ADAMS ÄPFEL (ÖEA)
von Anders Thomas Jensen
Salzburger Landestheater
von Anders Thomas Jensen
Salzburger Landestheater
Salzburger Landestheater
Premiere 26.11.2025
Mit
Aaron Röll, Matthias Hermann, Julienne Pfeil, Christian Freund, Isamil Deniz
Regie Max Immendorf
Ausstattung Lina Sofie Staudinger
Musik Frederik Werth
Dramaturgie Christina Piegger
"Die Inszenierung arbeitet mit Anspielungen: eine „Jedermann“-hafte Totenstimme aus dem Off, ein „Godot“-Moment, wenn Gunnar wie Lucky an einer Strumpfhose geführt wird, ein Happy-End-Heiratsantrag, der eher Abgrund als Romantik ist. Zwischendurch sackt Ivan wie Stephen Hawking in den Rollstuhl, blutet aus den Ohren und wirkt wie ein Sinnbild kollabierender Heilsgewissheiten.(...)
Die Welt der Inszenierung ist nicht deswegen absurd, weil das Theater es so will, sondern weil die Gegenwart absurder ist, als Literatur je war. Der Abend zeigt: Nur wer den Zumutungen der Wirklichkeit standhält und die Vielfalt der Welt und der Menschen wirklich wahrnimmt, kann zu neuen Einsichten gelangen. Und vielleicht, ganz vorsichtig, auch Versöhnung erleben."
Passauer Neue Presse
von Lukas Rietzschel
Theater Bonn
Bearbeitet für das Theater Bonn von Max Immendorf
Theater Bonn
Premiere 16.10.2025
Mit
Christian Freund, Paul Langemann, Ursula Grossenbacher, Lena Geyer, Bernd Braun, Christoph Gummert
Regie Max Immendorf
Kostüme Maria Strauch
Bühne Valentin Baumeister
Dramaturgie Carmen Wolfram
Sounddesign Christian Freund
Videobearbeitung Clara Kulemeyer
"Es ist ein Panorama konkurrierender Weltsichten, dass sich im fein nuancierten Spiel des Ensembles entfaltet. Aus den Dialogen spricht ein wohltuender Realismus. Niemand rechtfertigt den Aufstieg radikaler Parteien, doch die Gespräche decken Ursachen auf, offenbaren Motive und Gefühle der Hoffnungslosigkeit. Doch dann kippt der Ton. (...) Wo zuvor Zwischentöne dominierten, donnert nun eine düstere Bilderfolge von Zusammenbruch über die Bühne. (...) Es istg ein Fiebertraum."
Generalanzeiger Bonn
von Amoriello, Langemann, Immendorf (Ali B.) - nach Fernando Arrabal
Rabbit Hole Theater Essen
Rabbit Hole Theater Essen
Premiere 22.01.2025
Mit
Tobias Amoriello, Paul Langemann
Regie
Max Immendorf
Kostüme
Lina Staudinger
Dramaturgie
Lennart Göbel
Musik
Josua Bauer
Licht
Christian Freund
von Esther Dischereit
Mousonturm Frankfurt
Mousonturm Frankfurt
Premiere 27.09.2024
Mit Ali Aykar Raphael Dwinger Christian Freund Linda Belinda Podszus
Regie & Bühne Max Immendorf
Kostüme Lina Staudinger
Dramaturgie Lennart Göbel & Maximilian Zahn
"Inszeniert von Max Immendorf im Keller des >Goldenen Apfels< an der Staufenmauer, heute jüdischer Gedenkort, treten
ein türkischer junger Wirt, ein Spekulant, eine mutmaßliche Prostituierte, ein Polizist und ein abwesender jüdischer Geschäftsmann im Café aufeinander. Biographiestücke, Spurensuche in der Frankfurter Geschichte und Gegenwart. Unaufdringlich intensiv fächern die Darsteller Ali Aykar, Raphael Dwinger, Christian Freund und Linda Belinda Podszus all das Ambivalente auf, das ihre Figuren ausmacht. Fragen, die das Publikum mitnimmt, für die nächsten Begegnungen. Und künstlerische Arbeit an den Wurzeln, wie sie der Mousonturm jetzt sichtbar geleistet hat. Das sähe man gern öfter."
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
von Max Immendorf und Ensemble - nach Georg Kaiser
Theater Bonn
Theater Bonn
Premiere 15.04.2023
Mit: Paul Michael Stiehler, Linda Belinda Podszus, Leilani Basu-Weidner, Frieda Wirkus, Mette Schneider, Hektor Heyer, Daniel Meißner, Farina Schumann, Sinja Schulze-Messing, Klara Siegel
Regie Max Immendorf
Bühne Valentin Baumeister
Kostüme Maria Strauch
Musik Kutlu Yurtseven
Choreographie Linda Podszus
Dramaturgie Nadja Groß
Vermittlung Susanne Röskens
"Die Akteure sind ständig in Bewegung: Mal kauernd vor Angst, mal rudernd, mal in einfühlsamen Dialogen am Bühnenrand. Dass Immendorf Text und Figurenkonstellation gemeinsam mit den Akteuren entwickelt, erweist sich als Stärke des Stücks. (..) Die Probleme rühren an den Kern von Humanität."
junge Welt
"Die jungen Darsteller:innen sind in der langen Vorbereitungszeit zu einem Team zusammengewachsen, das die Gefahren und Chancen der globalisierten Welt sorgsam reflektiert. Sie fordern etwas neues jenseits überkommener Ideologien und Strukturen. Ihre spielerische Vitalität macht indes Mut und Lust auf Theater, das Gegenwart und Zukunft aus junger Perspektive nachdenklich verhandelt. Begeisterter Beifall bei der ausverkauften Premiere."
Generalanzeiger Bonn
"Die Inszenierung findet schöne Bilder für die Zerbrechlichkeit des Floßes und der Gemeinschaft (...) Insbesondere die starke Bewegungschoreographie bleibt in Erinnerung."
Kultur Extra
von Nadja Tolokonnikowa
Theater Bonn
Theater Bonn
Premiere 15.10.2022
Mit: Linda Belinda Podszus, Birte Schrein, Markus J. Bachmann
Bühne, Konzept, Regie Max Immendorf, Linda Belinda Podszus
Musik Linda Belinda Podszus
Kostüme Djamilja Brandt
"..eine spielerisch überzeugende Performance, in der bei aller Betroffenheit der freche Witz und die bittere Ironie der politischen Aktivistin nicht zu kurz kommen. (..)
Die Entscheidung für das Werk war zweifellos richtig. Zumal die ästhetische Form geschickt über alle Fallstricke von Betroffenheits-Theater bis Polit-Lehrstück geschickt hinwegbalanciert. Nach einer Stunde begeisterter Premierenbeifall."
Generalanzeiger Bonn
HERR.KNECHT
von Amoriello, Langemann, Immendorf (Ali B.) - nach Leo Tolstoi
LOFFT Leipzig
LOFFT Leipzig
Premiere 12.03.2018
Gastspiele in der Rottstr5, Bochum 2018 & 2019
Mit Paul Langemann, Tobias Amoriello
Regie Max Immendorf
Konzept, Bühne Amoriello, Langemann, Immendorf (Ali B.)
Kostüme Eva Cain
Dramaturgie Lisa Ahrens
"Inspiriert von der Erzählung Leo Tolstois "Herr und Knecht" gelingt der Regie (Max Immendorf) und den Darstellern (Paul Langemann, Tobias Amoriello) ein skurril nachdenklicher Abend über das Konzept Herrschaft. Amoriello und Langemann sind kaum zu bremsen, ihre Freude am Spiel ist bemerkenswert. Stehende Ovationen für einen geistreichen Abend voller origineller Einfälle"
- Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)
"Inspiriert von Tolstois Erzählung ist Amoriello, Langemann und Immendorf ein Kunstkniff gelungen: indem sie Tolstois Geschichte über einen selbstgerechten und gierigen Opportunisten und seinen gutmütigen Untergebenen nicht nur überraschend unterhaltsam, sondern auch weg vom Realismus bis ins Absurde ziehen, wird die düstere Geschichte zum amüsanten Spiel namens "herr.knecht""
- Leipziger Volkszeitung (LVZ)