Übersetzung: Elberfelder
1 Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden,
Kol 2:13 / Joh 5:24 / Röm 6:13 / 1Tim 5:6 / 1Jo 3:14
Die Auferweckung von den Toten in den Vergehungen symbolisiert das neue Leben in Christus, das den Glaubenden von der geistlichen Todesstarre befreit.
2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.
Gal 1:4 / Joh 12:31 / 2Kor 4:4 / Eph 6:12 / 1Jo 5:19
Der "Fürst der Macht der Luft" verweist auf den Satan, der die Menschen beeinflusst, die im Ungehorsam leben. Dies zeigt die negative Macht der Welt und ihrer geistlichen Kräfte.
3 Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen.
Röm 1:24 / Gal 5:16 / Eph 4:22 / Kla 3:5 / Tit 3:3
Das Leben in den Begierden des Fleisches und Gedanken symbolisiert den Zustand der Sünde und des Zorns, der die Menschen vor der Erlösung kennzeichnet.
4 Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat,
Ps 103:8 / Röm 5:8 / Tit 3:5 / 1Jo 4:9 / Hes 36:26
Gottes reiche Barmherzigkeit und Liebe sind die Grundlage für die Erlösung und das neue Leben, das er den Gläubigen schenkt.
5 auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr gerettet!
Kol 2:13 / Röm 6:4 / Tit 3:5 / Joh 11:25 / Eph 1:20
Die Auferweckung mit Christus verdeutlicht, dass die Gläubigen durch die Gnade Gottes und den Glauben an Jesus Christus neues Leben erhalten haben.
6 Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus,
Röm 6:5 / Kol 3:1 / Hebr 12:22 / 1Petr 1:4 / Offb 3:21
Das Mitsitzen in der Himmelswelt zeigt die erhöhte Position und die neue Identität der Gläubigen in Christus, die eine Teilnahme an seiner himmlischen Herrschaft bedeutet.
7 damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erweist in Christus Jesus.
Röm 2:4 / Eph 3:10 / 1Tim 1:16 / Tit 3:5 / Hebr 6:5
Der überragende Reichtum der Gnade Gottes wird in den kommenden Zeiten in seiner vollendeten Güte gezeigt, was auf die ewige Segnung hinweist, die Gläubige erwarten dürfen.
8 Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es;
Röm 3:24 / Röm 4:16 / Gal 2:16 / Tit 3:5 / Hebr 11:6
Die Rettung durch Gnade allein und der Glaube als Mittel, durch das diese Gnade empfangen wird, betonen die unverdiente Natur des Heils und dass es nicht aus eigener Leistung stammt.
9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühmt.
Röm 3:27 / Röm 4:2 / Gal 6:14 / Tit 3:5 / Hebr 4:10
Diese Passage betont, dass die Rettung nicht durch menschliche Werke verdient werden kann, um jegliches Rühmen oder Stolz zu verhindern und die Gnade Gottes zu betonen.
10 Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
Joh 15:8 / 2Kor 5:17 / Tit 2:14 / Hebr 13:21 / 1Petr 2:9
Die Gläubigen sind in Christus neu geschaffen, um gute Werke zu tun, die Gott im Voraus bestimmt hat. Dies zeigt die Bedeutung von Taten als Ausdruck der neuen Identität in Christus.
11 Deshalb denkt daran, dass ihr, einst aus den Nationen dem Fleisch nach – »Unbeschnittene« genannt von der sogenannten »Beschneidung«, die im Fleisch mit Händen geschieht –
Jer 9:25 / Apg 11:3 / Apg 21:21 / Kol 2:11 / Röm 2:28
Die Bezeichnung "Unbeschnittene" unterscheidet zwischen den Heiden und den Juden, die die Beschneidung als Zeichen des Bundes mit Gott empfingen.
12 zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheißung; und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt.
Eph 2:19 / Kol 1:21 / 1Thes 4:13 / 2Kor 6:16 / 1Petr 2:10
Der Zustand ohne Christus und ohne Hoffnung beschreibt die Isolation der Heiden von Gottes Verheißungen und der Gemeinschaft mit den Verheißenen.
13 Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden.
Joh 14:20 / Röm 8:1 / Kol 1:20 / Hebr 9:14 / 1Jo 1:7
Durch das Blut von Christus sind die einst fernstehenden Heiden nun in die Nähe von Gott gebracht worden, was die neue Gemeinschaft in Christus betont.
14 Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen.
Jes 57:19 / Joh 14:27 / Apg 10:36 / Kol 1:20 / Röm 5:1
Jesus Christus ist der Friedensstifter, der die Trennung zwischen Juden und Heiden aufgehoben und die Feindschaft durch seinen Tod überwunden hat.
15 Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei – Frieden stiftend – in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen
Mt 5:17 / Röm 10:4 / Gal 3:13 / Kol 2:14 / Hebr 8:13
Das Gesetz, das zuvor Trennungen und Anforderungen aufrechterhielt, wurde durch Christus erfüllt und abgetan, um eine neue Einheit in ihm zu schaffen.
16 und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er die Feindschaft getötet hat.
2Kor 5:18 / Röm 5:10 / Kol 1:20 / Hebr 2:14 / 1Petr 3:18
Der Tod am Kreuz hat die Feindschaft zwischen Juden und Heiden beendet und sie in einem neuen gemeinsamen Leib mit Gott versöhnt.
17 Und er kam und hat Frieden verkündigt euch, den Fernen, und Frieden den Nahen.
Jes 57:19 / Apg 10:36 / Lk 2:14 / Röm 10:15 / Kol 1:20
Jesus verkündet Frieden sowohl den Heiden als auch den Juden, indem er die Feindschaft zwischen ihnen überbrückt. →
18 Denn durch ihn haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater.
Joh 14:6 / Röm 8:15 / 1Kor 12:13 / Hebr 10:19 / Eph 3:12
Durch den Heiligen Geist haben sowohl Juden als auch Heiden Zugang zu Gott, dem Vater, was die gemeinsame Zugehörigkeit zur Familie Gottes betont.
19 So seid ihr nun nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.
Röm 11:17 / Phil 3:20 / Hebr 13:14 / 1Petr 2:9 / Offb 21:3
Die Gläubigen sind nun Teil der Gemeinschaft der Heiligen und Hausgenossen Gottes, was ihre neue Identität und Zugehörigkeit in der Familie Gottes unterstreicht.
20 Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist.
Mat 16:18 / Apg 4:11 / 1Kor 3:11 / 1Petr 2:6 / Offb 21:14
Christus Jesus ist der zentrale Eckstein des Glaubens, auf dem die Kirche gegründet ist, und die Apostel und Propheten legen das Fundament für die Gemeinde.
21 In ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn,
1Kor 3:16 / Eph 3:17 / 1Petr 2:5 / Hebr 3:6 / Offb 21:22
Die Gemeinde wächst in Christus zusammen und bildet einen heiligen Tempel, was die geistliche Einheit und Heiligkeit der Kirche symbolisiert.
22 und in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist.
1Kor 6:19 / 2Kor 6:16 / Eph 3:16 / 1Petr 2:5 / Offb 21:3Die Gläubigen werden in Christus zu einer Wohnstätte Gottes im Geist gebaut, was die intimen und beständigen Beziehungen zwischen Gott und seinen Menschen unterstreicht.