Die Person, welche Ihren Lebenslauf lesen wird, möchte sich rasch und auf einen Blick ein Bild von Ihnen machen.
Daher ist es wichtig, dass die Inhalte vollständig und gut strukturiert sind. Orientieren Sie sich dabei an der Vorlage (pdf) unter der Seite Darstellung.
Manchmal können Information, die für Sie unwesentlich erscheinen, dennoch sehr aussagefähig sein. Daher sollten Sie auch einen Babysitter-Kurs oder eine ehrenamtliche Tätigkeit, wie z. B. Pfadileiterin oder -leiter unbedingt in Ihrem Lebenslauf aufführen.
Name und Nachname
Adresse
Telefonnummer (-> Festnetz und/oder Mobile)
E-Mail-Adresse
Geburtsdatum
Nationalität
Führen Sie lückenlos alle besuchten Schulen auf. Dazu gehören Angaben über die Schule und den Ort. Wenn Sie im Ausland eine Schule besucht haben, dann fügen Sie noch das Land hinzu.
Falls Sie über zusätzliche Zertifikate und Diplome verfügen, dann listen Sie diese unter dieser Rubrik auf. Fügen Sie den Namen des Ausbildungsinstituts sowie den Ort ein.
Beispiele
2012 Tastaturschreibkurs.ch, TOC -Zertifikat, Aarau
2013 Nothilfekurs, Schweizerisches Rotes Kreuz, Basel-Stadt (3 Tage)
Listen Sie hier alle Berufserfahrungen, Nebenjobs, Ferienjobs und Schnupperlehren auf. Geben Sie immer die Tätigkeit, die Firma, den Arbeitsort und in Klammer die Anzahl Tage , Wochen oder Monate zusammen mit Stundenangaben oder Stellenprozente an.
Beispiele
2013 Schnupperlehre als Applikationsentwickler, Müller AG, Frick (2 Tage)
2010 Ferienjob bei Getränkehandel Müller, Thun (2 Wochen, 50 %)
Führen Sie Ihre Sprachkenntnisse im Lebenslauf so auf, dass diese gut nachvollzogen werden können. Üblich ist die folgende Abstufung:
Muttersprache -> Die Sprache, die Sie als Kind von den Eltern oder anderen Bezugspersonen gelernt haben.
sehr gute Kenntnisse oder fliessend in Wort und Schrift -> Dies sollte mit Ihren Zeugnisnote von 5.5 bis 6.0 übereinstimmen
gute Kenntnisse > Dies sollte mit Ihren Zeugnisnoten von 4.5–5 übereinstimmen
Grundkenntnisse > Dies sollte mit Ihren Zeugnisnoten von 3.5 –4 übereinstimmen
Beispiele
Deutsch Muttersprache
Englisch mündlich fliessend, schriftlich gute Kenntnisse (6 Schuljahre)
Eine weitere Möglichkeit Ihre Sprachkenntnisse zu umschreiben, ist die Orientierung an den Stufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER), welche in sechs Stufen auf drei Level aufgeteilt sind. Wenn Sie sich für dieses System entscheiden, ist es wichtig, dass Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit den entsprechenden Zertifikaten ergänzen:
A – Elementare Sprachverwendung
A1 (Anfänger) –> Sie können sich auf ganz einfachem Niveau verständigen und verstehen simple, langsam gesprochene Sätze.
A2 (Grundlegende Kenntnisse) –> Sie können sich in vertrauten Situationen verständigen und verstehen einfache Sätze.
B – Selbständige Sprachverwendung
B1 (Fortgeschrittene Sprachverwendung) –> Sie verstehen die Hauptpunkte einer klar gesprochenen Standardsprache und können ohne Vorbereitung an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen.
B2 (Selbständige Sprachverwendung) –> Sie können die wichtigsten Punkte komplexer Inhalte verstehen und sich spontan und ohne grössere Anstrengung ausdrücken.
C – Kompetente Sprachverwendung
C1 (Fachkundige Sprachkenntnisse) –> Sie verstehen anspruchsvolle Texte und können sich fliessend und spontan ausdrücken.
C2 (Annähernd muttersprachliche Kenntnisse) –> Sie verstehen die Sprache mühelos, auch bei schnellen Konversationen, sind mit einigen Redewendungen vertraut und können feine Nuancen ausdrücken.
Beispiele
Deutsch Muttersprache
Englisch mündlich: B1 (konversationssicher), schriftlich: B2 (fliessend)
Französisch mündlich und schriftlich: A2 (erweiterte Grundkenntnisse)
In Ihrer Laufbahn an der FMS werden Sie im Info-Unterricht die Programme Word sowie Excel von Microsoft Office gut kennen lernen. In der Regel werden Sie auch PowerPoint für die Erstellung von Präsentationen verwenden. Falls Sie weitere Programme beherrschen, so sollten Sie diese in Ihrem Lebenslauf aufführen. Beachten Sie, dass Spielprogramme in der Regel für die Stelle nicht relevant sind und somit hier nicht hingehören.
Beispiele
MS Office Word, Excel, PowerPoint – gute Kenntnisse
Bildbearbeitung Photoshop – sehr gute Kenntnisse
Programmiersprachen Phyton, Java – Grundkenntnisse
Publishing Indesign – Grundkenntnisse
In dieser Rubrik sollten Sie Tätigkeiten aufführen, welche Sie in Ihrer Freizeit ausüben. Dazu gehören auch ehrenamtliche Tätigkeiten (z. B. Juniortrainer, Pfadileiterin, Aushilfe in einem Hundeheim). Es ist wichtig, dass Sie hier mindestens zwei Punkte aufführen, wobei Familienzeit , mit Freuden treffen sowie Shoppen nicht dazu gehören. Wenn Sie keine offensichtlichen Hobbies haben, dann überlegen Sie sich, ob z. B. Kochen oder Gartenarbeiten oder Zeitung lesen , etc. doch etwas ist, dass Sie gerne machen. Wichtig ist, dass Sie bei einem Vorstellungsgespräch Auskunft darüber geben können.
Beispiele
Sport Mitglied beim Handballverein Frick seit 2011
Tiere Freiwillige Arbeit beim Tierschutzverein Beider Basel (ca. 4 Stunden pro Monat)
Lesen Fachliteratur über Programmiersprachen und Tagezeitungen
Musik Klavier seit 2005
Führen Sie zwei Personen auf, welche wohlwollend über Sie Auskunft geben könnten. Firmen rufen oftmals diese Personen an und stellen Fragen über Sie. Fragen Sie Lehrpersonen oder Trainer oder Vorgesetzte (Nebenjob), ob Sie diese als Referenz aufführen dürfen, bevor Sie den Lebenslauf einsenden. Fragen Sie die Person auch, wie sie Sie umschreiben würde. Das hilft oft auch, sich ein Bild davon zu machen, wie Sie von einer Aussenperspektive wahrgenommen werden.
Hinweis: Fügen Sie erlangte Zeugnisse, Zertifikate und Diplome sowie Arbeitsbestätigungen bzw. - zeugnisse als Beilagen Ihrer Bewerbung hinzu.