Als Holz für den Schaft haben wir getrocknete Triebe des Wolligen Schneeballs verwendet, wie es in prähistorischer Zeit oft gemacht wurde. Zuerst haben wir die Triebe von der Rinde befreit (mit Hobeln), sie in Wasser eingelegt und anschliessend über dem Bunsenbrenner erhitzt um sie geradezubiegen. Dann wurden sie mit einer Holzsäge an beiden Enden eingeschnitten. Die Kerbe am dickeren Ende hilft den Pfeil an der Sehne einzuspannen. In die andere Kerbe, befestigt mit Straussensehnen, kam die Pfeilspitze, welche wir entweder aus Knochen, Horn oder Feuerstein hergestellt haben. Anschliessend haben wir die Truthanfedern zu bestimmten Formen zugeschnitten und in 120°-Winkeln am Schaft angeklebt. Dabei haben wir darauf geachtet, immer dieselbe Federseite zu verwenden. Die Federn haben wir ebenfalls mit Straussensehnen fixiert – so entstand unser selbst gemachter prähistorischer Pfeil.
Als erstes haben wir den Stock gehobelt und anschliessend in Wasser gelegt, um ihn über der Hitze einer Bunsenbrenner-Flamme geradezubiegen.
Dann haben wir eine Kerbe für die Feuersteinspitze gemacht.
Um die Feuersteinspitze zu machen haben wir ein Lederstück genommen um unsere Hände zu schützen. Mit einem zweiten Stein haben wir Abschläge des Feuersteins gemacht, die z.T. sehr scharfe Kanten aufwiesen.
Als wir eine Spitze hatten haben wir sie (prähistorisch nicht ganz korrekt) mit Leim in der Kerbe befestigt.
Um es stabiler zu machen haben wir Sehnen befeuchtet und die um den Stock gewickelt.
Fertige Spitze.
Danach haben wir Truthahn Federn in der Mitte aufgeschnitten und ein schönen Teil ausgesucht und den dann zugeschnitten.
Diese Federn haben wir dann oben, unten und ebenfalls durch die Federn hindurch mit Straussensehnen befestigt.
Das war dann unser fertiger Pfeil.
Wir haben dann noch drei weitere mit den Spitzen aus Knochen, Geweih und einer anderen Form von Feuerstein gemacht.