Maria Buike Memorial - German - English - Russian
Am Mittwoch, den 11. Juli 2018, dem Tag der Urteilsverkündung im Prozess gegen den NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) und Beate Tschäpe und Mitangeklagte in München, genau 1 Monat nach meinem 65. Geburtstag, habe ich folgende Informationen – bei ancestry.org – gefunden:
Maria Buike – 02-08-1920 (2.Aug.1920) – KZ-Häftlingsnummer 52012 (Flossenbürg) – am 01.091944 verlegt von KZ Ravensbrück nach KZ Neu Rohlau (verwaltet von KZ Flossenbürg; heute “Nova Role”, Tschechien) und als Zwangsarbeiterin zugeteilt den Bohemia-Keramikfabriken.
Jedoch: KZ Flossenbürg war mein ERSTER dokumentarischer Hinweis, aber es war die LETZTE Station meiner Mutter in ZWANGSARBEIT durch Nazi-deutsche NS-KZs-
Weiter unten werden wir lernen: Meine Mutter, Maria Marthe Buike war von Dez. 1939 – Juni 1945 STÄNDIG in NAZI-Gefängnissen. Aber nach ihrer eigenen Aussage ist sie auf dem Rückweg von deutschen NAZI-KZs in Berlin aufgegriffen worden von sowjetrussischen Truppen - und möglicherweise (keine Beweise!) nach Rawaruskaja gebracht worden. Jedenfalls weiß ich GAR NICHTS Gesichertes über den Verbleib meiner Mutter von 1945-1952. In 1952 wird meine Halbschwester in Bremen geboren - und im Bremer Ausländeramt (Stadt- und Polizeiamt, das in 1953 noch von Alt-Nazis verseucht war, wie die Zeitungen schrieben) taucht erstmals die SLAWISCHE VERSION meines Nachnahmens auf als "Bojko" = "Buike", aber mit "mouilliertem Vokal" (Vorsicht: höhere Bildung erforderlich!) wahrscheinlich KORREKTER "Boijko".
(Dies ist sehr praktisch., weil ich seit über 25 Jahren Kontakte zu russisch-orthodoxen Leuten habe und selbst offiziell serbisch-orthodox registriert bin.)
Wie meine Mutter überlebt hat, ist mir völlig schleierhaft. Als ich sie mit einer Sondergenehmigung meiner Vormundschaftstelle besuchen durfte, lebte sie als "geduldete Ausländerin" mit einem waschechten Chinesen zusammen!
Meine Mutter und meine leiblichen Verwandten haben mir NICHTS von NAZI-KZs erzählt und der deutsche Staat auch nicht! Anders gesagt: Meine Familie hat GESCHWIEGEN, weil sie DRECKIGE GEHEIMNISSE verbergen wollte oder weil sie ANGST hatte – oder beides!
Weil ich nun einmal ein in Deutschland geduldeter und von Anfang an BLOCKIERTER Schriftsteller bin, wird man mir entschuldigen, daß ich mich etwas auslasse über meine PESÖNLICHE MOTIVATION zu diesem ÖFFENTLICHEN Nachruf, und zwar ausgerechnet in einer Zeit, wo NEO-NAZIS in VIELEN Ländern und auch im aktuellen Ukraine-Krieg der Selenski-Leute wieder Morgenluft wittern - (ohne daß dies irgendjemanden in Britannien und den USA und anderen Ländern ausser Russland nenneswert stört) - und wo Ausländer gefährlich leben, wenn sie Abzeichen tragen, die der "deutsche Michel" zufälligerweise identifizieren und verstehen kann.
Wohlan denn: Dieses “Maria Buike Memorial” für meine leibliche Mutter wurde unter anderem deshalb angefertigt, weil ich einmal einen Bollywoodfilm aus Indien gesehen habe, wo der Welt-Filmstar Shah Rukh Khan sich zur Begrüssung seiner Mutter bis zum Fußboden verneigte, was natürlich ein Brauch ist, der auf die indischen Oberschichten beschränkt sein könnte. worin ich selbst aber eine wunderbare philosophische Idee ausgedrückt finde.
Diese INDISCHE Hochachtung kann aber nur schwerlich VERWECHSELT werden mit dem heute überall zu beobachtenden INFANTILISMUS, wo selbst erwachsene Männer manchmal NICHT bemerken, daß man mit 66 Jahren Lebensalter eine ANDERE Beziehung zu seiner Mutter hat als ein Baby, das die naturgegebene Milchquelle instinktiv bevorzugt.
Indien ist aber auch das Land, wo man fast nie Kuhmilch oder Kuhmilchprodukte konsumiert, wodurch MEHRERE Darmkrankheiten in Indien FAST GAR NICHT vorkommen – was plausibel insoweit erscheint, als die Natur es allgemein so eingerichtet zu haben scheint, daß MILCH für BABIES vorgesehen ist – nicht jedoch für Erwachsene. Ich probiere es TATSÄCHLICH im Augenblick aus: Leben – fast – OHNE Milchprodukte, wie das in INDIEN ganz normal ist …
Als nächstes klären wir einige HINTERGRÜNDE, wie alles kam, WARUM meine Mutter als geborene deutsche Staatsbürgerin, aus einer vor 300 Jahren (um 1750) eingewanderten und geflüchteten protestantischen französischen Hugenottenfamilie eine NAZI-Sonderbehandlung als ZWANGSARBEITERIN bekam, die sie pschophysisch kaputt überlebte.
Fakt 1: Meine direkten Verwandten von Mutterseite waren allerhöchstens Landarbeiter, eventuell kleine Vorarbeiter mit eigenem kleinen Gesindehäuschen in Blankenburg, Kreis Prenzlau, Uckermark, heutiges Ostdeutschland, nicht weit vom heute polnischen Stettin/Szczecin.
Fakt 2: Der Grund für die Verhaftung meiner Mutter durch die GESTAPO war, daß sie als ungefähr 18jähriges Landmädchen einen POLNISCHEN STAATSBÜRGER geküsst hat, was bei den NAZIS als "RASSENSCHANDE STRAFBAR" war. (Ich bin ernsthaft überrascht, wie damals TROTZ der vielen POLNISCHEN ARBEITSKOLONNEN auf deutschen Gross-Gütern der Landjunker im Osten junge deutsche Landmädchen von Ausländern ungeküsst überlebt haben!) Meine Mutter hat auch den NAMEN dieser "polnischen Liebschaft" aktenkundig gemacht.
Fakt 3: Der Familienname “Buike” ist SEHR HÄUFIG, ganz einfach, weil er wie “Müller, Meier, Schulte” eine BERUFSBEZEICHNUNG ist und nach Meinung von Ancestry.org möglicherweise auf ein altes holländisches Wort für “bee-master” / IMKER zurückgeht, so daß also schottisch/holländisches “Beverighk” oder ähnlich mit dem HEUTIGEN “Buike” zusammenhängen KÖNNTE – obwohl man das zuerst fast gar nicht glauben kann.
Den nächsten Punkt kann man wieder fast gar nicht glauben: 2019 (!!!) erhielt ich vom grossen Archiv in Arolsen, jetzt unter UNESCO Management and Regulations, ein KOMPLETTES DOSSIER über meine Mutter Maria Marthe Buike für die Jahre 1939-1945.
– Maria Buike, *2.8.1920 – bis 31.08.1944 KZ Ravensbrueck – KZ Prisoner-Number 12154 — ab 01.09.1944 KZ Flossenbuerg – KZ Prisoner-Number 52012 – bestätigte Information durch Datenbank-Personen-Opfer in Memorial Archives KZ Flossenbuerg - SEHR SELTSAM: Die Zifferngruppen "12" -"52" - "54" sind in meiner NEUEN TELEFONNUMMER ENTHALTEN, welche ich ungefähr 2019 bekam und bis heute beibehalten habe.
– KZ Flossenbuerg selbst wurde befreit von der 90. Division der 3. US-Armee (Third US Army)
– von KZ Flossenbuerg aus hat die SS mehrere sogenannte “Todesmärsche” gestartet.
– nach der FLUCHT der SS-Bewachungsmannschaften sind Häftlinge aus Nowa Role / Neu Rohlau von der 3. US-Armee aufgegriffen worden in Trohadin (=Drahutin, CSSR) am 07.05.1945.
Im Dokumentenkonvolut des ITS-Arolsen ist aber ersichtlich, daß meine Mutter von Dez. 1939 – Mitte 1945 DURCHGEHEND und STÄNDIG in deutschen NAZI-Gefängnissen und NAZI-KZs gewesen ist, siehe weiter unten, wie gesagt als ZANGSARBEITERIN.
Ich muß ein paar Worte verlieren über QUELLEN, die grob gesagt, in drei Gruppen unterteilt sind:
a) Dossier 1939-1945, Maria Buike von ITS Arolsen /UNESCO ab 2019 vorliegend;
b) Keyword "KZ Flossenbürg" ab 2018 vorliegend;
c) Ein Dokument aus Konvolut ITS Arolsen ist von “Polski Instytut Zrodlowy” / Polish Research Institut, heute in Library of University of Lund/Sweden und dort ONLINE VERFÜGBAR. Grund: Polski Instytut ist eine Collection von Dokumenten aus dem Umfeld von KZ Ravensbrück … University of Lund wurde das ITS-Konvolut Maria Buike 1939-1945 zur Verfügung gestellt.
DETAILS
Printquelle zu den KZ-Flossenbuerg- Informationen: Women in Flossenbürg Branch Camps: Hans Brenner Book Lists for 1944-1945, 1999 – online unter: Ancestry.com. Germany, Women in Flossenbürg Branch Camps (Hans Brenner Book Lists), 1944-1945 [database on-line]. Provo, UT, USA: Ancestry.com Operations, Inc., 2013.
(Möglicherweise ist „Ancestry.org“ ein “vested interest“ der Mormonen-“Kirche“ in Salt Lake City, Utah …) – Research of JewishGen.org – ebenfalls wahrscheinlich ein Ableger der Mormonen-Sekte in Salt Lake City.
Germany, Women in Flossenbürg Branch Camps (Hans Brenner Book Lists), 1944-1945
Social & Place Histories
direct link “Maria Buike, 1920, Flossenbuerg” – Ancestry URL https:// www.ancestry.co.uk/search/?name=Maria_Buike&event=_prenzlau- uckermark-brandenburg- germany_193895&birth=1920&birth_x=0-0-0&name_x=1_1
DOKUMENTS
Karteikarte KZ Flossenbürg
Karteikarte ITS Arolsen
Alliiertes Häftlingszertifikat von 1954 (!!)
ANMERKUNGEN zur HISTORISCHEN Einordnung