Dokumentation
Ausgehend von einem noch ungeklärten Zustand meiner Dinge, habe ich alles belassen, wie es gegeben ist. Dann habe ich weitere Werke geschöpft, in denen ich die mir bekannten Bezüge aufgegriffen habe. Mit ihrer Hilfe habe ich mich zur Essenz meines Wirkens vorarbeiten können. Dabei habe ich wahrgenommen, was mir gut gefallen hat. Ich habe wieder und wieder solche Werke gestaltet, um dabei eine gewisse Übung zu bekommen. Was von mir ausgeführt worden ist, hat sich nach und nach zu einem Flechtwerk verdichtet und so ein gewissermaßen engmaschiges Netz ergeben. Die dabei eingesetzten Wörter haben sich mit der Zeit leichter arrangieren lassen. Mein Geschick, aber auch die eigentliche Wendigkeit im Geiste haben so spürbar bei mir zugenommen.
Mitunter habe ich innere Kämpfe geführt, als ich am Werk gesessen habe. Dabei ist etwas über mich gekommen, was mir nicht gerade wenig ausgemacht hat. In manchen Situationen habe ich mich vor mir selbst behaupten müssen. Das habe ich, Gott sei Dank, gelernt, dass mein innerer Zweifel ein Anteil meiner Persönlichkeit ist. So ist es dazu gekommen, dass ich ihn anerkannt habe. Dadurch habe ich gelernt, besser mit ihm zurechtzukommen. Ziel der Betätigungen ist es nach wie vor Zufriedenheit und ein gewisses Glück in diesem Leben zu erreichen.
Gedanke
Das Werk ist als Feld zu verstehen, auf dem ich etwas erarbeiten möchte. Dazu bedarf ich eines Zugangs zu dieser Örtlichkeit.
Gedanke
Meine Schriften sollen mir die Gelegenheit bieten, mich ganz grundsätzlich orientieren zu können. Ich habe sie zu diesem Zweck erstellt. Der generelle Bedarf an einer guten Perspektive für mich in diesem Leben hat es mir nahegelegt, so etwas zu tun.
Der Umstand, dass ich das Ganze auf eine idealisierte Weise dargestellt habe, hat mich näher an eine Vorstellung des universalen Menschen geführt. Ihn habe ich als das gültige Prinzip dieses Lebens angesehen. Tatsächlich weichen alle Menschen mehr oder minder stark davon ab, wie er zu sein. Das hat jedoch keinen Schaden dargestellt. Es ist vielmehr eine Erforderlichkeit, als Individuum gesehen zu werden und sein Dasein eigenständig zu führen.
Was braucht es dazu mehr als ein schönes Leben?