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Schröpfen ist nicht neu. Schon vor 5.300 Jahren wurde Schröpfen in Mesopotamien praktiziert. Im alten Griechenland war die Methode so beliebt und anerkannt, dass die Schröpfköpfe zum Symbol der Heilkunst wurden.
Zunächst muss der Therapeut ertasten wo sich Verspannungen befinden und muss diese genauer ertasten. Diese Aufgabe erfordert Erfahrung.
Danach muss die die Luft im Schröpfglas zunächst erwärmt werden um einen Unterdruck zu erzeugen.
Bei der traditionellen Methode wird brennende Watte in das Schröpfgefäß gelegt. Dies kann aber auch durch modernere Saugvorrichtungen, wie Gummibälle oder elektrische Pumpen durchgeführt werden.
Viele Menschen finden diese Behandlungsmethode angenehm, da Muskelverspannungen gelöst werden und somit Schmerzen gelindert oder sogar behoben werden können.
Schmerzen, Müdigkeit oder Stress befreit. Experten warnen jedoch davor, dass das Schröpfen kein Allheilmittel ist. Auch runde Blutergüsse bleiben auf der Haut zurück. Da diese Bereiche sehr empfindlich sind, empfehlen Experten, in den ersten vier Stunden nicht zu baden, um Schäden zu vermeiden. Außerdem sollten die Schröpfköpfe bei der nächsten Behandlung nicht wieder auf dieselben Punkte gesetzt werden. Schröpfen ist für Patienten, die Blutverdünner einnehmen, nicht geeignet.
Alternativ kann das Schröpfen auch mit Schröpfkopföl im Rahmen der Massage durchgeführt werden. Dies hat manchmal eine stärkere Wirkung haben als eine normale Massage.
Viele alternative Ärzte und Heilpraktiker bieten Schröpfmassagen an. Das Schröpfen hat eine schmerzlindernde Wirkung.
Man vermutet ein Freisetzen von Endorphinen (Hormone mit schmerzunterdrückender Wirkung) und einen verstärkten Abbau von Prostaglandinen (Hormone, die bei der Schmerzvermittlung eine Rolle spielen) in der Schröpfzone, was zu einer Schmerzlinderung führt.
akuten Entzündungen des betreffenden Hautareals
allergischen Hautveränderungen
bei Einnahme blutverdünnende Medikamente (z. B. Marcumar)
bei sehr niedrigem Blutdruck
bei Strahlentherapie
Blutgerinnungs- bzw. Wundheilungsstörungen
In der Schwangerschaft
über Narben oder Muttermalen
Wichtiger Hinweis.
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und sollte nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden. Sie ist kein Ersatz für den Besuch beim Arzt.