In diesem Kapitel hatte ich endlich das Gefühl, dass es mit der Geschichte vorangeht. Nachdem der Leser in den ersten beiden Kapiteln schon gut über die Gefahren des Rings aufgeklärt wurde, wird aus diesem Wissen nun etwas gemacht. Gemeinsam unternehmen die Hobbits Frodo, Sam und Pippin eine lange Wanderung, weil der Ring zerstört werden soll. Eine Art von Storyline, die mir sehr gefällt.

Auch neue Figuren lernen wir kennen: Die Elben (Ein anscheinend sehr weises Volk, dass im Wald lebt) und die sogenannten Schwarzen Reiter, von denen noch nicht klar ist, ob es sich immer um den selben oder um verschiedene Reiter handelt. Dem Leser wird jedoch deutlich gemacht, dass es sich bei diesem Reiter(n) um nichts gutes handelt (zumindest habe ich das so verstanden).

Ein Kritikpunkt, den ich schon in den ersten beiden Kapiteln angemerkt habe, zieht sich allerdings weiter fort. Weiterhin ist die ganze Geschichte sehr langatmig geschrieben und der Schreibstil sticht nicht besonders hervor, abgesehen von der Redensart der Hobbits. Das finde ich vor allem deshalb extrem schade, weil ich weiterhin in "Herr der Ringe" durchaus das Potenzial sehe, dass es eine Buchreihe ist, die mir gefallen könnte. Mir wurde oft erzählt, dass es sehr schnell sehr spannend wird. Ich hoffe, eine solche Stelle kommt bald.

Alles in allem war dieses Kapitel jedoch bisher für mich das Beste. Das erste Mal in dieser Geschichte, bin ich wirklich gespannt wie es weitergeht.

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