gegründet 1979 durch Erwin Lang, ehemaliger Tambourmajor der jubilierenden Guuggenmusig. Das Chörli wird im Jahre 2019 sein 40-jähriges Bestehen bei bester Gesundheit feiern können.
Gründungsmitglieder sind alles ehemalige aktive Sooregosler, die sich zusätzlich mit speziellem Gesang musikalisch weiter entwickeln wollten. Es sind 13 begnadete Herren, deren Namen hier festgehalten sind: (in Klammer ist ihre Tätigkeit bei den Sooregoslern aufgeführt)
Leiter : Erwin Lang, er singt jede Stimme, speziell aber Bariton (Tambourmajor/Trompeter)
1. Tenor : Franz Amrein (Paukist), Franz Hodel (Trompeter), Toni Stocker (Bassist)
2. Tenor : Sepp Birrer (Paukist), Charly Huber (Bassist), Max Peter (Trompeter)
1. Bass : Toni Fischer (Bassist), Othmar Peter (Posaunist), Toni Peter (Hornist)
2. Bass : Otti Amrein (Tambour), Urs Gunziger (Posaunist), Ruedi Merz (Tambour)
Seit Beginn wurden spezielle Lieder eingeübt, vorab Gospels und Volkslieder aus aller Welt. Auf dem Repertoire stehen folgende Lieder: La Montanara, Swing Low, Il Testamento, Elternhaus, Abendglocken, Il ritorno, Frühlingsbote, Quatro cavai, Go down Moses, Dorma bain, Quando al Tramonto, Die alten Strassen, Ave Maria no morro und O Happy Day. Diese Lieder werden auswendig, also ohne Notenblätter vorgetragen. Schon nach kurzer Zeit gesellt sich Max Albrecht als weiterer erster Tenor zu uns. Als erste Uniform beschaffte sich jeder Sänger selbst schwarze Hosen und ein weisses Hemd.
Der erste personelle Wechsel fand vor langer Zeit statt wo Toni Stocker durch Markus Hunkeler abgelöst wurde. Toni verliess uns mit schwerem Herzen, doch konnte er oft an unseren Auftritten, die wir hauptsächlich an Hochzeitsmessen bestritten, nicht teilnehmen. Es fällt sofort auf, dass alle Stimmen dreifach besetzt sind, dies ist kein Zufall. Sollte einmal ein Sänger verhindert sein, so fällt der Chorklang nicht gerade zusammen. Zu dieser Zeit wurde die Uniform durch einen schwarzen Blazer und beige Hosen aufgefrischt.
Ein weiterer Wechsel geschah als Sepp Birrer seinen Austritt nach langjähriger aktiver Tätigkeit bekannt gab. Kurz darauf, im Jahre 1997 erhielten wir unseren ersten und einzigartigen Tonträger. Produzent Joe Käslin stellte ihn zusammen mit unserem Leiter Erwin Lang anlässlich einer schlichten Feier am Kilbisonntag 14. Sept. 97 der Bevölkerung von Oberkirch vor. Eine Live- Kostprobe wurde am Kilbi- Gottesdienst am Vorabend verabreicht. Es gehört seit diesem Auftritt zur Tradition, dass der Chor die Messe mit ihren Liedern bereichert. Auch die Tonträger-Aufnahmen wurden durch Sponsoren mitfinanziert, ihre Namen sind auf den Hüllen der CD's und Tonbändern aufgeführt. Aus eigener Kraft wären wir zu dieser grossen Investition gar nicht in der Lage gewesen. Leider sind nur noch wenige CD‘s verfügbar, doch sind noch einige Tonbänder in sehr guter Qualität vorhanden.
Nach 23- jähriger Tätigkeit gab Erwin Lang seinen Rücktritt bekannt. Ihm verdanken wir sehr viel, er hat als Leiter viele Lieder mit uns eingeübt und auch selber arrangiert. Seine Nachfolge übernahm am 1. April 2003 Priska Aregger aus Schenkon, sie leitet unseren Chor bis heute mit viel Elan und Einsatz wofür wir ihr sehr dankbar sind. Es war für sie nicht einfach, unsere Männerdomäne zu durchbrechen, doch sie hat es geschafft. Zusammen mit ihr konnten wir auch Hanspeter Huber als neues Mitglied im Chörli aufnehmen.
Dass Veränderungen zu einer Wechselwirkung führen können mussten auch wir erfahren. Mit Ruedi Merz und Franz Amrein verabschiedeten sich zwei Sängerkameraden der ersten Stunde.
Dafür konnten wir Othmar Amrein, Daniel Leuenberger und Kasi Wyss neu ins Chöli einbinden und haben damit den Idealbestand wieder erreicht.
Im 2016 verabschiedet sich Max Albrecht und für Ihn können wir wiederum zwei 'Junioren' im doppelten Sinn aufnehmen. Mario Hodel und Marco Peter.
Die Solo-Stimme der Leiterin Priska Aregger ist eine echte Bereicherung für unser Chörli. Wir sind zuversichtlich und auch gewillt, unser schönes Hobby weiterzuführen.
Wir brauchen dazu weiterhin allerseits viel Unterstützung, viel persönlichen Einsatz und die notwendige Zeit und Freude dazu, vielen Dank an alle Beteiligten.