Ich heiße Don Luigi Pellanda. Ich bin 1885 in Crodo geboren. Ich lerne im Seminar von Novara. Meine Lehrer finden mich sehr klug. 1908 werde ich Priester und arbeite in Varzo und dann in Domodossola. Ich habe auch andere Hobbys. Ich bin ein Pionier im Motorradsport, aber nach einem Unfall muss ich aufhören. Ich interessiere mich auch für Filme, ich denke, dass sie gut für die Erziehung sind.
Während des Kriegs, zwischen 1943 und 1945, arbeite ich als Vermittler, um den Menschen zu helfen. Im August 1944 fahre ich mit einem Lastwagen nach Gravellona Toce. Ich hole 60 Zentner Mehl, weil die Stadt kein Brot hat. Am 9. September 1944 organisiere ich ein Treffen mit den deutschen und faschistischen Soldaten und den Partisanenführern Dionigi Superti und Alfredo di Dio. So wird Domodossola für eine Zeit befreit.
Ich schreibe das Buch „L’Ossola nella tempesta“, um diese Ereignisse zu erzählen. 1961 sterbe ich in Domodossola.