Nachdem die letzten Kapitel die Geschichte, was den Spannungsbogen angeht, wirklich in die Höhe getrieben haben, schwächelt dieses Kapitel leider wieder ein bisschen. Frodo taucht unter falschen Namen in einem Wirtshaus unter, wird durch ein früheres Lied von Bilbo (Das eine ganze Doppelseite ausfüllt!) zum Entertainer, dessen Unterhaltungsprogramm aufgrund des Rings in seiner Hosentasche und des kritischen Denkens der Gäste zu einem Streit eskaliert. Doch am Ende wirkt es fast so, als wäre Frodo von dem kritischen Denken der Dorfbewohner beeinflusst worden. Das Kapitel endet nämlich mit dem inneren Monolog, dass der Barkeeper Butterblüm irgendwie böse sein könnte. Wie auch immer Frodo darauf jetzt kommt.
Was an diesem Kapitel interessant war, war der sogenannte "Streicher". Ich glaube, der wird noch eine wichtige Rolle haben, vor allem, weil das nächste Kapitel nach ihm benannt ist. Wenn jetzt aber noch etwas wirklich spannendes im ersten Teil des ersten Buches passieren soll, muss das Buch sich beeilen. Schließlich sind es nur noch drei Kapitel bis zum Ende des ersten Teils...