Sicherheitsbestimmungen der Sportschützen Büderich 1962 e. V.
Sicherheit beim Umgang mit Schusswaffen und Munition hat für uns oberste Priorität!
Auch wenn sie es nicht sind, behandle sie, als wären sie geladen.
All guns are always loaded. Even if they are not, treat them as if they are.
Auch bei „ungeladener“ Waffe gilt: Lauf immer in sichere Richtung.
Never let the muzzle cover anything you are not willing to destroy.
Das ist die goldene Sicherheitsregel – sie verhindert die meisten Unfälle.
Keep your finger off the trigger till your sights are on the target.
Schieße niemals auf etwas, das du nicht eindeutig identifiziert hast.
Identify your target, and what is behind it.
Wichtige Sicherheitshinweise
Den Anweisungen der Standaufsicht ist jederzeit unverzüglich Folge zu leisten.
Die Standaufsicht entscheidet in allen Fragen der Sicherheit verbindlich.
Mit dem Kommando „Sicherheit“ gilt: Waffen und Munition dürfen nicht mehr berührt werden.
Waffen nur am Schützenstand und nach Anweisung der Standaufsicht aus- und einpacken.
Es wird niemals eine geladene Waffe abgelegt.
Versuche niemals, eine fallende Waffe aufzufangen.
Munition getrennt von der Waffe aufbewahren, bis geladen wird.
Unbefugte Personen dürfen keinen Zugang zu Waffen oder Munition haben.
Alkohol, Drogen und berauschende Medikamente sind auf dem Schießstand streng verboten – auch Restalkohol.
Handytelefonate und das Tragen von Kopfhörern (Musik) am Schützenstand sind nicht gestattet.
Trockenübungen (Dry Fire) sind nur am Schützenstand und ausschließlich mit in den Kugelfang gerichteter Mündung erlaubt.
Augen- und Gehörschutz sind verpflichtend (besonders auf dem 25-m-Großkaliberstand).
Die Mündung zeigt während des Ladens, Entladens und bei Zielübungen immer in Richtung Kugelfang.
Bei Störungen oder Ladehemmungen: Waffe sichern, in sichere Richtung halten, Finger vom Abzug – und sofort die Standaufsicht informieren.
① Pistole: Magazin entnehmen
② Revolver: Leere Hülsen aus der Trommel entfernen
③ Verschluss offen bzw. Trommel ausgeschwenkt, Mündung zur Scheibe, Waffe auf der Ablage ablegen
④ Sicherheitsvorrichtung („Safety Flag“) einführen
Bei Ladehemmungen, technischen Störungen oder Unsicherheiten:
Waffe in sichere Richtung halten und die Standaufsicht rufen.
Das Schießen wird erst auf ausdrückliche Anordnung der Standaufsicht fortgesetzt.
Die Standaufsicht ist gegenüber allen auf dem Schießstand befindlichen Personen weisungsbefugt, soweit dies zur sicheren Durchführung des Schießbetriebs erforderlich ist. Sie können das Schießen und den Aufenthalt im Schießstand untersagen, wenn dies zur Verhütung von Gefahren erforderlich ist.
Personen, die den sicheren oder reibungslosen Ablauf stören, können vom Stand verwiesen werden. Im Falle eines Verweises hat die Standaufsicht den vollständigen Rückhalt des Vorstandes.
Die waffenrechtlichen Altersgrenzen für Kinder und Jugendliche sowie die Vorgaben zur Eignung von Aufsichtspersonen für die Kinder- und Jugendarbeit sind strikt einzuhalten.
Jeder Schütze ist mitverantwortlich für die Sicherheit am Stand.
Unsicheres Verhalten ist sofort anzusprechen bzw. der Standaufsicht zu melden – auch bei Beinahe-Vorfällen. „Siehe etwas – sage etwas.“
Jeder Schütze ist den Bestimmungen der Schießstandordnung des Deutschen Schützenbundes und der jeweils gültigen DSB-Sportordnung unterworfen, die er durch seine Teilnahme anerkennt.
→ Schießstandordnung des Deutschen Schützenbundes (PDF)
→ DSB-Sportordnung (aktuelle Fassung)
→ Teil 0 – Allgemein gültige Regeln für alle Disziplinen
→ Teil 2 – Regeln für Pistole und Revolver