(c) Maximilian Langhoff
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Max Immendorf, geboren 1993 im Ruhrgebiet, studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Komparatistik in Bochum und Leipzig. Er inszeniert u.a. am Theater Bonn, Salzburger Landestheater, Mousonturm Frankfurt und am Schauspiel Essen, sowie in der Baumwollspinnerei und am LOFFT Leipzig. Außerdem als künstlerische Mitarbeit bei Thomas Ostermeier an der Schaubühne am Lehniner Platz.
Von 2020 - 2025 Regieassistent am Theater Bonn und an der Schaubühne. Prägende Arbeiten u.a. mit Falk Richter, Thomas Ostermeier, Milo Rau, Yana Thönnes, Sascha Hawemann, Nuran David Calis. Seit seinem Studium beschäftigt sich Immendorf intensiv mit der Schauspielarbeit und der Kunst des Spielens - vor allem beeinflusst von George Tabori. Ihn interessiert die spielende Person, der Mensch, auf der Bühne und die Montage von poetischen Bildern durch das Zusammenspiel von Körper und Raum. Inhaltlich beschäftigt sich Immendorf mit dem Rand der Gesellschaft, mit existenziell politischen und sozialen Themen. Ihn interessieren vor allem Geschichten von Menschen, die nicht erzählt werden, weil ihre Stimme nicht gehört wird. Als Kind des Ruhrgebiets verpflichtet er sich einem politischen Theaterbegriff, der Zugänglichkeit verspricht und sich von elitärem Denken frei macht.