Sport frei
... riefen Herr Rahn, Herr Schön, Frau Manske und noch lauter Bernd Deutschmann und Ralf Lempke. Und wir brüllten ihnen immer dasselbe zurück. Sport ist sehr wichtig, vor allem bei den letzteren beiden Lehrern, denn sie waren Verteidiger der bekanntesten Fußballmannschaft in der Stadt. Leider mussten wir im Sportunterricht trotzdem häufiger Kopfstand - den Ralf Lempke aber super gerade und lange beherrschte - als Fußball üben.
Früher dümpelte die bekannteste Fußballmannschaft zumeist in der DDR-Liga herum. Ab und zu wurde in packenden Aufstiegsspielen zwischen den Tabellenersten der Ligastaffeln A bis E der Aufstieg in das Oberhaus des Landes, die Oberliga klar gemacht. Wie beispielsweise damals 1981 gemeinsam mit Buna Schkopau. Erst richtig interessant wurde es erst nach der Wende ab 1994. Damals ging es aufwärts in die Regionalliga, nach drei Jahren in die 2. Bundesliga und nach weiteren drei Jahren kam Energie Cottbus in der Bundesliga an. Dazu der unvergessene Erfolg mit dem Einzug in das DFB-Pokalfinale 1997, auf dessen Weg es als Drittligamannschaft gelang, drei Bundesligisten zu Hause schlagen. Und selbst auch das Finale ging nur äußerst knapp gegen den VfB Stuttgart verloren.
Zierau, Wendt und Mudra
Mein erstes Spiel als Zuschauer bei Energie erlebte ich mit meinem Vater und meiner Schwester. Später nahmen mich nach vielen Überredungskünsten meine Mitschüler Assi, Locke und Acki 1979 gegen Union Berlin mit. "Die Fans halten zusammen - stehen alle einander bei" und "keine Angst vor den Unionern" waren die Worte meiner Schulkameraden zu einer Begegnung, die heute als Hochrisikospiel in der Presse bezeichnet werden würde. Damals wurden die gegnerischen Fans noch nicht in verschiedenen Stadionblöcken unterteilt, es gab keine Absperrungen zwischen den Blocks und je nach Stimmungslage besuchte man sich gegenseitig, um sich die Meinung über den Spielverlauf oder andere Dinge auszutauschen. Meistens waren es jedoch die Fans von Union Berlin und Chemie Leipzig, die mit dem Besuchen anfingen, während von den Energiefans dann plötzlich keiner mehr zusehen war. Schon als wir am Stadion ankamen und saß dort heulend einer der Großen aus der Schule (ich glaube, es war der Bruder von Petra N.), weil die gegnerischen Fans ihn mit seiner eigenen wunderschönen Energie-Fahne verkloppt hatten.
Später kamen die berüchtigten Spiele der Aufstiegsrunde von Liga in Oberliga, vor allem auch wieder gegen Union Berlin, die sich in diesen Jahren zu unserem ständigen "Lieblingsgegner" entwickelten. Energie war eine Fahrstuhlmannschaft und doch war es für jeden Jungen ein Traum, der in Cottbus Fußball spielte, bei Energie zu landen. Oder zumindest mal bei einem Konditionstraining bei Fortschritt Cottbus. Andi Wendt stand damals bei Energie im Kasten und flog wie ein Flummi durch den Strafraum, um die Bälle abzufangen, die die Abwehr nicht bekam und vorn schoss der beste Stürmer der Welt - Peter Zierau - Energie im Alleingang in die Oberliga. Dort durfte er aus "höheren" Gründen nicht mitspielen, weshalb Energie in der Oberliga immer wieder ordentlich verlor und am Ende abstieg. Es gab auch Erfolge, wie das Pokalviertelfinale im Schnee gegen den HFC, was schon zeigte, zu welchen Glanztaten Energie im Schnee in der Lage ist. Wir Fans fanden den Schnee auch gut und wollten damit die Mannschaft unterstützen, aber Bernd Mudra meckerte uns deshalb vom Spielfeld voll.
Deutschmann und Lempke
In der Mitte der Schulzeit kamen Bernd Deutschmann und danach als seine Vertretung Ralf Lempke als Sportlehrer zu uns in die Klasse. Beide waren Defensivspieler bei Energie und wir freuten uns auf die Fußballtricks, die sie uns im Sportunterricht beibringen würden. Zu dieser Zeit stand Andi Wendt bei Energie im Tor, Kalle Jahn, Bernd Mudra und Robert Reiß (er durfte die Elfer schießen) in der Abwehr, Lempke und Deutschmann im defensiven Mittelfeld und Peter Zierau durfte in der Liga Tore schießen. Und zwar nur dort. Nach dem Aufstieg in die Oberliga wurde er nicht mehr berücksichtigt, obwohl er bester Torschütze war. Später kamen noch Dieter Paulo, Andreas Leuthäuser und Petrik Sander hinzu. Paulo und Leuthäuser organisierten mir noch einen Wimpel mit allen Unterschriften der Spieler.
Geyer, Sander und Reeck
Der Erfolg
Energie scheiterte zwischendurch kurz am Aufstieg in die 2. Liga. 1994 kam die Wende mit Trainer Ede Geyer. Er ist der Baumeister des damaligen Cottbuser Erfolgs. An der Abwehr vom General Thomas Hoßmang mit Melle und Sven Benken sowie Kay Wehner im Tor bissen sich die gegnerischen Sturmreihen die Zähne aus.
Legendär schon fast das Spiel im DFB-Pokalhalbfinale gegen den Karlsruher SC am 15. April 1997 im tiefen Cottbuser Schneegestöber, bei dem Energie als Drittligamannschaft 3:0 gegen den Erstligisten gewann. Kurz danach erreichte Energie durch einen Sieg in der Relegation gegen Hannover 96 den Aufstieg in die 2. Bundesliga und scheiterte äußerst knapp im DFB-Pokalfinale am VfB Stuttgart durch zwei Gegentore von Giovanne Elber. Das Heimspiel gegen Hannover war trotz Sieg einer der Tiefpunkte der Cottbuser Fußballgeschichte, da die damaligen Hannoveraner Otto Addo und Gerald Asamoah bei jedem Ballkontakt mit rassistischen Sprüchen beschimpft wurden.
Der Aufstieg war am Ende etwas wichtiger als das Pokalfinale. Aber es gab natürlich die Einnahmen aus dem Pokal und den Ruhm, da mit Energie als Underdog nach den Hertha-Bubis es erst zum zweiten Mal eine Amateurmannschaft bis ins Pokalfinale geschafft hat.
Irrgang, Hoßmang und Konetzke
Saison 1997/98, 2. Liga, Jahr 1
In der zweiten Bundesliga (1997/1998) blieb der Stamm der Mannschaft um Thoralf Konetzke (Locke), Fußballgott Detlef Irrgang, Thomas Hoßmang, Kay Wehner, Frank Seifert, Jens-Uwe Zöphel und Willi Kronhardt erhalten. Es kamen auch neue Spieler wie der Pistolero Toni Labak (Stuttgarter Kickers), Moudachirou Amadou (Wismut Aue) und Gerald Klews (Union Berlin) hinzu. Dafür gingen die wichtigen Abwehrspieler Sven Benken (Werder Bremen) und Jens Melzig (TeBe).
Ab sofort ging es gegen Mannschaften mit großen Namen. Gleich beim ersten Spiel in Freiburg setzte es eine Niederlage (Schiri Fandel gab für Lenz rot) und man merkte sofort, dass die 2. Liga doch ein anderes Kaliber war. Nach Saisonbeginn verstärkte sich Energie noch mal mit Witold Wawrzyczek und Piotr Rowicki (beide Ruch Chorzów) für das Mittelfeld sowie Marcel "Harry" Rath (Hertha BSC), Dirk Lehmann (RWD Molenbeek) und Miroslav Jovic (PAOK Saloniki) im Sturm.
Im ersten Heimspiel gab es ein Remis gegen den VfB Leipzig. Den Leipziger Punkt sicherten der ehemalige Energietorwart Antonio Ananiev und der spätere Energiestürmer Steffen Heidrich. In Jena holte Energie die ersten 3 Punkte. Hier schlug der Pistolero Toni Labak im Doppelpack zu. Gegen renommierte Zweitligamannschaften wie Eintracht Frankfurt und KFC Uerdingen setzte es Niederlagen, wonach sich durch etliche Unentschieden und Heimsiege die Mannschaft doch noch im Mittelfeld etablieren konnte.
Die Rückrunde begann mit einem Sieg gegen Tabellenführer Freiburg. Das anschließende Spiel in Leipzig wurde zu einem müden und langweiligen Kick bei großer Kälte. Dabei wurde der starke Piotr Rowicki umgesenst und fand nach seiner Verletzung nie mehr in die Mannschaft zurück. Durch zahlreiche Unentschieden in der Rückrunde und Siege gegen Zwickau, Düsseldorf und Wattenscheid sowie einem 3:3 am letzten Spieltag beim Aufsteiger 1. FC Nürnberg sicherte sich Energie den 8. Tabellenplatz.
Schlimmer erwischte es die Konkurrenz aus dem Osten von VfB Leipzig, Carl-Zeiss Jena und FSV Zwickau. Neben Meppen steigen sie alle drei ab und waren für lange Zeit in der 2. Bundesliga nicht mehr gesehen. Nach der Saison mussten die Helden der Aufstiegssaison Willi Kronhardt, Igor Lazic und Frank Seifert die Mannschaft verlassen, weil sie sich gegen die stärkeren Mitspieler nicht durchsetzen konnten (alle drei gingen zum VfB Leipzig).
Tore:
Irrgang 7
Konetzke 6
Labak 5
Wawrzyczek 4
Lazic 3
Amadou 3
Zöphel 2
Hoßmang 2
Jovic 1
Rowicki 1
Lehmann 1
Seifert 1
Franklin, Heidrich und Labak
Saison 1998/99, 2. Liga, Jahr 2
In die zweite Zweitligasaison startete Energie mit neuen Spielern wie den Stürmern Steffen Heidrich und Franklin Bittencourt (der bald Publikumsliebling wurde) vom abgestiegenen VfB Leipzig, den Mittelfeldspielern Moussa Latoundji (FC Metz), Alexej Kurilenko (Saporoschschja)und den Abwehrspielern Rudi Vata (Apollon Limassol), Tzanko Tzvetanov (FC Aberdeen) und Rayk Schröder (1860 München).
Damit kam etwas internationales Flair in die Lausitz. Tzanko gehörte zur berüchtigten bulgarischen WM-Brigade von 1994, die erst im Halbfinale Italien unterlag und Rudi Vata war Kapitän der albanischen Nationalmannschaft.
Energie wollte sich in der 2. Liga etablieren, doch es wurde am Ende sehr schwierig und ganz knapp. Die Hinrunde begann noch verheißungsvoll mit einem Sieg gegen die Stuttgarter Kickers, aber das Auswärtsspiel bei TeBe ging schon mit 1:0 in die Hose. Der einzige, der gegen den Aufsteiger aus Berlin-Charlottenburg rackerte, war Gerry Klews, aber sonst wollte kein Cottbuser ein Tor schießen. Es folgten noch je ein Sieg gegen den KSC und gegen Hannover und das war's schon in der Hinrunde.
Die Rückrunde begann auch sehr mäßig. Nur drei Siege in 12 Spielen. Die Tore für die Gegner schossen u.a. Tomislav Maric (Stuttgarter Kickers), Ivan Klasnic (St. Pauli) und Thomas Brdaric (Fortuna Köln).
Um die Mannschaft zu stabilisieren, wurde weitere Spieler gekauft, die sich sehr lange als wahre Juwelen für die Mannschaft präsentierten: Tomislav Piplica (Segesta Sisak) im Tor, Sebastian Helbig (Rot-Weiß Erfurt) im Angriff und Vasile Miriuta (Ferencvaros Budapest) als Lenker und Denker im offensiven Mittelfeld. Ebenfalls wurde der Kanadier Kevin McKenna (Calgari Dinos) für die Abwehr verpflichtet.
Am 31. Spieltag stand Energie auf einem Abstiegsplatz. Auf die Frage, wie die Mannschaft den Klassenerhalt schaffen würde, antworte Trainer Geyer: "Die restlichen drei Spiele gewinnen". Und das schaffte Energie mit einer Riesenleistung. 10:0 Tore in den letzten drei Spielen.
Am Ende stand Cottbus auf Platz 11 und hatte in den letzten Spielen sogar richtig guten Fußball gespielt. Trotzdem wähnten die Experten Energie als Abstiegskandidat für die nächste Saison. Doch das kam alles anders.
Nach Saisonende verließ Thomas Hoßmang Energie und ging zum SC Dresden, Amadou folgte dem höherem Gehalt beim KSC (zum Glück blieb sein Kumpel Moussa) und Rowickis Vertrag wurde wegen seines Verletzungspechs aufgehoben.
Auch Kay Wehner war als Ersatztorwart auf der Bank unzufrieden und ging mit Jens-Uwe Zöphel zu Union Berlin. Und das vorletzte Cottbuser Urgestein Locke wechselte zu Fortuna Köln.
Tore:
Heidrich 10
Franklin 7
Wawrzyczek 5
Rath 5
Irrgang 5
Labak 4
Hoßmang 2
Helbig 2
Miriuta 2
Amadou 1
Wuttke 1
Schröder 1
Jovic 1
Latoundji 1
Piplica, Miriuta und Latoundji
Saison 1999/2000, 2. Liga, Jahr 3
Zu Beginn des dritten Zweitligajahrs sahen viele in Energie einen der Absteiger und vergaßen dabei die Entwicklung die während der letzten drei Spiele stattgefunden hat. Neu im Boot waren Christian Beeck (Fortuna Düsseldorf) in der Abwehr, Olaf Renn (Fortuna Köln) und Matthias Mauksch (Nürnberg) im Mittelfeld) sowie Thomas Köhler (Dynamo Dresden) als Ersatztorwart.
Nach dem Sieg gegen Mainz am dritten Spieltag stand Energie auf Platz 1 mit 9:0 Punkten und 9:0 Toren.
Im Laufe der Saison verließ die Mannschaft nur einmal kurz die Aufstiegsränge und mit Verstärkungen in der Abwehr durch Jörg Scherbe (1860 München) und Janos Matyus (Ferencvároc) stand Cottbus nach dem letzten Spieltag durch ein 2:0 gegen den ersten der drei Aufsteiger Köln (1:0 Fußballgott Detlef Irrgang und 2:0 Miriuta) als der dritte Aufsteiger mit 58 Punkten und 62 Toren neben Bochum in die 1. Bundesliga fest. Karlsruhe, Offenbach, Fortuna Köln und Stuttgarter Kickers steigen ab.
Damit war die Sensation perfekt und alle Diskussionen um taktische Aufstellungen von Ede Geyer vor jeder Partie zeigten wieder mal, dass der Trainer alles richtig gemacht hatte. Die Lausitz war im Fußballfieber Teil 2. Harry Rath (St. Pauli), Olaf Renn (Chemnitz) und Mike Jesse (TeBe) nahmen nach dieser Saison dann andere Angebote an und auch Mauksch (Dresden 06) und Kurilenko (Lübeck) verließen Cottbus.
Tore:
Labak 17
Franklin 10
Miriuta 6
Latoundji 6
Helbig 4
Heidrich 3
Rath 3
Rödlund 3
Wawrzyczek 2
Schröder 2
Beeck 2
Matyus 2
Irrgang 1
Vata 1
Miriuta, Reghecampf und Beeck
Saison 2000/2001, Bundesliga, Jahr 1
Energie wurde vor der Saison in der Abwehr durch Vilmos Sebök (Waldhof Mannheim) und Bruno Akrapovic (TeBe), im Mittelfeld durch Laurentiu-Aurelian Reghecampf (Steaua Bukarest), Ronny Thielemann (Hansa) und Toni Micevski (Bitola) und im Angriff durch Andrzej Kobylanski (Hannover 96) und Ferenc Horvath (KRC Genk) verstärkt.
Das Abenteuer Bundesliga begann nicht gut. Im ersten Spiel bei Werder Bremen ging zwar Energie durch einen klasse Freistoßtor durch Miriuta in Führung, verlor dann aber doch noch 3:1. Auch die nächsten Spiele waren nicht berauschend. Es setzte zu Hause eine knappe Niederlage gegen Borussia Dortmund und auswärts auf Schalke mit 3:0. Energie fand sich gleich auf dem letzten Platz wieder. Schnell machte sich bemerkbar, dass die erste Liga ein noch mal anderes Kaliber ist und der kleinste Fehler sofort bestraft wird. Vor allem in der Abwehr gab es häufig Unsicherheiten. Zusätzliche Sicherheit sollte die nachträgliche Verpflichtung von Faruk Hujdurovic (SV Ried) für die Abwehr bringen. Und dann kam der erste Bundesligasieg gegen Eintracht Frankfurt. Miriuta entwickelte sich zum Top-Scorer und schoss auch selbst die meisten Tore in der Saison.
Dafür konnten sich Ferenc Horvath (nur 3 Treffer im Pokal gegen Hamm) und Toni Micevski (gleiche Position wie Miriuta) nicht durchsetzen. Das Problem lag bei Energie in der schlechten Torausbeute. Nur Hansa, Unterhaching und Bochum schossen weniger Tore.
Die größten Highlights waren der Heimsieg gegen Meister Bayern München 1:0 und die Siege gegen Schalke (4:1), Hertha (3:0) und in Leverkusen (1:3). Dafür gab es Spiele gegen vermeintlich schwächere Gegner, bei denen es einfach an Siegeslust fehlte. Als Beispiel dienen beide Spiele gegen Köln. Beim Hinspiel in Cottbus sah man schon die Lustlosigkeit beim Aufwärmen. Köln brauchte nur zwei Torchancen zu nutzen, um gemütlich einen Auswärtssieg heimzufahren. Im Kölner Müngersdorfer Stadion konnte man sich schon die Schmäh auf der Hinfahrt vom Taxifahrer anhören, aber das Spiel war noch schlimmer. Zur Halbzeit führte Köln und als man noch auf ein Aufbäumen von Energie hoffte, stand es schon 3:0 in der 46. Minute. Das Spiel endete 4:0. Genauso lustlos vergab man die Möglichkeiten gegen Freiburg und Kaiserslautern in Cottbus. Mit etwas mehr Willen wären diese Spiele gewonnen gewesen.
So wurde es am Ende knapp. Erst durch eine Riesenleistung mit einem 4:1-Sieg gegen den HSV am vorletzten Spieltag und dem 2. Auswärtssieg mit dem rettenden Tor vom Pistolero bei den Münchner Löwen sicherte sich Energie den Klassenerhalt auf Platz 14 zwischen HSV (13.) und Stuttgart (15.). Bochum, Frankfurt und Unterhaching stiegen ab und die Bayern wurden durch ein Tor in der Nachspielzeit beim HSV Meister, während man auf Schalke drei Minuten früher bereits die Meisterschaft umsonst feierte.
Zwischenzeitlich verließ Ferenc Horvath (Maccabi Tel Aviv) die Mannschaft. Ein Gastspiel lieferte Stürmer Sabin Ilie (FC Valencia), von dem sich Energie aber auch wieder schnell wegen Erfolglosigkeit und angeblicher Trunkenheit am Steuer trennte. Man munkelte bei ihm, dass man ihn bei der Verpflichtung mit seinem talentierteren Bruder Adrian verwechselte. Auch der zurückgekehrte Toralf Konetzke konnte sich nicht dem Trainer aufdrängen und verließ Cottbus in Richtung St. Pauli. Weiterhin verließen Kapitän Steffen Heidrich (Dynamo Dresden) und Jonny Rödlund (Beijing Guoan) die Mannschaft, da sie beim Trainer nicht mehr Berücksichtigung fanden. Kevin McKenna wurde nach Schottland (Midlothian) verkauft, Fußballgott Detlef Irrgang, dem noch ein Abschiedsspiel versprochen wurde, wechselte in Management und Ersatztorwart Thomas Köhler wurde der erste Torwarttrainer bei Energie.
Tore:
Miriuta 11
Labak 7
Franklin 4
Helbig 4
Kobylanski 3
Matyus 2
Micevski 2
Reghecampf 2
Vata 1
Sebök 1
Hujdurovic 1
Bis auf das Spiel gegen Bochum (Urlaub in Italien) habe ich alle Heimspiele gesehen. Dazu kamen noch die Auswärtsspiele bei Hertha, in Wolfsburg, Hamburg, Dortmund und Köln.
Topic, Kaluzny und Papa da Silva
Saison 2001/2002, Bundesliga, Jahr 2
Auch das zweite Bundesligajahr endete für Energie erfolgreich. Die Saison begann ziemlich euphorisch, da Energie nach dem 4. Spieltag durch Siege gegen HSV, Nürnberg und Hertha auf dem dritten Tabellenplatz lag.
Als Neuzugänge kamen André Lenz (Alemannia Aachen) für das Tor, Brasilia (Pogon Szeczin) und Marko Topic (Austria Wien) für den Sturm, Silvio Schröter und Lars Jungnickel (beide Dynamo Dresden) sowie Otto Vincze (Waldhof Mannheim) als Konkurrenz für Miriuta als offensive Mittelfeldspieler, Papa Vragel da Silva (Ulm) als Verteidiger und kurz vor Saisonbeginn der polnische Nationalspieler Radoslaw Kałużny (Wisła Krakau) als "Nummer 6".
Nach dem starken Saisonbeginn war es das auch schon. Ein Spiel nach dem anderen ging verloren und die Mannschaft wurde in der Tabelle nach unten durchgereicht. In der Hinrunde wurden nur 13 Tore geschossen. Davon waren nur vier von Stürmern (Labak 1, Helbig 1, Brasilia 2). Zum Glück spielte die Konkurrenz nicht besser.
In der Winterpause stand Energie auf dem 1. Abstiegsplatz und so wurde noch einmal Verstärkung geholt. Für den Angriff wurden Markus Feldhoff (Wolfsburg) und Thomas Reichenberger (Eintracht Frankfurt) verpflichtet und für den Defensivbereich Timo Rost (Austria Wien).
Gleichzeitig trennte sich der Verein kurz vor Weihnachten von den langjährigen Spielern Rudi Vata (der fast die ganze erste Halbserie mit den Folgen seiner Verletzung zu kämpfen hatte) und vom Pistolero Toni Labak, bei dem der Torerfolg ausblieb. Viele Verletzungen bestimmten die Aufstellung von Ede Geyer. Christian Beeck hatte seinen Kreuzbandriss auskuriert, Moussa Latoundji wird wohl als der hoffnungsvollste und unglücklichste Spieler von Energie in die Geschichte eingehen, da er sich zum dritten Mal am Knie verletzte, Vilmos Sebök und Faruk Hujdurovic waren lange Zeit verletzt, ebenso wie Sebastian Helbig und Lars Jungnickel.
Auch Markus Feldhoff konnte nur wenige Spiele bestreiten und vier Spieltage vor Schluss brach sich auch noch Tomislav Piplica einen Finger. Doch diesmal wurde bereits am 31. Spieltag durch ein Unentschieden in Stuttgart der Klassenerhalt gesichert. Als kuriosestes Eigentor wurde das 3:3 von Pipi im Heimspiel gegen Mönchengladbach vermerkt. Unser Torhüter versuchte einen Ball von oben mit Kopf abzuwehren und köpfte ihn ins eigene Tor. Dafür erlangte er bei Stefan Raab in "TV Total" Bekanntheit und den Raab der Woche.
Am Ende hatte alles geklappt und die Mannschaft wurde 13. (vor Rostock und Nürnberg), weil die Rückrunde sehr erfolgreich war und dank der Heimstärke kein Spiel zu Hause mehr verloren wurde (bis auf den letzten Spieltag gegen Köln). Zu Saisonende verließen Sebastian Helbig (Köln), Witold Wawrzyczek (Karlsruhe), Jörg Scherbe (Uerdingen), Janos Matyus (Edinburgh) und der zu Saisonbeginn verpflichtete Otto Vincze (Zalaegerszegi Budapest) den Verein. Dortmund wurde Meister und St. Pauli, Köln und Freiburg stiegen ab.
Tore:
Topic 7
Kałużny 5
Miriuta 4
Helbig 4
da Silva 4
Kobylanski 3
Brasilia 2
Labak 1
Franklin
Matyus 1
Reghecampf 1
Sebök 1
Beeck 1
Schröter 1
Berhalter, Schröter und Löw
Saison 2002/2003, Bundesliga, Jahr 3
In die dritte Bundesligasaison startete Energie verstärkt mit Marco Gebhardt (Eintracht Frankfurt), Andrzej Juskowiak (Wolfsburg), Zsolt Löw und Robert Vagner (beide Ujpest Budapest), Rayk Schröder (Rückkehr von Hansa) und Marcel Rozgonyi (Schalke). Der Umbau des Stadions der Freundschaft für die Gegentribüne begann, so dass nicht mehr die volle Platzanzahl zur Verfügung stand und auf der Gegengerade die Unterstützung der Fans fehlte.
Als nach dem dritten Spieltag nur der vorletzte Tabellenplatz erreicht wurde, mussten Vilmos Sebök, Brasilia und Hamid Termina die Mannschaft verlassen. Dafür kam vom WM-4. USA der Verteidiger Gregg Berhalter und von den Amateuren wurde Torsten Mattuschka nachnominiert.
Für Furore sorgte am 16.09.02 die Verpflichtung des Ex-Nationalstürmers Paulo Rink. Vor dem 9. Spieltag verließ der erfolglose und selten im Aufgebot berücksichtigte Markus Feldhoff wieder den Verein. Durch die vielen Pannen von Tommy im Tor wurden ab dem 10. Spieltag die Torhüter getauscht. André Lenz hielt gleich gegen Stuttgart den Kasten sauber. Und einen Tag vor dem 11. Spieltag wurde die Verträge mit dem Mittelfeldstar Vasile Miriuta (Duisburg) und Mittelfeldspieler Bruno Akrapovic (Erfurt) aufgelöst.
Zur Winterpause lag Energie mit 10 Punkten Rückstand abgeschlagen auf dem letzten Platz und Franz Beckenbauer sprach schon von einem hoffnungslosen Fall. Nachdem im Trainingslager die Abwehr auf Viererkette umgestellt wurde, begann Energie ein furioser Start in die Rückrunde. Zuvor wurde Radoslaw Kałużny nach Leverkusen verkauft, die stark abstiegsbedroht waren.
Mit André Lenz im Tor, Zsolt Löw, Gregg Berhalter, Vragel da Silva und Silvio Schröter in der Viererkette, Marko Gebhardt, Timo Rost, Moussa Latoundji und Laurentiu Reghecampf im Mittelfeld und Robert Vagner und Marco Topic im Sturm wurden in den ersten fünf Spielen der Rückrunde 13 Punkte geholt.
Erst beim Heimspiel gegen die Bayern wurde die Erfolgsserie gestoppt. Energie arbeitete sich jedoch an die letzten sechs Mannschaften heran. Bis zum Heimspiel gegen die Bayern. Von da an ging wieder nichts mehr und mit dem 31. Spieltag stand Energie als 1. Absteiger fest. Es lief überhaupt nichts mehr. Selbst 2 Tore in Spielen wie gegen Wolfsburg, Stuttgart und Bielefeld reichten nicht für Siege.
Ab dem 24. Spieltag verließ die Mannschaft nicht mehr den letzten Platz. Im letzten Heimspiel gegen Nürnberg erhielt Franklin ein Abschiedsspiel und Amateur-Torwart Gunnar Berntsen sein 1. Bundesligaspiel. Ebenso kamen Torsten Mattuschka und Patrick Jahn noch zum Einsatz.
Tore:
Topic 6
Juskowiak 5
Reghecampf 3
Gebhardt 3
Rink 3
Vagner 2
Kałużny 2
Rost 2
Jungnickel 2
Beeck 1
Sebök 1
da Silva 1
Latoundji 1
Kobylanski 1
Die schönsten Bundesligaspiele 2000 - 2003
14.10.2000
1:0 Sieg gegen die Bayern
Tor: Vilmos Sebök
Piplica - Sebök - Matyus, Beeck, Hujdurovic - Scherbe, Akrapovic, Micevski (Vata), Latoundji (Franklin) - Labak (Kobylanski), Helbig
Kahn - Sagnol, Andersson, Linke, Tarnat - Wiesinger (Sergio), Jeremies, Fink (Salihamidzic), Scholl - Jancker, Elber (Santa Cruz)
12.11.2000
2:1 Sieg gegen Stuttgart
0:1 Soldo, 1:1 Miriuta, 2:1 Matyus
Piplica - Sebök - Beeck, Vata - Thielemann (Latoundji), Akrapovic, Matyus, Micevski (Hujdurovic), Miriuta - Labak (Helbig), Franklin
Hildebrand - Schneider, Bordon, Carnell - Meißner, Soldo, Pinto, Gerber (Hosny), Balakov (Lisztes) - Dundee, Ganea (Endress)
17.12.2000
3:1 Sieg gegen Werder
1:0 Kobylanski, 1:1 Ailton, 2:1 Helbig, 3:1 Matyus
Piplica - Sebök - Vata, Hujdurovic (Matyus) - Thielemann, Akrapovic, Reghecampf (Scherbe), Kobylanski, Miriuta - Helbig, Franklin (Labak)
Rost - Frings, Eilts, Skripnik, Wiedener - Wicky, Stalteri (Pizarro), Ernst (Maximov) - Bode, Herzog (Dabrowski), Ailton
03.02.2001
4:1 Sieg gegen Schalke
1:0 Miriuta, 2:0 Helbig, 2:1 Sand, 3:1 Kobylanski, 4:1 Labak
Piplica - Vata - Beeck, Hujdurovic, - Akrapovic, Scherbe, Reghecampf, Kobylanski, Miriuta - Franklin (Labak), Helbig (Ilie)
Reck - Happe, Hajto, van Kerckhoven - Mulder (Mikolajczak), Nemec (Büskens), van Hoogdalem, Böhme - Asamoah (Latal), Sand, Mpenza
23.02.2001
1:3 Sieg in Leverkusen
0:1 Miriuta, 0:2 Labak, 0:3 Miriuta, 1:3 Ze Roberto
Piplica - Vata - Beeck, Hujdurovic, Sebök - Akrapovic (Scherbe), Reghecampf, Kobylanski, Miriuta - Micevski (Latoundji), Labak (Ilie)
Zuberbühler - Zivkovic, Lucio, Ramelow. Placente - Kovac, Schneider (Ponte), Ballack, Ze Roberto - Neuville, Berbatov (Rink)
12.05.2001
4:2 Sieg gegen den HSV
1:0 Hujdurovic, 2:0 Labak, 2:1 Barbarez, 3:1 Miriuta, 3:2 Barbarez, 4:2 Franklin
Piplica - Sebök - Hujdurovic, Vata (Scherbe) - Akrapovic, Reghecampf (Wawrzyczek), Latoundji, Miriuta - Helbig, Labak, Franklin (Kobylanski)
Schober - Ujfalusi, Hoogma, Fukal (Yilmaz) - Kovac (Hertzsch), Töfting, Hollerbach, Heinz, Mahdavikia - Barbarez, Präger (Bester)
19.08.2001
2:3 Sieg bei Hertha
1:0 Marcelinho, 1:1 da Silva, 1:2 Kobylanski, 1:3 Brasilia, 2:3 Preetz
Piplica - Sebök - da Silva, Kałużny - Akrapovic, Reghecampf, Thielemann, Termina (Scherbe), Kobylanski - Topic (Brasilia), Labak (Helbig)
Kiraly - Rehmer, van Burik, Konstantinidis - Hartmann (Pinto), Maas (Zecke), Beinlich (Dardai), Goor, Marcelinho - Alves, Preetz
17.02.2002
3:0 Sieg gegen Hansa
1:0 Beeck, 2:0 Miriuta, 3:0 Topic
Piplica - da Silva - Rost, Beck, Matyus - Schröter, Akrapovic, Kobylanski, Miriuta (Kałużny) - Franklin (Helbig), Topic (Reghecampf)
Bräutigam - Lange, Emara, Oswald, Jakobsson (Hill) - Yasser, Lantz (Wibran), Maul, Rydlewitz - Beierle, di Salvo
24.05.2003
1:1 Unentschieden beim BVB
(Letztes Spiel in "Bundesligaphase 1")
1:0 Rosicky, 1:1 Rost
Berntsen - Hujdurovic (Rozgonyi), da Silva, Berhalter, Löw - Latoundji, Reghecampf, Rost, - Topic, Juskowiak (Mattuschka), Reichenberger
Weidenfeller - Wörns, Madouni, Reuter (Addo), Dede - Frings, Kehl, Rosicky, Ricken (Amoroso) - Koller, Ewerthon (Reina)
Tanque Silva, Iordache und Koch
Saison 2003/2004, 2. Bundesliga, Jahr 1 nach dem Abstieg
Zurück im Unterhaus der Bundesliga ging Energie mit halbierten Etat von 10 Mio. € in die Saison 2003/2004. Da bedeutete vor allem, auf teure Spieler zu verzichten. So wurden die auslaufenden Verträge von Andrzej Kobylanski (Wisła Płock), Andrzej Juskowiak (New York Metro Stars) und Paulo Rink (Nikosia) nicht verlängert. Thomas Reichenberger verließ die Mannschaft freiwillig und folgte Markus Feldhoff und Jörg Scherbe zum KFC Uerdingen. Und auch die Leistungsträger André Lenz (1860 München), Silvio Schröter (Hannover 96) und Marco Topic (VfL Wolfsburg) verließen Cottbus. Mit dem Weggang von Lenz war offen, ob der zuletzt unglückliche Tomislav Piplica oder Gunnar Berntsen die Torwartstelle besetzen.
Trainer Eduard Geyer entschied sich für den Bosnier, der uns wieder zusätzliches Herzflattern bei den ersten Spielen beschied und beim 1. Auswärtsspiel bei Union Berlin für Tumulte auf dem Platz sorgte. Energie verstärkte sich mit Spielern der zweiten Liga wie Adebowale Ogungbure (SSV Reutlingen), Benjamin Schöckel (Ahlen) und Ronny Nikol (Eisern Union) sowie Nachwuchsspieler Björn Brunnemann von den Hansa-Amateuren. Durch den kurzfristigen Verkauf von Marko Topic kurz vor Saisonbeginn und die Krankheiten von Robert Vagner und Lars Jungnickel, stand der Verein ohne Stürmer da. So wurden noch Adrian Iordache (FC Arges Pitesti) und der Uruguayer Tanque Silva (Atletico RP Montevideo) verpflichtet.
Nach einem verkorksten Saisonstart mit einer Heimniederlage gegen Eintracht Trier wurde nach dem 2. Spieltag wurde noch Jiri Kaufman von Hannover 96 ausgeliehen. Dafür verließen Marcel Rozgonyi (FC Saarbrücken) und Ronny Thielemann (Sachsen Leipzig) die Mannschaft. Sie konnten sich gegen die starke Konkurrenz in der Defensiven nicht durchsetzen.
Nachdem sich Gunnar Berntsen im Training ein Kreuzbandriss zu zog, schlug Energie noch einmal auf dem Transfermarkt zu und verpflichtete den ehemaligen Kaiserlautern-Torhüter Georg Koch. Dieser wurde gleich zum Stammtorhüter und Führungsspieler in der Mannschaft. Im DFB-Pokal schied Energie seit langem mal gleich in der ersten Runde gegen die Amateure vom VfL Wolfsburg aus. Dafür pendelte sich Energie während der gesamten Saison auf den Aufstiegsplätzen ein. Nach der Hinrunde wurde noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und der ebenfalls beim 1. FC Kaiserslautern ausgemusterte Markus Anfang verpflichtet. In der Rückrunde spielte die Mannschaft froh auf und befand sich bis zum drittletzten Spieltag auf einem Aufstiegsplatz. Dies wurde leichtfertig durch die verloren Spiele in Aue, zu Hause gegen Bielefeld, die Unentschieden zu Hause gegen Mainz und Lübeck und die Niederlage verspielt.
Am vorletzten Spieltag fand sich Energie mit 51 Punkten und +5 Toren punktgleich auf Platz 5 hinter Mainz, die jedoch mit +12 Toren ein besseres Torverhältnis hatten und Aachen auf Platz 3, die 53 Punkte und +1 Tor hatten.
Somit wurde nach Nürnberg und Bielefeld der dritte Aufsteiger erst am letzten Spieltag ausgemacht. Dann verlor Aachen in Karlsruhe, doch Mainz patzte nicht und schaffte im dritten Anlauf den Aufstieg dank des besseren Torverhältnisses zu Energie. Die Mannschaft stand nur 8mal auf einem Nichtaufstiegsplatz, 6mal an der Tabellenspitze und es fehlten Cottbus am Ende ein Pünktchen zum Wiederaufstieg, so ein Mist.
Tore:
Tanque Silva 9
Reghecampf 9
Iordache 5
Berhalter 5
Löw 4
Latoundji 4
Gebhardt 3
Kaufman 3
Vagner 3
da Silva 2
Rost 2
Beeck 1
Mokhtari, Thurk und Sander
Saison 2004/2005, 2. Bundesliga, Jahr 2 nach dem Abstieg
Nach dem knapp verpassten Aufstieg folgte ein zweites Jahr in der 2. Bundesliga. Da der Etat nur für ein Jahr zweite Liga ausgelegt war, wurden konsequent auslaufende Verträge von Spielern nicht verlängert, deren Gehälter nur kurzfristig im Unterhaus gezahlt werden konnten. Deshalb verließen Energie auch Leistungsträger wie Torhüter Georg Koch (nach Duisburg) und Mittelfeldspieler Marco Gebhardt (1860 München), denen beiden auch Probleme mit Trainer Geyer nachgesagt wurden. Ebenfalls gingen Jiri Kaufman, Robert Vagner (beide zu wenig Tore), Tanque Silva (zu hohe Ablösesumme, da er nur ausgeliehen war), Markus Anfang (Duisburg) und Faruk Hujdurovic (Jena). Beide konnten sich nicht mehr als Stammspieler durchsetzen.
Neu zu Energie kamen die Stürmer Michael Thurk (Mainz), Steffen Baumgart (Union) und Norbert Meszaros (FC Balaton) und die Defensivspieler Daniel Gunkel (SV Wehen), Zoltan Szelesi (Ujpest Budapest) und Martin Husky (Dynamo Moskau). Mit Youssef Mokhtari von Wacker Burghausen wurde ein neuer Mittelfeldregisseur verpflichtet. Zu Michael Thurk ist noch berichtenswert, dass er bereits bei Energie in der Vorsaison unterschrieb, als die Mannschaft auf einem Aufstiegsplatz stand und er mit seinen beiden Toren am letzten Spieltag für Mainz zwar seine alte Mannschaft in die 1. Liga schoss, aber seinem neuen Arbeitgeber keinen Gefallen tat. Doch das war noch nicht das Ende der Story Michael Thurk bei Energie.
Die Saison begann ganz gut mit einem 0:0 beim 1. FC Köln, da die Abwehr auf Grund der Verletzungen von Beeck, Berhalter und Da Silva neu mit Gunkel, Szelesi und Hysky formiert wurde. Am 2. Spieltag folgte in der zum Derby erkorenen Partie gegen Dynamo Dresden der 1. Heimsieg mit 2:1. Bereits am 3. Spieltag schied der wieder zum Stammtorhüter ernannte Tomislav Piplica mit einem dreifachen Schulterbruch aus, für den dann Gunnar Berntsen ins Team aufrückte. Energies Erfolgsschiene hielt bis zur 1. heftigen Niederlage beim bis dahin erfolglosen Aufsteiger Rot Weiß Essen an. Dort unterlagen die Cottbuser mit 4:2. In der anschließenden 2. Runde des DFB-Pokals unterlag Energie nur knapp dem Bundesligisten Hannover 96 im Elfmeterschießen, weil Reghe den letzten Elfer verschoss. Bis auf 2 Siege in der Liga, gegen Aue und Erfurt, dümpelte die Mannschaft so dahin und rutschte in der Tabelle immer mehr bergab. Die Stürmer Jungnickel, Iordache und Meszaros trafen nicht, Baumgart viel zu selten und Thurk war häufig verletzt. Am schlimmsten erwischte es ihn, als er während des Spiels gegen Trier bei einem Foul auf den Oberschenkel des Gegenspielers fällt, beide Schneidezähne verlor und mit Kiefernbruch bis zum Ende der Hinrunde ausfiel.
Nach der Heimniederlage am 14. Spieltag gegen Aachen (1:2) wurde am Dienstagmorgen, den 23.11.04 nach fast 11 Jahren Energie Eduard Geyer als Trainer entlassen. Die Mannschaft stand auf dem 14. Tabellenplatz. Co-Trainer Petrik Sander wurde Cheftrainer. Doch das war noch nicht alles. Nach zwei weiteren Niederlagen zu Hause gegen Burghausen und bei der Frankfurter Eintracht stand Energie auf dem letzten Platz. Es ging zwar durch einen Sieg gegen den KSC am letzten Spieltag der Hinrunde wieder auf die 13. Stelle, aber die Rückrunde begann gleich mit einem kreuzbandverletzten Torwart Gunnar Berntsen und einem genesenen Tomislav Piplica, der im Spiel gegen Köln zeigte, dass seine Ausflüge aus dem Tor auch eine Niederlage herbei führen können. Cottbus unterlag zu Hause mit 3:5. Nach Abschluss der Hinrunde wurde auf Grund knapper Kassen Michael Thurk nach Mainz zurück transferiert, wo er dem FSV durch zahlreiche Tore und Vorlagen den Bundesligaverbleib sicherte. Laurentiu Aurelian Reghecampf wurde nach Aachen verscherbelt. Am 21.01.05 wurde auch Manager Klaus Stabach entlassen. Ihm folgte mein ehemaliger Sportlehrer und Energie-Mittelfeldspieler Ralf Lempke als Manager.
Sportlich ging es mit Energie wieder bergauf. Die beiden (einzigen) folgenden Auswärtsspiele in Dresden und Oberhausen wurden gewonnen und die Heimspiele gegen Saarbrücken und Essen endeten unentschieden. Trainer Sander stellte Energie auf eine offensivere Spielweise um. Der Neuzugang zur Winterpause Kenan Sahin spielte mit Iordache und Baumgart im Sturm und dahinter durfte Mokhtari glänzen.
Energie glückte in der Rückrunde noch Heimsiege gegen die Mannschaften aus Fürth, Tier und Duisburg, aber ansonsten war die Auslese nicht berauschend, so dass man noch nachträglich das Saisonziel auf Klassenerhalt festlegte. Die restlichen Spiele waren alles andere als berauschend. Bei den Münchner Löwen wurde verloren, beim Fastabsteiger Ahlen wurde verloren, in Aue wurde verloren und in Aachen wurde verloren. Neuzugang Sahin schoss kein einziges Tor, aber auch den anderen Stürmern Baumgart, Iordache, Meszaros, Jungnickel und Brunnenmann gelang nichts mehr.
Dafür spielte sich das Geschehen häufig außerhalb des Spielfelds ab. In Aue wurde Trainer Sander von einer Rakete, die außerhalb des Stadions gezündet wurde getroffen und büßte seine Hörfähigkeit ein, Ronny Nikol und Rayk Schröder wurden beim Training suspendiert, die Lizenz für neue Saison erreichte Energie mit Mühe und Not und am drittletzten Spieltag wurden Ogungbure und Sahin aus dem Kader geworfen, weil sie nach 22 Uhr noch im Hotel sich Essen bestellten. Die Mannschaft war von der sportlichen Seite bis zum letzten Spieltag auf Platz 13 abstiegsgefährdet und konnte nur durch ein Unentschieden bei KSC bzw. Niederlagen von Ahlen oder Trier den Verbleib in der 2. Bundesliga sichern.
Also bis dahin nicht besser, als Trainer Ede Geyer nach dem 14. Spieltag entlassen wurde. Am gleichen Abend trat als letzter des erfolgreichen Dreigestirns Geyer/Stabach/Krein der Präsident Dieter Krein zurück. Die Spannung ruhte also auf dem letzten Spieltag. Spielmacher Mokhtari erklärte dem Verein, zur Eintracht wechseln zu wollen und wurde deshalb in den letzten beiden Spielen nicht mehr durch Petrik Sander berücksichtigt. Dafür durfte Tomas Bandrowski im Mittelfeld ran. Das letzte Spiel gegen Karlsruhe begann denkbar schlecht mit einem Eigentor von Timo Rost in der ersten Minute. Vor der Pause brachten Gunkel und Sahin durch sein erstes Tor für Energie die Mannschaft nach vorn. Eine Viertelstunde vor Schluss gleicht der KSC aus und in der letzten Minute gehen sie in Führung. Mit nur einem Tor Vorsprung rettet Energie sich in der 2. Bundesliga auf dem 14. Platz gegenüber Eintracht Trier, die neben Oberhausen, Essen und Erfurt absteigen. Köln, Duisburg und Eintracht Frankfurt steigen auf. Schluss, kein weiterer Kommentar!
Tore:
Mokhtari 8
Baumgart 4
Gunkel 3
Szelesi 3
Thurk 3
Iordache 2
Meszaros 2
Reghecampf 2
Sahin 1
Berhalter 1
Jungnickel 1
Löw 1
Schröder 1
Hysky 1
Rost 1
Radu, McKenna und Kioyo
Saison 2005/2006, 2. Bundesliga, Jahr 3 nach dem Abstieg
Die Vorsaison wurde durch den einen radikalen Schnitt in der Mannschaft abgehakt. Die Verträge von Christian Beeck (Karriereende), Moussa Latoundji (AS Dragons), Rayk Schröder (Jena), Adrian Iordache (Levadiakos), Norbert Meszaros (Debreceni), Björn Brunnemann (Erfurt), Brent Fisher (IK Start) und Adebowale Ogungbure (Sachsen Leipzig) wurden nicht verlängert. Zsolt Löw wechselte zu Hansa, Torsten Mattuschka zu Union und Tom Schikora nach Wattenscheid. Youssef Mokhtari wollte zu Eintracht Frankfurt wechseln, hatte aber noch einen gültigen Vertrag bis 2007 und bekam keine Freigabe. Durch Verstärkungen in der Defensive mit Sidney vom Absteiger Essen und Rückkehrer Kevin McKenna sowie die Offensiven Sergiu Radu (Bukarest), Markus Dworrak (Erfurt), Francis Kioyo (Essen) und Lawrence Aidoo (Nürnberg) lief die Vorbereitung ganz gut. Sebastian Schuppan aus der 2. Mannschaft etablierte sich ebenfalls gut.
Mit dem ersten Spieltag begann der Abschied von Mittelfeldregisseur Mokhtari. Er teilte Trainer Sander vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger Braunschweig mit, dass er sich psychisch nicht in der Lage fühle, für Energie aufzulaufen. Da mit Mokhtari auch zukünftig nicht mehr zu rechnen, kam es kurzfristig ein Ausleihgeschäft mit dem 1. FC Köln und am 2. Spieltag war er bereits weg.
Die Saison begann aufregend. Durch einen Elfmeter, bei dem zuvor Kioyo gefoult wurde, konnte Energie zu Hause gegen Braunschweig ausgleichen und kurz vor Schluss erzielte Kioyo den Siegtreffer. Francis Kioyo blieb auch im 2. Spiel in Bochum erfolgreich und traf doppelt, so dass Energie einen Punkt beim Favoriten mit nahm. Für einen Tritt in diesem Spiel wurde Kioyo für die nächsten drei Spiele gesperrt.
Das Pokalspiel beim Absteiger Essen wurde erst im Elfmeterschießen für Energie entschieden. Piplica hielt den letzten Elfer und versenkte im Gegenzug den Ball ins Tor. Im nächsten Punktspiel hagelte es gegen Aufsteiger Paderborn die erste Niederlage und dies auch noch zu Hause. Dies sollte gegen Siegen nicht wieder passieren. McKenna wurde in den Sturm versetzt und schoss gleich drei Tore. Anschließend gegen Tabellenführer Aachen gab es den höchsten Sieg in der 2. Bundesliga mit 5:1. Hier waren alle Stürmer erfolgreich. Auch die nächsten beiden Spiele in Burghausen und zu Hause gegen Aue wurden gewonnen, so dass Energie plötzlich auf dem 1. Tabellenplatz stand. Leider klappte es in Karlsruhe nicht mehr und die Mannschaft verlor 3:2 und landete auf Platz 2. Bis zum 8. Spieltag war Energie jedoch die Mannschaft, welche die meisten Tore geschossen hat. Danach ging es noch mal kurz auf Platz 1, aber das bedeutet in der 2. Liga nichts. Hier kann jeder gegen jeden gewinnen oder verlieren.
Und so kam die schlechteste Phase der Saison. In Freiburg hagelte es mit 4:1 die höchste Niederlage, es folgten unnötige Unentschieden gegen Ahlen, Rostock und in Dresden und die bitteren Heimniederlagen gegen Fürth und Offenbach. Energie rutsche auf Platz 6 und am letzten Tag der Hinrunde gelang noch ein versöhnlicher 3:2 bei den Löwen.
In der Winterpause wurde Daniel Ziebig vom HSV für die linke Seite ausgeliehen, da dort mit Markus Dworrak und Sebastian Schuppan eine Schwachstelle bestand. Das erste Rückrundenspiel in Braunschweig fiel mehrfach dem strengen Winter zum Opfer. Gegen Bochum setzte es noch mal eine unglückliche Heimniederlage, aber dann zog Energie an und an den anderen vorbei auf Platz 3. Ein weiterer Höhepunkt war das Gastspiel des FC Bayern zur 40-Jahrfeier des Vereins. Es folgten sechs Spiele, in denen Energie nur noch gewann oder unentschieden spielte. Hierbei ist besonders Sergiu Radu hervorzuheben, der in der Rückrunde die meisten Tore schoss.
Gegen Saarbrücken gab es nochmal eine Heimniederlage und dann folgten drei Siege (gegen Freiburg, in Ahlen und gegen Hansa), so dass sich Energie von den Verfolgern Fürth, Karlsruhe und Freiburg absetzen konnte. 4 Spieltage vor Schluss lag Energie mit 6 Punkten Abstand auf Platz 3. Aachen und Bochum waren bereits aufgestiegen. Am 31. Spieltag gelang bei direkten Konkurrenten in Fürth ein knappes Unentschieden und somit blieb der Vorsprung von 6 Punkten. Und nur noch 3 Spiele.
Das erste der drei Spiele wurde zu Hause gegen Dresden mit 1:1 vergeigt, beim zweiten Spiel folgte eine unnötige Niederlage bei den Offenbacher Kickers.
So kam es am letzten Spieltag zum spannenden Finale. Energie hatte es selbst in der Hand, durch einen Sieg über 1860 München, den Aufstieg klar zu machen. Die Verfolger Fürth, Karlsruhe und Freiburg warteten nur auf einen Fehler.
Die Löwen gingen mit 0:1 in Führung. Doch kurz vor der Pause nahm Komljenovic eine Hereingabe im Strafraum mit der Hand und Energie bekam den fälligen Elfmeter zugesprochen. Kapitän Berhalter schnappte sich den Ball und alle erinnerten sich an den bereits verschossenen Elfer in dieser Saison. Aber Gregg verwandelt eiskalt, so dass es zur Pause 1:1 stand. Nach der Pause spielte nur noch Energie und Vragel da Silva und Kevin McKenna machten mit ihren beiden Toren zum Endstand 3:1 den zweiten Aufstieg von Energie in die Bundesliga perfekt.
Es war nach 2000 ein zweites Wunder in der Lausitz.
Tore:
Radu 12
McKenna 10
Kioyo 8
Jungnickel 5
da Silva 4
Berhalter 3
Gunkel 3
Rost 2
Ziebig 1
Gomez 1
Sahin 1
Dworrak 1
Radu, Munteanu und Mitreski
Saison 2006/2007, Bundesliga, Jahr 1 nach dem Wiederaufstieg
Der zweite Aufstieg in die Bundesliga wurde durch die Sensation vor sechs Jahren etwas in den Schatten gestellt. Entweder glaubte keiner mehr so richtig an das zweite Wunder aus der Lausitz oder vielen war es beim zweiten Mal egal. Nichtsdestotrotz wurde vor Saisonbeginn an der Mannschaft gefeilt, die das Ziel Klassenerhalt in der 1. Bundesliga erreicht.
Die Verträge von Martin Hysky (Essen), Gunnar Berntsen (Karriereende), Kenan Sahin (Koblenz), Daniel Gomez (Metz) und Daniel Frahn (Hertha II) wurden nicht verlängert, für den an Köln ausgeliehenen Mokhtari fand man mit Duisburg einen Abnehmer, für Markus Dworrak in Dresden und der Kapitän Gregg Berhalter ging Richtung Münchner Löwen in der 2. Liga von Bord. Er war der einzige Verlust.
Für den Sturm wurden Stiven Rivić (NK Pula), Marco Küntzel (DSC Arminia Bielefeld) und Jiayi Shao (1860 München), für das linke Mittelfeld Vlad Munteanu (Dinamo Bukarest), in der Abwehr Mariusz Kukielka (Dynamo Dresden), Igor Mitreski (Beitar Jerusalem), Lukasz Kanik und Przemyslaw Trytko (beide Gornik Zabrze) sowie Gerhard Tremmel (Hertha BSC) als Konkurrenz für Tomislaw Piplica im Tor verpflichtet. Am Ende der Hinrunde wurden noch der Linksverteidiger Mario Cvitanovic (Dinamo Zagreb) und der Mittelfeldspieler Ervin Skela (Ascoli Calcio) eingestellt.
Die Saison begann mit einem guten Spiel in Mönchengladbach, dass jedoch mit Niederlage für Energie endete. Zur Strafe musste Gladbach am Saisonende absteigen. In dieser Saison siegte sowieso am Ende die Gerechtigkeit. Bayern gewann ganz knapp das Spiel im München und wurde am Ende nicht Meister. Energie schaffte es erstmalig, dass die Münchner in den ersten 30 Minuten keinen Schuss auf das gegnerische Tor abgaben. Dafür machte Energie Dampf. Auch das Spiel ins Mainz verlor Energie unglücklich (dafür stieg auch Mainz ab).
Überhaupt die stabile Abwehr um Kevin McKenna und Igor Mitreski ließen kaum Gegner durch. An Pipi scheiden sich wieder die Geister. Mal genialer Torhüter auf der Linie, mal brachten seine Fehltritte alle zur Verzweiflung (wie beim 1:0 durch Schweinsteiger in München oder bei 1:1 durch Kießling gegen Leverkusen).
Im Sturm dominierte Sergiu Radu im Zusammenspiel mit Francis Kioyo und Vlad Munteanu auf der linken Seite. Radu und sein rumänischer "Zwillingsbruder" Munteanu schossen jeweils mehr Tore als der bis dahin beste Energie-Bundesliga-Torschütze und ihr jetziger Berater Vasile Miriuta.
Die Konkurrenz spielte jedoch auch schwach. Noch am 30. Spieltag konnten alle Mannschaften ab dem 7. Platz absteigen und die ersten vier Mannschaften Meister werden.
So kam es, dass Energie nur einmal auf dem Abstiegsplatz stand und am 31. Spieltag mit dem Heimsieg gegen Leverkusen alles klar machte. Energie geriet noch einmal am letzten Spieltag beim VfB Stuttgart ins Blickfeld. Stuttgart löste am vorletzten Spieltag Schalke auf dem ersten Tabellenplatz ab und brauchte unbedingt einen Sieg gegen Energie. Dies gelang dann auch knapp und Energie konnte die Meisterfeier live miterleben. Sergiu Radu schoss sein 14. Saisontor und teilte sich mit Gomez (Stuttgart), Pantelic (Hertha) und Zidan (Mainz) den fünften Platz noch vor Top-Stürmern wie Klose, Pizarro und van der Vaart.
Tore:
Radu 14
Munteanu 11
Gunkel 2
Kioyo 2
Shao 2
Baumgart 2
da Silva 2
Kukielka 1
Rost 1
Skela, Jelić und Prasnikar
Saison 2007/2008, Bundesliga, Jahr 2 nach dem Wiederaufstieg
Es dauert in der Sommerpause auch nicht lange und Sergiu Radu sowie Vlad Munteanu wurden für 4,5 Mio. Euro an den VfL Wolfsburg verkauft. Ebenso verließ der Kapitän Kevin McKenna trotz Treueschwur Energie in Richtung 2. Liga zum 1. FC Köln und Daniel Gunkel wechselte zum Absteiger Mainz 05. Ansonsten trennte sich Energie von Sidney (Offenbach), Lars Jungnickel (Dynamo Dresden), Benjamin Schöckel (Wehen), André Thoms (Laubsdorf), Lawrence Aidoo (FSV Frankfurt) und Christof Neumann (Erfurt).
Als neue Spieler kamen Martin Männel von den Amateuren als weiterer Torwart, Michael Lerchl (Dynamo Dresden), Ovidiu Burcă (National Bukarest), Kristijan Ipsa (Varteks Varazdin) und Toni Wachsmuth (Carl-Heinz Jena) für die Abwehr, Christian Bassila (AE Larisas), Stanislav Angelov (Levski Sofia), Efstathios Aloneftis (AE Larisas) für das Mittelfeld und Dennis Sörensen (FC Midtjylland) und Dimitar Rangelow (Racing Strasbourg) für den Sturm. Das Stadion erhielt eine Blech-Nordtribüne und war somit zu 3/4 ein Fußballstadion.
Bevor die Saison richtig startete flog Energie gegen Rot-Weiß Essen nach Elfmeterschießen aus der ersten Runde des DFB-Pokals. Kurz danach verließ Zoltan Szelesi die Mannschaft Richtung Frankreich, da die rechte Abwehrseite künftig mit Stanislaw Angelov planmäßig besetzt sein sollte.
Die Saison begann mit einem Unentschieden in Leverkusen, bei dem ein Treffer von Aloneftis zu Unrecht aberkannt wurde. Das erste Heimspiel gegen Bochum endete böse. Energie macht 90 Minuten das Spiel, Bochum kommt zu zwei Chancen, macht die Tore und gewinnt. Damit begann die Talfahrt. Auswärts gegen Dortmund und Stuttgart 3:0 verloren und zu Hause gegen Nürnberg ein schmeichelhaftes unentschieden und gegen Wolfsburg wieder eine Heimklatsche.
Energie stand nach dem 6. Spieltag auf dem letzten Platz. Damit war für Sander und Hossi Schluss. Beide wurde mit Torwarttrainer Thomas Köhler gefeuert. Hinzu kamen ständige Umstellungen in der Mannschaft. Angelov war noch nicht spielberechtigt, weil die Freigabe nicht erteilt und bei Burcă eine Verletzung übersehen wurde, durch die er die ganze Saison nicht mehr in Tritt kam.
Das erste Spiel nach Petrik Sander bei den Bayern leitete Amateurcoach Heiko Weber. In München setzte es die höchste Saisonniederlage mit 5:0. Danach, am 28.9.07 wurde der neue Trainer Bojan Prasnikar vorgestellt. Der Slowene trainierte zuletzt NK Primorje Ajdovscina. Ihm wurden vorerst Antonio Ananiev und Franklin zur Seite gestellt. Später kam noch Co-Trainer Guido Hoffmann dazu. Das nächste Heimspiel gegen Eintracht führte Energie 2:0 zur Halbzeit, aber am Ende gelang nur ein Unentschieden. So dümpelte Energie bis zum Ende der Hinrunde weiter. 0:0 unentschieden bei Lieblingsgegner Hertha, Heimniederlage gegen Duisburg, Unentschieden in Bielefeld und dann kam ausgerechnet gegen die starken Schalker der erste Sieg mit 1:0 zu Hause.
Gegen Bielefeld wurde die Wachablösung im Tor umgesetzt. Für Kulttorhüter Tomislaw Piplica stand von nun an Gerhard Tremmel im Tor. Aber besser wurde es nicht. Niederlagen in Rostock und zu Hause gegen Bremen. Wenn es sportlich mal klappte, mischten sich die Schiris in das Geschehen ein ein. Ein Treffer gegen Bremen wurde aberkannt und ein Elfer den Bremern geschenkt. Am 15. Spieltag gab es gegen den KSC den zweiten Saisonsieg. Dreimal gegen Aluminium in der ersten Halbzeit und dann doch noch mit 2:0 durch Tore von Angelov und Rangelow gewonnen. Auswärts gab's beim HSV ein 0:0 und dann kam schon der letzte Spieltag zu Hause gegen Hannover. Energie lief zu einer Galavorstellung auf. Bassila, Sörensen, Ziebig und 2 mal Rangelow machten die Tore des mit 5:1 bisher höchsten Bundesligasiegs. Damit verließ die Mannschaft erstmals den letzten Tabellenplatz.
Zur Rückrunde verließen Steffen Baumgart (Magdeburg), Marko Küntzel (Augsburg), Tomasz Bandrowski (Lech Posnan) und Francis Kioyo (Maccabi Netanja) den Verein. Dafür kamen mit Ivan Radeljić (Slaven Belupo) für die Abwehr, Dušan Vasiljević (Kaposvári Rákóczi) und Christian Müller (Hertha) für das Mittelfeld, Michal Papadopulos (Leverkusen) und Branko Jelić (Xiamen Lanshi) für den Angriff als Verstärkungen.
Die ersten Spiele (Heimniederlagen gegen Leverkusen, Dortmund und Stuttgart, sowie in Wolfsburg, Unentschieden in Bochum und Nürnberg) brachten nichts zählbares ein. Doch dann kam mit dem Heimspiel der Tag von Branko Jelić und Gerry Tremmel. Die Münchner in Bestbesetzung mit Kahn, Ribery, Luca Toni, Klose, Schweinsteiger, Ze Roberto, Hamit Altintop und Lucio gingen durch die beiden Tore von Jelić und den von Ribery geschossenen und Tremmel gehaltenen Elfmeter mit 2:0 unter.
Dies war noch einmal das Signal für einen Schlussspurt im Abstiegskampf. Es folgte zwar noch eine Niederlage in Frankfurt, aber die Siege gegen Hertha, in Duisburg und gegen Bielefeld. Bei Schalke gab es noch eine 5:0-Klatsche, aber dann kam das entscheidende Spiel zu Hause gegen Hansa. Bis zur 82. Minute lag Energie mit 0:1 hinten und das noch in Unterzahl. Dann glich Timo Rost aus und Dimitar Rangelow schoss in der Nachspielzeit den Siegtreffer. In Bremen gab es noch eine Niederlage, zu Hause gegen KSC ein Unentschieden und am vorletzten Spieltag ein Heimsieg gegen den HSV. Damit war der Klassenerhalt perfekt, weil Duisburg und Rostock schon abgestiegen waren und Bielefeld und Nürnberg nicht mehr ran kamen. Am letzten Spieltag verlor Energie noch mal in Hannover, aber das war egal.
Tore:
Skela 7
Rangelow 6
Sörensen 6
Bassila 4
Jelić 3
Rost 3
Rivić 2
Papadopulos 2
Ziebig 1
Angelov 1
da Silva 1
Tremmel, Rangelow und Iliev
Saison 2008/2009, Bundesliga, Jahr 3 nach dem Wiederaufstieg
In der neuen Saison sollten Papadopulos (Boleslav), Aloneftis (Nikosia), Burcă (Beijing Guoan), Ipsa (Midtjylland), Feick und Männel (beide Wismut Aue), Schuppan und Wachsmuth (beide Paderborn) sowie Trytkov (Gdynia) nicht mehr für Energie spielen. Auch Christian Bassila nach langem Suchen fand mit Guingamp einen neuen Verein.
Als Zugänge meldete Manager Steffen Heidrich die Spieler Philipp Pentke (Augsburg) als weiteren Torwart, Cagdas Atan (Trabzonspor) und Savo Pavićević (Novi Sad) für die Abwehr, Marco Kurth (Aue) und Ivica Iliev (Saloniki) im Mittelfeld und für den Sturm Emil Jula (Galati).
Das Stadion wurde mit der Blech-Südtribüne nun als richtige Fußballarena geschlossen. Vor Saisonbeginn startete Energie mal seit langem wieder mit einem Sieg in den DFB-Pokal. Mit 0:3 gewann Energie bei TeBe. Aber in der Liga zeigte sich das alte Leiden. Am 6. Spieltag gab es bei Hertha den ersten Sieg. Wenigstens ist Hertha noch eine sichere Bank. Aber sonst gab es nur Niederlagen und Unentschieden. Seit dem 1. Spieltag auf einem Abstiegsplatz und ab dem 4. Spieltag dauerhaft letzter.
Zum Ende der Saison gab es noch einmal Hoffnung. Nicht, weil Energie plötzlich so gut spielte, sondern weil andere noch schlechter wurden. Der 2:0-Heimsieg am 29. Spieltag gegen Tabellenführer Wolfsburg mit Toren von Rangelow und Skela gab noch einmal neuen Mut. Energie rutschte auf Platz 15 vor. In Karlsruhe gab es 0:0 und die Bayern, die ihren Trainer Klinsmann feuerten, ließen in Cottbus nichts anbrennen. Ivica Iliev glich kurz vor der Pause noch zum 1:1 aus, aber Jula brachte den ball wieder nicht ins Tor und so war es nur eine Frage der Zeit, dass Demichelis und Podolski zum 1:3 Endstand erhöhten.
Den Ausschlag für das Saisonende gab das Heimspiel gegen Mönchengladbach. In der Nachspielzeit erzielten die Gäste das Siegtor und sicherten sich drei Punkte vor Energie. Am letzten Spieltag gab es noch einen 3:0-Heimsieg gegen Leverkusen, wodurch sich Energie den seit 18 Jahren erstmalig wieder vergebenen Relegationsplatz 16 sicherten. Der Gegner hieß Nürnberg, die bereits beim Hinspiel in Cottbus mit 0:3 alles klar machten. Im Rückspiel verlor Energie trotz starker Anfangsphase und 90minütiger Fanunterstützung mit 2:0 und stieg zum zweiten Mal aus der Bundesliga ab. Vor dem Spiel erklärte bereits Trainer Prasnikar seinen Rücktritt.
DFB-Pokal 1. Runde 09.08.08 TeBe - Energie 0:3
0:1 und 0:3 Rangelow, 0:2 Jelić
Souverän in Runde 2, diesmal!
1. Spieltag 16.08.08 Energie - Hoffenheim 0:3
0:1 und 0:3 Ibišević, 0:2 Ba
Klassisch ausgekontert und das 1:1 aberkannt
2. Spieltag 22.08.08 Hannover 96 - Energie 0:0
Der erste Punkt.
3. Spieltag 30.08.08 Energie - Borussia Dortmund 0:1
0:1 Subotić
4. Spieltag 13.09.08 Werder Bremen - Energie 3:0
1:0 Diego, 2:0 Frings, 3:0 Sanogo
75 Minuten gut verteidigt.
5. Spieltag 20.09.08 Energie - Bochum 1:1
1:0 Sörensen, 1:1 Yahia
Das erste Tor ist da.
2. Runde DFB-Pokal Di 23.09.08 Energie - M'gladbach 3:0
1:0 Rangelow (FE), 2:0 (FE) und 3:0 (FE) beide Skela
Wieder eine Runde weiter durch drei Elfmeter.
6. Spieltag 27.9.08 Hertha - Energie 0:1
0:1 Jelić
Der erste Sieg. Und dann noch gegen den Lieblingsgegner.
7. Spieltag 05.10.08 Energie - HSV 1:2
0:1 Olić, 1:1 Jelić, 1:2 Petrić
In letzter Minute verloren. Jugoslawien schoss die Tore.
8. Spieltag 1. FC Köln - Energie 1:0
9. Spieltag Energie - Eintracht Frankfurt 2:3 (Tore: Rangelow)
10. Spieltag Bielefeld - Energie 1:1 (Tor: Rangelow)
11. Spieltag Energie - Schalke 0:2
12. Spieltag Wolfsburg - Energie 3:0
13. Spieltag 15.11.08 Energie - KSC 1:0
Tor: Branko Jelić
Gekämpft, gewonnen, Anschluss gehalten. Aber immer noch Letzter.
14. Spieltag Sa 22.11.08 Bayern - Energie 4:1
0:1 Skela, 1:1 Ribery, 2:1 Demichelis, 3:1 Klose, 4:1 Toni
Gekämpft und keinen Stich gesehen.
15. Spieltag Sa 29.11.08 M'gladbach - Energie 1:3
0:1 Bradley (ET), 0:2 Sörensen, 1:2 Gohoir, 1:3 Jula
Clever gespielt und gekontert. 2. Auswärtssieg, runter vom 18. auf den 15. Platz
16. Spieltag Sa 06.12.08 Energie - VfB Stuttgart 0:3
0:1 Hilbert, 0:2 Simak, 0:3 Khedira
Gut gespielt und schön auskontern lassen.
17. Spieltag Sa 13.12.08 Leverkusen - Energie 1:1
1:0 Kießling, 1:1 Shao
Ausgleich in letzter Minute. Zur Winterpause auf dem Relegationsplatz 16.
DFB-Pokal 3. Runde Mi 28.01.09 Leverkusen - Energie 3:1
Tor: Skela
18. Spieltag Sa 31.01.2009 Hoffenheim - Energie 2:0
Weiter auf dem Abstiegsplatz.
19. Spieltag So 08.02.2009 Energie - Hannover 3:1
1:0 und 2:0 Rangelow, 3:0 Angelov, 3:1 Fahrenhorst
Rauf auf den 15. Platz.
20. Spieltag So 15.02.2009 Borussia Dortmund - Energie 1:1
0:1 Cagdas, 1:1 Frei
Gut gespielt und Platz 16 gehalten.
21. Spieltag Sa 21.02.2009 Energie - Werder Bremen 2:1
0:1 Almeida, 1:1 Iliev, 2:1 Rangelow
Sieg in letzter Minute, rauf aus Platz 14!
22. Spieltag Sa 28.02.2009 Bochum - Energie 3:2
0:1 Iliev, 1:1 Epalle, 1:2 Jula, 2:2 Fuchs, 3:2 Pfertzel (FE)
Einen Elfer nicht bekommen, dafür der Gegner einen unberechtigten Elfer und schon geht's wieder runter auf den Relegationsplatz.
23. Spieltag Sa 07.03.2009 Energie - Hertha 1:3
1:0 Cagdas, 1:1, 1:2 und 1:3 Woronin
Mehr Ballbesitz, mehr Chancen und trotzdem nicht clever. Eigentlich sogar ziemlich schlecht.
24. Spieltag So 15.03.2009 HSV - Energie 2:0
Ohne Tore gewinnt man nicht. Vorletzter.
25. Spieltag Sa 21.03.2009 Energie - 1. FC Köln 0:2
Eine Chance und ein zweifelhafter Elfer für Köln reichen, wenn Energie keine Tore schießt. Weiter Vorletzter.
26. Spieltag Sa 04.04.2009 Eintracht - Energie 2:1
0:1 Rangelow (FE), 1:1 Liberopoulus (FE), 2:1 Steinhöfer
2 zweifelhafte Elfmeter und kein Kampf. Noch Vorletzter.
27. Spieltag Sa 11.04.2009 Energie - Bielefeld 2:1
1:0 Rangelow, 1:1 Munteanu, 2:1 Angelov
Trotz ausgelassener Chancen noch im Rennen um den Klassenerhalt geblieben.
28. Spieltag Fr 17.04.2009 Schalke - Energie 4:0
Dafür gab es das Eintrittsgeld zurück. Weiter Vorletzter.
29. Spieltag So 26.04.2009 Energie - Wolfsburg 2:0
1:0 Rangelow, 2:0 Skela
Sieg gegen den Tabellenführer! Platz 15 vor Bielefeld, Gladbach und Karlsruhe.
30. Spieltag Sa 30.05.2009 Karlsruhe - Energie 0:0
31. Spieltag Sa 09.05.2009 Energie - Bayern 1:3
0:1 Sosa, 1:1 Iliev, 1:2 Demichelis, 1:3 Podolski
Der gleiche Spielverlauf wie gegen Hertha. Und hätte Jula das 2:1 nach der Pause gemacht ... da Bielefeld unentschieden spielte und Gladbach gewann, ging es runter auf Platz 17.
32. Spieltag Mi 13.05.2009 Energie - M'gladbach 0:1
Gegentor durch Dante in letzter Minute, keins geschossen. Platz 17 und wohl Abstieg.
33. Spieltag Sa 16.05.2009 Stuttgart - Energie 2:0
1:0 Hitzlsperger, 2:0 Cacao
Platz 17. Ein Punkt vor dem KSC und punktgleich mit Bielefeld.
34. Spieltag Sa 23.05.2009 Energie - Leverkusen 3:0
1:0 Jula, 2:0 Rivić, 3:0 Jula
Gekämpft wie noch nie. Und noch ein verschossener Elfer durch Skela. Bielefeld spielt unentschieden.
Energie auf Relegationsplatz 16.
Relegation Hinspiel Do 28.05.2009 Energie - Nürnberg 0:3
Aus anfänglichen guten Aktionen kam nichts zählbares heraus. Ohne Stürmer können keine Tore geschossen werden.
Relegation Rückspiel So 31.05.2009 Nürnberg - Energie 2:0
Trainer Prasnikar erklärte vor dem Spiel den Rücktritt. Nachwuchsstürmer Petersen kam zum ersten Einsatz von Beginn an. Aber nach den Gegentoren kam nur eine laue Schlussoffensive. Das war der Abstieg.
Tore:
Rangelow 9
Jelić 3
Iliev 3
Jula 2
Skela 2
Sörensen 2
Jula 2
Cagdas 2
Angelov 2
Rivić 1
Shao 1
Die schönsten Bundesligaspiele 2006 - 2009
04.03.2007
2:3 Sieg in Dortmund
0:1 Munteanu, 1:1 Frei, 1:2 Munteanu, 1:3 Shao, 2:3 Frei
Weidenfeller - Metzelder, Wörns (Saka), Brzenska, Kringe - Kehl (Amedick) - Tinga, Sahin - Ricken - Frei, Smolarek
Piplica - Szelesi, McKenna, Kukielka, Cvitanović - Rost, da Silva - Baumgart (Bandrowski), Munteanu (Ziebig) - Kioyo (Shao), Radu
16.03.2007
0:1 Sieg bei Hertha
Tor: Radu
Fiedler - J. Boateng (Dejagah), Šimunić, van Burik, Fathi (Bastürk) - Dardai - Ebert, K. Boateng (Zecke), Gilberto - Pantelić, Gimenez
Tremmel - Szelesi, McKenna, Kukielka, Cvitanović - da Silva (Gunkel), Rost - Baumgart (Shao), Munteanu - Kioyo, Radu (Rivić)
07.04.2007
1:3 Sieg bei der Eintracht
0:1 Radu, 1:1 Meier, 1:2 Preuß (ET), 1:3 Munteanu
Nikolov - Ochs, Russ, Vasoski, Spycher - Fink (Amanatidis) - Preuß (Huggel), Streit - Meier - Takahara, Heller (Köhler)
Piplica - da Silva, Kukielka, Cvitanović, Ziebig - Rost, Skela (Gunkel) - Baumgart, Munteanu (Bandrowski) - Radu (Shao), Kioyo
14.12.2007
5:1 Sieg gegen Hannover
1:0 Bassila , 2:0 Sörensen , 3:0 Rangelow, 4:0 Ziebig, 4:1 Kleine, 5:1 Rangelow
Tremmel - da Silva, Mitreski, Cvitanović, Ziebig - Angelov, Bassila, Rost, Skela (Rivić), Sörensen, Rangelow (Shao)
Enke - Cherundolo, Kleine, Vinicius, Tarnat (Rosenthal) - Schulz, Lala (Hashemian) - Huszti, Krebs (Stajner), Pinto - Hanke
15.03.2008
2:0 Sieg gegen die Bayern
Tore: Branko Jelić
Tremmel - Radeljić, Mitreski, Cvitanović, Ziebig - Sörensen, Bassila, Angelov, Skela (Christian Müller) - Rivić (Vasiljević), Jelić (Shao)
Kahn - Lell (Podolski), Lucio, van Buyten, Lahm (Jansen) - Altintop, Ze Roberto, Schweinsteiger (Sosa), Ribery - Klose, Toni
10.05.2008
2:0 Sieg gegen HSV
Tore: 1:0 Rivic, 2:0 Sörensen
Tremmel - da Silva, Mitreski, Kukielka, Radeljić - Vasiljević, Rost, Rivić (Shao), Skela - Rangelow (Papadopulos), Sörensen
Rost - Brecko (Sorin), Reinhardt, Mathijsen, Atouba - Kompany (Demel), de Jong, Jarolim (Trochowski), van der Vaart - Guerrero, Olić
23.05.2009
3:0 Sieg gegen Leverkusen (letztes Spiel in "Bundesligaphase 2")
1:0 Jula, 2:0 Rivic, 3:0 Jula
Tremmel - Angelov (Burca), Radeljić, Cagdas, Ziebig - Rost, Kukielka (Pavićević) - Rivić (Petersen), Skela, Shao - Jula
Adler - Castro, Friedrich, Haggui, Kadlec - Vidal - Schwegler (Sinkiewicz), Rolfes, Barnetta - Kießling, Helmes
Fortsetzung folgt ...