Bei einem „Hammer-On“ setzt man einen Finger der Greifhand mit so viel Schwung auf das Griffbrett, dass ein Ton erklingt, ohne dass die Saite extra mit der Schlaghand angezupft werden muss. Man „hämmert“ quasi auf die Seite.
Man nutzt Hammer-Ons zum einen aus klanglichen Gründen – es fehlt der typische „Attack“, z.B. eines Plektrum-Anschlags. Ein weiterer Grund ist die Geschwindigkeit und die technische Machbarkeit von Tonabfolgen. Manchmal ist es technisch einfach die einfachste Möglichkeit, einen Hammer-On zu nutzen und besser zu spielen, als die Gitarrensaite anzuschlagen.
Oh, und es gibt noch einen weiteren, wichtigen Grund: Richtig inszeniert kommen Hammer-Ons extrem cool rüber! Schaut Euch mal das Intro und die Pose bei 20 Sekunden an … so lässig geht das nur mit Hammer-Ons.
Hier wechselt Angus Young von AC/DC übrigens Hammer-Ons und Pull-Offs ab.