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Kolumne

Die militärischen Interventionen der Nato haben die Nahost-Region faktisch destabilisiert und die Migrationskrise ausgelöst, von der Europa zur Zeit erfasst wird.

Der ehemalige NATO-General und Kfor-Kommandant Fabio Mini schrieb jüngst in einem Kommentar für die Zeitschrift Limes, dass gegenwärtig »das Pentagon die Kriege der Zeit nach Obama vorbereitet«. 

Ich fürchte, General Mini hat absolut recht. Die USA haben die Gebiete, die sie für strategisch und geopolitisch bedeutsam erachten, systematisch destabilisiert, sowohl durch direkte bewaffnete Intervention – wie im Irak und Afghanistan – als auch durch das Schüren religiöser Gegensätze, von Bürgerkriegen und Instabilität im Mittleren Osten. Die Vereinigten Staaten wollen verhindern, dass eine andere Regionalmacht entsteht als Israel oder dass die arabisch-islamische Welt sich rund um einen möglichen Pol vereint, der in der globalen Konkurrenz Gewicht besäße. Dabei unterstützen sie einmal Saudi-Arabien, ein anderes Mal die Türkei, und dann leiten sie eine Entspannungspolitik gegenüber dem Iran ein. Das eine Mal benutzen sie die Schiiten gegen die Sunniten und ein anderes Mal die Sunniten gegen die Schiiten.



 

 
  • Der Prager Frühling  war für politisch Interessierte in Ostdeutschland ein einschneidendes und in seiner Wirkung weitreichendes Ereignis der 60- und 70-er Jahre. Die einzige Möglichkeit sich außerhalb der totalitären Staatsstrukturen mit Gleichgesinnten auszutauschen, waren kleine private Diskussionsrunden, später auch Arbeitskreise, dann aber meist unter dem Dach der Kirche. 
  • Der Diskussionskreis in Gotha wurde im Frühjahr 1966 gegründet und existierte bis Sommer 1974. Der Zusammenhalt entstand hauptsächlich über die - vom herrschenden Regime nur recht und schlecht geduldete - Beatmusik. Die Themen, die besprochen wurden, betrafen Herrschafts- und Machtstrukturen in Ost und West.
  • Den kritischen Blick auf gesellschaftliche Prozesse und den Versuch: trotz des krummen Holzes, einen aufrechten Ganges zu wagen, haben wir bis heute beibehalten. 
  • Die Erinnerung an das Frühjahr und den Sommer 1968 in Prag, das Leben in einer offenen und angstfreien Gesellschaft blieb bis heute in uns wach.
  • Der im Sommer 2008 wieder gegründete Arbeitskreis diskutiert weiterhin Verwerfungen gesellschaftlicher Entwicklung. Er hat vorerst - im Dschungel der Informationen und interessengeleiteten Meinungen - Selbstverständigungscharakter.
  • Defizite, Mängel im Alltag, demokratiefeindliche 
  • Veränderungen in der Gesellschaft werden aufgespürt, transparent gemacht und kritisch im möglichst breiten öffentlichen Diskurs erörtert.
  • Ziel ist es: praxisorientiert, Erfahrungen vor Ort zu sammeln, diese Prozesse fassbar zu machen sowie gesellschaftlich einzuordnen.
  • Theoretisch wird versucht, eine Sondierung von Schrift- und Bildmaterial (hist. wie aktuell) vorzunehmen, zu recherchieren und die Extrakte praktikabel als Unterstützung und Orientierung anzubieten.
  • Anliegen ist also parteiunabhängiges, bürgerschaftliches Engagement, um demokratische Strukturen zu festigen und zu erweitern.
  • Hierzu finden regelmäßig Treffen des Arbeitskreises - jeweils eine  Frühjahrs- und Herbsttagung - statt, zudem ein aktueller Informationsaustausch über e-mail; mit dieser Webseite jetzt auch über das Internetportal. Langfristig könnte so ein Netzwerk "unabhängiger" Informationen geschaffen werden. In einem  noch zu installierenden Forum sollen in einem nächsten Schritt ein größerer Kreis von Interessierten angesprochen werden.
  • Die Tagungen werden im Archiv (siehe link) dokumentiert.
Nächste Tagung im Herbst

In Vorbereitung!!!

Nach Weimar wieder Stammtisch in Gotha!







A. Merkel 2011 in Dresden zum Kirchentag : «Wenn man eine wirkliche neue Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhinkommen, an einigen Stellen auch Souveränität – Rechte an andere abzugeben»? 

Kurzkommentar zu:
Ganz abgesehen davon, dass ein viel umfassenderes Menschenbild durch unsere kulturelle Entwicklung in Deutschland über Jahrhunderte geprägt wurde 
(griechisch-röm. Kultur, Aufklärung etc.),
hat diese begrenzt selektive Sicht und diese Rigorosität nichts mit einem christlichen Menschenbild zu tun.(J.C.)
 
Aktuelles aus anderen Web-Zeitungen:

Die Leitz-Kulturdebatte !!
aus der zeit mehr hier... 

Merkel: Wer das christliche Menschenbild nicht akzeptiert, ist “fehl am Platze” in Deutschland.

Die CDU-Vorsitzende erklärte auf einer CDU-Regionalkonferenz am 20.10.10 in Berlin-Brandenburg: “Wir fühlen uns dem christlichen Menschenbild verbunden, das ist das, was uns ausmacht.” Wer das nicht akzeptiere, “der ist bei uns fehl am Platz“.
Nein, Frau Kanzlerin, ich fühle mich dem Menschenbild des Humanismus verbunden und als „Verfassungspatriot“ dem Menschenbild des Grundgesetzes und nicht dem christlichen Menschbild verpflichtet. Bin ich also „bei uns fehl am Platze“? (Wolfgang Lieb, Nachdenkseiten)
Mehr…

 
 
 
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