Antoniuskloster – Kloster des hl. Antonius Wiki DE – De’er Abba Antonios – Monastère de Saint-Antoine – Monastery of Saint Antony – Deir Mar Antonios /Deir Mar Antunnyus bei (Ras) Za`afaranya – Dieses Kloster meines Namenspatrons – Antonios Megalos oder Antonios Abbas oder Antoni Veliki – existiert bis auf den heutigen Tag – und es gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe („monasteries of the Arabian desert and Wadi Natrun„)
Dieses Ur-Kloster hat „derzeit“ – auch nach dem „arabischen Frühling“, siehe George Soros und CIA gemäß Autor F. William Engdahl – – ungefähr 300 oder so Mönche und gehört zur KOPTISCH-ÄGYPTISCHEN Kirche, die sich vor einiger Zeit von der äthiopisch-koptischen Kirche als autokephale Kirche abgetrennt hat – und wo bis heute ein vom DEMOTISCHEN abgeleiteter spätägyptischen Dialekt benutzt wird.
Die koptische Kirche und auch die römisch-katholische Kirche in Alexandria, die ebenfalls immer noch minimal vorhanden ist, leiten ihre Bedeutung ab von der Tatsache, daß Alexandrien der Sitz des Evangelisten und Apostels MARKUS war, welcher einer der sehr wenigen Heiligen zu sein scheint, von dem ZWEI STERBEORTE verehrt werden, nämlich einmal Alexandrien und zweitens Venedig, Markusdom, woselbst sich übrigens eine hochheilige BYZANTINISCHE Michaelsikone der oströmischen Kaiserin Zoe befindet. Ausserdem war Alexandria der Ort der alten BIBLIOTHEK von Alexandria aus hellenistischer Zeit seit Alexander dem Grossen, von wo bis ungefähr 600 n. Chr. etliche Handschriften nach Konstantinopel gerettet wurden. Anders gesagt: Zuerst war das WISSENSHAFTSZENTRUM HELIOPOLIS bei Kairo, dann Alexcandria ab 330 v. Chr., und viel später kamen OSTROM (=Konstantinopel) und noch später WESTROM (=Rom in Italien)
left: „Bunkerkirche“ Düsseldorf-Heerd, heute mit ägyptisch-koptischer Ikonostase
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Die Lage ALLER CHRISTEN in Ägypten ist aktuell so ausreichend SCHWIERIG, daß in den letzten Jahren an die 300.000 koptische Christen aus Ägypten GEFLOHEN sein sollen, was übrigens einer der GRÜNDE ist, warum wir heute in Deutschland eine bemerkenswert STARKE KOPTISCHE PRÄSENZ haben: Die Gemeinde in Düsseldorf-Heerdt in der alten „Bunkerkirche“ hat heute angeblich fast 2000 Mitglieder.
Die ägyptischen Kopten befinden sich – nebenbei gesagt – durchaus nicht alle „freiwillig“ in Deutschland, sondern weil der aktuelle ägyptische – und SEHR korrupte – Staat ein „Benachteiligungs-Regime“ durchführt, so daß die ALTEN RECHTE der Kopten aktuell nichts zählen. – (alt 15% der Sitze im Parlament – alt 40 % des Personals an Medizinhochschulen, aktuell 4% – aktuell kein Zugang zu Provinzspitzenpositionen und Staatsverwaltungsspitzenpositionen und so weiter). Ausserdem werden in Ägypten koptische Kirchen von Zeit zu Zeit zerstört und koptische Christen von Zeit zu Zeit ermordet.
In Deutschland ist das ägyptisch-koptische Zentrum in Kröffelbach/Hessen im St.Antonius-Kloster.
URL https://kroeffelbach.kopten.de/
Kröffelbach Hessen
St.-Antonius-Kloster mit Zentrum
Hauptstrasse 10, 35647 Waldsolms-Kröffelbach
Gottesdienst: täglich
Telefon 06085 – 23 17, Fax 06085 – 26 66
In Kröffelbach residiert der Koptische Bischof für Deutschland.
Bankverbindung 2021
Koptisches Kloster Kröffelbach
Volksbank Brandoberndorf
IBAN: DE04 5159 1300 0050 1015 09
BIC: GENODE51WBO
left: Swatij Otsche Antonij Weliki – style of Nowgorod (Weliki Nowgorod?)
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Das Antoniuskloster in Ägypten hat seltsamerweise in meinem Leben eine Rolle gespielt, weil in einer russisch-orthodoxen Umgebung, niemand den Unterschied zwischen MONOPHYSITISMUS, der eine HÄRESIE ist, und MIA-PHYSITISMUS der ägyptisch-koptischen Kirche Bescheid wusste.
Was also viel zu wenige wissen ist folgendes: Die ägyptisch-koptische Kirche steht mit ihrer THEOLOGIE des MIA-PHYSITISMUS auf dem Boden des KONZILS VON NICAEA 325 n. Chr. – und deshalb ist sie RECHTGLÄUBIG, auch wenn sie die Komplikationen der späteren „7 ökumenischen Konzilien“ nicht mitgemacht hat (ausser eventuell das Konzil von Chalzedon?) – weil es nämlich zu einer geographischen Entfremdung der Kirchen von dem ALTEN WISSENSCHAFTSZENTRUM ALEXANDRIA gekommen ist, wobei selbstverständlich auch etliche unschöne menschliche Verhaltensweisen eine Rolle gespielt haben. "Russisch-orthodoxe Umgebungen" in der deutschen DIASPORA sind übrigens ungeeignet für zarte Seelen. Ich selbst beschränke mich aktuell - auch wegen des aktuellen Ukraine-Krieges, wo man ERHEBLICHEN Druck auch von DEUTSHCEN BEHÖRDEN spürt,, auf gelegentliche Sympathiebekundungen durch gelegentliche Liturgie-Teilnahme zu besonderen Anlässen.
Die homepage des KOPTISCH-ÄGYPTISCHEN St.Antoniusklosters in Deir Mar Antunnyus /ÄGYPTEN an der Westküste des Roten Meeres, einige Kilometer entfernt von Ras Za`afaranya ändert sich öfter – und ich habe jetzt keine Zeit, die aktuelle Version herauszusuchen. Jedoch kann man diese Webseite auch über das Verzeichnis des Welt-Kulturerbes der Unesco finden...
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Follow up 29. Nov. 2021
Der verstorbene koptisch-ägyptische Papst Schenuda III. hat eine bemerkenswerte Gotteslehre auf Deutsch verfügbar und zugänglich gemacht.
Ich habe diese Skripte gefunden a) auf einer Buchwebseite der koptischen Christen, die ich vergessen habe und b) auf der Buch-Webseite des koptisch-ägyptischen Klosters mit angeschlossener Theologischer Hochschule in Waldsolms-Kröffelbach. Gesamt-Buchkatalog Kröffelbach URL http://kroeffelbach.kopten.de/dkb/ – Kröffelbach,Katalog Autor „Papst Schenouda III. URL http://kroeffelbach.kopten.de/dkb/papst-schenouda-iii/
Pope Shenouda III: Divinity of Christ – pdf The Divinity Of Christ – Pope Shenouda III
Papst Schenouda III.: Gottheit Christi, Version 2 – pdf 13_Papst_Schenouda III_Die Gottheit Christi_Version 2
Papst Schenouda III.: Natur Christi – pdf 19_Papst_Schenouda-III_Natur_Christi_Version-2
Papst Schenouda III hat ausserdem geschrieben zur Frage, wie wir überhaupt KENNTNIS von den EXTREMEN BESONDERHEITEN des Jesus Christus haben können, nämlich durch OFFENBARUNG, das heisst also dadurch, daß es IRGENDJEMAND uns Menschen MITGETEILT haben muss, weil wir von selbst nicht darauf gekommen wären! Ausserdem hat sich Papst Schenouda III geäussert zur Frage a) der vergleichenden Theologie und b) der „Theologie der nicht-chalzedonischen“ orthodoxen Kirchen und Christen.
Wenn wir Papst Schenouda III. ZUHÖREN, hören wir einer der ehemals BESTEN Bildungstraditionen überhaupt zu - nämlich der Überlieferungskette (Bibliothek) On/Heliopolis (bei Kairo) - die noch bis zur Zeit Jesu Christi irgendwie teilweise funktionierte - Bibliothek von Alexandrien (hellenistisch-griechisch).
In der pdf-Bibliothek der koptischen Theologischen Hochschule Kröffelbach-Waldsolms befindet sich ein Essay in ARABISCH zur Frage, daß das koptische Christentum von Alexandria KEINE Fortsetzung der ALTÄGYPTISCH-PHARAONISCHEN Religion ist, was auf den ersten Blick den neuen Forschungen von Manfred Görg zu widersprechen scheint. – siehe zum Beispiel: (Görg, Manfred: Mythos, Glaube und Geschcihte. Die Bilder des christlichen Credo un ihre Wurzeln im alten Ägypten; Düsseldorf: Patmos 2002, 4. Aufl.) – Eine MÖGLICHE Lösung scheint zu sein, daß man einerseits HISTORISCHE KONTINUITÄTEN beachtet und herausarbeitet – z.B. ÜBERNAHME und VERÄNDERUNG von SUMERISCHEN Vorlagen in der Schöpfungsgeschichte des Buches Genesis der Bibel, zum Beispiel „Fast-ABSCHRIFT“ von Weisheitslehren des Ptah Hotep aus der Redaktionsstufe des Mittleren Reiches in Ägypten im Bibelbuch „Kohelet“ -, dabei aber dann nicht die HISTORISCHEN DISKONTINUITÄTEN übersieht oder – Gott bewahre – ABSICHTLICH unterschlägt. Ein BEISPIEL für DISKONTINUITÄT wäre, daß im Christentum NICHT die „Priesterordnung des Aaron“ gilt, sondern die – viel ältere – „Priesterordnung des Melchisedek“. – Und Jesus Christus? Well, Jesus Christus ist – sozusagen – eine „DISKONTINUITÄT eingebettet in EINIGE Kontinuitäten“. – Aber was rede ich hier daher, denn das sind ja eigentlich BANALITÄTEN.
(Ägyptisch-)koptische Bücher in westlichen Sprachen und vor allem in Englisch gibt es unter anderem von einem Autoren „Father Tadros Yacoub Malaty“, der auch in youtube ist.