Die Sternlesgucker aus dem Schwabenland

Filderstadt, Aichtal, Wendlingen, Hochdorf und Umgebung

Es geht wieder los!

Ab dem 15. Oktober 2021 finden auf der Burg Hohenneuffen wieder Sternenbeobachtungen mit unseren mobilen Teleskopen statt.

Termin der nächsten Sternenbeobachtung

Aufgrund der Corona Alarmstufe gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen)

03.12.2021 - 20:00 Uhr - Burg Hohenneuffen
Dauer: ca. 90 Minuten

Eintritt: 3€ Erwachsen, 2€ Kinder

Anmeldung und Informationen: 07125/158490 oder info@festungsruine-hohenneuffen.de

Die Veranstaltung findet nur bei klaren bzw. leicht bewölktem Himmel statt. Bis spätestens 2h vor Beginn der Veranstaltung informieren wir sie hier, ob die Veranstaltung stattfindet.

Eventthema "Himmelsbeobachtung - Das Universum erleben und verstehen"

Die Anmeldung zu unseren Sternenbeobachtungen erfolgt über die staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.

Telefon 07125 158490

​​​​​​​info@festungsruine-hohenneuffen.de​​​​​​​

Astrowetter für die Burg Hohenneuffen

Himmelsbeobachtung - Das Universum verstehen und erleben

Erleben Sie das Universum in mittelalterlicher Umgebung und blicken Sie mit unseren mobilen Teleskopen in die Vergangenheit.

Die Faszination der unendlichen Weiten des Weltraumes eröffnet uns den Blick auf die unterschiedlichen Lebenszyklen der Sterne. Dazu gehören Sternentstehungsgebiete wie der Orionnebel, Kugelsternhaufen sowie Supernovae und planetarische Nebel.

Es werden auch selbst aufgenommene Astrobilder gezeigt.

Bei einigen unserer Beobachtungstermine werden wir unseren Schwerpunkt auf die Mond- und/oder Planetenbeobachtung legen (siehe Termine).

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Der Eintritt kostet 3€ für Erwachsene und 2€ für Kinder

Rückblick auf die "Himmelsbeobachtung" vom 24.01.2020

Die Entscheidung für diesen Zusatztermins war ein Glücksgriff. Petrus war uns wohl gesonnen. Der Himmel war klar, es war mit +2 bis 3 Grad für die Jahreszeit eher warm und es war nahezu windstill. Endlich konnten wir unsere Telskope aufbauen und ...

mit den Teilnehmern gemeinsam in die tiefen des Weltalls schauen. Mit knapp 20 Personen war die Veranstaltung erneut ausgebucht.

Mit großer Vorfreude haben wir um 18:30 Uhr mit dem Aufbau der Teleskope begonnen. Eine gute Stunde später standen 2 Telskope zur visuellen Beobachtung und ein Telskop für die Astrofotografie bereit. Es konnte losgehen.

Nach der Begrüßung durch Meike wurde zunächst mit den eigenen Augen direkt nach oben in die Schönheit des Weltalls mit seinen vielen Sternen geschaut. Dazu gab es von Harald, Meike und Andreas Erklärungen der verschiedenen Himmelsobjekte. Zum besseren Verständnis wurden die später zu beochtenden Himmelsobjekte aufgezeigt. Ein Schwerpunkt war das Sternbild des Orions mit dem Orionnebel. Anschließend ging es endlich an die Teleskope. Die Besucher konnten durch die Telskope von Meike und Harald folgende Objekte bewundern.

  • Orionnebel (M42), ein Sternentstehungsgebiet

https://de.wikipedia.org/wiki/Orionnebel

  • Andromedagalaxie (M31), unsere nächstgelegende Galaxie, Entfernung 2,5 Millionen Lichtjahre

Könnten wir von uns aus alle Bestandteile der Andromedagalaxie sehen, wäre ihre Ausdehnung 5x so groß wie der Mond

https://de.wikipedia.org/wiki/Andromedagalaxie

  • Offener Sternhaufen M37

https://de.wikipedia.org/wiki/Messier_37

  • Unser Planet Uranus, der zweitweitentfernteste Planet unseres Sonnensystems.

Während der visuellen Beobachtungsphase hat Andreas den gerade nicht aktiven Beobachtern auf seinem Tablet anhand von Bildern die Andromedagalaxie erläutert. Auch die anderen zuvor erwähnten unterschiedlichen Himmelsobjekte hat Andreas mit seinen selbst gemachten Astrobilder nochmals anschaulich erklärt. Es wurden Bilder von planetarischen Nebeln, Supernovas und Kugelsternhaufen gezeigt. Auch die Entstehung der Bilder kam nicht zu kurz. Die Teilnehmer waren von den Bildern sehr angetan und konnten nicht so recht glauben, dass diese nicht manipuliert sind.

Zum Abschluss ging es zum Teleskop von Andreas mit der Astrofotografie. Zunächst hat Andreas den Aufbau des Teleskops und die Technik der Astrofotografie erklärt. Vereinfacht ausgedrückt: anstatt des Okulars wird eine Spiegelreflexkamera am Okularauszug befestigt. Das ist es schon. Zur besseren Visualisierung der gemachten Bilder war die Kamera mit einem Laptop verbunden. Jetzt kam der spannende Augenblick. Das Teleskop mit der Kamera war auf den Orionnebel ausgerichtet. Die Aufnahme wurde mit einer Belichtungsdauer von 30s bei ISO 800 gestartet. Das gemachte Bild wurde automatisch auf den Laptop übertragen und den Besuchern gezeigt. Die Besucher waren beeindruckt und die letzten Zweifel an der "Echtheit" der zuvor gezeigten Bilder waren verflogen. Wer sich die auf der Veranstaltung von Andreas gezeigten Astrobilder nochmal anschauen möchte kann diese in unserer Rubrik "Astrobilder" finden.

Das zum Schluss der Veranstaltung gemachte Bild des Orionnebels kann über folgenden Link aufgerufen und heruntergeladen werden. Das Bild wurde technisch bewusst nicht überarbeitet und entspricht dem direkt gezeigten Bild. Das Bild darf jeder herunterladen und verbreiten. Das gilt auch für die Bilder in der Rubrik "Astrobilder".

Orionnebel, am 24.01.2020 während der öffentlichen Himmelsbeobachtung live aufgenommen

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