16. Juni - Tag der blühenden Landschaft

Blütenreichtum für Bienen und Insekten

Am Sonntag 16.6.2019 findet zum ersten Mal der „Tag der blühenden Landschaft“ in Vorarlberg statt. Zu sehen gibt es Blühflächen und Blumenwiesen im ganzen Land, die besonders wertvoll für bestäubende Insekten und die heimische Artenvielfalt sind. Dass es davon in Zukunft mehr gibt, ist ein Gebot der Stunde.

Überall auf der Welt und besonders in Mitteleuropa wird festgestellt, dass die Zahl der Insekten drastisch zurückgeht. Damit verbunden ist eine große Gefahr für unsere Ökosysteme, denn Insekten bestäuben unsere Nahrungs- und Wildpflanzen und bilden in der Nahrungskette die Basis für die Artenvielfalt der Tiere.

Besonders feststellbar ist das anhand der Vogelwelt, auch hier sinken die Artenzahlen dramatisch. Wissenschaftler verfolgen diesen Abwärtstrend seit Jahren und sprechen das Insektensterben und dessen Folgen inzwischen als Anzeichen für eine globale Biodiversitätskrise an.

Mit dem Tag der blühenden Landschaft will das Netzwerk blühendes Vorarlberg ein Zeichen setzen für das Wohlergehen der bestäubenden Insekten und der Artenvielfalt. Besuchen Sie unsere Standorte in ganz Vorarlberg und erfahren Sie, warum heimische Wildpflanzen wichtig sind, wieso Blumenwiesen vor allem auf mageren Standorten gedeihen und wie Blühflächen richtig gepflegt werden.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos, Anmeldung laut Einzelbeschreibung. Der Tag der blühenden Landschaft findet bei jeder Witterung statt.

Natürlich bunt!

Wo immer möglich, sollten heimische Pflanzen wachsen - blühende Sträucher, Bäume, Blumenwiesen und Säume. Das ist enorm wichtig für unsere heimische Insekten- und Tierwelt. Haben sich doch Tiere und Pflanzen in enger Verbindung miteinander entwickelt und sich optimal an den jeweiligen Standort und die klimatischen Bedingungen angepasst. Vor allem die mageren und mässigen fetten Blumenwiesen sind im Verschwinden begriffen und damit der Lebensraum vieler Insekten und Kleintiere.

Das Besondere an Blumenwiesen

Wußten Sie, dass auf 1m² magerer Blumenwiese mitunter mehr verschiedene Arten vorkommen als auf der gleichen Fläche im Regenwald. Und keine Wiese gleicht der anderen. Je nach Standort, Wetter- und Bodenbedingungen entwickeln sich andere Kompositionen aus unterschiedlichen Pflanzen, die ein artenreiches Blütenmeer ergeben.

Lassen Sie sich vom Tag der blühenden Landschaft inspirieren! Vielleicht findet sich dann in Ihrem Umfeld auch eine Fläche für Blütenreichtum.

"Blüten sind das Lächeln einer Landschaft."


Bria Heinzle, Blühstandort: Doren

"Wiesen sind nicht nur Natur- sondern auch Kulturjuwelen, die von Bauern und Bäuerinnen genutzt und gepflegt werden."

Karl Mathis, Blühstandort: Göfis

"Wir haben große Freude daran, die Artenvielfalt durch Blühflächen und blühende Sträucher zu fördern."

Familie Kaufmann, Blühstandort: Hittisau

"Ich freue mich, über die wunderbare Gelegenheit die Vielseitigkeit unserer Wälder in einem völlig neuen Zusammenhang zu zeigen."

Peter Vögel, Obmann der Waldschule Bodensee, Blühstandort: Bregenz

Unsere Blühstandorte im Bezirk Bregenz

Bregenz – Der bunte Schulhof der VS Augasse

Führung um 13.00 und um 16.00 Uhr

Treffpunkt: Augasse 6-8, 6900 Bregenz

Anfahrtsplan

Gärtnermeister und Naturgartenprofi Eugen Sturmlechner erkärt die Prinzipien des naturnah angelegen Pausenhofes der Volksschule. Das Schulgelände wurde 2014 nach Plänen des Naturgärtners Dr. Reinhard Witt von der Stadtgärtnerei unter Mithilfe der Schüler, Lehrer und Eltern umgestaltet. Ermöglicht wurde dies durch die Vorarbeiten der Lehrerin Martina Schnabl, die sich in der Schule dafür eingesetzt hat. Damit ist ein naturnahes Areal mit hoher Spiel- und Aufenhaltsqualität entstanden, das von allen Beteiligten geschätzt wird. Führung durch Eugen Sturmlechner und Martina Schnabl.

Bregenz – Der blühende Wald

Führung um 9.00 bis ca. 12.00 Uhr

Treffpunkt: Fluher Straße, Abzweigung Gebhardsberg (Haltestelle 12c), 6900 Bregenz

Anfahrtsplan

Der Schutzwald am Känzele – der Bestand war überaltet. Steinschläge erreichten die viel befahrene Straße und sogar die darunter liegenden Gärten. Nachdem er 1999 von Sturm Lothar zusätzlich stark beschädigt wurde, wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das den Zustand des Waldes verbessern soll. Inzwischen wachsen hier 32 Baumarten – darunter viele, die das den Artenschutz unterstützen und in Hinblick auf den Klimawandel auch in Zukunft bestehen können. Ein „artenreicher Wald“ der auch viel Blühendes zu bieten hat.

Am Tag der blühenden Landschaft werfen wir mit der Waldschule Bodensee einen Blick hinein in diesen vielseitigen Wald – mit Lukas Müller (Waldaufseher und Zuständiger für das Schutz-waldprojekt), Peter Vogel, Förster an der BH Dornbirn und Imker, der uns über die Bienen und ihre Erzeugnisse aus dem Wald berichtet und Karin Müller-Vögel (Wald- und Kräuterpädagogin), die den Blick noch ein Stück auf die heilende Wirkung des blühenden Waldes öffnet.

Die Waldschule Bodensee: https://waldschule-bodensee.at/

Lauterach – Volksschule mit grünem Klassenzimmer am Dach

Führungen von 10.00 bis 13.00 Uhr

Treffpunkt: VS Lauterach, Schulstraße 5, 6923 Lauterach

Anfahrtsplan

Bei den Führungen durch Vizebürgermeisterin Doris Rohner und Direktorin Karin Flatz können die begrünten Flachdächer mit integriertem Freiluftklassenzimmer besichtigt werden. Gleichzeitig bewegt man sich in Höhe der Kronen des alten Baumbestandes, der beim Neubau erhalten wurde.

Doren – Privatgarten und Gemeinschaftsacker

Gartenführungen um 11.00 und um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Kirchdorf 128, 6933 Doren

Anfahrtsplan

Bria und Christoph Heinzle gestalten seit 2010 ihren Garten „HINZLARS HORTULUS / PFLANZEN-STEIN-REICH“ mit Trockensteinmauerobjekten, einem Teich und Obstbäumen. Auf dem Pultdach des Hauses wurde auf 300m² eine extensive Dachbepflanzung angelegt, vis-a-vis im Gemeinschaftsgarten „ACKER12“ wird mit Mischkultur mit Blühstreifen gewirtschaftet.

Homepage: https://pflanzen-stein-reich.jimdo.com/

Hittisau – Biobauernhof mit Permakultur und Blühflächen

Führungen um 10.00, 12.00 und 14.00 Uhr

Treffpunkt: Wirt 19, 6952 Hittisau

Anfahrtsplan

Daniela und Alfons Kaufmann haben beide die Ausbildung zum Blühbotschafter des Netzwerks blühendes Vorarlberg absolviert und bewirtschaften einen Bio-Permakulturhof mit Hofladen. Zwischen Grünland und Waldrand haben sie einen vielfältigen Garten, Streuobstwiesen, Hecken und bunte Blühflächen geschaffen. Im Nutz- und Hausgarten wurden zahlreiche Strukturen für Nützlinge und die Artenvielfalt geschaffen. Die österreichweite Ausschreibung vom Naturschutzbund „Zaunkönig sucht Heckenprinz“ brachte im April 2019 den Vorarlberg-Sieg.

Und am Förderprogramm der Landwirtschaft nehmen rd. 90.000 bäuerliche Betriebe teil: Alfons Kaufmann konnte mit 2 anderen österreichischen Landwirten im Herbst 2018 an einer Bildungsreise nach Schweden teilnehmen. (Forschung/Entwicklung zum Agrarförderprogramm)

Nützen Sie die Gelegenheit – wie die AMA Beauftragen – und besuchen Sie den vielfältigen Biobauernhof...

Bezau – Der Blütenreichtum am Ölberg

Führung um 17.00 Uhr

Treffpunkt: Schießstand neben den Wirtschaftsschulen, Greben 176, 6870 Bezau

Anfahrtsplan

Der Ölberg ein Refugium für Trockenheit liebende Pflanzen und Tiere. Er ist ein beliebtes Naherholungsgebiet mit Wanderwegen, Märchenerzählplatz. Wer will kann die Natur mit allen Sinnen erfahren, wandelt über den Fühlpfad und genießt den Duft der am Wegrand wild wachsenden Blumen und Kräuter. Führung mit Isabella Moosbrugger.

Anmeldung bei Isabella Moosbrugger: Tel. +43 664 4391757


Buch – Vielfältiger Biobauernhof

Führung um 13.00 und um 15.00 Uhr

Treffpunkt: Biohof Kohler, Schwarzen 41, 6960 Buch

Anfahrtsplan

Die Familie Kohler bewirtschaftet einen vielfältigen Betrieb mit Streuobstwiese, Hecken, Feuchtwiese und Teich-Biotop, diese werden bei der Führung um 13.00 Uhr besichtigt. Um 15.00 Uhr findet eine Hofführung statt, wo Mutterkuh- und Bienenhaltung erläutert werden und die Mischkultur im Gemüse-, Kräuter und Blütenacker erklärt wird. Die Führungen sind auf die Ankunftszeiten des Landbuses Nr. 24, Haltestelle Mereute abgestimmt.

Kleinwalsertal - Eine Oase für Bienen und Insekten

Führung um 10.00 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz Kanzelwandbahn, Walserstraße 77, 6991 Riezlern

Anfahrtsplan

Im Rahmen des BE[E]Kleinwalsertal Projekts wurden und werden zahlreiche Blühflächen angelegt. Beim Rundgang mit Gemeindegärtner André Gaidosch sehen Sie die fünf Jahre alte Magerwiese bei der Breitachbrücke, erfahren Details über die Versuchsfläche zur Umwandlung von eintönigen Straßenböschungen in Blumenwiesen und besichtigen den im letzten Jahr vor dem Walserhaus in Hirschegg angelegen Bienengarten mit verschiedenen Lebensbereichen (Steingarten, moderndes Holz, Hecken, unterschiedlichen Samenmischungen) und dem Insektenhotel.

Anmeldung erbeten bei Kleinwalsertal Tourismus: Ole.Ipsen@kleinwalsertal.com

Homepage: https://www.kleinwalsertal.com/de/Aktuelles-Service/Aktuelles/BEEKleinwalsertal

Unsere Blühstandorte im Bezirk Dornbirn

Dornbirn – Dreierlei Natur

Führung und Kinderprogramm um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Inatura Haupteingang, Jahngasse 9, 6850 Dornbirn

Anfahrtsplan

Der Park rund um die Inatura ist eine wichtige Freifläche in Dornbirn, die mannigfach genutzt wird. Beate Hermann und Ingrid Benedikt vom Obst- und Gartenbauverein bieten eine Führung durchs Gelände. Beim Streifzug werden die unterschiedlichen Qualitäten der Parkfläche, der Brache mit Wildpflanzen und dem Kräutergarten sichtbar. Beim eigens angebotenen Kinderprogramm werden blühende Kräuter verarbeitet.


Dornbirn – Essbare Stadt

Freie Besichtigung jederzeit

Treffpunkt: Kulturhauspark, 6850 Dornbirn

Anfahrtsplan

Im Frühjahr 2019 startete der Pilotgarten der Essbaren Stadt Dornbirn im Kulturhauspark. In Kooperation mit der Stadt Dornbirn und verschiedensten Institutionen wird ein biologisch bewirtschafteter Garten, der zum Mitmachen für Alle einlädt, angelegt. Gepflanzt wurden essbaren Wildpflanzen, Gemüse, Kräutern, Beerensträuchern, sowie Vogelnährpflanzen und nektar- und pollenreiche Insektenpflanzen, welche dann von Jedem und Jeder geerntet werden können. Schulklassen und Kindergruppen bekommen die Möglichkeit, Hochbeetpatenschaften zu übernehmen und selbst anzusäen und zu ernten.

Mit der Anlage dieser Pilotfläche wird ein Ort geschaffen, welcher im Zuge von Exkursionen, Workshops und Gartentagen von den verschiedensten Institutionen sowie Schulen & Kindis zu den verschiedensten Themenbereichen erlebbar gemacht werden kann. Es wird ein Ort geschaffen, der ein Lernen und Erfahren mit allen Sinnen ermöglicht, der zum Experimentieren und Erforschen, zum Verweilen in wohltuender Atmosphäre, einlädt.

Alle Infos: https://www.essbare-stadt.com/

Lustenau - Von Blumen und Schmetterlingen

Exkursion um 14.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr

Treffpunkt: Spielplatz Wiesenrain, Philipp-Krapf-Str. 1, 6890 Lustenau

Anfahrtsplan

Beim Spaziergang in Lustenau fällt es auf - rund um Lustenau blüht es. Vor allem am Rheindamm lässt sich eine wahre Pracht an verschiedenen Blumen entdecken und diese Pracht lockt auch viele Insekten an. Bei einem Spaziergang erkunden wir gemeinsam die blühende Pracht und ihre Besucher. Die Exkursion ist auch für junge Forscher geeignet. Führung durch Mag. Agnes Steininger.

Unsere Blühstandorte im Bezirk Feldkirch

Götzis – Der bienenfreundliche Staudengarten in St. Arbogast

Führung um 10.30 Uhr, Besichtigung jederzeit

Treffpunkt: Hof des Bildungshauses St. Arbogast, Montfortstrasse 88, 6840 Götzis

Anfahrtsplan

Gärntermeisterin Elke Kopf von der Bio-Staudengärtnerei Kopf führt durch den naturnahen Garten des Bildungshauses, der vor rund 26 Jahren von ihr geplant und angelegt wurde. Seither wird er von ihr und Mitarbeiterinnen der Staudengärtnerei gepflegt und betreut. Im Zuge von verschiedenen Baumaßnahmen sind immer wieder neue Bereiche entstanden oder Bestehendes verändert worden. Von Anfang an wurde besonders auf bienen- und insektenfreundliche Gestaltung und Pflanzenauswahl Wert gelegt.

Wer um diese Zeit nicht dabesein kann, ist herzlich eingeladen, sich den Staudengarten zu einem anderen Zeitpunkt anzusehen - und eine gemütliche Kaffeepause im Café einzuplanen.

Götzis – Die Blühflächen der Götzner Kirche

Führung um 14.00 Uhr

Treffpunkt: Kirche Götzis, Hauptstraße 16, 6840 Götzis

Anfahrtsplan

Im Rahmen des Landesprogrammes "Natürlich, bunt und artenreich" wurden in Götzis durch die Mitarbeiter des Bauhofes mehrere naturnahe Blühflächen angelegt. Besonders gut zugänglich und sehr gelungen sind die Flächen rund um die Kirche. Michael Loacker vom Bauhof in Götzis führt durch die Anlage und erklärt wie der magere Untergrund hergestellt wurde, welche Pflanzen und Saatgutmischungen verwendet wurden, sowie welche Pflege den Beeten zuteil wird. Auch die Schalen und Pflanztröge wurden bienenfreundlich bepflanzt. Ein gutes Vorbild für die Bepflanzung von Balkon und Terrasse.

Mäder - Blumenwiesen im Ortszentrum

Führung von 9.00 bis 11.00 Uhr

Treffpunkt: Sparmarkt Mäder, Neue Landstraße 40, 6841 Mäder

Anfahrtsplan

Wir besichtigen die Blumenwiese beim Sparmarkt betrachten die Ilgawiese beim Ilgaweg, wandern weiter zu den Blumenwiesen bei der Raiffeisenbank und Birnenweg, weiter zum Saum am Egelseegraben und am Rückweg zum Sparmarkt genießen wir noch den Anblick der Blumenweise bei der Egelseestraße. Wegstecke ca. 1,5 km, Führung durch Günter Giesinger.

Rankweil – Mit dem Fahrrad durch die Blumen

Fahrradexkursion um 10.00 und um 15.00 Uhr

Treffpunkt: Bahnhof Ostseite/Zehentstraße, 6830 Rankweil

Anfahrtsplan

Rankweil verzichtet seit 2011 weitgehend auf künstlich angelegte Grünflächen im Gemeindegebiet und verwendet möglichst heimisches Saatgut. Die daraus entstehenden Grünflächen benötigen deutlich weniger Pflege als eine gewöhnliche Bepflanzung.

Kleine Verkehrsflächen am Straßenrand werden genauso naturnah gestaltet wie Wiesen oder Betriebsgebiete. Damit entstehen wertvolle Lebensräume für Tiere wie Wildbienen und Insekten. Regelmäßig Stichproben belegen den Erfolg naturnaher Begrünung: Insgesamt wurden im Jahr 2014 1.762 Bienen bestimmt, die 94 Arten angehören. Ein Monitoring im Jahr 2018 konnte bereits eine Steigerung der Artenvielfalt festgestellt werden, es konnten 116 Arten festgestellt werden. Der erfasste Artenumfang kann im Vergleich mit bisherigen Untersuchungen in Vorarlberg durchaus als groß bezeichnet werden.

Gestartet wird bei der Exkursion beim sogenannten Wildbienenbahnhof in Rankweil. Von dort geht es mit dem Fahrrad zur neu gestalteten Fläche in der Treietstraße, mitten im Landwirtschaftsgebiet. Abgerundet wird die Exkursion mit einem Besuch des Betriebsgebietes Römergrund.

Führung durch Bauhofleiter Wilfried Ammann und Obmann des Umweltausschusses Alexander Schwaszta.

Rankweil – Naturnahes Betriebsgelände NIGGBUS GmbH

Besichtigung und Führungen 10.00 bis 17.00 Uhr

Treffpunkt: Churer Straße 35, 6830 Rankweil

Anfahrtsplan

Vor 5 Jahren haben wir damit begonnen, die Freiflächen unseres Betriebsareals Schritt für Schritt naturnah zu gestalten. Nicht nur Wildbienen, Schmetterlinge, Insekten, Vögel und Kleingetier nutzten bereits nach kurzer Zeit das neue Angebot, sondern auch unsere MitarbeiterInnen schätzen die neu entstandene Artenvielfalt auf unserem Betriebshof. Naturgärtnerin und Ökosystemfan Corinna Troy wird durch die verschiedenen Stationen der Anlage führen.

Röthis - Begrüntes Stalldach, Streuobstwiesen und Naturgarten

Führungen um 11.00 und um 15.00 Uhr

Treffpunkt: BURPUR, Rautenastraße 40, 6832 Röthis

Anfahrtsplan

Armin und Monika Ebenhoch bewirtschaften einen bäuerlichen Betrieb mitten in Röthis. Als Most- und Edelbrandsommelier liegen Armin die Hochstammbäume und Streuobstwiesen sehr am Herzen. Auch auf dem Dach ihres neu errichteten Stallgebäudes soll es rund gehen – für Tier und Natur.

Göfis - Ein blühendes Gemeindezentrum

Führung um 10.30 bis ca. 12.00 Uhr

Treffpunkt: Gemeindeamt, Kirchstraße 2, 6811 Göfis

Anfahrtsplan

Helmut Sonderegger vom Schauplatz Obst und Garten führt durch die gemeindeeigenen Blühflächen im Zentrum. Da beinahe jedes Jahr eine neue Blühfläche entsteht, kann sehr gut beobachtet werden, wie sich der Blütenreichtum im Laufe der Jahre entwickelt. Außerdem zu sehen gibt es Wildobst- und Naschhecken, Vielfaltshecken, Totholz(h)ecken, Steinmauern, einen kleinen Weinberg, eine Streuobstwiese und den Gemeinschaftsgarten von Göfis.

Göfis - Meisterhaft bewirtschaftete Wiesen

Exkursion um 13.30 bis ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt: Badidastraße 25, 6811 Göfis

Anfahrtsplan

Biobauer und Wiesenmeister Karl Mathis bietet einen besonderen Spaziergang durch Fett- und Magerwiese mit seltenen Pflanzen. Er nimmt teil beim bundesweiten Projekt „Landwirte beobachten Tiere und Pflanzen“ und weiß viel über die Artenvielfalt, die richtige Bewirtschaftung zu berichten. . In der von ihm gepflegten Streuewiese wächst sogar die Sumpfgladiole, um deren Erhaltung man sich europaweit bemüht.


Laterns – Wiesenmeditation

Exkursion um 10.00 Uhr bis ca 13.00 Uhr

Treffpunkt: Oberer Bonacker 11, 6830 Laterns

Anfahrtsplan

Der Familie Nesensohn liegen die blühenden Magerwiesen besonders am Herzen und sie hegen und pflegen sie mit größter Sorgfalt. Bernadette Nesensohn bietet eine Wiesenmeditation an, in der schweigend die blühende Landschaft auf die Teilnehmenden wirkt, dann werden gemeinsam Teekräuter gesammelt und dieser Tee wird dann bei einem Erfahrungsaustauch mit Jause genossen. Jede/r bringt für sich selbst eine Jause mit, daraus entsteht dann das gemeinsame Buffet.

Düns – Biotopexkursion Schöne alte Wiesenwelt

Exkursion um 14.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr

Treffpunkt: Kirchplatz, Düns 143, 6822 Düns

Anfahrtsplan

Unter der fachkundigen Leitung von Georg Amann haben Sie die Möglichkeit dieses besondere Naturjuwel zu erkunden. Die traditionelle Walgauer Wiesenlandschaft ist nicht zuletzt daher so abwechslungsreich, weil wasserstauende Schichten da und dort zu mehr oder weniger feuchten Böden führen und sogar Quellaustritte möglich sind. Das daraus resultierende kleinräumige Mosaik von trockenen Magerwiesen und nassen Riedwiesen ist im Exkursionsgebiet besonders ausgeprägt und wird noch ergänzt durch Quelltuffe mit der ihr eigenen Vegetation mit Schwarzer Kopfbinse.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Biotopexkursionen des Landes Vorarlberg statt.

Dünserberg – Obstgarten, Magerwiesen und Permakultur

Exkursion um 10.30, um 13.30 und um 15.00 Uhr

Treffpunkt: Bio Berg Vielfalt, Bassig 1, 6822 Dünserberg

Anfahrtsplan

Der Biobauernhof von Dorothea und Armin Rauch befindet sich auf 900m Seehöhe und beherbergt über 180 verschiedene Obst- und Gemüsesorten am Hof. Im Permakulturgarten am sonnigen wachsen Köstlichkeiten aus wärmeren Gegenden wie Maroni, Kiwi, Indianerbananen, Granatäpfel, Aroniabeeren, Nektarinen, Artischocken ebenso wie heimische Obstsorten, Nüsse und Beerenobst. Im Kräutergarten blüht es beinahe das ganze Jahr und die sorgfältig bewirtschafteten Magerwiesen bieten im Sommer eine bunte Augenweide. Die Erzeugnisse, darunter auch Edelbrände werden ab Hof verkauft. Bei den Hofführungen durch Armin und Dorothea erhalten Sie Einblick in die Kreislaufwirtschaft und die umfassende Selbstversorgung.

Unsere Blühstandorte im Bezirk Bludenz

Nenzing - Blütenreichtum für Mensch und Tier

Exkursion um 10.00 Uhr bis ca. 12.00 Uhr

Treffpunkt: Fußballplatz/Walgaubad, 6710 Nenzing

Anfahrtsplan

Die Obfrau des Umweltausschusses Frau Elfriede Ribbers führt durch die Blühflächen von der Gemeinde angelegten Blühflächen. Beim FC-Platz gibt es einen Hochwasserschutzdamm mit Blumenwiese zu sehen, auf dem Weg zum Naturpark Meng sind mehrere blühende Verkehrsinseln zu bewundern und der Naturpark selbst bietet für Kinder und Erwachsene ein Naturerlebnis am Bach.

Bludesch - Die „Siegerwiesen“ der Familie Pfefferkorn

Exkursion um 14.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr

Treffpunkt: Gemeindeamt, Hauptstraße 9, 6719 Bludesch

Anfahrtsplan

Die „Quadres-Wiesen“ der Familie Pfefferkorn wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Durch das enge Nebeneinander von wenig intensiv genutzter Fettwiese, Glatthaferwiese, Mager- und Streuwiese sind sie besonders vielfältig. Allein auf 25 m² Wiesenfläche konnten 53 verschiedene Pflanzenarten gefunden werden. In der Streuwiese finden seltene und zum Teil gefährdete Arten wie die Sibirische Schwertlilie einen geeigneten Lebensraum. Am Tag der blühenden Landschaft können Sie die Quadres-Wiesen bei einer Exkursion mit der Familie Pfefferkorn und der Biologin Dipl. Biol. Anne Puchta kennenlernen.

Raggal - Wir schaffen gemeinsam Bienenlebensräume rund ums Jahr

Aktions- und Informationsstunden von 10 bis 12 Uhr

Treffpunkt: beim Gemeindezentrum Raggal / Dorfplatz (bei Schlechtwetter im Kultursaal), 6741 Raggal

Anfahrtsplan

Seit 2018 setzten die Gemeinden im Biosphärenpark Großes Walsertal das gemeinsame Projekt „Blühende Ortschaften im Biosphärenpark Großes Walsertal - Neue Kooperationen für die Vielfalt“ (SpeziAlps) um, ein Projekt in Kooperation mit dem Gemeindenetzwerk Allianz in den Alpen und dem Land Vorarlberg. Blühstreifen entstehen, Saatgut wird für die Ausbringung nach Hangrutschungen oder Baustellen geerntet, Lernbaustellen finden statt, Flachdächer sollen zu wertvollen Rückzugsorten für Insekten und Amphibie werden.

Wir laden zur Information, zum Austausch und zur Diskussion rund um die gesetzten Aktivitäten ein. Reden wir gemeinsam über die Möglichkeiten in privaten Bereichen wie Hausgärten und über die Möglichkeiten im öffentlichen Raum. Projektbetreuerin Katrin Löning vom Ökologie-Institut steht mit Tipps und Tricks zur Verfügung. Imker/innen informieren über Ihre wertvolle Arbeit und darüber wie sie unterstützt werden können. Das Team des Biosphärenpark Management lädt Kinder ein, sich auf spielerische Art und Weise mit Naturvielfalt zu beschäftigen.

Raggal - Biotopexkursion Lebensraum Moor und Magerwiesen rund um den Labomweg

Exkursion um 13.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr

Treffpunkt: Dorfbrunnen, 6741 Raggal

Anfahrtsplan

Unter der fachkundigen Leitung von Günter Bischof wird ein besonderes Naturjuwel der Gemeinde Raggal erkundet, nämlich die Streu- und Magerwiesen rund um den Labomweg. Es handelt sich um ein altes Bergmähdergebiet, das durch seine kleinräumig wechselnden Standortbedingungen und Pflanzengesellschaften sehr artenreich ist und eine Vielzahl seltener Pflanzen (zum Beispiel verschiedene Orchideen) beherbergt. Zudem ist es durch seine weitgehende Intaktheit auch ein schönes Beispiel einer traditionell genutzten Kulturlandschaft. Auf den feuchten Standorten haben sich Streuwiesen (Moore) ausgebildet, während auf trockeneren Flächen Magerwiesen zu finden sind. Einige ehemalige Mähder sind mittlerweile mit Grauerlen bewachsen, die sich mit den vorkommenden Waldbeständen und Wiesen verzahnen.

Bürserberg - Auf Ziegenpfaden und Kuhwegen

Wanderung für Kinder und Erwachsene um 10.00 Uhr bis ca. 12.00 Uhr

Treffpunkt: Hummelhof, Ausserberg 33, 6707 Bürserberg

Anfahrtsplan

Wir erwandern unsere Magerheubühel auf Ziegenpfaden und Kuhwegen- entdecken kleine sonnige Kalkflachmoore auf der Schattenseite und schattige Plätzchen unter Traubeneichen auf der Sonnenseite. Während die Erwachsenen die ausgeprägte Biodiversität auf unseren Randertragsflächen genießen können, werden die Kinder gemeinsam mit der Bäuerin da und dort die Wiese hören, Blumenmärchen lauschen und Wiesenbewohner entdecken.

Die Führung macht Biobäuerin und Glaskünstlerin Mag.a Tanja Moser

Wegstrecke: ca 2km und 150 Höhenmeter

Anmeldung per Mail oder whatsapp erwünscht: info@hummelhof.at, Tel 0650 2174000

"Durch sonnige, blühende Magerheubühel zu schattigen Plätzchen unter Eichen - ein guter Ort für kleine und grosse staunende Menschen. "

Tanja Moser, Blühstandort: Bürserberg

"Blühende Landschaft bringt mich zum Staunen und schenkt Freude in meinen Arbeitsalltag."


Bernadette Nesensohn, Blühstandort: Laterns

"Pflege das Grün, wo du es triffst. Nimmt man unten Blühendes oder Grünes weg, so muss man es oben wieder zufügen. "

Familie Ebenhoch, Blühstandort: Röthis

"Uns ist die blühende Landschaft wichtig für unsere Augen, unsere Seele und für alle Pflanzen und Tiere, damit die Vielfalt für die Nachkommen erhalten bleibt."

Familie Rauch, Blühstandort: Dünserberg

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