Ausstellung und Vortragsreihe zeigen die Vielfalt des Alterns
Ausstellung und Vortragsreihe zeigen die Vielfalt des Alterns
Wie erleben Menschen das Älterwerden? Welche Bilder, Gefühle und Geschichten verbinden sie mit dem Altern? Antworten auf diese Fragen gibt die Ausstellung „ALTER(N) IM WANDEL“, die am 17. Juni 2026 in Heidelberg eröffnet wird. Sie präsentiert eine Auswahl von Kunstwerken, die im Rahmen eines Kreativwettbewerbs des Netzwerks Alternsforschung entstanden sind, und wird durch eine öffentliche Vortragsreihe begleitet.
Im Juli 2025 hatte das Netzwerk Alternsforschung dazu aufgerufen, die persönliche Sicht auf das Thema Altern kreativ zum Ausdruck zu bringen. Gesucht wurden Fotografien, Zeichnungen, Gemälde und andere künstlerische Arbeiten, die die vielfältigen Facetten des Alterns sichtbar machen – körperlich, geistig, sozial und emotional.
Die Resonanz war beeindruckend: Knapp 100 Einsendungen zeigten eindrucksvoll, wie unterschiedlich Menschen das Altern erleben und wahrnehmen. Die Beiträge reichen von humorvollen bis hin zu nachdenklichen und bewegenden Darstellungen. Ebenso vielfältig wie die inhaltlichen Perspektiven waren die künstlerischen Ausdrucksformen: Fotografien, Tusche- und Aquarellzeichnungen, Collagen sowie Patchwork-Arbeiten spiegeln die große Bandbreite der Auseinandersetzung mit dem Thema wider.
Den ersten Preis erhielt das Foto „Träne“ von Leumel. Der zweite Preis ging an den Linolschnitt von Rizan Khodayar, während die Zeichnung „Selbstporträt als Kaninchen, Kind, Jugendlicher und Erwachsener“ von Andrei Coca († 2026) mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde.
Aus allen eingereichten Arbeiten wurde eine Auswahl für die Ausstellung getroffen. Diese ist zunächst vom 17. Juni bis 24. Juli 2026 in den Räumlichkeiten des Netzwerks Alternsforschung (NAR), Bergheimer Straße 20, 69115 Heidelberg, 1. Obergeschoss, zu sehen. Anschließend wandert die Ausstellung in die Akademie für Ältere Heidelberg, wo sie ab dem 27. Juli 2026 präsentiert wird.
Die Ausstellung wird am 17. Juni 2026 um 12:00 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Im Anschluss startet um 12:30 Uhr die begleitende Vortragsreihe in Kooperation mit Unify der Universität Heidelberg. In insgesamt fünf Vorträgen, jeweils mittwochs bis zum 22. Juli 2026, beleuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedliche Aspekte des Alterns. Die Themen reichen von Altersbildern in Forschung und Gesellschaft über kulturelle Perspektiven auf das Alter bis hin zu Fragen des demografischen Wandels, der Menopause und des gelingenden Alterns (Programm: https://www.nar.uni-heidelberg.de/service/v_Ausstellung_seminar.html)
Mit der Verbindung von Kunst und Wissenschaft möchte „ALTER(N) IM WANDEL“ dazu anregen, über das Altern ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven auf eine Lebensphase zu eröffnen, die uns alle betrifft.
Vernissage und Auftaktvortrag
Mittwoch, 17. Juni 2026, 12:00 Uhr
Netzwerk Alternsforschung (NAR)
Bergheimer Straße 20, 69115 Heidelberg
Um Anmeldung zur Vernissage wird gebeten: https://docs.google.com/forms/d/1WceQnRIPGg1GsrH9bI4j4i1kdzJoQ2ycuQwWNKZ-iKM/edit?ts=6a15e7e7
Ausstellung
17. Juni bis 24. Juli 2026
Netzwerk Alternsforschung (NAR), Heidelberg
Ab 27. Juli 2026
Akademie für Ältere Heidelberg
Eintritt frei