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Tapen

Kinesiology Taping

Ende der 70er Jahre entwickelte der japanischen Chiropraktiker Kenzo Kase das Kinesiology Taping. Es wird heute in der Rehabilitation, Prävention und Sportmedizin basierend auf den Prinzipien der Kinesiologie (Bewegungswissenschaft) eingesetzt.

Material
  • Besteht aus Baumwolle und latexfreien Acrylatkleber 
  • Es ist wirkstofffrei, warmaktiv, wasserbeständig Luft- und Feuchtigkeit durchlässig 
  • In der Regel ist das Tape mit einer 10% Dehnung auf seine Unterlage (Papierträger mit 5cm Maßeinteilungen) aufgebracht. 
  • Der Kleber ist wellenförmig mit Aussparungen aufgetragen und hinterlässt keine Reste nach der Entfernung 
  • Die Farben sind meist in blau, rot, schwarz und neutral erhältlich, haben aber keine unterschiedlichen Materialien/Wirkstoffe 
  • Die Elastizitätseigenschaften ist wie die Haut bis 130 % dehnbar 

Wirkung des elastischen Tapens

Die Wirkung wird über die Reizung der Hautrezeptoren erzielt. Beim Aufkleben der Tapes wird die Haut leicht angehoben wodurch sich die Gefäße für eine bessere Durchblutung öffnen können. Die Flüssigkeit wird aus dem Gewebe abtransportiert, Entzündungen klingen schneller ab, die Muskeln entspannen und die Selbstheilung wird angeregt und die Beweglichkeit kehrt zurück. Zum Anderen kann der Reiz die Schmerzsysteme von Gehirn und Nerven beeinflussen (Hemmung der Schmerzreiz- Weiterleitung im Rückenmark) und so den Schmerz lindern.


Prinzip

Die elastischen Tapes stabilisieren und entlasten Muskeln, Sehnen und Gelenke, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken und lassen so den Schmerz abklingen. Da der Patient bei Bewegungen keine Schmerzen mehr verspürt, nimmt er auch keine Schonhaltung an, so dass die Statik des Körpers im Gleichgewicht bleibt und Fehlbelastungen in Gelenken und in der Wirbelsäule vermieden werden können.