Die Burgruine Windegg war im Jahre 1980 derart desolat und verfallen, dass sie durch herabstürzende Steine und Geröll eine immer größere Gefahr für Anrainer und Passanten darstellte. Der einzige Ausweg wurde von Denkmalamt, Gemeinde und Eigentümer in einer Sprengung gesehen.
Für eine Rettung war es eigentlich schon viel zu spät. Riesige Mauerteile waren bereits abgestürzt.
Der Ostmauer fehlte in der linken Hälfte bereits der größte Teil.
Die Westmauer hatte einen derart breiten und tiefen Riss bis in die Grundfeste, dass man durch diesen den den Burghof besser als durch das verschüttete Burgtor betreten konnte.
Die Nordmauer hatte, links neben dem Burgtor, ebenfalls einen breiten Riss bis in die Grundfeste, wodurch auch die gesamte Ostmauer abzustürzen drohte.
Der Turm war bereits zu zwei Drittel eingestürzt, es stand nur mehr eine einzige Ecke. Durch den ebenfalls bereits vom Einsturz bedrohten Turmeinstieg konnte man auf der gegenüberliegenden Seite ins Freie sehen. Der Burghof war meterhoch mit Schutt bedeckt. Überall wuchsen Bäume und Stauden. Ohne Vorwarnung stürzten zentnerschwere Steine herab. Alles war in Bewegung. Ständig hörte man das Rieseln von Sand und Geröll.
In dieser gefährlichen und eigentlich aussichtslosen Situation, begann die Rettungsaktion.
Sehr wichtig waren für Franz Reindl die alljährlichen Belohnungsfeiern, der sogenannte 'Sauschädlschmaus', den es in ähnlicher Form auch heute noch gibt.
Dabei werden all Jene besonders geehrt, welche sich im letzten Vereinsjahr besonders verdient gemacht haben.
Eine wichtige Einnahmequelle waren Jahrzehnte lang die legendären Windegger Gartenfeste.
Heute sind dies unsere drei Feste, Frühlingsfest, Krapfenschmaus und Weinverkostung auf der Burgruine.