Damit wäre ca. die Hälfte geschafft. Etwas mehr sogar, aber es es ist schon ein bisschen verwirrend, schon so lange zu lesen und das Buch erst ungefähr halb durchzuhaben. Vermutlich liegt es daran, dass ich nach jeder Lese-Session erst einmal eine Rezension geschrieben habe. Auch wenn diese Art des Lesens sehr umständlich ist, habe ich mich jetzt dazu entschlossen, die Live-Rezension auch beim 2. teil des ersten Buches fortzuführen. Dann sind aber erst einmal andere Projekte dran (siehe To-do-Liste). Doch nun zu meiner Meinung des Kapitels "Flucht zur Furt".
Um eine Sache schon vorwegzunehmen: Ja, das Kapitel kam mir wieder ein bisschen zu langgezogen vor. Dafür, dass am Ende aber wirklich spannende Dinge passieren, hat mich das dieses Mal nicht so sehr gestört. Über eines bin ich sehr froh: Das Tom Bombadil in diesem Kapitel nicht vorkommt. er hätte mit seiner albernen Art und ständigen Gesang die fantastische Atmosphäre in diesem Kapitel sehr zerstört. Da hat es mir gereicht, dass Merry unbedingt Mal wieder ein Lied von Frodo hören wollte, weil die Hobbits laut ihm "seit Tagen kein Gedicht oder Lied mehr gehört oder gesungen haben", was übrigens eine glatte Lüge ist. Ich habe wirklich laut gelacht, als Merry das gesagt hat, denn das Buch ist voll von komischen Liedern und Gedichten, teilweise nervig, teilweise amüsant, und teilweise welche, die sich nicht einmal reimen. Um nun wieder zurück zum Wesentlichen zu kommen: Was immer interessanter wird, sind die Eigenschaften des titelgegebenen Rings. Am Anfang habe ich ihn ja noch mit einen Horkrux verglichen, aber mittlerweile muss ich sagen, dass er einige Eigenschaften aufweist, die genau das Gegenteil eines Horkruxes sind. Frodo umklammert ihn ständig und spielt nervös damit herum, als würde der Ring eine gewisse Sucht ausstrahlen. Außerdem kann er es in einigen Szenen einfach nicht lassen, den Ring aufzustecken, obwohl er es selbst nicht wollte. Als ob der Ring Besitz von ihm ergriffen hätte. Zudem hat mir das Auftreten der "Schatten", sehr gut gefallen. Sie erinnern mich ein bisschen an Dementoren aus Harry Potter. Auch der letztendliche Kampf und der Plottwist, dass das Messer, durch das Frodo seine Wunde bekommen hat, vergiftet oder verflucht war und dass Frodo deshalb extrem geschwächt ist, tat der Storyline sehr gut. Das hält Frodo aber nicht davon ab, am Ende des Kapitels dennoch wieder zu kämpfen. So auch in der letzten Szene dieses Kapitels und damit auch der letzten Szene dieses Teils. Die Protagonisten werden von den Gegnern überrascht und Frodo fühlt sich, als "stürzte er selbst zusammen mit seinen Feinden unter im brausenden Lärm. Dann hörte und sah er nichts mehr." Und mit dieser Cliffhanger endet der erste Teil des Buches. Solche Situationen hätten öfter an Kapitelenden stehen müssen, das hätte für deutlich mehr Spannung gesorgt. Jetzt bin ich aber erst einmal gespannt, wie der zweite Teil wohl werden wird.
Ich verabschiede mich nun zunächst einmal, denn ich bin in der kommenden Woche auf Klassenfahrt und werde nicht weiterschreiben können und bin mir auch nicht sicher, ob ich dazu kommen werde, weiter zu lesen. Erst am Samstag in der Woche danach wird mein nächstes Statement voraussichtlich online sein.