Unser Dorf


Ein Spaziergang durch Rössing

Beginn des Weges: • Loderwinkel • Meierteich • Kreuzungsbereich Leinkamp / Friedrichstr. • Stettiner Str. / Danziger Str. • • Ecke Kirchstr., Gutshof, Rittergut I. • Unter den Eichen • Teich • Lange Straße • Karlstr. • Kirche • Kirchstr. / Pfarrstr. • Dorfgemeinschaftshaus • Maschstr. • Bahnhofstr. • Clausstr. • Clausstr. (2) • Ende des Spazierweges

Beginn des Weges:

(vom Ortseingang von Nordstemmen kommend)

Loderwinkel / Maschstr.

Links geht es:

• zur Leine,

• zum Sportplatz mit großem Sportheim, 1987 gebaut,

• zum neu entstehenden Naherholungsgebiet,

• zum Osterfeuerplatz (am Ostersonnabend),

• zum Hochzeitswäldchen an der Straße

„An der Zuckerfabrik" in dem seit 1993 Rössinger Brautpaare einen Erinnerungsbaum pflanzen können.

Loderwinkel

• alte gepflasterte dorftypische Straße, benannt wahrscheinlich nach dem gr. Brand von 1808

Meierteich

• Turnhalle, 1977 gebaut.

• Rechts liegen drei Tennisplätze, 1989 angelegt.

• Schild „Meierteich", alte Bezeichnung, zugeschütteter Teich vor 1977.

• Dorfbrunnen, 1995 auf altem Feuerlöschbrunnen errichtet

Kreuzungsbereich Leinkamp / Friedrichstr.

• Schild „Schlagbaum". Hier musste früher Zoll/Wegegeld für alle durchgehenden Fuhrwerke bezahlt werden.

• Neubaugebiet „Hinter den Buchen" Bebauung ab 1999.

• Schöner Blick zur Marienburg

Stettiner Str. / Danziger Str.

• Neubaugebiet ab ca. 1965.

• Dahinter Ortsrandbegrünung 1999.


Schloss in Rössing

(Verfasserin: Helga Fredebold)

Das heutige Wasserschloß wurde im Jahre 1589 fertiggestellt. Es hatte schon einen Vorgänger, eine wehrhafte Burg , die 1431 von dem Welfenherzog Heinrich dem Jüngeren zerstört worden war. Die Familie verlegte daraufhin ihren Hauptwohnsitz nach ihren anderen auswärtigen Besitzungen. Erst etwa 150 Jahre später, als 1579 Ludolph von Rössing Anna von Stöckheim (Stöcken) heiratete, begann er mit dem Bau des jetzigen Wasserschlosses. Ludolph verfügte Über beträchtliche Geldmittel aus Kriegsdiensten, stand er doch wiederholt im großzügigen Solde der spanischen und französischen Krone.Über einem Kellergewölbe wurde auf steinernem Sockel ein schlichtes, aus zwei rechtwinklig zueinander stehenden Flügeln bestehendes, doppelgeschossiges Gebäude im niedersächsischen Fachwerkstil der Renaissance errichtet und 1589 vollendet.

Unter den Eichen


Teich

• mit künstlicher Insel als Ruhezone für die Tiere.

• Brücke über den Rössingbach. Er entspringt im Hildesheimer Wald und mündet in die Leine. Brückenerneuerung 1986 mit Tafel.

• Dammweg zwischen Rössingbach und Schlossgraben. Er geht zum Wehr, sowie als Fußweg in die

Ortsmitte, zur Kirche, zum Dorfgemeinschaftshaus

Lange Straße

• Alter Brunnen auf dem Rittergut II aus dem Jahr 1685.

Kurt - Schumacher Platz, im Volksmund auch Rosenberg genannt.

• Kurt-Schumacher-Gedenkstein zur Erinnerung an den

deutschen Politiker, geb. in Ostpreußen, 1989 errichtet.

• ehem. Wassermühle am Rössingbach.

• ehem. Zugang zur Pferdetränke.

• Kreuzstein, urspr. stand er in der Feldmark Richtung Giften hier errichtet 1989.


Karlstr.

• Ehrenmal für die in den Weltkriegen gefallenen Soldaten und durch Gewalt gestorbenen Menschen.

Der neue Teil wurde 1968 errichtet.

Kirche

Fußweg in die Ortsmitte, alte Bezeichnung "Hückedahl", und Kuhfuß, jetzt Parkweg.

• Ev.-luth. Kirche, 1298 erbaut, 1755 zur Saalkirche umgebaut.

Kanzelaltar, letzte Renovierung 1999. Alte Kronleuchter.

Im Turm, Tafeln für die in den Kriegen gefallenen Soldaten.

Kirchstr. / Pfarrstr.

• Pfarrhaus, altes Fachwerkhaus aus den Jahren 1769 / 70.

• Drei-Gruppen - Kindergarten, errichtet 1994 für 75 Kinder.


Dorfgemeinschaftshaus

• eingeweiht 1991, ehem. Volksschule seit 1887 mit Leihbücherei, Kulturstube, Dorfarchiv, Lehrerwand, ostdeutscher Wand, Jugendraum, Archive der Vereine und Aufenthaltsräume für die Bevölkerung.

• Feuerwehrhaus, 1992 gebaut auf dem Platz des ehem. Badehauses mit Fahrzeugbox und Gruppenraum.

• Kleinkinderspielplatz.

Maschstr.

• Links der Bolzplatz mit Skateranlage, Holländerscheibe, Rutsche, diversen Schaukeln, Seilbahn


Bahnhofstr.

• Friedhof, hier angelegt um etwa 1860, erweitert 1904 und 1974, Kapelle, 1965 errichtet.

Clausstr.

• Förderwagen, 1991 zur Erinnerung an den Kalibergbau aufgestellt.

Clausstr. (2)

• Stein zur Erinnerung an die Dorferneuerung und Flurbereinigung 1990 errichtet.