Yunheyebo Hotel
Vor gut 2000 Jahren glaubten die Chinesen, dass der Herrscher nach dem Tod in der Unterwelt weiterlebt. Dafür brauchte der Kaiser natürlich auch eine anständige Armee, welche üblicherweise dann mit ihm in seinem Mausoleum begraben wurde.
Der erfolgreiche Kaiser Qin Shi Huangdi einte zu Lebzeiten die verschiedenen rivalisierenden Reiche Chinas, führte einheitliche Schriftzeichen, eine gemeinsame Währung und genormte Radabstände für Karren ein. Da er aber unter chronischem Personalmangel litt, und vielleicht um Aufstände zu vermeiden, setzte er anstelle echter Soldaten auf eine Tonarmee, welche ihm in seinem beeindruckenden Grabpalast zur Verfügung stehen sollte.
Jede der mehr als 8000 Tonsoldaten hat ein individuelles Gesicht, individuelle Details an der Kleidung und individuelle Schuhe. Ursprünglich waren die Figuren bunt bemalt. Die Farbe ist aber nur noch an wenigen Stellen erkennbar. Viele Bauteile wurden serienmässig gefertigt, zusammengesetzt und anschliessend nachbearbeitet. Die Figuren sind lebensgross oder geringfügig grösser als die damaligen Menschen. Marketing halt.
Für die Armee wurden einige Meter tiefe Gräben ausgehoben, die Wände gemauert, die Böden mit Ziegeln gefliest. Die Decken bestanden aus starken Hölzern und das Ganze wurde mit Erde zugeschüttet. Offenbar wurden den Soldaten aber die meisten Waffen gestohlen.
Über die Jahrtausende verrotteten die Hölzer vollständig, die Stützmauern komprimierten sich und die Tonsoldaten wurden von den Erdschichten zerdrückt. Nur sehr wenige blieben unbeschädigt.
Oberirdisch ging das Wissen um die Lage der Tonarmee und das Mausoleum verloren.
1974 gruben Bauern einen Brunnen und entdeckten zufällig eine der Tonfiguren. Sie hielten sie für einen Dämon und fast wäre die Geschichte wieder in Vergessenheit geraten. Wie ihr wisst, kam es anders. Heute ist ein Teil der Armee restauriert und ausgestellt. Grosse Bereiche bleiben weiterhin im Boden, und auch die eigentliche Grabkammer des Kaisers wurde bisher nicht geöffnet.
Einen der Bauern, die an der Entdeckung beteiligt waren, durften wir nach der Besichtigung der Museen persönlich treffen. Er signierte uns sogar ein Buch. Vielen Dank an unsere Führerin Iris, die uns auf Deutsch alles erklärt hat.
Am Nachmittag besichtigten wir Xi’an und machten dabei einige sonderbare Entdeckungen. Unter anderem fanden wir eine ganze Strasse mit mehreren Aquaristikläden. Natürlich schauten wir uns alle Fische an. Leider wollte keiner der Verkäufer in die Schweiz liefern. :-)
Nach etwas Shopping gab es Nudeln, Grillspiesse und süsssaures Poulet.
Nach rund 20’000 Schritten hatten wir für diesen Tag genug Bewegung und schliefen entsprechend schnell ein.
Heute berichtete für euch: Joy
Die Stadtmauer ist gross, man kann um die ganze Mauer laufen. Wir machten einen Spaziergang und genossen die Aussicht auf die Stadt und die Strassen. Danach ging es wieder fein essen. Wir entdeckten ein schönes Restaurant, mit dem typischen Drehtisch in der Mitte...
Auf der Suche nach einem Tempel sind wir an einer katholischen Kirche vorbeigekommen. Wir schlenderten durch verschiedene Strassen und Gassen, zwischendurch wurden wir angesprochen von Asiaten, um Fotos mit uns zu machen. Wir fühlen uns schon ein bisschen wie VIP's hier.😃 Um uns ein bisschen auszuruhen, gingen wir in einen schönen Park mit einem kleinen See.
Zu den Towers nahmen wir ein kleines Tuktuk-Taxi. Das war eine wilde Fahrt. Hier in China wird ständig gehupt, wenn jemand im Weg ist. Und am Abend ist es sehr lebendig. Es waren wirklich viele Leute unterwegs und auch hier hatten wir alle Hände voll zu tun Fotos mit unseren asiatischen Fans zu machen. 😉
Heute berichtete für euch: Claudia
Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns auf den Weg zu dem Turm "Wildganspagode" gemacht.
Die Wildganspagode ist eigentlich ein grosser Turm mit einem noch grösseren Garten hintendran. In diesem Garten sind verschiedene chinesische Häuschen mit irgendwelchen buddhistischen Göttern drin, die man anbeten kann.
Im Einkaufszentrum haben wir zu Mittag gegessen
Als wir fertig gegessen haben entdeckten wir noch ein Uniqlo, Zara, Hollister und noch mehr solche Shoppingläden. Papa hat mit dem Rubbellos gewonnen und seinen Einsatz mehr als verdoppelt. Von umgerechnet 2CHF auf 5CHF :-)
Als unsere Herren keine Lust mehr auf Shopping hatten, suchten wir nach einer Bar mit Wein. Im obersten Stockwerk auf dem grossen Dachstock setzten wir uns. Die Aussicht war wieder einmal sehr schön.
Auf dem Weg zu unserem Tuk-Tuk-Taxi begegneten wir noch einer typisch traditionell chinesisch gekleideten Frau, mit der wir ein Selfie machten.
Die Fahrt mit dem Tuk-Tuk war schnell, sehr holprig und aufregend. Wir sind zum Glück heil bei unserem Hotel angekommen. Die Fahrt hat uns 100 Yuan gekostet, das sind ungefähr 12 Franken.
Es berichtete für euch: Nina
Taxi zum Flughafen
Check-in und Kofferkontrolle. Die Koffer von Nina und mir wurden kontrolliert, weil sie Batterien drin hatten.
Flug von Xi'an nach Kunming und von Kunming nach Phuket
Ankunft bei dem Hotel: Coconut Island
Es berichtete für euch: Jan