KI beschreibt Computersoftware, die menschliche kognitive Fähigkeiten wie logisches Denken, Lernen, Planen und Kreativität nachbildet. Dabei kann KI große Datenmengen – etwa Texte, Bilder oder Audiosignale – verarbeiten, Muster darin erkennen und daraus relevante Erkenntnisse ableiten. Für die Logopädie sind vor allem drei Teilgebiete relevant:
Systeme, die anhand von Beispieldaten selbst lernen, Muster zu erkennen. Dadurch können sie Wahrscheinlichkeiten berechnen und Vorhersagen treffen.
Beispiel: Erkennen von Katzen in Bildern
1. Der Algorithmus erhält viele Bilder mit und ohne Katzen.
2. Er erkennt selbst typische Merkmale einer Katze.
3. Anschließend kann er bei neuen Bildern einschätzen, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Katze darauf zu sehen ist.
Deep Learning
Häufige Form des Maschinellen Lernens, das künstliche neuronale Netzwerke mit vielen Schichten nutzt, um komplexe Muster in großen Datenmengen zu erkennen. Durch diese tiefen Netzwerke können immer komplexere Probleme gelöst werden. Heutige Systeme des tiefen Lernens sind den bisherigen Ansätzen aus dem Bereich der KI in der Genauigkeit der Aussagen und der Geschwindigkeit der Antwortgenerierung überlegen.
Beispiel: Erkennen von Katzen in Bildern
1. Neuronale Netzwerke erkennen nicht nur Katzen in Bildern,
2. sondern können auch Texte, Bilder oder Videos davon generieren (generative KI).