I. Monographien und Bücher • II. Kommentierung • III. Archivaufsätze und Festschriftbeiträge • IV. Aufsätze • V. Lexikonartikel • VI. Anmerkung / Case Note • VII. Übersetzung • VIII. Didaktischer Beitrag • IX. Tagungsbericht • X. Vorträge und Präsentationen
I. Monographien und Bücher
Vermögenstransfer und Haftung – Eine Studie zur Nutzbarmachung der Universalsukzession für den Unternehmensverkehr, Verlag De Gruyter, Berlin 2008 (251 S. + XXII) (zugl. Diss. Köln 2008)
Rezension: Bitter, ZHR 174 (2010), 499 ff. R& W-Online Datenbank
Kurzdarstellung: GesKR 2009, 3 f. (Schweiz)
Dogmengeschichte des Umwandlungsrechts, in: Dauner-Lieb/Simon (Hrsg.), Kölner Kommentar zum Umwandlungsgesetz, Carl Heymanns Verlag, Köln 2009, S. 16-59
Rezension: Jäckel, WM 2010, 2144; Pluskat, NZG 2010, 1260; M. Lorenz, NJW 2010, 1264.
Entwicklungsgeschichte des Handelsrechts, Synoptische Darstellung, bestehend aus ADHGB, HGB 1897, heutigem deutschen Handelsrecht und österreichischem Unternehmensgesetzbuch, (gemeinsam mit Jan Thiessen) (in Vorbereitung)
II. Kommentierung
§§ 249-252, vollständige Neukommentierung, Beck'scher Online-Kommentar BGB, Bamberger/Roth/Hau/Poseck, 40. Edition, Stand der Bearbeitung: 05.08.2016
Aktualisierung: 41. Edition, Stand: 01.11.2016; 42. Edition, Stand: 01.02.2017; 43. Edition, Stand: 15.06.2017
III. Archivaufsätze und Festschriftbeiträge
Partielle Universalsukzession außerhalb des Spaltungsrechts? — Die österreichische Handelsrechtsreform als Denkanstoß für die §§ 25 ff. HGB, ZHR - Zeitschrift für das gesamte Handelsrecht und Wirtschaftsrecht 170 (2006), 737-763
Abstract:
Es gehört zu einem der meistdiskutierten Probleme des Handelsrechts, ob § 25 HGB vorrangig nur Haftungsfragen betrifft aber den Übergang von Rechtsverhältnissen bei Unternehmensfortführungen erleichtern soll. Der österreichische Gesetzgeber hat durch den am 1. 1. 2007 in Kraft tretenden § 38 UGB, der Neufassung der dem § 25 HGB weitestgehend entsprechenden österreichischen Parallelvorschrift, den Streit im Sinne der zweiten Meinung entschieden. Das verdient auch hierzulande Beachtung. Im folgenden Beitrag wird versucht herauszustellen, dass der neue § 38 UGB nur eine modern formulierte Variante eines ohnehin schon in § 25 HGB verankerten Konzepts ist - eines Konzepts, das auf der Verfügungstechnik der Universalsukzession beruht.
Über die fachliche Arbeit der Deutschen Juristentage und ihre Wirkungen auf dem Gebiet des Zivilrechts, in: 150 Jahre Deutscher Juristentag, Festschrift Deutscher Juristentag 1860-2010, Ständige Deputation des Deutschen Juristentages (Hrsg.), München 2010, S. 103-125 (gemeinsam mit Barbara Dauner-Lieb)
Dazu: Stürner, 150 Jahre Deutscher Juristentag – ein Jubiläum und eine Festschrift, JZ 2010, 797 ff.
Rezension: W. Schubert, ZRG GA 128 (2011), 937
Einzelkaufmännische Unternehmen im Erbgang – Zu den Möglichkeiten und Grenzen einer Haftungsbeschränkung beim Unternehmenserwerb mortis causa, in: Festschrift für Georg Maier-Reimer zum 70. Geburtstag, München 2010, S. 103-121
„Asset Partitioning“ beyond corporate law, Eine Studie zur Handlungsform des Einzelunternehmers mit beschränkter Haftung (gemeinsam mit Julien Dubarry), ZEuP - Zeitschrift für Europäisches Privatrecht, 20 (2012), 128-148
Law and Commerce - The Evolution of Codified Business Law in Europe, CLH - Comparative Legal History 2 (2014), 46-84
SSRN (pre-peer reviewed version)
Abstract:
This paper tracks the evolution of the codification of commercial law and company law, also known as business law. Although the literature on codification in general is vast, little attention has been dedicated to the importance of business law in this context despite the first major moves towards codification being achieved in this field. A comparative and historical survey of the codification of business law in France, England and Germany illustrates how the European legal landscape has been affected by the process of casting the law in statutory form. Indeed, regardless of the commonly held misconception that there is ‘a’ commercial code, the legislative responses to the needs of commerce have varied widely from country to country, for while company law was always in focus, the rest of the corpus differs substantially. The code de commerce of 1807 was primarily of a procedural nature, while the German commercial code of 1861 created its own ‘private law cosmos’ and the late English codes adopted yet another, very selective, strategy. The aim of this comparative study is to understand the foundations of the legal institutions of the nineteenth century which still form the basis of our current statutes. This in turn allows some predictions for likely future developments to be made.
Der monetäre Wert des (Kauf-)Vertrags – Zur Bedeutung von Wert und Zeit für die Bestimmung des Nichterfüllungsschadens, AcP 215 (2015), 282-350
Abstract:
Herkömmlich wird der Nichterfüllungsschadensersatz fälschlicherweise mit dem entgangenen Gewinn gleichgesetzt. Demgegenüber lässt sich der Anspruch auf das monetäre Erfüllungsinteresse nach § 281 BGB auf das ökonomische Prinzip zurückführen, dass jedem Kaufvertrag ein sog. Hedge-Effekt immanent ist. Durch die Festlegung des Kaufpreises wird der Wert der Kaufsache bindend zwischen den Parteien fixiert und das Risiko von Marktpreisschwankungen beschränkt. Die Höhe der jeweils erzielten Preisabsicherung, des sog. hedging, entspricht der Höhe des Nichterfüllungsschadens. Rechnerisch ergibt sich dieser aus der Differenz des Kaufpreises und des Marktpreises oder Schätzwertes der Kaufsache. In Übereinstimmung mit dem hier formulierten Grundsatz wurde der Nichterfüllungsschaden ursprünglich im Waren- und Wertpapierhandel des 19. Jhdts. bestimmt. Zu dieser Praxis ist der BGH, nach mehr als hundertdreißig Jahren abweichender Rechtsprechung, wenn auch unbewusst, nun zurückgekehrt.
IV. Aufsätze
Die Firma als "tradeable Asset", Die derivative Firmennutzung zwischen Vollrechtsübertragung und schuldrechtlicher Namenslizenzierung, DB – Der Betrieb 61 (2008), 2011-2016
Abstract:
Die Übertragung der Firma spielt im Rahmen von Unternehmenstransaktionen eine gewichtige Rolle, da sie dem Erwerber ermöglicht, den in der Firma verkörperten Goodwill zu nutzen. Die in diesem Zusammenhang einschlägigen handelsrechtlichen Regelungen der §§ 22 ff. HGB sind jedoch antiquiert und werfen Zweifelsfragen auf. Der Beitrag erklärt die Firma zum Immaterialgüterrecht und zeigt Gestaltungsoptionen bei der derivativen Firmennutzung auf.
Patrimoine + Publicité = Responsabilité limitée, Une démystification de l’EIRL’, Revue Lamy Droit Civil, 85 (2011), 59-65 (gemeinsam mit Julien Dubarry)
Kapitalerhaltung und Konzernfinanzierung, Eine Annäherung im deutsch-österreichischen Rechtsvergleich, GmbHR – Zeitschrift für Gesellschafts- und Steuerrecht der GmbH und GmbH & Co. 102 (2011), 1258-1266
Marktkonformität? Rechtsvergleichende Überlegungen zur Durchführung des kapitalerhaltungsrechtlichen Fremdvergleichs, Der Gesellschafter 2012, n.2/ 3-6 (Österreich)
Zitiert in: Oberster Gerichtshof (OGH), Beschluss v. 13.09.2012, Az. 6 Ob 110/12p PDF
Rechtsschutz bei gesellschaftsrechtlichen Strukturmaßnahmen in der Aktiengesellschaft, KsZW – Kölner Schriften zum Wirtschaftsrecht 2013, 30-37 (gemeinsam mit Georg Maier-Reimer)
Abstract:
Das Gesellschaftsrecht gibt dem Aktionär verschiedene Möglichkeiten sich gegen geplante Strukturmaßnahmen zu wehren. Dabei muss ein Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzanliegen des Aktionärs und dem Interesse der Gesellschaft am Schutz vor einer Blockade hergestellt werden. Die dabei anzutreffenden, teils weit verzweigten Problemfelder sollen hier in diesem Beitrag zusammengeführt werden
Der minderjährige Gesellschafter – Ein Beitrag zur Zusammenführung von Beschlussdogmatik und Minderjährigenrecht, NZG – Neue Zeitschrift für Gesellschaftsrecht 2014, 17-22
Abstract:
Sind Minderjährige an einem Verband beteiligt, so können sich schwierige Detailfragen bei der Durchführung von Beschlussfassungen stellen. Der Beitrag versucht sich daran, die relevanten Fragestellungen aufzuarbeiten, die bislang in der Literatur nur sehr stiefmütterlich behandelt wurden. Aufgezeigt wird dabei eine breite Gestaltungsskala, wie der minderjährige Gesellschafter in die verbandsinterne Willensbildung eingebunden werden kann.
Zur Reichweite familiengerichtlicher Genehmigungstatbestände im Unternehmensrecht, FamRZ 2016, 277-285
Abstract:
Familienrechtliche Genehmigungstatbestände stellen oft eine nur schwer kalkulierbare Unwägbarkeit in der Planung und Durchführung komplexer unternehmens- und gesellschaftsrechtlicher Transaktionen dar. Vor dem Hintergrund der Offenlegung des historisch bedingt rudimentären Norm des § 1822 BGB, der Vielzahl der denkbaren Fallkonstellationen und unter kritischer Würdigung der Rechtsprechungspraxis sowie der in der Literatur vertretenen Standpunkte plädiert der Beitrag für eine restriktive Anwendung familienrechtlicher Genehmigungstatbestände im Unternehmensrecht auf solche Fälle, in denen auch der Minderjährigenschutz effektiv befördert werden kann.
V. Lexikonartikel
Art. Realkredit, Personalkredit, in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (26. Lieferung), hrsg. v. Albrecht Cordes, Hans-Peter Haferkamp, Heiner Lück, Dieter Werkmüller, 2. Aufl., Berlin (Manuskript abgegeben)
Art. Pfandleihbanken, in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (27. Lieferung), hrsg. v. Albrecht Cordes, Hans-Peter Haferkamp, Heiner Lück, Dieter Werkmüller, 2. Aufl., Berlin (Manuskript abgegeben).
VI. Anmerkung / Case Note
Aktienrechtliches Anfechtungswesen und kapitalmarktrechtliche Beteiligungspublizität - Zugleich eine Besprechung des Urt. LG Köln v. 22.04.2009 - 91 O 59/07 (Strabag AG, HV 2007) [= Der Konzern 2009, 372 ff. = AG 2009, 593 ff. = ZIP 2009, 1818 f. = NZG 2009, 1150] - Der Konzern 2009, 385-390
Als Zahlungsmittel zugelassene Sammlermünzen - Geld im Sinne des § 935 Abs. 2 BGB?, Anmerkung zu BGH v. 14. 6.2013 - V ZR 108/12, JZ - Juristenzeitung 68 (2013), 1114-1116
VII. Rezensionen
Rezension zu Stefan Wirsch, Kapitalaufbringung und Cash Pooling in der GmbH, Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Band 26, Berlin 2009 (Duncker & Humblot), ZHR - Zeitschrift für das gesamte Handelsrecht und Wirtschaftsrecht 175 (2011) 724-732
Rezension zu Larry E. Ribstein, The Rise of the Uncorporation, Oxford 2010 (Oxford University Press), EBOR – European Business Organization Law Review 2012, 643-646
Rezension zu European Cross-Border Mergers and Reorganizations, Edited by Jérôme Vermeylen und Ivo Vande Velde, Oxford University Press, Oxford 2012, EuZW – Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht 2013, 262
Rezension zu Karsten Christian, Aktienrecht und Aktienbanken in Schleswig-Holstein 1840-1870. Zum Wandel und zur Wirkung von Institutionen (= Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig Holsteins 52). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2015, 287 S., ZRG GA – Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung 134 (2017), 367-369.
VIII. Übersetzung
Übersetzung des Gesetzestextes der französischen Bestimmungen über den Einzelunternehmers mit beschränkter Haftung -De l'entrepreneur individuel à responsabilité limitée (EIRL) (gemeinsam mit Julien Dubarry)
IX. Didaktischer Beitrag
Der verdrossene Familienvater – Das Problem der Selbstvornahme in der gutachtlichen Fallprüfung, JURA 2006, 86 ff.
X. Tagungsbericht
24. Tagung der Gesellschaft Junger Zivilrechtswissenschaftler, 4.-7. September 2013, Bern "Metamorphose des Zivilrechts", Rechtswissenschaften, Zeitschrift für rechtswissenschaftliche Forschung (RW) 2013, 388-392
40. Deutscher Rechtshistorikertag in Tübingen 2014, Zeitschrift für rechtswissenschaftliche Forschung (RW) 2015, 93-105 (gemeinsam mit Lisa Isola und Philipp Scheibelreiter)