Dokumentation
Es ist mir wichtig, immer wieder auf mich selbst zu schauen und es so zu erfahren, wer ich eigentlich bin und was mit mir hierbei gerade geschieht. Für dieses Dasein gelte es gut zu sorgen. Es gilt mir etwas, in erster Linie für mich und meine eigenen Belange einzutreten. Dabei wäre mir ein dualistisch geprägtes Weltbild unerwünscht. Es ist von Bedeutung für mich, dass ich gut für meine eigenen Dinge Sorge trage, aber auch andere Leute als gleichwertig anerkannt habe.
Impuls
Das eigene Vermögen wird etwas Gutes sein, das wir gut brauchen werden. Es sollte uns voranbringen. Wir möchten die eigene Leistungsfähigkeit erhalten.
Eine eigene Kraft kann man aufzeigen und sich dazu verständlich machen, für was man sie eingesetzt hat. Man wird zwar eine passende Gelegenheit dafür benötigen, um seine Ideen anzubringen, aber das sollte doch möglich und willkommen sein.
Vornehmlich sichern wir ab, was wir kennen, wenn wir eigene Schriften erstellen. Was uns bekannt ist, dazu sagen wir etwas. Es besteht die Möglichkeit zur Bewahrung solcher Sachverhalte, wie sie in unserem Leben vorgekommen sind. Die Geschichten unseres Lebens schreiben wir auf. Es sind Anekdoten. Wir haben uns daran gewöhnt, uns mit dem eigenen Dasein zu befassen.
Wir haben alle etwas im Besitz, was wir gut kennen. Das wird es sein, über was gut zu schreiben wäre. Unserer Vorstellung verleihen wir Raum. So entsteht etwas bei uns, das wir gerne haben. Das in den eigenen Werken gezeichnete Bild unserer Vorstellungswelt werden wir mit der Zeit vervollständigen können. Gewähren wir uns doch bitte Zeit bei der Entfaltung unserer Kräfte.
Das auf diese Weise wahr Gewordene lässt sich bewerten. Manches, was uns selbst betrifft, können wir festmachen, wenn wir das eigene Werk untersuchen.
Falsche Vorstellungen werden von uns abfallen, wenn sie erst einmal enttarnt sind. Ein Erkenntnisprozess geht solche Wege. Was übrig bleibt, sollte Substanz haben. Ihr Wert ist spürbar.
Idee
Wenn man es bei sich bedenkt, dass man durch etwas belastet wird, dann soll es zur Sprache kommen, wo etwas auf einem lastet und auch wie lange das dauert. Ohne diese zwei Eigenschaften bestimmt zu haben, würde die Größenordnung einer solchen Belastung nicht nachzuvollziehen sein. Was das ist, was einen belastet, wird dafür egal sein. Entscheidend für uns soll vielmehr das Ausmaß dieser Last sein. Dazu schlüsseln wir es auf.
Ausgestattet mit einer solchen Erkenntnis wird man das Ausmaß einer Belastung bei sich festmachen können. Da sollen wir uns, wenn es geht, rechtzeitig wieder davon freimachen, dass wir so belastet sind.
Idee
Eine Physis des Menschen ist gegeben. Sie würde nicht zu vernachlässigen sein. Man soll derweil die Rotation als eine der relevanten technischen Größen im eigenen Dasein als Mensch ernst nehmen und seine eigenen Dinge immer wieder auf eine zu sich selbst passende Weise ausrichten, indem man diese in eine gerade Position dreht. Da wird es uns verständlich sein können, was etwas ausmacht. Geben wir den Dingen dazu immer wieder denselben Gehalt und machen diesen somit nach und nach für uns fest.
Es gilt Schneider selbst aufgrund zeitweiser Empfindungen von virtuellen Schmerzen viel, dass er es einmal erkannt hat, dass es auch eine gerade Position bezogen auf die eigene Haltung des Leibes geben kann. Um eine solche zu erreichen, verwendet er ein Quadrat als Bezugsgröße bei seiner inneren Schau. Dieses ermöglicht ihm die Einrichtung einer regulären Proportion für seine eigenen Dinge, die Kräfte, Impulse und Momente der eigenen Leiblichkeit.
Das, was von ihm ist, gehört auch zurecht zu ihm dazu. Er hält es selbst in Schuss, wartet es auch. Er möchte dabei sein eigener 'Schaftmacher' und 'Schuhmacher' sein dürfen.
Impuls
Menschen können einem guttun oder sie werden einem schaden. Es gibt keinen wirklich 'neutralen' Menschen. Neutralität könnte es unter Menschen eigentlich nicht geben. Das wäre in etwa so, als wird man einen Himmel wollen, ohne dass dort Luft sein darf.
Dort, wo ein Mensch vorkommt, wird auch eine Einstellung dieses Menschen anzutreffen sein. Eine solche Einstellung wird uns entsprechen, aber sie würde nicht allein nur uns gefallen können. Auch wir haben unseren Mitmenschen etwas zuzugestehen.