Einladung zur Mitgliederversammlung 2016
Die Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, 23.März 2016 um 19.00 Uhr im Clubhaus des Turnvereins Brühl , Wiesenplätz statt.


19.02.2016 Brühler Bürgermeister Dr. Göck wirbt mit Offenheit und Bürgernähe - die BI fragt nach...

während der Neujahrsansprache am 17.12.2015 appelliert Herr Dr. Göck zu Offenheit, Kompromissbereitschaft und Handeln im Sinne der Gemeinde auf. 

Hierzu fällt mir nur ein... Alle Jahre wieder... 
Diese leeren Versprechungen und Phrasen können Sie sich wirklich sparen, sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Etwas umfangreicher unser Versuch, den Bürgermeister beim Wort zu nehmen...


Geothermie Mauerstetten/Kaufbeuren - aktuell


Versinkt die Geothermie Landau/Pfalz jetzt im „Sumpf“ juristischer Auseinandersetzungen?


Mauerstetten+Kaufbeuren/Landau - Diese beiden Geothermie-Projekte haben folgende Gemeinsamkeit:

Die Muttergesellschaft beider Projekte, eine Aktiengesellschaft, ist identisch. In dem aus Landau soeben mitgeteilten Artikel der dortigen Website geht auch eine Person hervor, die im Raum Mauerstetten/Kaufbeuren schon „gut“ bekannt ist. Nachfolgend wird nur ein Auszug des aktuellen Textes der Bürgerinitiative Landau (BI) vorgestellt. Wir regen daher an, die gesamten aktuellen und „historischen“ Texte der BI Landau aus deren Website abzurufen:

http://www.geothermie-landau.de/  


14. Februar 2016, 14:25 Uhr Geothermie Unterhaching

Der Spaltpilz 

Die Geothermieanlage in Unterhaching produziert nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Manche halten genau das für den Geburtsfehler.

Süddeutsche Zeitung - Regionalausgabe vom 14. 2. 2016


23.12.2015 Störfall Geothermiekraftwerk Insheim
 

Experten entdecken Computerfehler

Ein Softwarefehler soll den Austritt einer Chemikalie im Geothermiekraftwerk Insheim verursacht haben. Am Donnerstag soll die Anlage wieder hochgefahren werden.Wie die Betreibergesellschaft am Mittwoch mitteilte, haben zwei Mitarbeiter des israelischen Anlagenbauers einen Softwarefehler entdeckt. Laut Betreiber wurde das Erdwärme-Kraftwerk am vergangenen Samstag automatisch heruntergefahren, weil ein Filter ausgetauscht werden musste. Das sei ein ganz normaler Vorgang, hieß es. Der Programmierfehler habe aber dazu geführt, dass eine Pumpe nicht abgeschaltet wurde, die heißes Thermalwasser aus der Tiefe nach oben befördert. Dadurch sei ein Überdruck entstanden und mehrere hundert Liter der hochentzündlichen Flüssigkeit Isopentan nach außen gepresst worden.



20.12.2015   Störfall im Geothermiekraftwerk Insheim

Zu einem Störfall ist es am Samstag, den 19.12.2015, im Geothermiekraftwerk in Insheim gekommen. 
Nach einem Zeitungsbericht der Rheinpfalz sind dort aufgrund eines technischen Defekts einer Pumpe ca. 600 Liter Isopentan ausgetreten.
Bis zur Klärung der Störung bleibt das Kraftwerk abgeschaltet. 

Zur Information:
Mit Isopentan werden zur Stromerzeugung die Turbinen des Kraftwerks angetrieben. Isopentan ist gesundheitsschädlich und hoch entzündlich! Die Dämpfe sind schwerer als Luft und sammeln sich am Boden. Die Feuerwehr war mit 13 Fahrzeugen und 62 Kräften im Einsatz. Angeblich soll keine Explosionsgefahr bestanden haben. Wir sehen das anders, denn Isopentan verdampft auch drucklos und kalt bei den momentanen Temperaturen schnell. Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, dass Tiefengeothermie weit davon entfernt ist, als Alternative zur Stromerzeugung ernst genommen zu werden. Auch wenn dieses Mal Schlimmeres verhindert wurde, Tiefengeothermie gehört definitiv nicht in die Nähe von Wohngebieten!



Termin des nächsten Geothermie Stammtisch der BI.

Der nächste Stammtisch findet am  26.08.2015 um 19.00 Uhr in Ketsch im Lokal "Zum alten Fritz" statt. 

Zum alten FritzHockenheimer Str. 1, 68775 Ketsch




Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger von Brühl und Ketsch herzlich ein und freuen uns auf Sie.



27. Mai 2015 Insolvenzantragsverfahren der GeoEnergy GmbH

Das Insolvenzantragsverfahren der GeoEnergy GmbH in Karlsruhe wirft erwartungsgemäß eine Reihe von Fragen auf. Wir möchten uns heute nur auf eine Aussage des vom Amtsgericht bestellten Insolvenzverwalters stützen, die da lautet: 
„Vorrangiges Ziel ist es, das Projekt in der Nähe von Brühl fertigzustellen und damit bis zu  8 MW erneuerbare, lokale und grundlastfähige elektrische Energie zu produzieren…“. 
(Quelle: Pressemitteilung von Schultze & Braun vom 17.04.2015 auf deren Homepage).

Das ist eine kühne Aussage, denn keines der bisher in Betrieb befindlichen Geothermiekraftwerke in Deutschland hat bisher auch nur annähernd eine solche Leistung erbracht. Das liegt natürlich auch daran, dass diese Kraftwerke bei Überschreiten von festgelegten seismischen Grenzwerten heruntergefahren oder komplett abgeschaltet werden müssen. 

Nach der „Marktanalyse tiefe Geothermie“ des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sind insgesamt 8 Geothermiekraftwerke mit rund 36 MW installiert, wovon dauerhaft davon rund 17 MW in Betrieb sind. 

Wir fragen uns also, wie kommt der Insolvenzverwalter dazu, plötzlich bis zu 8 MW elektrischer Leistung zu prognostizieren, wo doch die Firma GeoEnergy zum Zeitpunkt der Genehmigungsverfahren – nach gründlichen Voruntersuchungen – von 4 bis 5 MW ausgegangen ist. Schließlich bilden solche  Untersuchungsergebnisse eine entscheidende Grundlage für das gesamte Antrags- und Genehmigungsverfahren. Nicht zu vergessen: Je größer die Anlage, desto mehr Grundstücksflächen werden benötigt.  

Zur Erinnerung:
Mit Urteil vom 20.12.2013 hat das Landgericht Mannheim die Firma GeoEnergy Werk Schwetzingen Brühl GmbH & Co. KG dazu verurteilt, die Zusatzfläche zu räumen und an die Gemeinde Brühl herauszugeben. 
Das ist bekanntlich bis heute nicht geschehen!!  
 
Wie kann also der Wert der geplanten Stromerzeugung plötzlich verdoppelt werden, obwohl die der Firma GeoEnergy rechtmäßig zur Verfügung stehenden Grundstücksflächen allem Anschein nach noch nicht einmal ausreichen, die dringend benötigte zweite Bohrung niederzubringen.  Wo sollen auf der verbleibenden Restgrundstücksfläche, die GeoEnergie gepachtet hat, ca. 50 Kühlaggregate  platziert werden? Je größer die Anlage, desto mehr Lüfter werden für die Luftkühlung benötigt. Und für diese Lüfter benötigt der Betreiber entsprechend große Grundstücksflächen, die jedoch nicht zur Verfügung stehen!

Handelt es sich bei den vom Insolvenzverwalter propagierten 8 MW überhaupt noch um eine ernstzunehmende Aussage, auf deren Grundlage weitergehende seriöse wirtschaftliche Planungen erfolgen können?  Wir bezweifeln das entschieden.

Wird das Landratsamt auf dieser Basis überhaupt noch die Genehmigung zum Bau eines Kraftwerkes dieser Größenordnung – direkt neben einer Realschule, gegenüber einer Kläranlage und in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten – erteilen können? Sicherlich werden sich die Verantwortlichen dieser Behörde ihre Gedanken darüber machen, was größere Bodenerschütterungen für das Klärschlammbecken der gegenüber liegenden Kläranlage bedeuten. Was im Fall einer Grundwasserverunreinigung geschieht, müssen wir hier nicht extra erwähnen. In Landau kann man bereits ein Lied davon singen.

Sicher werden sich die Verantwortlichen auch den Kopf darüber zerbrechen, welchen Gefahren die Schülerinnen und Schüler in der direkt danebenliegenden Realschule durch das hochexplosive Arbeitsmittel (z.B. Iso-Pentan) ausgesetzt werden, das sich tonnenweise im Sekundärkreislauf eines Geothermiekraftwerkes zum Antrieb der Turbinen befindet. Je größer die Anlage, desto mehr dieses hochexplosiven Stoffes werden benötigt.

Kann das Bergamt aufgrund der verbleibenden Restgrundstücksgröße überhaupt noch die Genehmigung für eine zweite Bohrung erteilen? 

Zudem ist bis heute überhaupt nicht bekannt, mit wieviel Thermalwasser und der daraus resultierenden MW-Leistung gerechnet werden kann, da die zweite Bohrung noch nicht niedergebracht wurde.

Fragen über Fragen…

Wir werden die Dinge, die da kommen mit Argus-Augen verfolgen!!



Geothermie -Stammtisch
 
Der nächste Geothermie-Stammtisch findet am 

Dienstag, 12. Mai um 19.00 Uhr
im " Alten Fritz" ( ehemals Enderle) in Ketsch statt.

Parkmöglichkeiten vor dem Rathaus.
Thomas Gaisbauer wird dabei zu einem aktuellen Thema Stellung nehmen.
Herzlich eingeladen sind alle Ketscher und Brühler Bürger. 
Die BI freut sich auf ihre Teilnahme.



Sehr geehrte Mitglieder,
 
unsere Satzung schreibt es uns vor, dass wir spät. im März des folgenden Jahres
die Jahreshauptversammlung bzw. Mitgliederversammlung für das abgelaufene Jahr 2014
abhalten.
 
Aus diesem Grund laden wir Sie alle zu dieser Jahreshauptversammlung/Mitgliederversammlung ein.
 
Termin:    Donnerstag, 26.03.2015     19 Uhr   im gr. Nebenzimmer des TV-Clubhaus.

Selbstverständlich erfolgt die Veöffentlichung zusätzlich in der örtlichen Presse.
Dort sodann auch mit der Tagesordnung.

Anträge zur Haupt- bzw. Mitgliederversammlung stellen Sie bitte schriftlich bis spät. 16.03.2015 an den Vorstand.

Über Ihr Kommen freuen sich
Thomas Gaisbauer & Rainer Hüngerle



Einladung zum 3. Stammtisch


Die Bürgerinitiative gegen Tiefe Geothermie Brühl/Ketsch bietet ihren 3. Stammtisch diesmal in Brühl an:

Donnerstag, 26. Februar 2015, 19 – 21 Uhr

TV Clubhaus, Wiesenplätz 2 


Herr Peters wird über die neuesten Nachrichten und Entwicklungen zur Tiefengeothermie aus heutiger Sicht berichten

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger von Brühl und Ketsch sind dazu herzlich eingeladen.

Ihre Bürgerinitiative



2. Stammtisch der BI gegen Tiefe Geothermie Brühl/Ketsch


Am Mittwoch, 21.Januar fand der zweite Stammtisch der BI Geothermie Brühl/Ketsch im  Bootshaus in Ketsch statt.Das Interesse war so groß, dass die Kapazität des Raumes stark strapaziert wurde, um alle Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Brühl und Ketsch unterzubringen.Wir werden zukünftig eine größere Lokalität ins Auge fassen, um mehr Platz zu haben.Teilgenommen hat auch Gemeinderat Maurizio Teske von der Jungen Liste Brühl. Schwerpunkt des Abends war der Vortrag unseres Mitgliedes Prof.Antonius Sommer zum Thema "Mobile
Kleinkraftwerke in Flüssen und Bächen", der anhand deutschlandweiter Projekte verdeutlichte, dass es andere Formen der erneuerbaren Energiegewinnung gibt, die sozusagen vor der Haustür fließen und keine Gefahren für Mensch und Umwelt mit sich bringen.Herrn Prof. Antonius Sommer sei an dieser Stelle nochmals gedankt für seinen Vortrag.Eine Frage und Antwortrunde mit
Fragen zum Vortrag und der Geothermie im Allgemeinen bildete den Abschluss des Abends.Herr Maurizio Teske nutzte diese Gelegenheit, um sich mit wichtigen Informationen für künftige Entscheidungen in Sachen Geothermie im Brühler Gemeinderat zu versorgen.



16. Dezember 2014 - Nach der Show ist vor der Show


Am Montag Abend durften wir in Kehl an einer weiteren politischen Demonstration des Umweltministers und der Regierungspräsidentin des Landes Baden Württemberg teilnehmen, in Sachen Inkompetenz! 

Es treibt einem schon fast die Tränen in die Augen wie schwer es die Politiker doch mit den diversen Bürgerinitiativen haben... Nun, dies wundert mich nicht, wenn unsere gewählten Politiker so Laienhaft mit Informationen umgehen.


Hier nur einige Umrisse aus der Diskussion

Die Energiewende kommt ohne die Geothermie nicht aus ... es heißt schließlich die 15TWh an Stromunterkapazität auszugleichen ... 

Übrigens sind alle Geothermiegegner sind gegen Fortschritt und Entwicklung und würden heute noch in Höhlen leben... 

Unterhachingen ist das neue/alte Vorzeigeprojekt und die Stadt München hat den Plan aufgestellt, sich voll und ganz von der Geothermie versorgen lassen ... und das in einem der dicht-besiedelsten Gebiete. Hier wird natürlich nicht erwähnt, dass das Geothermiekraftwerk mit der Leistung runter fahren musste, damit es nicht zu schlimmeren Beben kommt. Es wird ebenfalls nicht erwähnt, dass Unterhachingen durch das Geothermiekraftwerk mit 60Mil Euro in der Kreide steht. Es wird auch nicht gesagt, dass Unterhachingen NUR durch die Wärmenutzung zumindest einen Hoffnungsschimmer bietet... Warum denn auch, diese Nebensächlichkeiten sind in der Politik unwichtig.

Es wird behauptet, dass der Unternehmer 2-stellige Millionen Beträge in die Hand nehmen muß, um erst mal die Bohrungen nieder zu bringen und das unbeschreibliche Risiko eingeht überhaupt etwas zu finden... hier wird schlichtweg ignoriert, dass es durch die KFW geförderte günstige Darlehen gibt und diese zu 80% erlassen werden im Falle einer Nichtfündigkeit ...Das hat ja der Bund gemacht... sind es denn nicht die Steuerzahler die dafür aufkommen? Ist es nicht so, dass der Geothermiestrom die höchsten Subventionen im EEG hat?

Es wird auch eine Lehrstunde in Sachen Bürgerbeteiligung gegeben... die hat nämlich 3 Ebenen und besteht aus Information, Anhören und Einvernehmen... hier der Verweis auf Wikipedia vereehrte Regierungspräsidentin. Man (Frau) lernt nie aus...


Herr Untersteller wünscht sich eine Öffnung der Gegner, eine Objektivität der Sache gegenüber, einen offenen Dialog, eine gemeinsame Vorgehensweise... solange seine(?) Geothermie weiter ausgebaut wird! Darauf verzichten wir !


Schöne Grüße nach Stuttgart




15. Dezember 2014 -  Umweltminister Untersteller in Neuried.


Der Baden-Württembergische Umweltminister Untersteller wird am Montag, den 15.12.2014 Neuried besuchen und um 19.00 Uhr in der Neuried-Altenheimer Herbert Adam Halle zur Energiepolitik der grün-roten Landesregierung darunter zum Thema Tiefengeothermie sprechen und auch auf Fragen eingehen.


21.11.2014 Geothermiestammtisch der BI am Freitag 21. November um 19 Uhr im TV Clubhaus, Brühl)


22.11.2014 BI Steinweiler lädt zur Protestveranstaltung ein. 
Beginn 14.00 Uhr im wohl beheizten Vereinsraum des Bürgerhauses Steinweiler.
Dazu seid Ihr alle recht herzlich eingeladen, es gibt Brezeln und Glühwein um die Diskussionen "anzuheizen" 

12.11.2014 Bürgermeister Göck, der Experte für moderne Technik und bergbaurechtliche Genehmigungsverfahren?

Datiert vom 12. November haben wir Rückmeldung aus dem Rathaus auf die Stellungnahme zum Fragenkatalog erhalten. 
Sehen Sie hier als Einstieg nur kurze Zitate aus dem Gesamttext...
 
"1. Sie unterliegen dem Missverständnis, irgendjemand könne Ihnen "hundertprozentige Sicherheit" bei Bauprojekten "geben". Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit im Leben...
2. Das Verfahren zur Entstehung eines Geothermiekraftwerkes berücksichtigt die möglichen Risiken und die Tatsache, dass zum Zeitpunkt des Beginns noch nicht alle Fakten bekannt sein können...
3. Eine Genehmigungsbehörde übernimmt nie die Verantwortung für unternehmerisches Handeln auf der Grundlage von ihr diesem Unternehmen erteilten Genehmigungen..."

Aber bitte, wir möchten Ihnen die Vollversion nicht vorenthalten.


04.11.2014 Presseerklärung

Bürgerinitiativen aus Thüringen, Baden –Württemberg und Rheinland‐Pfalz treffen
sich in Landau und treten Bundesverband bei.

Am Samstag, den 25.10.2014, fand  in Landau die Hauptversammlung des „Bundesverband Bürgerinitiativen
Tiefe Geothermie e.V.“ mit Sitz in Landau statt.  


31.10.2014 Brief an Rosa Grünstein - Fracking und Geothermie

Gibt es möglicherweise persönliche Gründe für solch eine vehemente und medienwirksame Abwehrhaltung gegen Fracking?!?



13.09.2014
Das Bergamt ziert sich, den Fragekatalog der Gemeinderatsfraktionen CDU, FW und Grüne Liste vollständig und verbindlich zu beantworten. 

Bereits am 18.11.2013 hat die Brühler Gemeindeführung auf Betreiben der drei Rats-fraktionen CDU, Freie Wähler und Grüne Liste einen Fragekatalog mit insgesamt 91 wichtigen Fragen zum Geothermie-Projekt Brühl an die zuständige Genehmigungs-behörde das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) mit der Bitte um schriftliche Beantwortung geschickt. 
Diese Fragen zielen konkret auf die (geologischen) Verhältnisse in Brühl ab und beziehen sich auf die umfangreichen Gefahren durch den Geothermiebetrieb, sowie auf konkrete Angaben zu Daten und Werten, Kontrollen, Maßnahmen, Schadensdefinition etc.. 

In einer Zwischennachricht hat das dem Bergamt vorstehende Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BaWü am 12.06.2014 zunächst versucht, sich vor einer schriftlichen und damit verbindlichen Beantwortung zu drücken und stattdessen den mündlichen Dialog hinter verschlossenen Türen angeboten.

Man muss kein Jurist sein, um zu wissen, dass Verträge, Willenserklärungen und Schriftstücke – hierzu gehören gerade auch offizielle Stellungnahmen von Behörden – in aller Regel der Schriftform bedürfen, denn nur dann sind sie verbindlich und entsprechend zu verwerten. Mündliche Absprachen sind völlig wertlos, denn hier steht Wort gegen Wort! 

Im Übrigen hat die Gemeinde Brühl einen rechtlichen Anspruch auf die schriftliche Beantwortung der Fragen!

Nachdem die oben genannten Ratsfraktionen auf eine schriftliche Stellungnahme bestanden haben, ist in Brühl schließlich -erst nach ca. einem Jahr- am 04.08.2014 eine E-Mail vom Bergamt mit anhängender Worddatei eingetroffen. Dieses Worddokument enthält allerdings weder einen Briefkopf, noch den Namen des Bearbeiters, Unterschrift oder Datum und ist somit völlig wertlos. Es lässt sich daraus also nicht ableiten, von wem diese Antworten überhaupt stammen. Handelt es sich hierbei nur um ein Versehen oder findet sich im gesamten Bergamt niemand, der seinen Kopf dafür herhalten möchte?

Soweit so schlecht. 
Wir verzichten darauf, dieses unverbindliche Schriftstück hier zu veröffentlichen, möchten Ihnen aber dennoch einen kurzen Einblick auf die inhaltliche Qualität des Dokuments geben:

· Zu 17 Fragen ist das LGRB nicht bereit, eine schriftliche (rechtsverbindliche) 
Auskunft zu geben und verweist stattdessen wieder auf den mündlichen Dialog! 

· Zu 16 Fragen kann das LGRB zum heutigen Zeitpunkt keine Aussage treffen, da bisher erst die Bohrung GT 1 niedergebracht wurde, Hydrauliktests noch nicht durchgeführt wurden und Erfahrungen, Angaben und entsprechende Daten fehlen.

· Bei 7 Fragen verweist das LGRB auf die Zuständigkeit anderer Behörden bzw. sieht die Kontrollfunktion nicht bei sich, sondern bei dem Betreiber.

· Fünf Fragen wurden nicht beantwortet, weil sie angeblich unklar formuliert seien. 

· Zu 21 Fragen werden ausweichende Antworten gegeben, die nicht die eigentliche Frage beantworten. Diese Fragen sind also weiterhin unbeantwortet. 

· etc.

Im Wesentlichen entsprechen die Antworten den Aussagen in den drei Expertengutachten und bestätigen exakt die Probleme und Gefahren, vor denen die BI seit vielen Jahren mit Nachdruck warnt. 
Tatsache ist auch, dass die Genehmigungsbehörde LGRB bisher nicht weiß, was die Geothermie-Zukunft in Brühl bringen wird. 
Es werden keine konkreten Aussagen zur prognostizierten Fördermenge und zu Drücken bei der Stimulation des Reservoir getroffen, weil entscheidende Daten heute noch nicht bekannt sind. Ebenso wie die Gutachter, bestätigt auch das LGRB, dass Beben grund-sätzlich nicht ausgeschlossen werden können, dass Beben nicht exakt vorhersagbar sind und dass keine exakte Bestimmung von Hypozentren- und Epizentren möglich ist. Im Untergrund gibt es lt. Bergamt Ungenauigkeiten im Kilometerbereich. Angaben zu Nach-laufeffekten von Beben sind nicht möglich. Weiterhin fehlt es an einer klassischen Mikrozonierung. Es fehlen die exakten Tiefenangaben der Gesteinsschichten. Die Tiefen-lagen sind, so wörtlich, erst beim Durchbohren exakt zu bestimmen. 
Die Antworten bestätigen auch, dass die Daten des Monitoring nicht vom LGRB in Echtzeit verwertbar sind und selbst die stets gelobte 3 D-Seismik, anders als bisher von GeoEnergy und Herr Dr. Göck behauptet, nicht geeignet ist, ein exaktes Bild des tiefen Untergrunds zu geben. 

An dieser Stelle ein Zitat zur 3 D-Seismik aus dem Projekt „Geopotenziale des tieferen Untergrundes im Oberrheinraben“ von 2013 (herausgegeben von: LGRB BaWü und Rheinland Pfalz, sowie von Geoinstituten aus Frankreich und Basel):
„Ein digitales geologisches 3 D-Modell kann niemals die Gesamtheit der geologischen Komplexität der Natur exakt wiedergeben. Es stellt immer nur eine Annäherung an die realen Verhältnisse dar.“ 

All dies hat uns bewogen, Herrn Bürgermeister Dr. Göck erneut anzuschreiben und um seine Stellungnahme zu bitten.



01.07.2014 Betreiber will Erdwärmekraftwerk wieder hochfahren

Rund um Landau haben Bodenhebungen und -senkungen im Frühjahr für Schlagzeilen gesorgt. Vieles deutete auf das Geothermiekraftwerk als Verursacher hin. Jetzt fand der Betreiber angeblich die Ursache - und plant bereits die Wiederinbetriebnahme des Kraftwerks.



27.06.2014 Die Verlierer der EEG-Reform

während sich SPD und CDU gegenseitig mit Lob überschütten, endlich das Chaos der Energiewendepolitik beseitigt und die Planbarkeit des Ausbaus Erneuerbarer Energien wieder hergestellt zu haben, gibt es auch Verlierer der EEG-Reform: Das sind leider die Erneuerbaren selbst.

Mit Ausnahme der Geothermie - die teuerste der erneuerbaren Energien!


03.04.2014 Grundwasser in Landau verunreinigt!!!

Staatsanwaltschaft wurde informiert

... die Staatsanwaltschaft Landau wurde informiert, denn die Verunreinigung von Grundwasser ist eine Straftat.

An dieser Stelle weisen wir auf die Sorgfaltspflicht des Brühler Bgm und des Gemeinderates hin!



02.04.2014 Platzverweis für Geothermie
Landauer Stadtrat beschließt Resolution – Suche nach Ursachen für Bodenhebungen geht weiter


25.3.2014 Risse im Asphalt:
Ursachenforschung rund um das Geothermie-Kraftwerk Landau
Landesschau Rheinland-Pfalz | , 18.45 Uhr | 5:02 min



15.03.2014 Geothermiekraftwerk in Landau wird herunter gefahren
Laut SWR3 RP wird das Geothermiekraftwerk in Landau für 4 Wochen abgeschaltet, bis die Hintergründe der Hebungen, Senkungen und Risse geklärt sind.


14.03.2014 Schäden in Landau !!! (die es laut Göck ja nicht gibt...)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,  

leider erreichen uns aus Landau keine guten Nachrichten. Dort sind aktuell auffällige Bodenbewegungen registriert worden. Wie die Rheinpfalz berichtet hat,  hat sich die Erde in nur zweieinhalb Jahren zwischen dem Gewerbegebiet „Im Grein“ und der Eutzinger Straße angehoben. Südlich des Gleisbogens sogar um 7 cm.

Die Ursachen dafür müssen noch erkundet werden.

Wie Sie aus den nachfolgenden Fotos erkennen können, zieht ein nahezu 2 cm breiter Riss an der neu asphaltierten Straße in das Gelände des Geothermiekraftwerkes! Dort ist auch ein deutlicher Höhenversatz von ca. 30 mm zu erkennen.


Es bleibt nur zu hoffen, dass die höhenversetzte und auseinandergehende Rissbildung nicht so dynamisch weitergeht und die im Hintergrund zu sehenden, isopentanführenden Rohre bersten. Isopentan ist ein hochentzündlicher, gesundheitsschädlicher und umweltgefährlicher Stoff.

Wir fragen uns allmählich, wie lange Herr Bürgermeister Dr. Göck sowie die Mitglieder des SPD-Gemeinderates die Augen vor den drohenden Gefahren, die ein Geothermiekraftwerk mit sich bringt, verschließen wollen. Alle unsere bisherigen Warnhinweise werden von ihm mit einer unglaublichen Ignoranz weggewischt.

In einigen seiner Wahlveranstaltungen macht er sich sogar lustig über die Sorgen der Bürger oder schreit Argumente von Geothermiekritikern einfach nieder.

Auf seiner Wahlkampfveranstaltung am 20.03.2014 im SV Rohrhof hat er sich nicht einmal davor gescheut, Brühler Bürger, die ihn in der Vergangenheit kritisiert haben, öffentlich namentlich zu nennen und „durch den Dreck zu ziehen.“  

Wenn man sich darüber hinaus auch noch die Stellungnahme von Herrn Dr. Göck auf seiner Homepage zu dem Flyer der BI ansieht, weiß man, was von der Beweislastumkehr wirklich zu halten ist. Auf jedes Argument liefern die Verantwortlichen Gegenargumente. Auf jedes Gutachten, das Geschädigte in Auftrag geben, wird es von den Verantwortlichen Gegengutachten geben. Genau davor können wir alle Bürgerinnen und Bürger immer wieder nur aufs Schärfste warnen!


Wenn Sie morgen unseren neuen Bürgermeister wählen, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, ob Sie weiterhin diese Geheimniskrämerei und Selbstherrlichkeit unterstützen wollen?!? Ich jedenfalls nicht! (persönliche Anmerkung)

8.03.2014 Was ist die angebliche Beweislastumkehr bzgl des Geothermieprojekts in Brühl wirklich wert?
Die Geheimniskrämerei hilft hier leider niemandem! Der Bgm hat uns am 7.01.2014 einen kleinen Passus - völlig aus dem Zusammenhang gerissen - per mail zur Verfügung gestellt, welcher allerdings mehr Fragen aufwirft als er Antworten gibt... Zu kurz, zu allgemein, zu viele Unbekannte/Pauschalbegriffe. Was ist denn tatsächlich geregelt ? 


Denken Sie mal darüber nach - was machen Sie denn bei einem möglichen Schaden, bei dem Sie genau diese Regelungen in Anspruch nehmen wollen? Wird dieser Vertrag dann immer noch geheim gehalten, weil möglicherweise Betriebsgeheimnisse darin zu finden sind?!? Hier besteht ohne Zweifel ein öffentliches Interesse und diesem muss stattgegeben werden... und nicht erst wenn's zu spät ist.



22.01.2014 GeoEnergy erhebt Einspruch
Erst auf Nachfrage der BI in der Gemeinderatssitzung am 21. Januar hat Bgm Göck mitgeteilt, dass die schriftliche Klagebegründung am 17.01.14 im Rathaus eingegangen sei. Man muss sich doch sehr wundern wie selektiv die Informationen des Bürgermeisters gestreut werden... 

Laut gestrigen Berichten im Radio und RNF wird GeoEnergy Einspruch gegen das Urteil des Landgericht MA wegen der Räumung einlegen. Dieses wurde vom Geschäftsführer Bill so vermittelt. 


20.12.2013 Urteil zur Räumungsklage:
Das Landgericht Mannheim hat am 20.12.2013 Recht gesprochen. Die Firma GeoEnergy muss das Zusatzgelände, das sie von der Gemeinde Brühl zeitlich befristet zur Lagerung von Bohrgestängen gepachtet hatte, räumen.
Diese Entscheidung war wenig überraschend, da GeoEnergy dieses Gelände bereits  seit 01.01.2013 widerrechtlich nutzt, obwohl der Firma bereits seit einigen Jahren bekannt ist, dass die Gemeinde Brühl diese Flächen anderweitig benötigt. Wer an der Geothermie-Baustelle vorbeifährt, kann sich zudem selbst davon überzeugen, dass GeoEnergy die Zusatzfläche, die sie der Gemeinde zurückgeben muss, heute tatsächlich anders nutzt und dort stattdessen ein riesiges Auffangbecken errichtet hat. Einer Pressemitteilung in der Schwetzinger Zeitung vom 21.12.2013 zufolge kann GeoEnergy jedoch umplanen und sich räumlich beschränken. Nach dieser Aussage dürfte doch dann einer Herausgabe der Grundstücksflächen auch nichts mehr im Wege stehen.  Sollte sich GeoEnergy diesem Richterspruch nicht beugen, wäre das natürlich sehr aufschlussreich für jede andere Gemeinde in Deutschland. Lassen wir uns überraschen.



06.12.2013 Bürgermeister Göck zensiert ...
Die BI hat einen Bericht für die Brühler Rundschau zum 06.12.2013 eingereicht, der allerdings vom Bürgermeister gekürzt wurde.


Von offener Kommunikation kann hier keine Rede sein! 

Die vorgeschobene Begründung aus dem Rathaus

Dieses können wir so nicht im Raum stehen lassen und werden entsprechend antworten. 



02.12.2013 Pulverfass in Sandhausen?
Die EON unterhält einen Gasspeicher in Sandhausen, der nur ungefähr 10km von Brühl entfernt ist. Wer kann denn ausschließen, dass bei den befürchteten seismischen Aktivitäten es hier nicht zu einer Kettenreaktion kommt?!

Wir befragen die EON schriftlich..

26.11.2013 Neuester Kalauer vom „Grünen“ Ministerpräsidenten Kretschmann

Soeben hat uns folgende Information einer Bürgerin erreicht, die im Rahmen einer Online-Bürgersprechstunde am 15. November 2013 dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann folgende Fragen gestellt hat:

"Wann wird das Geothermieprojekt in Brühl endlich gestoppt? In zwei Bürgerbefragungen in 2012 und in 2013 hat sich die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Geothermiebohrung direkt am Ortsrand in Brühl in unmittelbarer Schul- und Klärwerksnähe und nahe einer Gasblase entschieden. Und warum haben sie mit 'Fracking ein Problem', lassen aber bei Geothermie genau das Gleiche, nämlich 'Stimulation' zu?"

Folgende Antwort, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten, hat unser hochverehrter Herr Ministerpräsident am 26. November 2013 durch einen seiner Mitarbeiter der Bürgerin per E-mail zukommen lassen:

„Zu dem Geothermieprojekt wurden seitens des fachlich zuständigen Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg alle Fragen beantwortet.“

Ja, Sie haben richtig gelesen, das war die ganze Antwort eines „Grünen“-Politikers auf zwei konkrete Fragen einer besorgten Bürgerin. Zur Erinnerung: Wir sprechen von dem gleichen Herrn, der doch „den Bürgern aufs Maul schauen“ wollte. Das hat er während seines Wahlkampfes bekanntlich medienwirksam den Wählern versprochen. Eine einzige Mogelpackung…! Leider sind zu viele darauf hereingefallen. Jetzt haben wir das Dilemma.

Aber so sind sie halt, die „Grünen“. Nach außen hin offiziell gegen Fracking bzw. gegen die Bundesregierung schießen, was das Zeug hält und im Verborgenen ein Projekt, das bekanntlich höchste Gefahren birgt, mit brachialer Gewalt gegen alle Warnungen und gegen den Willen der Bürger vorantreiben.

Auf die Fracking-Frage hat er aus guten Gründen nicht geantwortet. Aber das ist auch eine Antwort! Was macht man als „grüner“ Politiker nicht alles, um sich Wählerstimmen zu ergaunern…

Wir halten Sie auch weiterhin auf dem Laufenden.


28.11.2013 Wieviel Ignoranz kann Brühl sich noch leisten???
In der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung hat sich der Bürgermeister zu unserer Forderung der Offenlegung der Versicherungsunterlagen geäußert und eine Le(e)hrstunde aus dem Versicherungsrecht zu Patronatserklärung gegeben. 
Ähnlicher Kommentar wurde dann ebenfalls in der Presse von Herrn Strauch abgegeben.
Aber - die Situation für den Bürger ist unverändert - ...'man sollte sich auf die Meinung der Experten verlassen'...

Die gleichen Experten die in der Schweiz begutachtet haben dass nichts passieren kann! Die gleichen Experten die für Insheim keine Beben vorausgesagt haben! Die gleichen Experten die sagen dass es keine Schäden durch die Tiefen Geothermie geben kann! usw usw...
Auf solche Experten wollen Sie vertrauen?!?




Offener Brief an den Bürgermeister
Die BI hat in der Vergangenheit wiederholt auf das besondere Firmenkonstrukt hinsichtlich des Haftungsvolumens der Firma GeoEnergy im Schadensfall angesprochen. Entsprechend der Eintragungen im Handelsregister haftet das Unternehmen mit einem Gesamtkapital von 26.000,-- €. Unsere Frage nach einer Patronatserklärung durch die Muttergesellschaft haben Sie lapidar mit dem Hinweis abgetan, es bestünde schließlich eine Versicherung.


Flyer an die Brühler/Ketscher Haushalte
Geothermie eine Maßnahme zum Wohl der Bürger? Entscheiden Sie selbst, nachdem Sie das gelesen haben:

zum Flyer


Privilegierung von Geothermiekraftwerken im Außenbereich
24.09.2013 Brühl. Am gestrigen Abend stand im Gemeinderat die Entscheidung an, den Klageweg gegen das Urteil aus Karlsruhe zu beschreiten oder das Urteil zugunsten des Geothermiekraftwerkes anzunehmen.
Der Gemeinderat hat entschieden, keine weiteren Schritte gegen dieses Urteil einzuleiten. Auch wenn man mehrheitlich der Meinung ist, dass die Begründung des Karlsruher Urteils schlicht weg falsch ist, so sind doch die Aussichten auf einen Erfolg minimal. Zu dieser Einsicht kommen ebenfalls die Juristen der Gemeinde. Eine Standortgebundenheit ist sicherlich falsch interpretiert worden, die liegt hier nicht vor. Allerdings würde dann der nächste Paragraph gelten, den die Verwaltung mit der Änderung des Flächennutzungsplanes, bereits vor Jahren ausgehebelt hat.
Dieser Umstand sollte jedoch in ähnlichen Projekten an anderen Standorten wieder völlig neu bewertet werden!



Geothermieprojekt gestoppt
20.09.2013 In Bernried, welches gerade mal 12km von Geretsriet entfernt liegt, wurde das Geothermieprojekt erst einmal auf Eis gelegt. Man habe entgegen den Berechnungen in Geretsriet kein Wasser gefunden. Der Schaden liegt Stahl zufolge bei zehn bis 20 Millionen Euro muss nun von der Fündigkeitsversicherung aufgefangen werden.

Brief an den SPD Gemeinderat

13.09.2013 Wer die Presseberichte der vergangenen Monate aufmerksam verfolgt hat, konnte erkennen, dass der SPD-Gemeinderat nach wie vor die Geothermie-Gefahren am Standort Brühl verharmlost. Noch schlimmer: Die SPD-Räte möchten gerne erneut die Verhandlungen mit der Firma GeoEnergy aufnehmen und dabei allem Anschein nach die Weichen für eine noch größere Kraftwerks-Anlage stellen.
Möglicherweise sind sich diese SPD-Räte ihrer Verantwortung über die Sicherheit der hier lebenden Menschen und deren Eigentum immer noch nicht bewusst.

hier der gesamte Brief


Rülzheim 

Nachdem der Ortsgemeinderat den Pachtvertrag mit Hotrock nicht verlängert hat, steht Ärger ins Haus. Das Landesamt für Bergbau und Geologie hat den Hauptbetriebsplan für die Probebohrung verlängert. Bürgermeister Reiner Hör will notfalls vor Gericht klagen, um ein Bohren durch Hotrock zu verhindern.

Wahlkampfstress 

13.09.2013 Ministerpräsident Kretschmann schwingt ordentlich die Wahlkampf Fahnen! 
Doch bei genauem hinsehen flattert er wie ein Fähnchen hin und her, je nach Publikum.
Dabei sollte er sich eher um seine eigenen (Geothermie-) Baustellen kümmern....    


Die Geothermie ist die teuerste aller erneuerbaren Energiequellen...
29.08.2013 Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) besucht den Garchinger Forschungscampus und spricht mit Wissenschaftlern.
„Die Geothermie kommt in ihrem Konzept nicht vor“, sagte Baldur Trinkl von der Firma Trinkl, die im Münchner Süden ein Geothermieprojekt betreibt.


Die Politik auf den verschiedenen Ebenen, auch auf Bundesebene...
Gerade auch im Wahlkampf sollten sich die Politiker im klaren sein, dass sie vom Bürger gewählt werden und schließlich - im Sinne des Allgemeinwohles handeln. Leider scheint der Bürgermeister genau dieses hin und wieder vergessen zu haben.

Damit auch über die kommunalen Grenzen hinaus nicht nur einseitige Informationen wahrgenommen werden, erhalten auch Claudia Roth, Jürgen Trittin und Winfried Kretschmann am 28.08.2013 Briefe von der BI.


Erklärung zur Pressemitteilung in der Schwetzinger Zeitung 
Leider hat die Schwetzinger Zeitung am 07.08.2013 eine Presseerklärung der BI dermaßen gekürzt, dass sie nicht mehr das widerspiegelt, was wir zum Ausdruck bringen wollen.
Dies wurde uns durch einige Leser bestätigt.  
Wir sehen uns daher veranlasst, die ungekürzte Originalversion auf unserer Homepage zu veröffentlichen, um dieses Mißgeschick der Zeitung zu korrigieren.
 
Um es klarzustellen: Wir distanzieren uns nicht von der Frage, die eine Leserin gestellt hat, und wir sehen auch keine Veranlassung, zu kommentieren, ob sie diese Frage zu Recht oder zu Unrecht gestellt hat, denn:  Wir haben diese Frage nicht gestellt.
 
Wir verwahren uns aber ausdrücklich gegen die Vorwürfe des Herrn Dimitrios Grigorakis gegenüber der BI. Auf eine Entschuldigung des Herrn Grigorakis verzichten wir...


Brühl 2. August 2013:  Klage zur Geothermie abgewiesen!

Nach dem 'vor Ort' Gerichtstermin am 1. August folgte der Richterspruch gleich am darauffolgenden Tag.
Die Klage der Gemeinde Brühl wurde vom Verwaltungsgericht Karlsruhe abgewiesen, wodurch ein Bau eines Geothermiekraftwerkes im Außenbereich grundsätzlich legitimiert wird.


Mittlerweile 120 Schäden - Geothermie-Bohrloch in St. Gallen abgedichtet

Was ein Erdbeben alles anrichten kann: Risse in Fassaden, kaputte Vasen oder klemmende Tumbler-Türen. In St. Gallen sammelt man Schadensmeldungen nach den Geothermie-Bohrungen



Wenn der Mensch die Erde beben lässt...
Was Geologen aus den Geothermiebohrungen in Basel und anderswo lernen
Bei weiteren Recherchen zu dem Zwischenfall in St. Gallen vom 20. Juli 2013 ist auf der Pressespiegel Seite des Betreibers folgender Artikel vom 29. Mai 2013 aufgefallen...


Zitat: ...Die Tiefengeothermie steht als bebenauslösende Technologie also nicht allein – und hat doch eine Sonderstellung inne. Nur die Betreiber der Erdwärmekraftwerke sind möglicherweise in der Lage, durch Drosselung ihrer Pumpen Erschütterungen des Bodens bewusst zu begrenzen. Davon geben sich jedenfalls die Teilnehmer der Geothermiekonferenz überzeugt, die Mitte Mai in Freiburg stattfand. Man habe die Physik der Erschütterungen jetzt gut genug verstanden, um das Risiko einschätzen und eingrenzen zu können, fasst der Geophysiker Stefan Baisch vom Beratungsunternehmen Q-Con zusammen. Man habe die Lehren aus Basel gezogen...'

Ist es nicht die Firma Q-Con und Herr Baisch persönlich, der das Geothermieprojekt in Brühl begleitet?! Ist es nicht die Firma Q-Con die auch in Brühl das Risiko von seismischen Aktivitäten mehr oder weniger ausschließt ?! Soll nicht das ausgeprägte Messnetz mit dem 'NOT AUS' Schalter genau vor diesen seismischen Aktivitäten schützen?!? 
Alle diese Maßnahmen sind auch in der Schweiz ergriffen worden - und das Resultat zeigte sich am 20. Juli!






Schlimmeres bei Bohrunfall nur knapp verhindert

In den frühen Morgenstunden des 20. Juli 2013 bebt in St. Gallen in der Schweiz die Erde mit einer Magnitude von 3,6 - verursacht durch das Tiefen-Geothermie Projekt!


Die Neue Züricher Zeitung titelt - 

Kleine Stimulation mit grosser Wirkung


Zitat - Man habe die Lehren aus den Vorfällen in Basel gezogen, so Peter Meier, CEO der Firma Geo-Energie Suisse. In Frage kämen nur Standorte mit einer geringen natürlichen Seismizität...'
Hier im Rheingraben besteht allerdings ein erhöhtes Risiko der natürlichen Seismizität, weshalb man nach den schweizer Experten der Standort in Frage käme...

In der Schweiz ist es die Firma Geo-Energie Suisse, die alle bisherigen Kenntnisse in das Projekt mit einfließen lassen hat. Hier in Brühl ist es die Firma GeoEnergy Karlsruhe, die gleiches behauptet und keine Gelegenheit ausläßt, '... wie sicher doch das Projekt in Brühl sei!...' 

Fakt ist - es gibt nur wenig Erfahrungen! Fakt ist - es gibt keine Sicherheit! Und Fakt ist - das gleiche Risiko besteht auch in Brühl !

Da fragt man sich allen Ernstes was in den Köpfen der SPD rum schwirrt 



Pressemitteilung der BI zu den Aussagen der SPD Gemeinderäte am 04.07.2013

Leider wurde die Pressemitteilung der BI von der Schwetzinger Zeitung um einige wichtige Informationen gekürzt. Diese möchten wir Ihnen aber nicht vorenthalten, da wir hierzu aktuell immer wieder Anfragen von Bürgern erhalten. Lesen Sie daher nachfolgend die vollständige ungekürzte Version unserer Stellungnahme zu den utopischen Einnahmeprognosen der SPD-Gemeinderäte.

Der gekürzte Bericht in der Schwetzinger Zeitung

Geothermie-Strom ist EEG subventionierter Atom-Strom

Lesen Sie wie sich die Firmen die sogenannte Erneuerbare Energien vergolden lassen...


Stellungnahme der Bürgerinitiative zur Pressemitteilung des Herrn Dr. Lotz vom 27.04.2013

Die Pressemitteilung in der Schwetzinger Zeitung vom 20.04.2013 wurde leider massiv gekürzt und wichtige Informationen blieben auf der Strecke.
Bitte lesen Sie die ungekürzte Version auf unserer Webseite unter dem link Presse


03. April 2013 „Temperatur und Druck sind vorbildlich“
BRÜHL. Freude bei der Betreiberfirma des geplanten Erdwärme-Kraftwerks, Geoenergy. Das erste von zwei Bohrlöchern macht die bisherigen Rechenergebnisse der Experten zur Realität und übertrifft die Erwartungen sogar noch.
Weiter zum ganzen Bericht des Mannheimer Morgen.

Entsprechende Pressemitteilung der BI vom 4. April 2013

Mit großem Interesse verfolgt auch die Bürgerinitiative die aktuelle Presseberichterstattung zu dem umstrittenen Geothermieprojekt in Brühl. Schließlich waren  die aufsteigenden Rauchschwaden am vergangenen Osterwochenende nun wirklich nicht zu übersehen. In der Nähe der Geothermiebaustelle wurde von Passanten Schwefelgeruch beklagt.

Dass die Firma GeoEnergy ihren ersten Bohrerfolg nun medienwirksam feiert, überrascht uns natürlich nicht. Schließlich war dieser erste „Erfolg“ nur mit immenser zeitlicher Verzögerung und vor allen Dingen überhaupt nur durch ein anhaltendes vertragswidriges Handeln seitens der GeoEnergy möglich. Wir erinnern an die widerrechtliche Nutzung von Brühler Grundflächen seit dem 01.01.2013.

Überrascht sind wir jedoch über die Aussagen des leitenden Geologen, Herrn Dr. Lotz (GeoEnergy), zu den Ergebnissen. Demnach seien die bisherigen Erwartungen der Firma nicht nur erfüllt, sondern sogar noch übertroffen worden. „Eine so große Förderung hätten wir allen Prognosen zum Trotz wirklich nicht erwartet “ berichtet Lotz. Dies ist dreist und ein weiterer Beweis dafür, wie aggressiv GeoEnergy für sich die Werbetrommel rührt, denn bei einer Wassertemperatur von 150 Grad und einer Förderrate von 65 Ltr. pro Sekunde liegt das Ergebnis eindeutig unterhalb der von GeoEnergy erwarteten Werte! Über Jahre hinweg wurden diesbezüglich von der Firma folgende Schätzwerte angegeben: 

Wassertemperatur zwischen 160 und 170 Grad, Förderrate zwischen 70 und 90 Ltr. pro Sekunde.  

Des Weiteren versichert Herr Dr. Lotz, dass der Druck, mit dem das Thermalwasser wieder zurückgeleitet wird, geradezu nichts sei. Wir nehmen Herrn Dr. Lotz beim Wort und sind darauf gespannt, wie die Firma nach  all den Versprechen, es könne nichts passieren, die ersten Erdbeben, die erfahrungsgemäß kommen werden, rechtfertigen wird. Herr Dr. Lotz scheint sich seiner Sache jedoch sehr sicher zu sein, denn er hatte einer besorgten Bürgerin im Anschluss an die letzte Gemeinderatssitzung versichert: 
„Wenn ich so viel Angst hätte, wie die da drin,  würde ich mich erschießen….“.
Dass Herr Bürgermeister Dr. Göck in den „Bohrloch-Jubel“ einstimmt, überrascht uns wiederum nicht, denn wir wissen aus unzähligen öffentlichen Gemeinderatsitzungen, dass er der Firma jede erdenkliche Unterstützung zukommen lässt und auch mehrheitlich getroffene Sitzungsbeschlüsse gegen dieses Projekt erst in allerletzter Minute umsetzt.
Nun wertet er das Ergebnis als superfündige Bohrung und spricht gleichzeitig von einem höheren Nettoertrag. Letzterer kommt jedoch nicht der Gemeinde, sondern ausschließlich der Firma zugute! Schwer nachvollziehbar daher seine Freude, insbesondere, wenn man bedenkt, dass  ihm spätestens seit der Bürgerbefragung im vergangenen Jahr bekannt ist, dass dieses risikobehaftete Experiment von den Brühler Bürgern mehrheitlich abgelehnt wird. 

Die jüngsten Ereignisse, insbesondere die Haltung des Bürgermeisters und einiger Gemeinderatsmitglieder haben uns dazu veranlasst, unsere temporär ausgesetzte Montagsdemo beginnend ab dem 15.4.2013 wieder aufzunehmen. Wir treffen uns um 18.00 Uhr vor dem Rathaus in Brühl und laden alle Bürger dazu ein. Die künftigen weiteren Demo-Termine werden wir vorläufig auf die Tage beschränken, an denen  auch die öffentlichen Gemeinderatsitzungen stattfinden. Bitte kommen Sie und unterstützen Sie uns, denn es gibt nach wie vor keine Genehmigung für den Bau eines Kraftwerkes.

 

05. März 2013 - Ein ehemaliger Befürworter äußert klare Bedenken

Thomas Gebhart: „Ich war in der Vergangenheit ein starker Befürworter der Geothermie, das möchte ich nicht verhehlen, sondern ehrlich und offen ansprechen. Und ich sehe in der Geothermie noch immer eine grundsätzliche Möglichkeit. Aber wir können nach den gemachten Erfahrungen unmöglich einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern müssen fragen, welche Konsequenzen zu ziehen sind. Schließlich muss die Sicherheit Vorrang haben, und es braucht eine Akzeptanz vor Ort. Die Sorgen der Bevölkerung müssen sehr ernst genommen werden. Deshalb muss erstens der sichere und effiziente Betrieb der bereits bestehenden Kraftwerke gewährleistet werden. Zweitens macht es keinen Sinn, neue Projekte gegen alle Widerstände vor Ort durchzudrücken. Wenn die Bohrungen vor Ort nicht gewollt sind, sollte man es sein lassen. Drittens müssen wir mit unseren Wasserschutzgebieten ganz besonders sensibel umgehen.“
Unter http://alternative-energiequellen.info/alternative_db/wordpress/news/hydraulic-fracturing gibt es wieder interessante Sachen zu lesen, wie zum Beispiel den Artikel zum Fracking:

Tiefen-Geothermie kommt nicht ohne Fracking aus -

Hydraulische Stimulation = Fracking
Umweltprobleme

… Das erste Problem ist der Umgang mit dem Bohrlochwasser, das nach dem Fracken wieder abgepumpt und dann an der Erdoberfläche entsorgt werden muss oder aber in einer weiteren Bohrung wieder in eine andere Gesteinsschicht zurückgepresst wird. Dieses Bohrlochwasser ist, da es aus dem Fördergestein herausgepumpt wird, dadurch meist schon deutlich stärker mit umweltschädlichen Stoffen versetzt als zuvor. Das Bohrloch wird in Schichten angelegt, die Kohlenwasserstoffe wie Gas und Öl enthalten, und diese finden sich dann zwangsläufig auch schon in dem wieder heraufgepumpten Wasser. Der Umgang mit den beträchtlichen Mengen von zudem teilweise stark mit metallischen Salzen belastetem Bohrlochwasser ist demnach außerordentlich kritisch zu betrachten, zumal eine einfache Reinigung in normalen Klärwerken hier nicht in Betracht kommt.........

..........Es kann unter Umständen sehr schnell geschehen, aber auch Jahre dauern, bis die Folgen durchgreifen. Auf den Schäden und der verseuchten Umwelt bleibt die Bevölkerung sitzen! Die Profiteure, die meist aus dem Ausland agieren, haben sich dann längst davon gemacht.Zudem gilt das alles nicht für Projekte, bei denen eine Genehmigung für einen Betriebsplan bereits beantragt ist. (Und Anträge stapeln sich ja bekanntlich bereits bei den Bergämtern)Die Studie des UbA hatte Mitte 2012 empfohlen, die Bergämter den Umweltministerien zuzuordnen. Auch dem wird nicht Folge geleistet. Das Bergrecht, das noch aus Zeiten der Reichsgesetzgebung stammt, ist aktuell dem Wirtschaftsministerium unterstellt.



Der Fortschritt der Entstehung des Geothermiekraftwerkes in Brühl scheint unaufhaltsam. Dennoch gibt es hinter den Kulissen genügend (Spreng-) Stoff bei der Tiefengeothermie.

Wie verlässlich ist eigentlich die Geothermie, deren Probleme eine Bandbreite hat über technische Probleme, Auslöser von Erdbeben, starker Versalzung und Mineralverkrustungen der Rohre, Einsatz von Tonnen von Salzen und chemischen Mitteln, finanzieller Ruin und vieles mehr? Jedes Werk scheint ein Unikat zu sein mit seinen Problemen und jedes Werk wird schon im Voraus gelobt und als das Vorzeigeprojekt propagiert. Hier herrscht eine ungesunde Portion Wunschdenken und es wäre an der Zeit diese ganze Technik realistisch zu betrachten und zwar in jeder Beziehung und von allen Beteiligten.
Auch in Brühl wurde am 18. Februar der Test groß angekündigt, was ist passiert in der Zwischenzeit, nur karge zwei Zahlen als aktueller Stand. Zu Fasching noch "ein Hurra wir sind unten" und nun ist man offensichtlich doch noch nicht unten. War hier der Wunschgedanke wieder größer als die Realität?

05. März 2013 - Geothermiewerk steht still
INSHEIM. Wegen technischer Probleme produziert das neue Geothermiekraftwerk im pfälzischen Insheim derzeit keinen Strom. Grund sei ein Defekt an einer Pumpe, die heißes Wasser aus der Erde hole, teilte der Betreiber Pfalzwerke jetzt mit. Ein kurzer Stromausfall am 13. Februar habe das Problem ausgelöst. Die Reparatur sei aufwendig und werde vermutlich noch mehrere Wochen dauern, erklärten die Pfalzwerke. Das Kraftwerk war als zweites seiner Art in Rheinland-Pfalz im November in Betrieb gegangen und soll 8000 Haushalte mit Strom versorgen. Insheim gilt als eines der modernsten, größten und effizientesten Tiefengeothermie-Kraftwerke in Deutschland und besitzt eine Pionierfunktion in Rheinland-Pfalz.

Seit Inbetriebnahme des Werkes sind zahlreiche Erdbeben aufgezeichnet worden, die selbst in 5 km entfernten Nachbarorten spürbar waren. 


28. Februar 2013 - Geothermie ein Faß ohne Boden
Noch während Dr. Erwin Knapek ehemaliger Bürgermeister von Unterhaching und Vorsitzender des Wirtschaftsforums Geothermie in Garching(1) die Vorteile der Geothermie herausstellt und erklärt, dass die Unterhachinger mit dieser erneuerbaren Energie „hochzufrieden“ seien, ebenso beim Dialogprozess in Groß Gerau die Stromerzeugung aus Geothermie als bedeutende Zusatzeinnahme sieht, rechnen die Fraktionen im Unterhachinger Gemeinderat bei der Haushaltsdebatte mit Altbürgermeister Knapek ab.

Das einstige Vorzeigeprojekt hat sich um kaum kalkulierbaren Kostenfaktor entwickelt:
Die Geothermie Unterhaching verschluckt gewaltige Summen. Allein für 2013 muss die Gemeinde vier Millionen Euro zuschießen. Geld, das anderswo für Investitionen fehlt. Das Problem liegt in der Stromerzeugung.Für diese ist das Geothermiekraftwerk nach der Idee von Altbürgermeister Erwin Knapek (SPD) aber einst gebaut und 2007 in Betrieb genommen worden.

Dieses Konzept sei „schlicht gescheitert“ und stelle eine „immense Belastung“ dar… [Alles lesen- Merkur Online]


Insheim: Erdbeben der Stärke 1,9
Montag, 18.02.2013

Insheim. Der Landauer Polizei wurde am Sonntagabend von Anwohnern aus Rohrbach und Insheim ein Erdbeben gemeldet. Das Landesamt für Geologie teilte mit, dass es eine Stärke von 1,9 hatte. Auch die Betreiberfirma des Geothermie-Kraftwerks bestätigte, dass es einen Erdstoß gab. Schäden sind laut Polizei nicht entstanden. (sin) Quelle: morgenweb

Allerdings kann Insheim inzwischen auf die "stolze" Zahl von 36 Erdbeben verweisen. Davon entfallen 26 auf die Zeit nach der Inbetriebnahme des Geothermiekraftwerks im Jahr 2012.


08. Februar 2013 - Altmaier will weitere Geothermie-Standorte prüfen
Bei dem Besuch von Umweltminister Altmaier in Insheim wurde die Tiefengeothermie mal wieder alles in den Himmel gelobt. Welch wunderbare, unerschöpflichen und heilbringende Energiequelle können wir doch quasi umsonst anschließen... Die Kosten für das dritte Bohrloch in Höhe von 8,6 Millionen Euro übernimmt zur Hälfte der Bund. (also der Steuerzahler!)