Ihr Wunsch war, durch Kunst eine Verbesserung für gesamte Gesellschaft zu bewirken, im Gegensatz zum engen Kunstbegriff nur für die Reichen.
Wie andere Bewegungen, etwa Arts and Crafts, glaubte das Bauhaus an die Werkstattpraxis, die Perfektionierung von Techniken, die Schönheit der handwerklichen Endbearbeitung, wo der Mensch die kreative Kontrolle über alle Aspekte der Arbeit hat.
Trotz dieser gemeinsamen Weltanschauung war der Ansatz des Bauhauses, da es in einer ganz anderen Zeit lebte, ein anderer. In ihrem Einsatz von Technologie und deren Verschmelzung mit Kunst für die Anwendung in der modernen Welt,
Am frühen Bauhaus war der Unterricht in sechs Bereichen organisiert:
Bildhauerei mit Stein, Holz, Keramik und Gips;
Metallbearbeitung;
Schreinerhandwerk;
Malerei und Dekoration;
Druckgrafik;
Weberei.
Im ersten Jahr bestanden die Studierenden den Vorkurs und erlernten die Techniken in jedem dieser Bereiche, bevor sie sich für einen Schwerpunkt entschieden. Diese Struktur blieb während der gesamten Geschichte der Schule fast unverändert.
Jede Werkstatt hatte ihren Formmeister, der für die künstlerische Leitung verantwortlich war, und ihre Werkstattmeister:innen, die die technische Expertise bereitgestellt wurde.
In der ganzen Schulgeschichte gab es 13 Werkstätten, 20 Formmeister und 7 Werkmeister:innen.
Obwohl mehr als die Hälfte davon Studentinnen waren, waren es nur drei Lehrerinnen: eine Meisterin und zwei Kommissarisch.
Ein Anliegen des Bauhauses war es, einer neue, moderne Kunst und Architektur für alle durch das Handwerk zu prägen. Also unterichtet Kunst und Handwerk die beiden gemeinsam eine neue Generation von Gestalter:innen ausbilden.
Ab 1923 und besonders nach dem Umzug des Bauhauses nach Dessau 1925, darüber frischen Leitsatz „Kunst und Technik - eine neue Einheit“, verstärkt die Zusammenarbeit mit der Industrie, von Produkte, die sich für eine serielle Produktion machten: Möbel, Leuchten, Textilien oder mehr.