Ich heiße Luigi Francioli und bin am 1. Januar 1919 geboren. Ich arbeite als Fabrikarbeiter.
Am 25. August 1944 verhaften mich die Nazis. An diesem Tag greift ein Partisan deutsche Soldaten an. Er stoppt ihr Auto mit dem Motorrad, erschießt den Fahrer und flieht.
Ich laufe auf der Straße und die Nazis kontrollieren mich. Sie verlangen meine Papiere, aber ich habe sie zu Hause vergessen. Ich bekomme Angst, renne weg und verstecke mich in einem Keller. Doch jemand verrät mich. Die Soldaten finden mich. Der Sicherheitskommissar überredet mich, herauszukommen. Er bringt mich ins Gefängnis nach Domodossola. „Morgen früh gehst du nach Hause“, sagt er mir.
Am nächsten Morgen um 9:30 Uhr erschießen die Nazis einen Gefangenen. Ich sehe alles und bekomme Panik. Um 12 Uhr holen sie mich und Renato Bertolotti. Sie stellen uns an die Wand und erschießen uns.
Es ist der 26. August 1944. Heute erinnert man sich an mich als ziviles Opfer der deutschen Besatzung.