Geplant und umgesetzt von Daniela aus der Angebotsgruppe
Idee
Mithilfe der Märchenwürfel, welche mit Symbolen versehen sind, werden im Spiel Phantasiegeschichten erdacht und erzählt. Dieses Angebot dient der Sprachförderung, regt die Kreativität an und stärkt die Kommunikation der Kinder untereinander.
Reflexion verfasst von Daniela
"Es gibt sehr kommunikative und weniger kommunikative Kinder in der Gruppe. Ein Kind ist uns besonders aufgefallen, da es nur in Momenten spricht, wo es sich unbeobachtet fühlt und es spricht nur nach Aufforderung mit den Erziehern. ... Die Märchenwürfel bieten eine sehr gute Möglichkeit einen Gesprächsanlass für das Kind herzustellen. Die Kinder hörten sehr aufmerksam zu und traten nacheinander selbst in Interaktion. Durch die gewürfelten Symbole auf den Würfeln wurden die Kinder angeregt, eine kurze Geschichte zu entwickeln. Diese Geschichte hatte einen Anfang, Mittelteil und ein Ende. Die Kinder haben mit viel Phantasie wundervolle und einzigartige Geschichten erzählt. Sie kommunizierten miteinander und halfen sich gegenseitig mit Ideen, wie die Geschichte weiter gehen könnte. Die Kinder zeigten mir mit ihrer offenen Art und die aktive Mitwirkung an dem Angebot, dass ihnen die Märchenwürfel sehr gut gefallen haben."
Geplanz und Umgesetzt von Daniela aus der Angebotsgruppe
Idee
Die Handpuppe Clara erzählt die Geschichte von ihrem "großen Tag". Dabei erlebt sie verschiedene emotionale Situationen, die sie den Kindern erklärt und mit ihnen gemeinsam reflektiert. Mithilfe von Smileys und dem Ampelsystem lernen die Kinder ihre eigenen Gefühle zu formulieren und "Nein" zu sagen.
Reflexion verfasst von Daniela
"Die Kinder haben uns sehr freudig empfangen und sind sofort mit uns ins Gespräch gegangen. Sie berichteten uns von ihren Erlebnissen, ihrem Alltag in der Kita und stellten uns viele Fragen. ... Im Rollenspiel mit der Handpuppe Clara sprachen wir mit den Kindern auf Augenhöhe und kindgerecht über Gefühle. Die Kinder konnten Gefühle benennen und verbal erklären. Sie hatten drei verschiedene Gefühlssmileys zum optischen Anzeigen ihrer Gefühle. "Grün (lachender Smiley) = es ist alles in Ordnung/ ich fühle mich gut; Gelb (zweifelnder Smiley) = ich bin mir unsicher/ ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll; Rot (trauriger Smiley) = das tut mir nicht gut / ich möchte das nicht/ Stopp" Auf Fragen von Clara reagierten die Kinder sofort und brachten ihre Ideen zum richtigen Verhalten in grenzverletzenden Situationen ein. Die Kinder konnten sich in Clara einfühlen und die Gefühle richtig benennen, wie sich Clara in bestimmten Situationen gefühlt hat. Sie sprachen mit Clara und erklärten ihr bereits vorhandenes Wissen, wie man sich richtig verhält, wenn man etwas nicht möchte und wenn sich etwas nicht gut anfühlt. Sie sagten laut: „Nein“, „Stopp“, „Lass das!“."
Geplant und Umgesetzt von Ben aus der Angebotsgruppe
Idee
Mit Hilfe der Körperlandkarte visualisieren die Kinder, aufbauend auf dem vorherigen Angebot (Claras großer Tag), Körperteile und ihren emotionalen Bezug dazu, indem sie verschiedenfarbige Smileys verwenden. Dabei steht die Prävention im Vordergrund und einzelne Bereiche des Körpers werden benannt und somit das Wissen über den eigenen Körper wiederholt und erweitert. Im Anschluss wird der "Emotionen-Rap" gesungen und das "Nein-Sagen" spielerisch geübt.
Reflexion verfasst von Ben
"Die Kinder wirken recht unsicher bei dem Aufkleben der Smileys, da sie keinen Bezug dazu haben und die Bedeutung unklar ist, wodurch sie die Smileys oft an dieselbe Stelle klebten. Nach dem Aufkleben der Smileys benannten sie die Körperstellen, an die die Smileys geklebt wurden. Bei Unsicherheit gab ich Tipps oder half den Kindern gern. Nach diesem Angebot hängten wir die Körperlandkarte im Gruppenraum auf. Jedes Kind nahm sich ein oder zwei Magnete und befestigte damit die Körperlandkarte an der Tafel. Zum Abschluss des Angebotes sang ich mit den Kindern noch ein Bewegungslied. Dieses führte ich zweimal durch und die Kinder machten direkt mit."
Geplant und Verfasst von Ben aus der Angebotsgruppe
Idee
Die Kinder lernen ausgewählte Verkehrszeichen kennen und benennen diese. Sie üben sich sicher als Fußgänger im Straßenverkehr zu bewegen. Damit soll die Grundlage des sicheren Schulwegs vermittelt werden.
Reflexion verfasst von Ben
"Ich musste den Kindern am Anfang die Wichtigkeit der Verkehrszeichen verdeutlichen, indem ich sie beschrieb. Es ist wichtig zu wissen, wo man welches Verkehrszeichen finden kann im Straßenverkehr als Fußgänger, Autofahrer oder auch Radfahrer. Nicht alle Schilder sind für alle Verkehrsteilnehmer relevant, dabei muss man unterscheiden, wer muss bei welchem Schild was machen bzw. beachten. Es kam sehr gut bei den Kindern an."