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Ein weiteres Jahr mit 
Friedensreich Hundertwasser
Zeichnungen auf Papier und Seide

Eröffnung der Ausstellung und 
Vorstellung des Jahreskalenders 2017 
am 16. November 2016, 16.30 Uhr 
CaritasWohnen am Michaelkirchplatz

 

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Begegnungen mit dem Wunderbaren - Zeichnungen und Filzteppiche

Ein Projekt von Heilpädagogisches Wohnen am Michaelkirchplatz in Berlin und KreativHausBabe

GMB GmbH Knappenstraße 1 – 01968 Senftenberg
Ausstellung vom 25. April bis 25. Oktober 2016

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Ausstellung
5. Dezember 2014 – 15. Februar 2015
Begegnung mit dem Wunderbaren
Übermalungen & Filzteppiche

in der Friedenskirche der Stephanus-Stiftung, Berlin-Weißensee
Eine Ausstellung von CaritasWohnen am Michaelkirchplatz (Berlin)
Heilpädagogisches Wohnen für Kinder und Jugendliche
in Zusammenarbeit mit KreativHausBabe


"Herzlich willkommen!
WIr singen miteinander und freuen uns an den Klängen.
Und wir dürfen uns freuen über die neue Ausstellung, die wir jetzt gemeinsam eröffnen.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus dem CaritasWohnen am Michaelkirchplatz sind heute hier. Sie sind die Künstlerinnen und Künstler, die Hauptpersonen dieser Ausstellung. Ich darf sie herzlich begrüßen und ebenso Frau Simone Bachstein vom CaritasWohnen, einer Einrichtung, in der diese kreative Arbeit so getragen wird.
Als Projekt von CaritasWohnen gemeinsam mit KreativHausBabe entstand viel mehr als das, was wir jetzt hier sehen können und was beeindruckend schön anzusehen ist und farbenfrohe Wirkung entfaltet. Menschen brauchen Menschen, um etwas über sich und die Welt zu erfahren, um Wege zu finden, Erlebtes zu teilen.
In ihrem Kunstprojekt treffen Menschen aufeinander. So, wie sie sind, mit ihren Möglichkeiten; mit dem, was sie noch garnicht entdeckt haben und mit dem, was sie gemeinsam auf die Beine stellen können.
Sie nehmen eine Auszeit vom Alltäglichen und beschäftigen sich mit Tieren, mit der Natur; sie teilen Leben und teilen sich mit. Begegnung mit dem Wunderbaren haben sie das genannt. Begegnung, wie wir sie hier erleben, das bedeutet: auf Augenhöhe sein und mehr sehen, weil alle gemeinsam hinsehen.
Wunder kann ich wahrnehmen, wenn Raum für Wunder da ist und ich empfänglich bin für das, was Gott gemeint hat, als er uns alle ins Leben gerufen hat. Manche haben die Fähigkeit in der Vielschichtigkeit ihrer Arbeit genau dies zu befördern. Gabriela und Bogomil Helm sind solche Menschen, wo sich hohe Fachkompetenz vermengt mit dieser achtsamen Zugewandtheit. Sie machen Platz für Wunder, sie schaffen die Atmosphäre, die gut tut und das Werkzeug bereit stellt, das der andere braucht, um das Eigene zu sagen; farbenfroh und fröhlich.
Danke, dass Sie uns daran teilhaben lassen.

Frau Pastorin Anya Zademack
Rede zur Ausstellungseröffnung in der  Friedenskirche


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1990 gründeten wir das KreativHausBabe.....
Mehr als 1400 Jugendliche und Erwachsene besuchten unsere Kurse. Für viele von ihnen wurde das BabeHaus
ein "zweites Zuhause".
Es war eine schöne, eine produktive Zeit, an die wir uns gern zurückerinnern und die
uns geprägt hat.
Wir möchten das 25jährige Jubiläum in diesem Jahre zum Anlass nehmen, den TeilnehmerInnen,
den DozentInnen, den begleitenden Institutionen und den Mutmachern zu danken und gemeinsam der Höhepunkte zu erinnern.
 


Hallo meine Lieben, ja es war ein unglaubliches Fest und jeder Gedanke an die Stunden in Babe bringt ein Lächeln in unsere Gesichter.
Es fühlt sich zauberhaft an, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. An einem Ort zur selben Zeit soviel Lebensfreude, Individualität, Wertschätzung
und Offenheit zu erleben, ist Reichtum pur. Der Wert dieser Erfahrungen lässt sich nicht in Worte fassen. Ihr könnt sehr stolz auf eure Arbeit sein, auf das, was ihr so vielen Menschen gegeben habt. Liebe Gabi, lieber Bogo, drei Generationen Schiewies waren schon im Traumzauberbaum, haben eure Fürsorge, Zuwendung, Liebe und euren Respekt genossen. Es ist an uns, DANKE zu sagen. Schön, dass es euch gibt! Schön,
dass wir dazugehören dürfen! Liebste Grüße, Bine und Großfamilie (22. September 2014)

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„Ein Haus – umrankt von blauem Wein,
die Sonne sich drin findet, es ist nicht groß –
doch auch nicht klein, zum Leben einst gegründet…“

25 Jahre Kunsthaus BABE
Für Gabi & Bogo

Als wir uns auf der Insel in Treptow trafen, wo einer von Gabis Textilkursen seine Wurzeln hatte, war mein Interesse an »Handarbeiten« lange erloschen. In diese Schublade steckten wir immer die alltäglichen Bastelabende, die im Kursangebot der Clubs- und Kulturhäuser einen wichtiger Eckpfeiler der regionalen Kommunikation bilden. Hier finden nicht nur Kinder und Teenies, sondern auch ihre Eltern und Nachbarn einen Platz. Oft sind diese Begegnungen ähnlich und die Orte austauschbar – ebenso wie der blöde Rooibostee. Nicht jedoch bei Gabi&Bogo. Die Ankunft bei ihnen ist immer wie ein Familientreffen, oder besser ein Freundeskreis, nur eben viel enger – also doch Familie. Egal wieviel Zeit seid der letzten Begegnung verstrich – wir sind sofort in ihrer Umarmung herzlich aufgehoben. Solche Wärme prägt uns. Das vergessen wir nie.

Und dann noch die Sache mit der »Kunst« – nicht nur in Babe. Lehren mit Geduld, mit »Achtsamkeit«, gehört bei den Beiden zur Lebensart. Geduld & Beispiel! Sie reden nicht über Politik, sie engagieren sich einfach. Natürlich müssen auch einige Nächte durchdiskutiert werden. ..... und trotzdem: viel spannender ist es, Bogos Kompositionen anzuschauen, oder Gabis »Abschied in Grün«. Toll und scheinbar so einfach. Die Geschichte dahinter ist manchmal nur wundervoll und anderntags erschütternd. Weniger ein Erdbeben, mehr ein Hirnbeben.
Diese Verbindung von Kunst und Leben, von genauem Hinschauen, bis zum detailgetreuen Arbeiten. Profession ohne den Kontakt zur Wirklichkeit zu verlieren, all das hat in Babe seine Wurzeln geschlagen. nicht nur ... in den Bäumen, in den Kräutern rund ums Haus, der Pfefferminze für den Tee, dem Traumzauberbaum, sondern in den Herzen, im Bauch und im »Sonnengeflecht«.

Im Qigong gibt es eine kleine, sehr einfache Übung: »TEILE DIE WOLKEN« [parting the clouds].
Warum passt diese Performance so gut zum Babe-Universum?
Weil, wenn wir Anreisen, selbst bei Regen, die Wolken sich teilen und wir im wahrsten Sinne in ein anderes Universum eintreten. Sorgen und trübe Gedanken zerstreuen sich und glätten unsere Stirn. Wenn wir in der Übung die Wolken teilen, kann frische Luft intensiver unsere Lungen füllen und unser Energielevel steigt und wächst. Wir genießen die Weite der Bewegungen, wie die Weite des Brandenburger Landes.
Wir teilen die Wolken und können nun Details der Welt um uns herum besser erkennen. Die Wiese, den Faden, natürlich den Traumzauberbaum, das Feuer, das Wasser und die Mücke.
Wir teilen die Wolken und wir rücken zusammen. Ganz egal, wo unser Ursprung ist – hier im Babe-Universum sind wir gleich – 
wir sind gut aufgehoben. Und Gabi und Bogomil verzaubern unsere Gemeinschaft, dass wir nicht nur Schüler sind in einem Workshop, sondern auch Gestalter, Dozent, Künstler, Darsteller, Handwerker, Philosoph, Manager und Autor. Im Babe-Universum sind wir gleichzeitig präsent und gelassen – das ist wundervoll und so gesund.

Danke Euch Beiden für die Zeit an diesem Ort, für die Möglichkeit, uns selbst und vielen neuen Freunden zu begegnen.

Die Fingerspitzen wachsen in den Himmel und wir stärken unser »Shen« – [ Geist - Qi ]. Die Arme öffnen sich – wir befreien uns beim Ausatmen von verbrauchten, krankem Qi, um Platz zu schaffen für frische Kräfte. Kreislauf, Nährstoffaustausch wie das Leben, wie Babe.

Danke, dass Ihr geholfen habt, die Wolken zu teilen.

Berndt Bartel (Taji-Dozent)
20. September 2014

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Als ich klein war,

lief mir die Zeit als große, stolze Königin voraus, in der Ferne, unerreichbar, uneinholbar. Aber je größer ich wurde, desto näher kam ich ihr, sie wurde kleiner in meinen Augen. Wir liefen vielleicht zwanzig Jahre auf Augenhöhe nebeneinander her, bis sie sich unmerklich wieder zu entfernen begann, aber in die entgegengesetzte Richtung.  Jetzt bin ich älter als fünfzig und glaube, schneller als die Zeit zu sein. Besonders im Altern. Wenn ich mich manchmal umdrehe, winkt sie mir aus der Ferne zu. Sie ist klein geworden.  Immer kürzer werden die Jahre. Jene zwanzig  aber, die wir einigermaßen im Gleichklang nebeneinander herliefen, waren auch jene, in denen die Kinder groß wurden. Ihre Universen waren von Anfang an sehr unterschiedlich besetzt, aber eines einte sie alle: Das Babe-Universum. Einmal eingetaucht, stand die Zeit. Hier verrachten sie ihre Sommer- oder Herbstferien, nähten, leimten, wickelten ein oder kämpften gegen das Hochwasser. Hier kochten sie, rannten um die Wette, machten all den Radau, der in der Berliner Hochhausbettenburg undenkbar gewesen war, und wenn man sie wiederbekam, hatte man das Gefühl, dass sie der Zeit entrückt waren: Sie hatten immer ein wenig Mühe, sich wieder in die Abläufe des Alltags einzupendeln. Vorsichtig knüpften sie neue Stundenfäden, versuchten, den Tag zuungunsten der Nacht wenigstens ein bisschen zu dehnen, nicht ahnend, dass sie die Zeit ohnehin einholen würden, eines Tages… Inzwischen laufen sie längst auf Augenhöge mit ihr, und inzwischen sind es die Kinder der Kinder, die bald reif genug sind fürs Babe-Universum…  Dass es immer noch steht, verdankt sich Gabriela und Bogomil Helm, aber auch all jenen, die als Kursisten, groß oder klein, dabei waren und dabei sind. Wie gut, dass es Lebens-Werke gibt! Das KreativHausBabe ist eines. Eine Werkstatt, in der Leben und Zeit für einen Moment still genug stehen, um sie kunstvoll miteinander zu verflechten, zu verdrehen oder zu verkleben. So entstehen Zeugnisse des Innehaltens. Wenn wir auf sie achten, werden sie überdauern. Ein Weilchen jedenfalls.

Kathrin Schmidt, Schriftstellerin, Berlin

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13. bis 19. Juli 2014, KreativHausBabe       
Mädchen Machen Mode
Selbst entworfen, genäht, gefilzt und getragen


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Reinhard Lakomy ist gestorben. Wir sind unendlich traurig. Über viele Jahrzehnte haben uns seine Lieder, seine Welt-Sichten inspiriert
und das werden sie auch weiterhin tun. Sein "Traumzauberbaum", eine wundersame zweihundertjährige Buche, steht im Gutspark von Babe. Wenn wir unter ihr sitzen, auf ihr klettern, wenn wir uns "verzaubern" lassen von den unzähligen Gesichtern und Geschichten, die sich in die Rinde gegraben haben, dann werden wir an den "Erbauer und Beschützer" unseres kleinen Paradieses denken, dann ist er bei uns...
vielleicht stärker noch als bisher. Und wenn wir uns am Abend Blätter vom Baum unter die Kissen legen, hoffen wir,
dass Reinhard uns auch weiterhin hilft, einen guten Schlaf zu finden.

Der Traumzauberbaum. Zeichnungen von Kindern und Jugendlichen mit Handicap von CaritasWohnen am Michaelkirchplatz Berlin

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Ausstellung im Rathaus zu Havelberg




vom 18. Mai bis 13. September 2014
Rathaus Havelberg, Am Markt 1

Eröffnung der Ausstellung am 18. Mai 2014, 15 Uhr

Ein Projekt von CaritasWohnen am Michaelkirchplatz Berlin
in Zusammenarbeit mit BabeKurseKreativ und dem Verein Kunst im Rathaus Havelberg e. V.

Es stellen aus: Sarah, Hugito, Matze, Marcel, Felix, Cindy, Isabel, Julia, Thi-Anh, Levin, Seda, Nico, Andre, Fabian, Berna,  Benni, Levin, Merlin, Nico, Berna, Rayan, Yildiz, Paskal,Sven, Nico, Carolin, Maria, Natalie, Tatjana, Rayhan, Roberto, Mathias, Benjamin, Antonio, Pasquale, Roberto, Hamet, Ezgi


Vor den Toren der Stadt - GLEICH HINTER DEM HORIZONT

In unser KreativHausBabe kommen nun schon zum 14. Male auch Kinder und Jugendliche von CaritasWohnen. Gemeinsam mit BetreuerInnen und uns "Kurseltern" genießen sie die so andersartige ländliche Atmosphäre, spielen, wandern, wohnen und gestalten gemeinsam. Neben einer artenreichen Vogelwelt finden sie hier unter anderem Pferde, Schweine, Hühner, Gänse, Kühe, Ziegen: Tiere, die aus städtischen Lebensräumen meist schon seit Jahrzehnten verschwunden sind. Diesen Geschöpfen möchten wir uns gestaltend nähern und im Erleben des Konkreten Abneigungen und Fremdheit überwinden, als auch Respekt und Neugierde entwickeln. Wir verstehen die Begleitung und Lenkung dieses schöpferischen Prozesses auch als ein kunsttherapeutisches Experiment, dessen Wertig- und Nachhaltigkeit eng an die Vermeidung von Stress und Überforderungen gebunden ist. Eine wichtige Voraussetzung dafür wiederum ist die Vorbereitung von "entschleunigten und vertrauten Begegnungsräumen".

Gabriela & Bogomil J. Helm
Kursleitung KreativHausBabe 



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10 Jahre Cochlear Implant Gesellschaft Berlin-Brandenburg
Wir sagen der Berlin-Brandenburgischen Cochlear Implant Gesellschaft (BBCIG) e.V.
DANKE für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit
und gratulieren herzlichst zum 10. Geburtstag


Zum Glücklichsein gehört oft nicht viel

25. bis 27. September 2009 – CIC-Kinder im KreativHaus Babe 

Unser Kursdorf Babe liegt am Rande des Naturschutzgebietes „Untere Havel/Nord“ und dies wiederum ist Teil des von der UNESCO anerkannten Biosphärenreservates „Flusslandschaft Elbe“. Es ist eines der größten Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete für Wasservögel in Europa. Eine Vielzahl bedrohter Vogelarten, wie Fischadler und Schwarzstorch aber auch Gänse, Kraniche, Schwäne, Limikolen und Enten sind hier anzutreffen. Tausende Hektar unberührte Natur vor den Toren Berlins.

Hierher kommen nun schon zum fünften Male Kinder des Centrums für Cochlear Implant Rehabilitation (CIC Berlin-Brandenburg). Auf Idee und unter Leitung von Silvia Zichner sind sie eingeladen, im KreativHaus Babe einen Workshop „Plastisches Arbeiten“ zu besuchen. Gemeinsam mit drei Mitarbeiterinnen des CIC und uns „Kurseltern“ genießen sie die so andersartige ländliche Atmosphäre, spielen, wandern, wohnen und gestalten gemeinsam.

Drei Tage sind schnell vorbei, nicht jede künstlerische Technik ist in dieser Zeit vermittelbar. Wir entscheiden uns deshalb, mit den Kindern zu „bildhauern“. In einer kurzen Einführung zeigen wir ihnen unter anderem Werke der Kunstgeschichte, wir erklären das Material und die Werkzeuge und Ergebnisse vergangener Kurse, um die Scheu vor dieser für sie ungewohnten Unternehmung überwinden zu helfen. Porenbeton ist hervorragend geeignet für die besonderen Anforderungen dieses Wochenendes. Dieser im Baugewerbe benutzte Stein ist leicht zu bearbeiten und die Chance, am Ende der Kurstage auch ein vorzeigbares Ergebnis in den Händen zu halten, ist relativ groß.

Aber erst einmal erkunden wir Dorf und Umgebung; das Erklettern des „Traumzauberbaumes“ gehört inzwischen zum festen Programm ebenso wie der Besuch bei den Pferden und Ziegen. Die ersten Eindrücke und Ideen werden inzwischen in den ausgeteilten Skizzenbüchern verewigt, die Kontakte zu den Teilnehmer geknüpft oder ausgebaut. Dies scheint auch immer wieder zu den wichtigsten und nachhaltigsten Säulen dieser Gestaltungskurse zu gehören: die ungezwungene Möglichkeit, Kinder mit ähnlichen Handicaps zu erleben; die Chance, eigene Probleme relativieren zu können, aber auch um Tricks und Tipps zu erfahren, die den Umgang mit dem CI erleichtern könnten.

Gemeinsames Gestalten, zielorientiertes behutsames Anleiten, das einerseits auf die individuellen Neigungen eingeht, aber ebenso gruppendynamische Prozesse fördert, bekommt hier auch eine vermittelnde Funktion in einer für uns neuen Qualität. Wir sind jedesmal wieder tief berührt von der Kraft, mit der sich diese Kinder neue Erlebniswelten erobern. Viele von ihnen konnten wir schon mehrfach in Babe begrüßen und wir haben somit auch einen tieferen Einblick in biografische Entwicklungen, die uns ebenfalls befördern, z.B. anders mit eigenen Problemen umzugehen. Dieser Kurs gehört für uns zu den prägendsten des Jahres und wir hoffen, das Erwachsenwerden dieser Kinder noch über viele Jahre begleiten zu dürfen.

Gabriela & Bogomil J. Helm, Kursleiter



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1. Juli bis 12. August 2012
Grottenolme klagen nicht.
Fotomontagen & Objekte

Jürgen Thiesies, Gabriela & Bogomil J. Helm
Museum Osterburg/Altmark
Eröffnung Sonnabend, 30. Juni, 16 Uhr


grottenolme klagen nicht
ich hatte ihn vergessen, den olm.... dabei war er die sensation, der vermeintliche höhepunkt für gelangweilte ferienlagerkinder. jedes jahr wieder standen wir vor dem kaum beleuchteten grottenolmsee der rübeländer tropfsteinhöhlen. der olm schlechthin... erwachsene bekamen leuchtende augen... die touristenattraktion... aber nicht für kinder. es gereichte ihm nicht zum sympathieträger - weil, er gab sich nicht zu erkennen..  und hätte er sich ins licht gewagt, wir hätten den ganzen rummel um ihn nicht verstanden. das war vor nunmehr 50 jahren.in vorbereitung dieser ausstellung tauchte er auf meinem bildschirm auf... eher zufällig... aber nach zielgenauerem googeln kamen wir uns näher, viele seiner eigenschaften faszinierten, weil sie für mich unerreichbar und doch/oder wünschenswert schienen. ja, ich verstieg mich, ihm eine ostbiografie, sicher kaum verallgemeinerbar, anzudichten. nun trat er heftig in mein leben, eine kumpanei bahnte sich an. ich sah ihn schon als wappentier auf den fahnen, hinter denen wir gegen globalisierung, eichenprozessionsspinner, braunkohlekraftwerke, atom- und klimakatastrophe demonstrieren.

er hatte einfach so vieles von dem, was wir auch gerne hätten.
- die olmsche lebenserwartung liegt zwischen 80 und 100 jahre
- sein schutzprogramm zur verhinderung biochemischer schäden ist amphibische standardware, aber es gibt, ein rätsel für die wissenschaft, kaum zellulären verschleiß
- das fressen bestimmt nicht sein leben, er kann auch jahrelang darauf verzichten,
- gehen ihm gliedmaßen verloren, dann wachsen sie nach.
- seine vermehrungslust ist nicht der rede wert, alle 13 jahre bequemt er sich,wahlweise per ei oder voll entwickelt legt er seine nachkommen ins wasser.
- einer schleichenden sozialisierung, z.b. im hausaquarium, verwehrt er sich, lieber wählt er den freitod.
der olm - ein tier mit charakter, ein vorbild, ein leittier??? ... und das seit 20 millionen jahren.

wir wollen diesem sympathischen und eigenwilligen zeitgenossen unsere ausstellung widmen.......... grottenolme klagen nicht, auch wir wollen nicht klagen, anklagen schon. gabriela helm mit arbeiten aus der serie „BadBankFilz“ (bitte wortwörtlich nehmen) in erinnerung an die finanzkrise, inzwischen pervertiert zu einer fundamentalen gesellschaftlichen krise. aussitzen, wie es gabrielas kissen suggieren könnten, wäre sicher die falsche reaktion. bogomil helm zeigt aktuelle und ältere nahezu monochrome fotografiken aus dem projekt „dicht am grau“, einem versuch, „LeidKulturen“ hinter den kulissen einer bunten ablenkungsgesellschaft sichtbarer zu machen... aufnahmen vom oberdeck der titanic also, auf dem wir uns alle mehr oder weniger eingerichtet haben. jürgen thiesies letztlich baut uns wieder auf, seine objekte tun einfach gut. heiter und ironisierend bringt er in anlehnung an kontruktivistische bildauffassungen respektlos fundstücke in neue zusammenhänge. farbe gleitet nicht ab ins bunte. er schenkt uns das material, das unserer phantasie ein universum öffnet... alles scheint möglich.

Bogomil J. Helm, Juni 2012



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2010 Gitarre-Workshop im KreativHausBabe unter Leitung von Rainer Rohloff    
Wir danken allen Mitwirkenden und den vielen fleißigen Helfern im Hintergrund.
Es war wieder einmal ein großes und nachhaltiges Erlebnis!!!!


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Herzlichst willkommen auf unserer Homepage

Ihr habt hier die Möglichkeit, neben den aktuellen Kurs-, Ausstellungs- und Konzertterminen, mehr über uns und unsere Vorhaben zu erfahren. Noch sind die Seiten im Aufbau, wir mussten den Anbieter wechseln und hoffentlich mehr Datensicherheit bekommen. Unter KreativHausBabe kann man den aktuellen Kursplan einsehen. In der Bildergalerie (noch nicht verfügbar) könnt Ihr in verschiedenen Ordnern nach Bildern "kramen". Und natürlich würden wir uns freuen, wenn Ihr uns mit Kritik und Anregungen helfen könntet, die Homepage immer besser, immer praktikabler zu machen!!!!
Ohne Fridolins Beharrlichkeit, Ideen und Betreuung wäre diese Homepage nicht das, was sie ist. Danke, danke!!!

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