Videoanalysen im Bogensport können helfen, Defizite und Fehler sichtbar zu machen, die mit den Augen alleine nicht ausreichend erkennbar sind. Dazu führe ich im Vorfeld immer ein Anamnesegespräch, um den Bedarf der Videoanalyse festzulegen.
Welche Perspektiven dann letztlich genutzt werden entscheidet der Bedarf. Zu Beginn eignen sich am besten alle Perspektiven, um einen Gesamtüberblick über die Haltung des Schützen zu haben.
Später lassen sich dann gezielt die Bereiche filmen, auf die ein besonderes Augenmerk gelegt werden soll.
Zeitlupenaufnahmen bieten den besonderen Vorteil, dass sie Details aufzeigen können, die das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann.
Dazu biete ich zusätzlich „Trackeraufnahmen“ an, bei der sich Bewegungen auch grafisch darstellen lassen. Hierzu wird eine Schusssequenz je nach Aufnahmequalität mit ca. 200-300 Trackingpunkten versehen, die auch Bewegungsrichtungen aufzeigen können.
Der Schütze erhält von mir zum Abschluss einen USB-Stick mit einem Gesamtvideo und dazu eine schriftliche Auswertung mit allen zuvor besprochenen Beobachtungen. Diese kann er dann, falls vorhanden, mit seinem (Technik/Vereins)-Trainer besprechen.