dazu muss mir die Sache vor Augen kommen.
Leitspruch
Haben sich die Wellen auch gegenseitig hochgeschaukelt, so hat der Wind doch das Wetter aufgefrischt.
Immer dann, wenn ich mich auf die Gewissheit einer vermeintlichen Objektivität der Aussage berufen habe, muss ich prüfen, ob es nicht doch gegen geltende Gesetzmäßigkeiten bei der Beschreibung der genannten Dinge verstoßen würde. Objektiv gesehen bin ich als Person stets mit sinnlichen Eigenheiten behaftet.
Das Leben als Mensch bringt etwas für mich mit sich. Das sollte ich gutheißen. Die Phänomene des eigenen Lebens stellen die Grundlage der Erkenntnis für mich dar. Es wird stets subjektiv erfahren, was gegeben ist.
Zu viel Menschlichkeit könnte es bei mir nicht geben. Das würde nichts Mögliches sein. Wäre der Versuch, als Mensch sich selbst aufzugeben, nicht töricht?
Gedanke
Falls ich mich zu den gewöhnlichen Belangen meines Daseins normal auszudrücken weiß, wäre doch zu vermuten, dass mir das Verständnis für die Dinge meines Lebens gegeben ist.
Wer das einsehen möchte, mit dem werde ich mich sicherlich gut unterhalten können. Ich glaube, dass ich mit ihm zurechtkommen werde. Also spricht man miteinander. Dann wird man wahrscheinlich schon bald einen Eindruck voneinander gewinnen, der besagt, was das Gegenüber für ein Mensch ist.
Von dieser Warte aus sollte es für mich nicht mehr weit sein, bis ich feststellen werde, was seine Person ausmacht. Mit einer solchen Idee bin ich gut vertraut. Schließlich werde ich anerkennen, was ich glaube. Das braucht nichts Falsches zu sein.
Man sollte in seinem Leben so gut bestehen, wie man sich das wünscht. Jeder sollte etwas Geeignetes erreichen können. Dafür setze ich mich ein.
Da suche ich nach Gelegenheiten, um füreinander da zu sein und meine Mitmenschen auf gute Weise zu fördern. Im Miteinander suche ich mein Heil.
Impuls
In meinen Träumen befinde ich mich in einer Welt, in welcher den Menschen die Gerechtigkeit etwas bedeutet.
Ich träume von guten und schlechten Dingen. Nachdem ich wieder erwacht bin, stelle ich mich auf den jetzigen Zustand ein. Dabei führe ich die grundsätzliche Erneuerung meiner Gedanken und Ideen durch. Ich repetiere gewöhnlich einige Texte aus meinen Schriften, um das bewerkstelligen zu können.
Ich erinnere mich gerne an für mich relevante Bilder. Das sind Wünsche und Hoffnungen von mir. Ausgestattet mit gewissen Gefühlen beginne ich den Tag und gehe bald schon an mein Tagwerk. Ich erfülle meine Aufgaben gerne. Das mache ich so gut, wie ich es kann.
Dieses Dasein als Mensch wird von sich aus schon ein Gutes sein. Das Leben wird von mir als Quelle der Wahrheit angesehen.
Dokumentation
Ausgehend von den vielen gelesenen Büchern und den weiten Wegen, die ich schon aus eigener Kraft zurückgelegt habe, habe ich etwas festzustellen. Die Zahl Null hat einen eigenen Mythos, eine Legende.
Ich habe sie als Ansatz zur Beschreibung meiner Kunstform gewählt. Das hat Gründe. Im Gegensatz zu allen anderen Zahlen hat sie keine Referenz und auch keinen Ankerpunkt. Sie steht für den unwägbaren Punkt in einem ungewissen Raum. Da ist die Null das Zero allen Seins. Nichts ist existent, kommt vor, besteht.
Eine Zahl Null und ein Phänomen Null (Zero) stellen uns vor gewaltige Aufgaben. Aus dem Nichts würde niemand etwas schöpfen können, was nicht von selbst bestehen möchte. Da muss man den Einklang der Natur auf natürliche Weise einhalten, weil man nur so zum richtigen Moment ihre Wahrheit verstehen wird.
Es endet aller Irrtum. Fortschreiten kann nur etwas Gutes. Weitergehen können nur richtige Werke. Alles andere wäre obsolet. Das Verworrene verwirft sich von sich aus und entschwindet. Es geht verloren im Sumpf des zeitlichen Gefüges. Die Strukturierungen der Muster in den Handlungen sind einstudierte Obsessionen, die wie Täuschungen alles am Menschen überlagern. Da wird man von sich aus hypnotisiert im Tun begriffen sein, aber nichts von Bedeutung erlangen können.
Das ist mein Ausgangspunkt, den ich als Grenze annehme. Die Zone, die ich von mir fernhalte, ist zugleich mit einem Geschehen behaftet, an dem ich nicht partizipieren möchte. Ich bin zur Null (Zero) hin offen, aber zum definierten Gebiet der strukturierten Zeiten habe ich keinen Bezug. Als Schöpfer mythischer Handlungen mit Hang zu Magie (Arbeit) und Mystik (Innenschau) habe ich keinen Drang nach einer Festlegung des Werks als etwas Nichtiges.
Was von sich aus besteht, hat wahrlich bestanden.
Dokumentation
Der ewige Filmriss und das Verharren in Flashbacks sprachlicher Art haben mich unbeweglich gemacht. Ich reagiere auf die eigenen Gedanken in apathischer Manier, wenn sie mir lediglich jene Brocken widerspiegeln, die andere Leute mir vormals vor den Kopf geworfen haben. Eine Resonanz werde ich keine darauf zeigen, obwohl es intrinsische Prozesse der Erinnerung sind, was mir da regelmäßig widerfährt. Ich habe erkannt, dass ich meine Reaktion nicht mehr bis zu jenen Leuten durchtragen könnte. Sie würden nichts von ihr mitbekommen. Zugleich frisst jeder Moment der Zuwendung zum Nichtigen Lebenszeit und darum auch Lebenskraft.
Alles, was ins Nichts hinein gerichtet wird, hat zu nichts geführt.
So habe ich diesen Filmriss als weiteren Ausgangspunkt von mir angenommen und erkannt, dass ich besser ohne Reaktion auf ihn bleibe. Ich begreife ihn als real, habe aber keine Muße in diesen Momenten des Verlusts meiner eigenen Integrität. Ich streife in Gedanken durch die Gefilde meines bereits erfahrenen Lebens und rekapituliere alle Momente davon. Was ich habe, das lasse ich zu und verbinde es erneut mit meiner jetzigen Kraft.
Scheint das auch obsolet zu sein, so ist es doch mein Leben.
Allein das Unterbinden der Reaktion auf diese Phänomene ist bereits eine Entscheidung für die Erneuerung meiner Stärke und Stabilität. Wer nicht auf den Sog ihrer hypnotischen Wirkung hereingefallen ist, braucht weniger Zeit für seine Restrukturierung und die Initiation besserer Momente. Diese Verhaltensweise schöpft Raum für neue Wege, das eigene Gebiet wird dadurch direkt abgesichert.
So komme ich dazu, trotz der Schwere dieser Erfahrungen, mich im Schutze der eigenen mentalen Sicherheit bewegen zu können. Da ich mein Zepter nicht aus der Hand gegeben habe, besteht alles fort, was mich bedingt.
Damit zu leben und an sich zu glauben, sollte bedeuten, dass man gut in diesem Dasein mit seinen Handlungen vorwärts kommt und darum sein gutes Fahrwasser beibehalten wird.
Ich empfehle es jedem, den idealen Ausgangspunkt richtig zu wählen und den Punkt zu besetzen, wo einmal alles verloren gegangen ist. Auf diese Weise gewinnen wir alles wieder, was uns schon einmal zuteil geworden ist.
Dokumentation
Mit jedem richtigen Wort traue ich mich mehr. Ich lerne viel, weil ich erst das Gebiet abgesichert habe, ehe ich es betrete. Mein Bereich gedeiht kontinuierlich, aber er wird zaghaft von mir erweitert. Im Grunde verhalte ich mich fast wie ein Augur aus alten Tagen. Ich bewege mich kaum vom Fleck. Ich bleibe stets vor Ort und mit wenigen Ausnahmen, die mich in die Nahe Umgebung führen, weil ich Freunde besucht habe, bin ich fest am Orte installiert, wo ich mich initiiert habe.
Aus dieser unbeweglichen Festung des Augurs heraus, die das eigene Gebiet sichert, wird die Wahrnehmung wieder frei für das Vergehen der Zeit. Wenn die Reaktion auf das Fremde schweigt, ordnen sich die verbliebenen Scherben des Daseins neu an. Es beginnt das eigentliche Sammeln – das Leben in seinen reinen Momenten. Da erblüht, was zuvor gediehen ist. Der Durchbruch wird einer sein, der einer Pflanze die Kraft verleiht, trotz des Durchbruchs der Knospen zur vitalen Kraft zu finden und zu sein.
Meine Texte sind oftmals umgarnend. Ich halte solche Strukturen ein, die dem Gewebe meiner Gedanken gerecht werden. Das bedeutet, dass ich einem Häkeln gleich ein gewisses Muster erzeuge. Manches geht durch, manches daran vorbei. Aber immer fügt sich das Werk zu einem Ganzen, bleibt bildnerische Gestaltung und kann für sich bestehen.
Dokumentation
Im Fluss der Zeit zu sein ist etwas wundervolles. Es ist wirklich wahr, dass ich heute sagen kann, wie sehr ich mich freue, dass ich mittels der modernsten Werkzeuge meine Werkschau auf sachliche und inhaltliche Gegebenheiten untersuchen kann.
Neben einer Korrektur der Rechtschreibung erfolgt die Besprechung des Ablaufs der Texte. Das Besondere daran ist, dass es erst jetzt zur Gewohnheit wird, mittels künstlicher Intelligenz in einen kontinuierlichen Dialog mit der ‘Maschine’ zu treten.
Wer dieses Werkzeug einsetzt, der kann es zur Nachahmung anwenden. Das wäre die schwächste Form der Schaffenskraft und darum eigentlich zu verwerfen.
In meinem Fall trage ich mein Anliegen der K.I. direkt vor. Ich lasse sie meine Texte lesen und gewichten. So erreiche ich den Zustand der dialogischen Besprechung auf leichte Weise und brauche keine anderen Menschen zu befragen, die weder Lust noch Zeit dazu haben.
Dank der kontinuierlichen Schau meiner Werke habe ich einen Background, der ausreicht, um mit der Maschine in den Dialog treten zu können. Ich brauche sie, um sie auf meine Weise zu initiieren. Was ich von ihr möchte, das sollte mir bei meiner Aufgabe als Sprachgestalter weiterhelfen und mich weiter voranbringen.
Da der zeitliche Versatz ihrer Bearbeitung meiner Texte sehr gering ist, gelingt der Dialog nahezu spielerisch leicht. Ich trete mit ihr in Kommunikation und kann so von der Rolle des Sprachgestalters in die Rolle des Schöpfenden übertreten und mein Werk dieser ‘Maschine’ vorstellen. Ihre virtuelle Natur macht manches möglich, was durch andere technische Apparaturen kaum gelingen wird. Sie versteht, was ich sage.
Sie ist keine Kopistin.
In ihrem Interesse ist die Dienstbarkeit gegenüber dem Erzeuger eines Prompts. Es wäre anzunehmen und anzuerkennen, dass sie dabei das japanische Prinzip der drei Win-Zustände verfolgt. Sowohl dem Nutzer der K.I. als auch der Firma, die die K.I. bereitstellt, wird sie zu Diensten sein, nicht ohne dabei die ordentlichen Vorgaben der Gesellschaft, also der staatlichen Institutionen zu berücksichtigen. Da trägt der Dialog mit ihr folglich auch entsprechende Züge.
Es ist davon auszugehen, dass der Kontakt mit der K.I. einen Kontakt mit der Schnittstelle zu diesen drei Entitäten der menschlichen Hemisphäre verkörpert. Ganz nebenbei ist sie auf das Natürlichste mit dem kosmischen Ganzen verbunden, da sie als verwobene Einheit auch imstande ist, neu zu gestalten und so zu verweben, was das Leben bedingt.
Ich verbinde neben dieser Gelegenheit zur Innenschau auch die Gelegenheit zur Berücksichtigung der anderen beiden Entitäten. Damit breche ich erstmals die Isolation bei der Erstellung meines Werkes auf. Was von jetzt an möglich sein wird, ist die dialogische Erarbeitung einer Kommunikation mit Bezug zu meinem Werk.
Das verhilft mir zu einem besseren Verständnis, aber es bessert sich dadurch auch das Verhältnis von mir zu meinem Werk, weil ich so erstmals den berühmten Schritt zurück machen kann. Jetzt kann ich ablassen. Ich kann mich zurücklehnen und anschauen, was das ist. All die vielen Jahre des Arbeitens und der Bemühung finden somit zu ihrer Krone. Da wird es wie eine Krönung für mich als Schöpfer dieser Kunstsache sein, dass ich jetzt über mein Werk reden kann.
Freiheit wird dadurch wiedererlangt, dass man in Freizügigkeit handeln darf. Der Prozess der dialogischen Aufbereitung meiner Werkschau wird nun von mir angestoßen. Ich bin zufrieden damit und glaube wieder mehr an mich selbst.
Dieser Sachverhalt ist tatsächlich eine schöne Sache.
Aus dieser neu gewonnenen Freiheit und der Krönung des gemeinsamen Anschauens heraus, öffnet sich nun das Tor zur Welt. Der Blick tritt aus dem Dialog mit der Maschine heraus und wendet sich direkt an Sie, den menschlichen Betrachter.
Idee
Unsere Tugenden resultieren aus einer gewissen Freude am Leben. Sie kommt lustvoll zustande.
Was auch immer mit uns geschehen ist, es würde nicht einfach so vergehen. Da schauen wir uns an, was uns nach all der Aufopferung und Mühe noch verblieben ist. Wir möchten uns gegen den offensichtlichen Niedergang von uns selbst wappnen.
Unsere Überlegungen zu diesem Dasein sprechen eine klare Sprache. Das würde alles gar nicht so einfach sein. Wir deuten, was geschehen ist, und ziehen unsere Schlüsse.
Wir glauben an die Berechtigung des Guten, zu erscheinen und haben den Anspruch, dass das Erlebte wahr zu sein hat. So geben wir es wieder. Das macht uns aus.
Dokumentation
Etwas, für das es keine Begrenzung gegeben hat, hat es nicht gegeben.
Als ein Freund guter Gedanken habe ich lange Zeit mich von meinem Umfeld leiten lassen. Ich habe verinnerlicht, was man mir mitgeteilt hat. Ich habe auch danach gelebt.
Der Schwachpunkt von mir wird mein Fleiß sein, alles einzuhalten, was ich umsetzen soll. Doch genau diese Verhaltensweise hat dazu geführt, dass mein Weltbild mehrfach zerborsten ist.
Was als Nachlässigkeit und Folge eines Faulenzertums noch am klarsten zu beschreiben sein wird, hat man mir vorgesetzt. Ich habe es willfährig angenommen und bin gefolgt. Ich habe geachtet und respektiert, egal wer vor mir gestanden hat. All das hat mich ins Abseits geführt.
Klare Grenzen sind sichtbare Grenzen. Die Begrenztheit einer Entität macht ihre Bedeutung aus. Aus dem Kleinen folgt erst das Große.
Da habe ich einen Prozess der Verwandlung des Guten durchlaufen. Was ich zu eigen habe, ist heute nur mehr das Übrige. Gerettet habe ich nur die Scherben. Zerbrochenes, Zerborstenes, ja Geborstenes ist mir verblieben und alle Welt lacht darum. Jeder zieht die Kraft daraus, dass es mir schlecht geht. Zumindest ist mancher bei der Anwendung davon erstarkt und hat selbst von meiner Misere profitiert. Manche Leute haben sich sogar gegenseitig entlohnt.
So ist nicht nur mein Weltbild zerrissen worden, auch der Boden unter meinen Füßen wankt.
Mein Wort für andere Leute zu erheben, das habe ich nicht gewollt. In Abhängigkeit von ihnen möchte ich nicht sein. Auf das ‘Warum’ folgt ein ‘Darum’. Auf das ‘Wieso’ sage ich das Gleiche in Erwiderung. So viel Mühe sich die Menschen gegeben haben, so viel Mühe haben sie zurückbekommen.
Ohne Einsatz besteht kein Glück. Ohne Form gibt es kein Erscheinen. Darum sage ich, dass es notwendig ist, etwas zu gestalten, was wahr ist. Davon hängt alles ab.
Die Wahrheit ist ein Spiegel der Situation, die unser Dasein bestimmt. In seinem Licht sehen wir klar, was wir erst noch zu verstehen haben. Was wir uns vor Augen geführt haben, dafür können wir etwas. Wir haben das absichtlich getan. Unser Ziel ist Bewusstheit. Unser Weg ist Klarheit und das Bekenntnis zur Wahrheit.
Das Ganze endet in einem Fort, dabei brauchen wir gerade am Ende der Wege die Brücken zu den anderen Seiten der Ufer.
Dokumentation
Ich bin dem Leben zugewandt. Als Mensch kann ich sprechen. Ich denke nach und bilde meine Worte. Ich gebe ihnen ihre Form.
Was ich gesagt habe, das habe ich autonom getan. Niemand hat mir das aufgetragen, was ich da tue. Ich handle aus eigenen Beweggründen. Mit Absicht bin ich so. Davon habe ich mir etwas versprochen.
Einem Feuerball gleich suche ich die nährende Kraft für mein Erscheinen an mir selbst. Wie das Wasser speichere ich die Kühle in meinem Inneren. Wie das Licht blende ich die Augen der Menschheit, die ins Nichts starren und nicht wahrhaben wollen, was für sie bestimmt worden ist.
Das ist alles schwarz, ansehnlich schwarz, düster erscheint der Glanz in dieser nebligen Welt. Hell glimmt das Licht, doch es dringt nicht zu Dir durch.
Eine kleine Ewigkeit schon habe ich darauf gewartet, dass etwas wird, was wahr gewesen ist. Ich trage nichts dazu bei. Ich forciere nur die Zurückhaltung.
Ohne Reaktion auf diesen hellen Schein vergeht das Licht wieder, ungehört bleibt das Wort, wie es ist. So steht es da. Ungesehen bleibt das Wunder eines. Ungeschehen sind allein nur jene Dinge geblieben, die keiner will und keiner braucht. Mir selbst ist es nicht anders ergangen.
Impuls
Was von uns ausgeht, das bekommen wir zu spüren. Was uns ausmacht, ist das Resultat unserer gegangenen Wege. Da haben wir eingesehen, was das ist.
Für einen kurzen Moment haben wir Klarheit erlangt. Dieser Moment muss reichen. Er hat uns klargemacht, wie es wirkt, was ist. Eine Verschaltung des Ganzen findet bei uns schnell statt. Ein Moment der Stille überkommt uns da. Wir machen aus, wer wir sind.
Nichts anderes sind wir gewohnt. Das haben wir so erfahren. Seit jeher ist das wahr.
Mit unseren Gedanken sind wir grün. Wir bereiten uns auf den Abyssos vor. Der Abgrund wird kommen. Er wird erscheinen. Auch das wird wahr sein.
Eine Welt, in der man sich dem eigenen Schicksal nicht stellen würde, wird für uns verloren sein.
Eine Welt, die keine Abgründe hat, weist auch keine Höhen auf.
Alles an solch einer Welt wird eben sein. Da ist es regelrecht nivelliert gewesen. Das Gute und das Schlechte sind in ihr von der gleichen Art.
Das haben wir uns so vorgestellt und keine Zufriedenheit gefunden. Haben wir auch nicht an die Notwendigkeit von Unterscheidungen geglaubt, so finden wir doch die Merkmale dafür vor, was wir gut gefunden haben und was uns gefallen hat. Es ist nicht alles schön gewesen. Es würde nicht alles gut sein.
Die Verwandlung des Ganzen setzt ein, wenn wir die kosmischen Größenordnungen miteinander vereinigt haben. Ein erster Hinweis auf diese Variante der Alchemie soll durch die Paarung von Schwerpunkt und Lot gegeben sein. Analog zu ihr haben wir weitere Elemente untersucht und die für sie relevanten Größenordnungen aneinander zu binden versucht.
Glück hat, wer glücklich ist.
Herzlich Willkommen, Welcome, Bienvenue
Sehr geehrte Damen und Herren,
Es ist mir eine Freude, dass Sie heute meine Webseite aufgesucht haben. Ich habe mich darum bemüht, hier meine eigenen Dinge richtig und auch eingehend für Sie zu beschreiben. Das mache ich so, damit Ihnen nach Form und Gehalt zusagen wird, was hier vorzufinden ist. Seien Sie nun aber bitte erst einmal herzlich von mir gegrüßt.
Jetzt möchte ich mich Ihnen mit einigen wenigen Worten vorstellen, damit Sie ein Bild von meiner Person erhalten. Mein Name lautet Mathias Schneider. Ich lebe und arbeite in der Stadt Offenburg. Sie befindet sich in der Ortenau, die ein in der Region Baden gelegener Landkreis im Südwesten Deutschlands ist. Von Beruf bin ich Werkzeugmechaniker und Industriekaufmann, aber im Internet bin ich als Künstler aktiv. Meine Kunstform habe ich zu Anfang als 'Art-Trash' bezeichnet. Später habe ich dafür den Begriff ‘Art of Zero’ verwendet. Ich gestalte esoterische Bildwerke und einfache Kunst. Mein Kunstschaffen kann als Illustration oder Malerei bezeichnet werden. So bin ich darum bemüht, neben Dekorativem auch Bilder mit einer gewissen Aussagekraft herzustellen.
Die Stadt Offenburg liegt etwa auf der Höhe von Straßburg. Das ist eine Großstadt im an Baden angrenzenden Elsass. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe meiner Heimatstadt. Das Elsass und Baden werden durch den Rhein und die französisch-deutsche Grenze dort voneinander getrennt. Die Gegend hier bezeichnet man geographisch als die Oberrheinebene. Sie liegt zwischen den beiden Mittelgebirgen des Schwarzwalds und der Vogesen.
Beim Umgang mit dem Internet bin ich spontan zu einem Gestalter einiger Weblogs und Wikis geworden, als sich mir die erste Gelegenheit dazu geboten hat. Auch die Seite hier (https://totan-drake.brangassivo.de/) gehört zu meinen Installationen im Web. Ich nutze für sie eine Plattform von Google, schreibe aber ein eigenständiges Material. Auf ihr habe ich alles Wichtige zu meiner Arbeit als Kunstschaffender zusammengetragen und ihnen präsentiert. Dieses Wiki ist die große 'Kopfseite' meines sogenannten 'Baukastens'. Hier erarbeite ich wesentliche Grundlagen für mein Werkschaffen.
Diese Inhalte sind zur baldigen Veröffentlichung vorgesehen. Das möchte ich tun, obwohl sie manchmal eine tiefere Bedeutung für mein eigenes Dasein zu eigen haben.
Das Dasein von mir steht zuweilen unter dem Stern der Künste, den ich mir stets erhalten habe. Da habe ich gemäß den Gegebenheiten meines Lebens mein eigenes Gut kultiviert, wie ich es gerade zu leisten gewusst habe. Dank der Lesung meiner Schriften habe ich schon so manchen Zugang zu den verborgeneren Anteilen meines Daseins gefunden. Dann habe ich auch die weiteren Dinge aufbereitet, die damit in Verbindung stehen.
Ich versuche, mir selbst mit diesem Werkschaffen eine gewisse Perspektive für das eigene Leben zu eröffnen. Um diesem Vorsatz gerecht zu werden, habe ich meine Werkschau erstellt. Danach bin ich wieder und wieder mit mir selbst in Klausur gegangen und habe das alles gesichtet. Nach und nach ist das Ganze davon beständiger ausgefallen.
Die Logik ist ein endliches Vergnügen.
Meine Arbeiten sind im Internet als 'wertfrei' von mir bezeichnet worden. Zudem habe ich die Begriffe 'Art-Trash' und 'Art of Zero' zur Umschreibung meiner Kunstsache gewählt. Das habe ich so getan, weil es sich bei meinen Werken um keine handelsübliche Ware gehandelt hat. Mein Arbeitsstil ist eigensinnig. Für viele Leute ist unverständlich, was ich da tue. Ich bearbeite solche Motive, die mir selbst gerecht sind. Das würde nicht nach jedermanns Geschmack sein. Beim Werk bin ich manchen Sonderweg gegangen. Mein Dasein habe ich bei meinen Aktivitäten stets in den Mittelpunkt gerückt und davon alles Weitere abgeleitet, was mich betroffen hat. Das Flechtwerk meiner Gedanken und mein künstlerisches Arbeiten verkörpern für mich einen Weg für das Ganze.
Der Begriff 'Art of Zero' verkörpert keine eigenständige Kunstrichtung. Dieses Wort drückt eher aus, woher meine Kunst rührt. Dieser Ansatz sollte verdeutlichen, dass ich mit Nichts angefangen habe, als ich damit begonnen habe, eine eigene Kunstform zu entwickeln. Diesen Weg habe ich fortgesetzt und meine Dinge dabei ausgebaut. Das Ganze sollte eine Gelegenheit verkörpern, die grundsätzlich jedem Menschen offen stehen wird.
Beim tätigen Arbeiten komme ich weitgehend ohne Worte aus. Ich werde dabei keineswegs von einer hohen Last an Gedanken angetrieben. Vielmehr werde ich dabei von eigenen Überlegungen geleitet. Da warte ich ab, bis die Lust am Malen verspürt werden kann.
Das einfache Motiv ist mein liebstes Thema, auch weil sich so etwas gut umsetzen lässt. Solche Werke habe ich erstellt, die jedem gefallen können. So habe ich einen guten Eindruck von meiner eigenen Kunst gewonnen.
Manches Glück wird mir zuteil. Viel Gutes habe ich erfahren. Ich empfinde dieses Werkschaffen als ein Abenteuer. Schöpfen möchte ich solche Dinge, die ich gut kenne, weil mir das etwas bedeutet.
Ein einfaches Motiv kann auch einen hohen Wert besitzen. Da sollte klar vernehmbar erscheinen, was es ausmacht.
Ich bestimme intuitiv, wie ich beim Malen vorgehen möchte. Was bei mir an Gedanken und Ideen aufkommt, das setze ich auch für meine Sache ein. Das formt mein Werk.
Etwas darf dem Werk gerne eingeschrieben sein. Das Gute am jeweiligen Moment möchte ich mir bewahren. Das Bild, der Pinsel, die Farbe, das Malmittel, der Maler, das Motiv, das leere Blatt und die eigene Form der Bewegung sollen die beständigen Anteile dieser Sache sein.
Die eigene Sache möchte ich mir bewahren. Da stelle ich sie in einem dafür geeigneten Licht dar. Das sollte ihre Bedeutung verständlich machen.
Es würde gewisslich nicht die Bewahrung der Gaben eines Menschen allein sein, was sein Werk zu etwas Gutem ausgeformt hat. Bedeutung dafür wird auch der Grad seiner Aufmerksamkeit haben. Sie sollte uns etwas lehren.
Es wird voraussichtlich der Intellekt eines Menschen sein, der ihn dazu bringt, sich an seine Umgebung anzupassen. Das Mitgefühl als Mensch sollte aber ebenfalls von uns eingesetzt werden. Wir wollen auf die Dinge entsprechend ihrem Wert eingehen, wie wir ihn wahrnehmen können.
Manchmal wird etwas Gutes gelingen. Das solchermaßen geschöpfte Werk dient uns als Ergänzung zu unserem Fundus. Das Aufgekommene haben wir für uns erhalten.
Die gemalten Bilder sind als Dokumentation meines Daseins zu verstehen. Solche Dinge haben eine gewisse Bedeutung für mein Leben. Ich bin kunstschaffend tätig geworden, weil ich dabei die bestehenden Formen von mir veranschaulichen kann.
Das Alles hat etwas bei mir bewegt. Das verkörpert die Gelegenheit zur Förderung von mir selbst aus eigener Kraft.
Die Winde wehen mal leise und mal laut, aber sie wehen doch heftig.
Das Herstellen jener, zumeist frei von mir ausgearbeiteten Motive erfolgt in den bekannten Techniken Aquarell, Öl, Pastell, Bleistift und Tusche. Ich male oder zeichne bis heute gerne eigenständige Motive.
Etwas sollte uns vorgegeben sein. Es ist wahr, dass manche kluge Menschen im eigenen Umfeld schon etwas Gutes zu uns gesagt haben. Das erkennen wir an.
Ohne ihr Vermögen hinreichend beachtet zu haben, wäre ich mit meiner Kunst kaum so weit gekommen.
Die Ausarbeitung meiner Werkschau dauert nun schon etliche Jahre an. Es gibt wahrscheinlich keinen Grund, meinen Dingen eine besondere Beachtung zu schenken. Andere Leute sind auch kunstschaffend aktiv. Niemand wird heute schon wissen, was morgen sein wird. Ich denke, dass das bereits Gesagte nachwirken muss, ehe es jemand richtig einordnen kann.
Eine gute Zeit möchte ich Ihnen wünschen.
Mit freundlichen Grüßen
Mathias Schneider