Der 'Regensburger Luß'
Der Burg Windegg um 1200
Nur ein Burgtor, Kapelle innerhalb der Burg
Erste Ausbaustufe
Die Burg Windegg um 1200
Nur ein Burgtor, Kapelle innerhalb der Burg
Rekonstruktionsversuch L. Mayböck
Die Burg Windegg um 1240
Kapelle vorgelagert, daneben zweites Burgtor
Zweite Ausbaustufe
Die Burg Windegg um 1240
Rekonstruktionsversuch G. Reichhalter
Die Burg Windegg um 1674, Kupferstich von Georg Matthäus Vischer
Drittes Burgtor, im rechten Gebäude, unter dem hohem Bogen
Dritte Ausbaustufe
Dieser Kupferstich aus 1674, von Georg Matthäus Vischer, zeigt Windegg, bis auf die umgebende Landschaft, sehr exakt und maßstäblich, aus östlicher Richtung.
Zu dieser Zeit war Windegg baulich an seinem Höhepunkt und wurde oft auch als Schloss bezeichnet.
Kein Wunder, bei diesen stattlichen Ausmaßen. Man beachte das Dach des Palas (links), das die Höhe des gemauerten Turms erreichte.
In der Mitte des rechten Gebäudes befindet sich das äußere Burgtor, unter dem hohen Bogen. Von dort führt ein überdachter Schrägaufgang zum zweiten Tor.
Schematische Darstellung, einst und jetzt:
Gelb: Der Bestand 1980, vor der geplanten Sprengung.
Blau: Der heutige Bestand, nach dem Wiederaufbau.
Grauer Hintergrund: Die Burg um 1674, mit den abgekommenen Bauten.
Detail eines alten Fotos aus 1900 über das Vischer Bild von 1674 gelegt.
Das war zu dieser Zeit der gesamte verbliebene Rest von Windegg.
Man beachte das riesige Loch in der Ostmauer und die bereits abgekommenen Gebäudeteile. Windegg hat heute, mit ca. 1042 m², nur mehr ungefähr ein Viertel seiner einstigen Größe.
Die geschichtliche Erforschung der Burgruine Windegg
Auf diesem Gebiet hat sich vor allem
Kons. Leopold Josef Mayböck besondere Verdienste erworben. In unzähligen Stunden hat er, als Archivkurator des Landesarchivs von Oberösterreich, die Geschichte der Burgruine Windegg und ihrer Besitzer, ans Licht geholt.
Kons. Leopold Josef Mayböck
"Vereinsvater" Kons. Manfred Grübl (+2018) hat Außergewöhnliches für den Verein und die geschichtliche Erforschung, Wiederaufbau und Erhaltung der Burgruine Windegg geleistet. Er umsorgte Ruine und Verein, war Grafiker, Ersteller unzähliger Urkunden und Präsentwappen, sowie Verfasser der Vereinszeitung "Windegger Geschehen".
Kons. Manfred Grübl
Weiters war Kons. Dir. Alfred Höllhuber (+2008) maßgeblich an der geschichtlichen Aufarbeitung der Burgruine Windegg beteiligt.
Ebenso war der Schwertberger Chronist Othmar Wandl in besonderer Weise an der Erhebung der geschichtlichen Vergangenheit der Burgruine Windegg aktiv.