Tag 4: Mittwoch, 08.07.2026
Heute hiess es: «Schritt für Schritt dr Bärg duruf». Obwohl die grosse Wanderung für die Gruppen A-C nicht nur bergauf führte, sondern auch flach und teilweise sogar bergab verlief. In Summe gab es mehr Höhenmeter hinunter als hinauf. Die diesjährige Wanderung führte uns von Sedrun bis nach Disentis / Mustér mit der Überquerung der Hängebrücke La Pendenta als Highlight. Die Hängebrücke wurde im Jahr 2024 gebaut und ist mit einer Spannweite von 270 Metern die längste Hängebrücke im Kanton Graubünden. Aber auch sonst bot die knapp 12 Kilometer lange Wanderung viel Abwechslung – eingebettet in die wunderschöne Bündner Bergwelt. Am Schluss konnten sich die Kinder noch auf dem Spielplatz beim Sportcenter Fontauna in Disentis austoben, bevor es anschliessend mit dem «roten» Zug der Matterhorn-Gotthardbahn wieder zurück nach Sedrun ging.
Auch unsere Kleinsten der Gruppe D waren heute auf der Wanderung. Nach einigen Startschwierigkeiten marschierten die Kinder tapfer bergauf. Sie bestaunten die schönen Blumen, die feinen Beeren und die zahlreichen Bäche. Vor der Mittagspause durften die Kleinen sich auf einem grossen Spielplatz austoben. Wegen dem Feuerverbot gab es die Wurst kalt, was uns allen aber nicht weniger schmeckte. Nach dem Essen spielten wir bei herrlichem Sonnenschein bei einem Bach mit kleinem Stausee. Danach ging es wieder nach Sedrun zurück. Kurz vor dem Ziel gab es noch ein feines Raketen-Glace. Dies gab nochmals Energie, um den Lagertanz zu üben und für den kurzen Heimweg.
Wieder im Lagerhaus angekommen hiess es zuerst ab unter die Dusche. Anschliessend wurden die Kinder von unserem Küchenteam mit panierten Plätzli, Country Potatoes, gekochten Rüebli und Salat verwöhnt. Nach dem obligaten Ämtli ging es für die älteren Kinder noch einmal in die Turnhalle, wo Pantherball gespielt wurde. Währenddessen durften sich die jüngeren Kinder den Film Hoppers anschauen und dazu Popcorn essen. Nach diesem ereignisreichen Tag fielen alle Kinder müde ins Bett, um für den letzten vollen Lagertag genügend Energie zu haben.
Saphira Borer und Felix Hinderling