Sind Sie chronisch krank und haben eine Diagnose wie Borreliose oder eine andere durch Zecken oder andere Stechinsekten übertragene Infektion. Dann ist unsere SHG vielleicht etwas für sie. Ein anderer Begriff ist MSIDS steht für Multiple Systemic Infectious Disease Syndrome und ist ein von Dr. Richard Horowitz entwickeltes Behandlungsmodell für chronische Borreliose und assoziierte zeckenübertragene Co-Infektionen. Es betrachtet chronische Krankheiten als Folge von bis zu 16 überlappenden Entzündungsquellen, darunter Infektionen, Immunstörungen, Toxine und hormonelle Dysfunktionen, und zielt auf einen individualisierten Therapieansatz. Wird das Puzzleteil chronische Infektion nicht erkannt, werden teilweise andere schwere Diagnosen wie Fibromyalgie, MS oder Parkinson gestellt.
Online-Treffen: Jeden 2. Dienstag im Monat ab 19:00 Uhr.
Präsenz-Treffen: Jeden 4. Montag im Monat um 11:00 Uhr in Homburg-Beeden im Turnerheim.
über genaue Details oder Terminverschiebungen wird kurz vorher per e-Mail informiert.
Anmeldung unter: e-Mail: buu-saar@online.de oder tel.: 06841 9590751
Unsere Ziele:
die Aufklärung über die Schwierigkeiten bei der Diagnostik und Behandlung von zeckenübertragenen Erkrankungen
die Verbreitung von Fachinformation
der Erfahrungsaustausch über die vielseitigen Beschwerden der Krankheit und die Probleme, die bei der Diagnostik und Behandlung auftreten
den Erfahrungsaustausch mit Kliniken und Praxen fördern
Mut machen und Austausch untereinander
Wir suchen die Zusammenarbeit mit Ärzten und Kliniken.
Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es, den Betroffenen Mut zu machen. Viele leiden nicht nur unter Schmerzen, sondern sind wegen ihrer Krankheit arbeitsunfähig und deshalb kommen auch noch massive soziale Nöte und finanzielle Probleme auf sie zu.
Wir setzen uns für jeden ein, der unsere Hilfe braucht. Daher freuen wir uns besonders, wenn wir neue Helfer finden, die sich wie wir gerne dem guten Zweck widmen. Helfende Hände sind jederzeit herzlich willkommen!
Zitate:
Borreliose ist gefürchtet und bekannt – doch oft bleibt sie nur die Spitze des Eisbergs. In der Regel handelt es sich um eine Mischinfektion, bei der Co-Infektionen wie Yersinien, Chlamydien, Mykoplasmen, Bartonellen, Rickettsien und viele weitere Bakterien, Viren und Parasiten eine zentrale Rolle spielen. Diese Erreger bleiben oft unentdeckt, obwohl sie die Therapie maßgeblich beeinflussen und ebenso schwierig zu behandeln sind wie die Borreliose selbst. (Dr. med. Lydia Reutter, Kompetenz in Arzneipflanzen)
Die Selbsthilfegruppe ist Mitglied bei der deutschen Borreliose Gesellschaft, Fatigatio e.V. Bundesverband ME/CFS, beim Borreliose und FSME Bund Deutschland, dem VDK und wird gefördert durch die Krankenkassen.