Bürgerinitiative gegen Tiefengeothermie Brühl u. Ketsch

Empörte Reaktionen auf die Pressemitteilung von Herrn Manfred Kern vom 03.02.2021

08.02.2021

Aufgrund einiger empörter Reaktionen von Bürgern, die wir auf die Pressemitteilung des scheidenden grünen Landtagsabgeordneten Manfred Kern erhalten haben, hier noch einige Informationen:

Wir haben Manfred Kern zum ersten Mal im Jahr 2011 bei einem gemeinsamen Meeting mit Vertretern der Landesregierung und des LGRB Baden-Württemberg kennengelernt. Bei diesem und allen weiteren Treffen hat Herr Kern stets betont, dass er sich mit der Geothermie nicht auskenne, sie aber dennoch befürworte!?

Wir hatten uns damals Unterstützung von Herrn Kern erhofft und ihn mehrfach mit Informationen zu den Risiken und Gefahren – auch anhand von Beispielen – versorgt. Wir haben ihn insbesondere auch auf Fachberichte und andere Quellen hingewiesen, durch die er sich selbst hätte davon überzeugen können, dass die von uns getroffenen Aussagen keineswegs aus der Luft gegriffen sind, sondern ausnahmslos der Realität entsprechen.

Dies alles hat jedoch bei Herrn Kern offensichtlich nicht gefruchtet. Stattdessen müssen wir 10 Jahre später feststellen, dass er – immer noch unwissend – Dinge einfach nur nachplappert, ohne sich selbst einmal über Fakten zu informieren oder gar mit Betroffenen zu unterhalten!

Gerade als Landtagsabgeordneter der Partei, die sich nach außen hin angeblich für die Umwelt einsetzt, wäre es, schon aus Gründen der Glaubwürdigkeit, seine originäre Pflicht gewesen, sich mit den Gefahren der Geothermie intensiv auseinanderzusetzen. Denn wer für den Erhalt der Umwelt ist, kann sich unmöglich für den Ausbau der Tiefengeothermie in dicht besiedelten Gebieten stark machen.

Das passt einfach nicht zusammen!

Dass die „Experten“ der KIT zwischenzeitlich sogar ganz offen kundtun,

„Schäden sind hinzunehmen“

sollten eigentlich auch bei Herrn Kern die Alarmglocken läuten lassen, aber weit gefehlt. Er reagiert nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Aber nun zu seiner Behauptung, Beben durch Geothermie sei reine Angstmache der BI und gehöre seiner Meinung nach in den Bereich der Fake News:

Der Umkreis, in dem induzierte Beben gemessen werden, lässt sich anhand unterschiedlicher Landes-Erdbebendienste leicht nachvollziehen, ebenso wie die Stärke der Magnituden etc. Selbst der Schweizerische Erdbebendienst hat am 22.01.2021 beim „Straßburger/Vendenheimer Beben“ die Stärke 3,5 aufgezeichnet, also keine Fake-News.

Die in unserer Pressemitteilung zitierten Aussagen der grünen Landtagskandidaten in der Ortenau stammen von deren Wahlplakate. Sie sind somit Wahlversprechen der grünen Politiker und auch keine Fake-News!

Dass wir nun über Straßburg berichten, zeigt, dass nach Basel, St. Gallen, Landau, Insheim etc. auch dort die Erde gebebt hat. Es handelt sich also keineswegs nur um ein Menetekel, sondern um bereits eingetretene nachprüfbare Ereignisse und ebenfalls nicht um Fake-News!

Am 30.01.2012 waren wir gemeinsam mit Herrn Kern in Bruchsal zu einer Führung durch das dortige Geothermiekraftwerk mit anschließendem Meeting mit den Betreibern. Hätte Herr Kern damals besser aufgepasst, wüsste auch er, dass dieses Kraftwerk bis dahin bereits 3 Pumpen verschlissen hat, was zu monatelangem Stillstand geführt hat. Zudem läuft dieses Test-Kraftwerk mit lächerlichen 0,55 MW elektrischer Leistung (bei gleichzeitigem hohen Eigenstromverbrauch). Es kann schon aus diesen Gründen überhaupt nicht mit einem Echtbetrieb verglichen werden, da alle in Betrieb befindlichen Kraftwerke und Projekte mit Leistungen zwischen 3,5 und 15 MW geplant werden und weitaus mehr Druck auf das Erdinnere erzeugen!

Dieses Versuchsprojekt nun als Beweis dafür anzuführen, dass Geothermie auch in unserer Gegend gefahrlos geht, gehört nun aber eindeutig in den Bereich der Fake-News des Herrn Kern, da hier mit so minimalem Druck gearbeitet wird, dass am Ende fast keine Leistung herauskommt !!

Apropos Fake-News:

Wie nennt man das eigentlich, wenn ein Grüner als Landtagsabgeordneter kandidiert, in Wirklichkeit aber das Amt des Landes-Umweltministers beerben will/soll und somit ganz andere Aufgaben wahrnehmen muss, als ein MDL? Für uns ist das ein klassisches Beispiel für Fake.

In 10 Jahren Amtszeit hat Herr Kern nicht gelernt, dass Politiker für die Bürgerinnen und Bürger da sein müssen und nicht umgekehrt. Anstatt sich als umweltbewusster und verantwortlicher Politiker für das Wohl und die Sicherheit der hier lebenden Menschen stark zu machen, verhöhnt er Bürgerinitiativen, stellt nachprüfbare Fakten als Fake-News dar und behauptet, dass unsere Aussagen lediglich Angstmache seien.

Wir möchten Herrn Kern an dieser Stelle dringend auf Artikel 48 (Verfassung des Landes Baden-Württemberg) aufmerksam machen:

Die Mitglieder der Regierung leisten beim Amtsantritt den Amtseid vor dem Landtag. Er lautet:

"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, Verfassung und Recht wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe." Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden.

Und hier die Erläuterung dazu für Herrn Kern:

Zum Wohle des Volkes und um Schaden von ihm zu wenden, bedeutet ganz bestimm nicht das Zumuten folgender Gefahren:

• Erdbewegungen jeder Art, wie Seismizität, Hebungen und Senkungen

• Hohlraumbildung im Erdinneren

• Tiefenwasserdampf, der in die Umwelt emittiert

• Austritt von Tiefenwasser (giftige braune Brühe) in Grundwasserschichten

• Gefahr durch Radon, insbesondere durch Risse an Gebäuden

• Gefahr durch hochentzündliche Stoffe, z.B. Methan

Nachdem die Menschheit durch jahrzehntelangem Rauhbau dazu beigetragen hat, dass unser Planet an der Oberfläche zerstört wird, beginnen die Grünen nun, den Planeten auch noch von innen zu zerstören.

Für Umwelt- und Klimaschutz bedarf es intelligenter Lösungen, die wir von grünen Politikern – oder besser gesagt, von Realitätsverweigerern – wie Franz Untersteller, Andre Baumann, Manfred Kern etc., keineswegs erwarten können.


TiefenGeothermie-Kraftwerke:
Die natürlichen Atomkraftwerke der "GRÜNEN"?!

  1. Februar 2021

Hier möchten wir noch einmal die Details zu Tage bringen, die die Befürworter der Geothermie immer sehr geschickt umschreiben. Leider wird in unserem Land zu wenig Tachless geredet und daraus resultiert, dass die Politik immer weniger die Interessen der Bürger vertritt. Ganz nach dem Motto 'beiß nicht in die Hand die dich füttert' tut sich ein riesiger Sumpf auf, wer denn alles von der so tollen Geothermie profitiert.

Lesen Sie mehr


01022021_Tiefengeothermie_natuerliche_Atomkraftwerke der GRUENEN - W. Müller.pdf

Geothermie bei Straßburg vor dem Aus?!?

16.11.2020

Hierzu sollten sich die hiesigen Politiker, Bürgermeister und nun auch die MVV und EnBW Gedanken machen!

Was an anderer Stelle bereits seit Jahren nicht funktioniert, soll nun nun die Energiewende bringen?!?

SWR Bericht


BI Stellungnahme zum Vorwurf von Fritz Mielert, BUND Referent für Umweltschutz im Landesverband Baden Württemberg

02.11.2020

Nun meldet sich die Umweltschutzorganisation zu Wort und betont, dass „die BI-Sprecher das Positionspapier zur Tiefengeothermie nicht falsch, wohl aber leider selektiv“ wiedergegeben hätten, so Fritz Mielert

Dieses möchten wir so nicht im Raum stehen lassen und nehmen hierzu wie folgt Stellung

Es ist richtig, dass wir uns auf die Kernaussage des BUND beschränkt und nicht näher auf die Fakten, Risiken, und Gefahren im Einzelnen eingegangen sind, die im besagten Positionspapier auf 14 Seiten (ohne Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und englische Übersetzung) beschrieben sind, wie z.B.:

„Die reale aktuelle Stromerzeugung aus Tiefengeothermie in Deutschland liegt im Jahr 2017 bei 0,025% des jährlichen Strombedarfs, die Wärmebereitstellung bei 0,03% des gesamten Wärmebedarfs. Auch wenn einige geplante Projekte eine Verdopplung dieser Stromerzeugung anstreben, kann nicht davon gesprochen werden, dass die Erreichung von Zielen des Klimaschutzes oder der Energiewende nur oder auch nur ansatzweise mit Nutzung der Tiefengeothermie möglich wäre.“

Wir haben aus dem Positionspapier auch nicht zitiert, dass:

· die in wissenschaftlichen Studien vorausgesetzte und in Projektdarstellungen zugesagte Grundlastabdeckung derzeit bei Tiefengeothermie–Strom noch nicht stattfindet, sondern gerade einmal bei durchschnittlich 3.200 von 8.670 Stunden liegt.

· das Erdbebenrisiko zentral in der Diskussion steht und das insbesondere Projekte im Oberrheingraben betrifft

· bei einigen Projekten Erdbeben sowie Verunreinigungen von Brunnen- und Grundwasser auftraten

· einige Tiefenwässer in Norddeutschland und im Oberrheingraben radiumhaltige Salze und das in Wasserlösung befindliche radioaktive Gas Radon enthalten, das gegenüber dem Atmosphärendruck aus dem geförderten Wasser entweichen kann

· Tiefengeothermie radioaktive Belastungen mit sich bringt, die nicht zu vernachlässigen sind, sei es für Beschäftigte als auch für die Entsorgung radioaktiver Ablagerungen bzw. durch kontaminierte Bauteile

· der BUND den Grenzwert für die Bevölkerung für viel zu hoch hält und eine Senkung fordert

· die Kosten der Stromerzeugung aus Geothermie sich in den letzten 10-20 Jahren nicht reduziert haben, sondern eher weiter ansteigen werden

· ca. 25-30% der Stromerzeugung als Eigenstrom benötigt werden, der aus dem Netz hinzugekauft wird

· bei Abzug des Eigenstrombedarfs die Erzeugungskosten von Strom aus Tiefengeothermie bei 35-50 ct kWh liegen

· sich Geothermieanlagen in Nachbargemeinden zwar nicht beeinträchtigen. Längerfristig wird sich diese Nutzung jedoch nicht als nachhaltig darstellen, da diese aus dem Wärmereservoir im Untergrund gespeist wird und die lokale Entnahme höher ist als die entsprechende regionale Wärmenachströmung

· zur Absicherung der betroffenen Bevölkerung hinsichtlich Schadensersatzansprüchen eine entsprechende Einzahlung in einen Sicherungsfonds erforderlich ist

· der BUND fordert, die örtliche Bevölkerung und die Umweltschutzverbände mit Projektmitteln zur eigenständigen Beauftragung von Beratern und Gutachtern auszustatten

etc...

Der BUND lehnt die Tiefengeothermie nicht grundlegend ab, sieht aber in deren Nutzung keinen wesentlichen oder gar unverzichtbaren Bestandteil eines künftigen Energiesystems. Er sieht vor allem lokal im süddeutschen Raum (Bayerisches Molassebecken) ein sinnvoll nutzbares Potenzial, dessen Geothermie-Nutzung zeitlich und räumlich begrenzt einen regionalen Beitrag zur Umstellung von fossilen Energieträgern leisten kann. An anderer Stelle weist der BUND auf das Erdbebenrisiko im Oberrheingraben hin.

Herr Mielert wirft der BI vor, dass Positionspapier selektiv wiederzugeben. Genau dieses tut er auch! - Er lässt in seiner Stellungnahme entscheidende Aussagen des BUND, die für die Bevölkerung von äußerster Bedeutung wären, weg. Er gibt das Positionspapier genauso selektiv wieder!

Also hier für Alle zum nachlesen!
https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/bund/position/tiefengeothermie_position.pdf

Man muss auch wissen, dass die BUND Landesgeschäftsstelle Baden-Württemberg absolute Befürworter der Tiefengeothermie sind und dass man dort davon ausgeht, diese Energieform sei ausreichend erprobt und – sofern professionell umgesetzt – eine sichere Energiequelle. Ob das möglicherweise an der Nähe zum baden-württembergischen grünen Umweltministerium liegt, vermögen wir nicht zu beurteilen.

Auf jeden Fall fördert das nicht das Vertrauen in den BUND Baden-Württemberg.


Geothermie bekommt seismische Aktivitäten nicht in den Griff

28.10.2020

Gerade wurde das Geothermiekraftwerk in Straßburg noch als Referenzprojekt genannt und der Betrieb wieder angefahren, und schon gibt es die nächsten Probleme.

Straßburg – Neue Erdbeben haben in den vergangenen Stunden den Norden von Straßburg und den angrenzenden deutschen Ort Kehl erschüttert. Wie bereits im Vorjahr gehen diese Erdbeben auf das dortige Geothermie-Kraftwerk zurück. Wie die Universität Straßburg registrierte, ereignete sich das stärkste der Erdbeben am frühen Morgen um 5:39 Uhr. Es erreichte demnach Magnitude 2.7. Eine manuelle Überprüfung der Daten steht noch aus. Auch der Erdbebendienst Südwest registrierte zunächst M2.7.

Ursprung: induziert (Geothermie)

https://erdbebennews.de/2020/10/erdbeben-erschuettert-strassburg-und-kehl/


Erhöhte Strahlung an Fracking-Bohrlöchern

18.10.2020

Die Förderung von Erdöl und Erdgas durch Fracking ist umstritten - auch wegen Folgen für die Umwelt. Nun berichten Forscher von erhöhter Strahlung um Bohrlöcher. Das könne die Gesundheit von Anwohnern gefährden.

In Deutschland ist das Fracking ebenfalls höchst umstritten, allerdings spricht die Branche nicht mehr von Fracking sondern von 'hydraulischer Stimulation'. Fakt ist, das im Untergrund mit sehr hohem Druck gearbeitet wird, um genau diesen 'durchlässiger' zu machen. Und genau dieser Vorgang ist dann letztendlich wieder Fracking!

Dieser Artikel ist in Bezug auf Erdöl und Erdgas entstanden, was in Bezug auf die Bohraktivitäten in der Tiefengeothermie allerdings sehr ähnlich ist!

Lesen Sie hier den gesamten Artikel

Gesundheitsprobleme möglich: Erhöhte Strahlung an Fracking-Bohrlöchern - n-tv.de (n-tv.de)


Nußdorf will jetzt seine Bürger gegen Geothermie-Kraftwerk mobilisieren

30.09.2020

Angst ums Traunreuter Trinkwasser wegen Geothermie

Nußdorf/Traunreut - Der Widerstand gegen das geplante Geothermie-Kraftwerk bei Litzlwalchen wird immer größer: Der Gemeinderat will nun Unterschriften sammeln und auch aus Traunreut ebbt der Gegenwind nicht ab.

Der Nußdorfer Gemeinderat steht geschlossen gegen das geplante Geothermie-Kraftwerk bei Litzlwalchen. Das wurde in seiner Sitzung am Dienstag, 29. September, erneut deutlich. Um den Druck zu erhöhen soll nun eine Unterschriftenaktion gestartet werden. Die Listen sollen zum Beispiel im Rathaus, Vereinsheim, Kindergarten, Sportheim oder im Wirtshaus in Aiging ausliegen. Auch bei den Gemeinderäten selbst sollen die Nußdorfer gegen das Projekt unterschreiben können. Bis spätestens Ende November will man die Aktion durchführen.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel

https://www.wasserburg24.de/bayern/nussdorf-traunreut-gegen-das-geplante-geothermie-kraftwerk-will-gemeinderat-nun-unterschriften-sammeln-90057295.html


Italiener bohren versehentlich Supervulkan an

25.09.2020

So sicher ist die Geothermie

Gerade heute war in der Schwetzinger Zeitung zu lesen, dass die EnBW und MVV Sieger im Erdwärmepoker sind.

https://www.morgenweb.de/schwetzinger-zeitung_artikel,-bruehl-enbw-und-mvv-sind-sieger-im-erdwaermepoker-_arid,1692979.html

Es bleibt nun abzuwarten welche nächsten Schritte die beiden hiesigen Energieversorger planen und wie die Erlaubnis zum Aufsuchungsgebiet 'Hardt' genutzt werden wird. Die angesprochenen Erfahrungen der EnBW aus den laufenden Geothermiekraftwerken Bruchsal und im französischen Soultz-sous-Forêts haben allerdings wenig Gewicht. Beide Kraftwerke laufen nur als Versuchsprojekte bei einer sehr geringen Ausbeute. Außerdem gibt es immer wieder Zwischenfälle die einen reibungslosen Betrieb sehr weit in Frage stellen. Bis dato haben die Experten es also NICHT geschafft, auch nur eines der Kraftwerke CO2 neutral, grundlastfähig und auch nur annähernd wirtschaftlich zu betreiben.


Wie gefährlich die Bohrungen tatsächlich sind, zeigt wieder einmal ein Beispiel aus Italien.

Natürlich möchten wir nicht im geringsten einen Vergleich zu dem Projekt in Brühl und den tektonischen Gegebenheiten ziehen. Aber es zeigt wieder einmal, dass trotz aller Experten, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, trotz aller Erfahrungen, eine Geothermiebohrung ziemlich schief gehen kann!!!
Lesen Sie selbst.

https://www.nau.ch/news/europa/italiener-bohren-versehentlich-supervulkan-an-65724709


So Ernst nimmt Bürgermeister Göck die Sorgen der Brühler Bürger

13.07.2020

Lesen Sie selbst, wie sich der Bürgermeister zu dem Geothermieprojekt in Brühl positioniert und zu den berechtigten Sorgen der Bürger äußert...



BI trifft sich mit dem CDU Landtagskandidaten Andreas Sturm am Bohrloch

10.07.2020

Das Thema Geothermie beschäftigt die Wähler in Brühl und Ketsch

Herr Andreas Sturm, der neue Landtagskandidat der CDU, hat sich mit der BI, der Presse und ca. 30 interessierten Bürgern aus Brühl und Ketsch am Freitag Nachmittag am Bohrloch getroffen.

Das Interesse zur aktuellen Situation ist da und im Gegensatz zu Landtagskandidaten anderer Parteien möchte Herr Sturm die Sorgen der Bürger verstehen und auch den Dialog mit der Bürgerinitiative gegen das Kraftwerk suchen, um sich selbst eine Meinung zu machen.

Nach einem kleinen Umriss der aktuellen Lage durch Uwe Rötgens hat Herr Sturm durchaus die richtigen Fragen im Gepäck, wozu es Antworten geben sollte. Wenn diese Antworten ausbleiben oder unbefriedigend sind steht man der Geothermie in dieser Lage und an diesem Standort sehr skeptisch gegenüber.

Es entwickelte sich eine durchaus konstruktive Diskussion auch mit einigen engagierten Bürgern, welche Herr Sturm mit Interesse verfolgt und kommentiert hat. Offensichtlich können nicht alle Fragen in diesem Teilnehmerkreis beantwortet werden, wobei dieses Treffen doch zumindest einmal ein Anfang darstellt, in dem die Interessen der Bürger auch Gehör finden. Dieses lässt man bei der jetzigen Gemeindeführung und auch der Landespolitik doch sehr vermissen.


Geothermie – wieder Erdbebenserie im Oberrheingraben

11.06.2020

Mehrere Beben in der Südpfalz zeigen wieder einmal, dass die Tiefengeothermie nicht.

Die aktuellen Beben in der Südpfalz reihen sich ein in eine Kette von, induzierten -bzw. menschen-gemachten- Geothermie-Beben und werden nicht die letzten gewesen sein. Sie beweisen einmal mehr, dass Tiefengeothermie nach wie vor eine nicht beherrschbare Energieform ist, die nicht in dicht besiedelte Gegenden in den Oberrheingraben gehört. Darauf weisen wir schon seit Jahren immer wieder hin

Hier zum ganzen Artikel


Gesetzesvorlagen im Bundesrat und Bundestag - BI wendet sich an den Bund

13.05.2020

Auf Landesebene scheinen wir nur wenig Gehör zu finden.

Deshalb hat die BI sich aus aktuellem Anlaß an die Bundesbehörden gewandt, um den gewählten Politikern auch einmal die Risiken und Gefahren näher zu bringen.

Hier zum ganzen Artikel

BI Brühl und Ketsch reagiert auf die Beschlüsse aus dem Umweltministerium

03.04.2020

Schildbürgerstreich von Umweltminister Untersteller zu Zeiten von Corona

„Ich kann es nicht fassen“, so Thomas Gaisbauer von der BI Geothermie. Zu Zeiten von Corona, stellt Umweltminister Untersteller die politischen Weichen für die Erprobung einer bislang völlig ineffizienten, gefährlichen und teuren Energiegewinnung aus Tiefengeothermie.

Während in vielen Firmen die Bänder still stehen, Kurzarbeit angeordnet ist, Arbeitslosigkeit die Menschen sorgt und weltweit eine Rezession droht, trifft Untersteller in Stuttgart am 24.03.2020 still und leise eine solche „unmoralische“ Entscheidung und bewilligt dem Landesforschungszentrum Geothermie (LFZG) einen kostspieligen großen Forschungsauftrag.

Hier zum ganzen Artikel


IG Tiefengeothermie im Landkreis Karlsruhe

Als Reaktion auf die Beschlüsse des Kabinetts - inmitten der schweren Corona Krise - vom 24.03.2020

https://www.facebook.com/IG.TiefengeothermieLandkreisKarlsruhe/posts/157815042360844