Ludwig Boltzmann
Der Begründer der Atomistik war ein leidenschaftlicher Mausjagdhundeführer. Wenig bekannt ist sein Werk, das der Entropie einer unendlich kleinen Maus auf einer unendlich großen Fläche gewidmet ist. Und dabei ist es eben diese Arbeit, die in ihrer Endform der Welt das Verhältnis S=k. ln (W) gab.
Die Gründe zu seinem Selbstmord 1906 wurden die ganzen langen Jahre der erschöpfenden Kämpfen mit Oswald zugeschrieben, heutzutage neigt die Mehrzahl der Historiker zur Meinung, dass er einem Anfall einer besonders starken Depression unterlag. Und zwar nach der Feststellung, dass die Entropie einer Maus als eines räumlich definierten Individuums nicht auszurechnen ist.
Nathan Emiljevitsch Lacroix
Die geheimnisvollste Figur der Weltmausjägerei war ohne Zweifel V.E.Lacroix, der zu der Wende des 19./20. Jh. im zentralen Teil Frankreichs tätig war. Im Gebiet Auvergne wurde er unter dem Spitznamen "Schwarzer Emil" bekannt und wurde zweifellos zu dem erfolgreichsten komerziell orientierten Mausjäger aller Zeiten. Der unteilbare Teil seiner Aufträge war die Unmöglichkeit, seine mausjägerische Technik zu beobachten. Desto kostbarer ist daher eine Aufnahme, die heimlich mit einem Teleobjektiv Leica-Panhard Levassor 300 mm 1910 gemacht worden war.
Die einzige Ernährungsquelle seiner Hunde waren eigene Beuten, selbst Lacroix aß lediglich Brei aus vergorenen Hafenflocken und trug einen einzigen halbverwitterten schwarzen Mantel. Er starb 1913 in unglaublicher Not und Gestank. Seinem ununterbrochenen Jammern über niedrige Belohnungen hat ja niemand geglaubt, sein Nachlass im Wert von 16,5 Mio. Frank schockierte dann alle.
Vortrag über die Anwühlungsanalyse 1932
Die Ernte der USA war im Jahre 1931 von einem Drittel von kleinen Nagetieren vernichtet. Die darauffolgende Mission Thomas N. Moors in Alabama wurde zur Grundlage der modernen Umlaufumkreismausjägerei.
R.J.Wattkins
Cousinen McSporrans
Für das Training der Anhörungsanalyse benutzte er den Mausatrappenkettenrauswerfer mit einem falschen Nachklang der eigenen Konstruktion.
Die Meisterinnen der USA 1937-1938 beim Üben des rechten Umlaufs mithilfe eines mobilen Atrappenrauswerfers.
White Devil
Der Schrecken der Mäuse in Nebraska. Man schreibt das Jahr 1936.
Sir Thomas L. Chadwick
Die Erfolge des Umlaufumkreismausjagdsports in den USA erlebten eine gänzliche, einheitliche Verschriftung erst in Europa. Chadwicks Arbeit, herausgegeben 1946 in Midsomer, spricht die Anhänger der Umlaufumkreismausjägerei bis heute an.
Deutschland zwischen zwei Weltkriegen
Völlig unabhängig von der amerikanischen Mausjagd hat sich die Umlaufumkreismausjgärei in deutschsprachigen Gebieten doch im Grunde in dieselbe Richtung entwickelt. Den ursprünglich hochqualitativen Sammelband der Mausjägerekenntnisse in „Bayerische Jagerzeitung“ missbrauchte die nazionalsozialistische Propaganda durch die Herausgabe der „Begleiterin der jungen Mausjägerin“, die haupsächlich für Henleinmädchen bestimmt war. Der Zusatz der 3. Herausgabe im verlag Otto Kraus 1937 nur wimmelt von höherem Schädelindex eines deutschen Schäferhundes im Gegesatz zu anderen Rassen und das Vorwort endet buchstäblich wie folgt: „Zuerst müssen wir von den Schädlingen das Sudetenland befreien und mit der Zeit dann das ganze Tschechische Becken.“
Nicht einmal dieses Buch war für Großbritannien und Frankreich eine genügende Warnung und schaffte es nicht, der Münchner Katastrophe vorzubeugen.
Provokation Polens 1939
Das Selbstbewusstsein der Mausjagdkommandos der NSDAP führte zur Aufforderung der nichtdeutschen Mausjäger, die Kräfte in bayerischem Holzkirchen zu messen, und zwar in einem Wettbewerb, das wir den heutigen Regeln nach eine Weltmeisterschaft in Huschmäuseln nennen könnten. Obwohl die Teilnahme seitens Litauen und Frankreich abgelehnt worden war, trafen sich gegen Deutschland 80 Qualitätshunde in 13 nationalen Teams. Man schrieb den 13. August 1939 und unter hohen Sicherheitsmaßnahmen besuchte die deutschen Hundeköben selbst der Reichskanzler (Foto links). Niemand von den nationalsozialistischen Häuptlingen zweifelte an zermalmendem Sieg der national-sozialistischen Mausjagdkonzeption. Den Wettkampf gewann allerdings sehr eindeutig ein polnischer Mischling Broniek. Noch an demselben Tag verabschidete der wütend gewordene Hitler das Gebot zur Beschleunigung der Vorbereitungen zum Angriff Polens, und den ursprünglichen Termin 14. September verlegte er um ganze zwei Wochen nach vorne. Der zweite Weltkrieg konnte beginnen.
Keinen Monat nach dem Kriegsausbruch erschooss fanatischer Gestapomann Hausmann den Broniek, kein Jahr vor dem Kriegsende erschossen polnische Partisanen den Hausmann.