RurUfer-Radweg
Freitag 29.4. bis Mittwoch 4.5.2011
6 Tage mit 5 Übernachtungen
Gefahrene Kilometer: 200
Teilnehmer: 13
Mit Gepäcktransfer
Entlang des gesamten Laufes begleitet diese Route die Rur.
Zwischen der Quelle im Hohen Venn bei Botrange (Belgien) und der Mündung in die Maas bei Roermond (Niederlande) führt der Weg durch Deutschland.
Wir stiegen jedoch erst in Heimbach ein, wo die Strecke ebener wird.
29.04.
Wir fuhren morgens gegen 8.45 Uhr mit dem Fahrrad von Unna nach Kamen.
Der Zug ging um 9,31 Uhr ab Kamen.(NRW-Tickets für 5 Personen 36,00€) Wir konnten durchfahren bis Düren, dort mussten wir einmal umsteigen und waren um 13.06 Uhr in Heimbach. Fast hätten wir den Zug verpasst, da wir auf dem falschen Bahnsteig waren. Auf einem großen Schild stand „Rurtalbahn“. also gingen wir dorthin. Im letzten Moment stellten wir fest, dass wir auf dem falschen Bahnsteig warteten.
In Heimbach angekommen besuchten wir als erstes ein Cafe. Die Sonne schien und wir nahmen draußen eine kleine Stärkung (Kaffe und Kuchen, bzw. ein kleines Mittagsmahl)
Anschließend war ein kleiner Bummel durch das Örtchen angesagt.
Um 15.30 trafen wir uns zu einer 1 ½ stündigen Führung im Jugendstil-Kraftwerk in Heimbach.
Es war ein Erlebnis.
Mit dem Kraftwerk Heimbach feierte am 8. August 2005 das älteste und sicher auch das schönste RWE-Kraftwerk den 100. Geburtstag. Architektur und Ausstattung des am Nordrand der Eifel gelegenen Wasserkraftwerks sind deutlich vom Jugendstil geprägt. Bei der Inbetriebnahme am 8. August 1905 war Heimbach mit 12 Megawatt immerhin das größte Wasserkraftwerk Europas.
Das Kraftwerk Heimbach ging am 8. August 1905 nach einer Bauzeit von knapp zwei Jahren in Betrieb und hatte damals überregionale Bedeutung. Die erzeugte elektrische Energie wurde mit einer Spannung von 35 Kilovolt in ein eigenes, fast 400 Kilometer langes, Freileitungsnetz eingespeist und versorgte den Regierungsbezirk Aachen. Die rasch fortschreitende Industrialisierung und der stark steigende Strombedarf sorgten aber schon bald dafür, dass das Kraftwerk Heimbach diese Aufgabe nicht mehr alleine bewältigen konnte und nur im Verbund mit anderen Kraftwerken lief.
In den Räumen des Kraftwerkes befindet sich auch eine umfangreiche Sammlung elektrischer Hausgeräte von den Anfängen bis heute.
Viele der ausgestellten Geräte waren uns noch aus unserer Kindheit bekannt.
Unsere Unterkunft war in Hasenfelde in der Nähe der Rurtalsperre Schaummenauel.
Aufgabe der Rurtalsperre Schwammenauel
Wie die meisten Talsperren des Nordeifelraumes hat auch die Rurtalsperre Schwammenauel vielfältige Aufgaben im System der Talsperren zu erfüllen. Als größter Speicher im Rurlauf liegt seine Bedeutung in erster Linie auf dem Ausgleich der Wasserführung in der Rur; Hochwässer werden aufgefangen, eine Zeitlang festgehalten und in Trockenwetterzeiten gezielt an den Rurunterlauf abgegeben, so dass der Wasserstrom gegenüber den natürlichen Verhältnissen deutlich vergleichmäßigt wird, was der Düren-Jülicher Industrie zugute kommt und Hochwasserschäden an der Rur und in der Fläche der Ruraue verhindert bzw. reduziert.
Eine weitere Zweckbestimmung ist die Bereitstellung von Rohwasser für die Trinkwasserversorgung. Im Obersee der Rurtalsperre Schwammenauel werden bis zu mehr als 30 Mio. cbm Wasser pro Jahr für die Wasserversorgung des Großraumes Aachen zur Verfügung gestellt und bei entsprechendem Bedarf abgepumpt, aufbereitet und in das Trinkwassernetz Aachens und der Umgebung eingeleitet.
Gleichzeitig dient der Dauerstau des Obersees dem Landschaftsschutz im Rurtal; er stützt die Fremdenverkehrsbedürfnisse der Anliegergemeinde und ist Anziehungspunkt für viele in- und ausländische Gäste. Im Obersee dürfen nur elektrisch angetriebene Fahrgastschiffe verkehren. Baden und Wassersport sind verboten.
Wassersport ist aus hygienischen Gründen nur auf dem Hauptsee der Rurtalsperre erlaubt. Fahrgastschiffahrt und Energieerzeugung sind darüber hinaus Nebennutzungen an der Rurtalsperre.
Nach der Führung im Wasserwerk hatten wir bis zur
Unterkunft, Pension Diefenbach in Hasenfelde, nach ca. 2 km, teils stark bergauf, zu fahren. Vor einem kurzen Regenschauer kamen wir im Hotel an.
Das Abendessen nahmen wir in Heimbach-Hasenfelde, im Hasenfelder-Hof ein. Zu Fuß etwa 15 Minuten von unserer Unterkunft entfernt.
Ein Tisch war bestellt.
In der Pension Diefenbach gab es eine Sauna-Anlage sowie ein Schwimmbecken. Wer am Abend oder vor dem Frühstück schwimmen wollte, hatte die Möglichkeit dazu.
Nach einem Abendspaziergang bot sich der Biergarten noch zu einem „Absacker“ an.
30.04.
Frühstück um 8.00 Uhr. Treffen u. 9.00 Uhr. Auf ging es zur Wanderung entlang des Rursees, des Obersees bis zur Urftseemauer, ca. 15 km.
Sie Sonne schien. Es war eine wunderschöne Wanderung. Der Ginster und sonstige Sträucher blühten, und immer wieder fielen unsere Blicke auf die Seen.
Echsen und Schnecken sonnten sich auf unserem Weg.
Die Urftseemauer und die Ausblicke von dort, sind schon beeindruckend.
Nach ca. 2 Stunden Rast führen wir mit dem elektrischen Fahrgastschiff um 15.00 Uhr zurück bis zur Rursee Sperrmauer. Es war ein gutes Gefühl auf dem Wasser nur so dahin zu gleiten und die wunderschöne Eifel-Landschaft zu genießen
Die Staumauer mussten wir zu Fuß überqueren und ab Rursee fuhren wir um 16.00 Uhr mit dem Schiff weiter bis zur Sperrmauer Schwammenauel, Ankunft um 16.45 h.
Im Vergleich zum Obersee bot uns der Rursee ein buntes Bild.
Es war Segelwetter, und so waren viele unterschiedliche Bote auf dem Wasser.
Drei unserer Männer zogen es vor eine Radtour zu unternehmen, statt zu wandern. Ihre Tour in den Bergen war teils sehr beschwerlich.
18.30 Uhr Abendessen in der Pension Diefenbach. Es gab ein leckeres Menü für 15.00 € (Suppe, Salatteller, Schweinerückensteak und Dessert)
1.5. Fahrstrecke 55 km
Nach dem Frühstuck um 8,00 Uhr fuhren wir entlang der Rur u.a. über Obermaubach, Untermaubach, Düren nach Jülich.
Vor dem Ort Heimbach lag die Hengenburg hoch oben vor uns, Fotostopp und weiter ging es. Mit zahlreichen Windungen schlängelt sich die Rur nun zielstrebig nach Norden und verlässt langsam die anstrengenden Hügel der Eifel.
Bis Obermaubach etwa 22 km ging es vorwiegend abwärts, einmal kurz steil aufwärts – wir mussten unser Rad schieben. Oben angekommen hatten wir eine sehr schöne Aussicht, und genossen sie bei einer kurzen Rast. Einige Male fuhren wir noch leicht aufwärts.
Am Obermaubacher Staubecken machten kurz Rast. Ab hier verlief die Route nur noch eben.
Einige Kilometer vor Düren veränderte sich die Landschaft immer mehr, das Land wurde weiter. Düren war die erste größere Stadt.
Wir schauten uns die Stadt an, und besuchten den Geranienmarkt.
Die Kreisstadt Düren wurde erstmals 747 urkundlich erwähnt – sie ging hervor aus dem fränkischen Königshof des Hausmeiers Pippin, der 751 König der Franken wurde.
Bereits 1576 erfolgt in Düren die Papierherstellung, ein traditioneller Wirtschaftszweig der Stadt, der ihr den Namen Papierstadt einbrachte. Die vorherrschende Papierindustrie begründet sich nicht zuletzt auf die Nähe Dürens zu waldreichen Eifel und dem geeigneten, weichen Wasser der Rur.
Durch sanfte Uferauen, an verschiedenen Wehren vorbei fuhren wir dann in die nächste größere Ansiedlung in die sehenswerte Stadt Jülich.
Wir übernachteten im Stadthotel.
Ein Stadtbummel am Nachmittag, 18.00 Uhr Abendessen in einem thailändischen Restaurant.
2.5. Fahrstrecke 50 km
Um 8.00 Uhr nahmen wir das Frühstück ein.
Dann trafen wir uns zur Besprechung in der oberen Etage des Hotels.
Thema: Wollen wir noch zur Sophienhöhe, (eine rekultivierte Fläche des BraunkohleTagebaus RWE Power), bevor wir uns wieder auf die Rurtour begeben? Die Mehrheit entschied sich für ein „Nein“.
Die 90.000 qm große Festungsanlage wurde im 16. Jh. erbaut und gilt als bedeutendster Palazzo der italienischen Hochrenaissance im deutschsprachigen Raum.
Anfang des 16. Jh. boten mittelalterliche Stadtmauern keinen Schutz mehr gegen die neuentwickelten Pulvergeschütze. Diese schossen Breschen in die zu schwachen, senkrechten Mauern, fanden aber zur Verteidigung keinen Aufstellungsraum auf den schmalen Mauerkronen. Zudem erschwerte die konvexe (gewölbte) Form der Mauerringe das Beschießen des Angreifers direkt vor der Befestigung. Die Antwort war die ingenieurmäßig auf Schusslinien gestaltete, "bastionierte" Befestigung mit polygonalem Grundriss, pfeilförmigen Bastionen und geraden Wällen, die eine Rundumverteidigung ohne "tote Winkel" erlaubte. In Italien entwickelt, wurde sie ab 1545 in Deutschland erstmals mit der Stadtbefestigung in Jülich unter Herzog Wilhelm V. konsequent verwirklicht. Die neuzeitlichen Wehranlagen, die Zitadelle und das herzogliche Residenzschloss waren der Beginn und gleichzeitig Höhepunkt der italienischen Renaissance im Rheinland.
347 wurde Jülich erstmals namentlich erwähnt und von den Römern befestigt.
Jülich war jedoch schon um Chr. Geburt ein bedeutender Knotenpunkt römischer Straßen.
Wir schauten uns noch den Hexenturm an, kauften Obst und begaben uns auf Tour.
Immer weiter erscheint das Land je weiter wir nach Norden vordrangen. Bald schon hatten wir die südlichen Ausläufer der Region Niederrhein erreicht.
Unser Ziel war Orsbeck in der Freizeitregion Heinsberg.
Da wir an diesem Tage nicht zu lange zu fahren hatten, machten wir häufiger Rast.
Bei Broich zweimal an einem Baggersee und zwar an verschiedenen Ufern. Von einer Aussichtplattform versuchten wir Wasservögel zu entdecken und machten uns an Hand von Bildern schlau, was im und am Wasser lebt..
Dann verbrachten wir die Mittagspause im Gras, direkt an der Rur.
Eine weitere Rast machten wir an einem interessanten Wehr, mit einer Fischtreppe.
Am Adolfosee verließen wir die Route um in Oberbruch Kaffee zu trinken bzw. ein Eis zu essen.
Danach ging es wieder auf den RurUfer-Radweg bis Orsbeck.
In Orsbeck übernachteten wir zweimal im Landgasthaus zur Post. Nachdem wir die Fahrräder untergestellt hatten, mussten wir uns erst einmal die alte Kirche ansehen. Sie ist über 1000 Jahre alt, der älteste Teil ist noch ein römischer Baustil. Unser Gastgeber war sehr stolz auf diese alte Kirche. Unsere Unterkunft war das Gästehaus. Wir hatten es für uns allein.
Von der Straße aus gab es nur eine Haustür. Es passte jedoch nicht jeder Schlüssel, endlich der passende. Uns erwartete ein Schlafzimmer. Wir alle ins Schlafzimmer. Der Schreck war groß. Sollten wir tatsächlich immer durch dieses Zimmer müssen? Stimmen wurden laut: „Wie gut, dass wir hier nicht schlafen“. Dann jedoch Entwarnung, es gab noch eine mit einem Tor versehene Einfahrt und somit ein zweiter Hauseingang.
Dann noch eine Überraschung. Hermine und Reinhard hatten durch Zufall den Schlüssel für die Dachwohnung mit einer Dachterrasse bekommen.
Schnell wurden alle Hausbewohner zusammengerufen.
Eine kleine Fete auf der Terrasse fand statt.
Sekt und Bier waren noch gekühlt in unserem Begleitfahrzeug - von zu Hause mitgebracht.
Die Stimmung war gut.
Anschließend ein wenig frisch machen und auf zum Abendessen ins Hotel zur Post. Der Tisch war hübsch gedeckt mit jeweils zwei nebeneinander stehenden kleinen Vasen mit gelben Tulpen und entsprechenden Servietten. An den Wänden hingen schöne und interessante Bilder mit Postmotiven.
Leider konnten wir am 2. Tag wegen des Ruhetages nicht dort essen.
3.5. Streckenlänge 60 km
Es war eine sehr kalte Nacht. Doch die Sonne erwärmte schon bald den Tag.
Auf der heutigen Tour fuhren nach einem Knotenpunkt-System, ein Nummern-System mit roten Ziffern. Mit der dazu gehörenden Karte ist es ein Leichtes, den richtigen Weg zu finden – denke ich. Wir fuhren von Orsbeck in westliche Richtung nach Heinsberg. Heinsberg ist die westlichste Kreisstadt Deutschlands und liegt an der Grenze zum Königreich der Niederlande. Sie ist heute das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Kreises. Im Jahr 125o bekam Heinsberg die Stadtrechte.
Wir schauten uns die Stadt an und besuchten den Dom.
Weiter ging es durch Felder und Weiden in Richtung Holländische Grenze. Dabei fuhren wir vorwiegend bis Effeld auf der Niederrhein-Route.
In Waldfeucht machten wir Pause, schauten uns den Ort an (mittelalterliche Stadtanlage) Die ehemalige Stadtmauer – Rundgang – war jedoch nur durch einen engen Weg, beidseitig mit einer Hecke eingegrenzt, gekennzeichnet.
Zuvor hielten wir noch bei einer Danksagungskapelle. Viele Leute hatten hier ihre Danksagungschildchen angebracht. Viele Blumen wurden der Gottesmutter Maria zu Ehren gebracht.
Unser nächstes Ziel war die Haarener Mühle. Wir waren überzeugt, hier die Mittagspause zu nehmen. Leider war das Gelände geschlossen, und wir fuhren weiter bis Effeld.
Bis Effeld bewegten wir uns westlich des RurUfer-Radwegs durch eine offene Landschaft.
Für das „Golddorf“ Effeld sowie dessen Umgebung ist der Anbau von Spargel charakteristisch. Die ansässigen Gastronomiebetriebe bieten das edle Gemüse als regionale Spezialität in vielen Variationen an.
In Effeld teilte sich die Gruppe für kurze Zeit. Einige tranken Kaffee in einem noblen Restaurant, andere verbrachten die Mittagspause am Effelder-Waldsee.
Am See trafen wir uns wieder. Durch Spargelfelder ging es weiter durch eine waldreiche Gegend, durch das Schwalm-Nette Gebiet - Naturschutzgebiet. Die waldreiche Strecke war sehr anstrengend. Es war warm, es ging vorwiegend bergauf und war außerdem schwer zu befahren wegen des Schotterbelages.
Als wir wieder auf Asphaltwege kamen und es außerdem bergab ging, wurde die Stimmung sofort besser.
Auf dem Weg nach Wassenberg schauten wir uns noch Schloss Elsum an.
Es ist in Privatbesitz und wir konnten es nur von einer Entfernung von 20 m bestaunen.
In Wassenberg wollten wir das Abendessen einnehmen. Was sich am Anfang nicht als so einfach zeigte. Zuvor wollten wir zu Fuß noch etwas einkaufen. Die Fahrräder hatten wir abgestellt. Man schickte uns in die verkehrte Richtung. So hatten wir wenig Zeit für die Besichtigung der mittelalterlichen Stadtbefestigung.
Ein Restaurant zu finden schien außerdem schwierig. Am Ende war es leicht.
Wir besuchten ein vorzügliches Restaurant.
Als Einstieg wurde uns Brot mit Pesto gereicht, Dann ein Süppchen mit ein wenig Lachs in einem kleinen Schälchen. Nach dem bestelltem Gericht, gab es noch Dessert. Als wir das Restaurant verließen bekamen die Damen noch je eine Rose geschenkt.
Nach ca. 3 km waren wir wieder in unserer Unterkunft.
Es war ein wunderschöner Tag.
4.5. Streckenlänge ca. 30 km
Wir fuhren wieder auf dem RurUfer-Radweg bis nach Roermond an die Maars in Holland. Wir kamen wieder durch Effeld, und am Effelder-Waldsee vorbei, fuhren über die holländische Grenze und waren in ca. 18 km in Roermond an der Maars. Von nun an heißt die Rur Roer.
Über eine Holzbrücke, die sich über die Flußmündng spannt, kamen wir an den Werften vorbei und fuhren innerhalb des Roermündung-Delta linksseitig entlang der Roer. Über eine Steinbrücke querten wir die Roer und kamen direkt ins Zentrum. Wir schoben unser Fahrrad quer durch die Stadt zum Bahnhof.
In der Radstation am Bahnhof gaben wir unsere Fahrräder ab.
Nun hatten wir Zeit die Stadt zu erkunden, Besichtigung der St. Christoffel Kathedrall, die Munsterkerk und vieles andere. Essen und Kaffeetrinken war ebenfalls angesagt.
In einem Pfannkuchen-Restaurant saßen wir draußen in einer Einkaufsstraße und mussten lange auf unsere Essen – Pfannkuchen – warten. Zweimal wurde die Bestellung falsch ausgeführt und die Bedienung musste die Pfannkuchen wieder mit zurücknehmen. Obwohl im Restaurant kaum Gäste waren, war es für uns unverständlich, dass wir solange warten mussten.
Roermond selbst hat uns sehr gut gefallen. Vielleicht starten wir dort im nächsten Jahr zu einer weiteren Fahrrad-Tour, vorwiegend in Holland.
Der Zug ging um 17.06 Uhr ab Roermond und war um 17.28 Uhr in Venlo.
Ab Venlo sollte der Zug um 18.05 Uhr fahren, Ankunft in Unna 20.09 Uhr. Ab Venlo hatte ich die Räder bei der Eurobahn angemeldet.
Wie sich herausstellte, gab es mehrere Fahrrad-Abteile. Es war ein sehr langer Zug. Eine Anmeldung wäre also nicht von Nöten gewesen.
Doch der Zug um 18.05 Uhr viel aus. Um 19.05 Uhr fuhr der nächste Zug, jedoch nicht bis Unna. Wir mussten einmal in Wuppertal-Oberbarmen umsteigen.
In Düsseldorf hatten wir Verspätung. Ein Fahrgast hatte sich in der Toilette eingeschlossen, geraucht und den Rauchmelder in Betrieb gesetzt.
Durch diesen Vorfall kamen wir 20 Minuten später in Wuppertal Barmen an. Da der Zug nach Unna auf dem gleichen Gleis abfuhr, erreichten wir ihn noch so gerade und kamen 21.41 Uhr in Unna an.
Wir fuhren mit dem NRW-Ticket (5 Personen 1 Ticket) 36,00 €, einem Zusatzticket von Roermond nach Kaldenkirchen 6,20 € (Grenzstation) – und internationalen Radfahrkarten 10,00 € pro Rad nach Unna zurück.
Es war eine wunderschöne Tour. Wir waren von der Landschaft begeistert. Es gab keine Pannen oder sonstige Verletzungen.
Die Unterkünfte waren gut, ebenso das Essen und vor allem auch die Stimmung.
Bericht von Hermine