Matthias Politycki, einer der renommiertesten und vielseitigsten deutschsprachigen Erzähler, meldet sich zurück auf der literarischen Bühne, mit »Alles wird gut – Chronik eines vermeidbaren Todes« (Hoffmann und Campe), einem Roman über die Macht der Liebe, die jede kulturelle Grenze überwindet, und über uralte Traditionen, an denen am Ende alles zerbricht.
Äthiopien 2020, am Vorabend des Krieges: Josef Trattner, Ausgrabungsleiter im Norden des Landes, verschlägt es an die Grenze zum Südsudan. In der winzigen Siedlung Surma Kibish begegnet er Natu, einer Frau mit abgerissenem Ohrläppchen – und einer Aura von Schönheit, Stärke und Gefahr, die ihn sogleich in ihren Bann zieht. Doch dann wird Trattner Zeuge, wie Natu öffentlich mit Stockhieben gezüchtigt wird. Als sie am nächsten Tag plötzlich in seinem Wagen sitzt, wähnt er sich bereits auf der Flucht, mit ihr zusammen, in ein neues Leben. Doch unerbittlich bahnt sich ihrer beider Verhängnis an – das alte Leben fordert seine Rechte und setzt alles daran, Natu zurückzubringen an den Ort ihrer Niederlage.
»Matthias Politycki zählt zu den wenigen Autoren, die über eine ganz eigene Sprache, einen unverkennbaren Sound verfügen.«
Denis Scheck
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Matthias Politycki liest aus seinem neuen Roman »Alles wird gut«
Veranstalter: Literaturhaus Hamburg
Datum: Dienstag, 25. April 2023
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg
Moderation: Maike Schiller
Eintritt: 12 € | 8 € (ermäßigt) | 6 € (Streaming)
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Zum Autor: Matthias Politycki gilt als großer Stilist und ist einer der vielseitigsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Werk besteht aus über dreißig Büchern, darunter Romane, Erzähl- und Gedichtbände sowie viel beachtete Sachbücher und Reisereportagen. Zuletzt erschienen von ihm der Roman »Das kann uns keiner nehmen«, von Spiegel Online als »Ein packender Deutschland-Roman – erzählt vor einer afrikanischen Kulisse.« gerühmt, der zu einem großen Publikumserfolg wurde sowie die viel diskutierte Streitschrift »Mein Abschied von Deutschland«.
HOFFMANN UND CAMPE | 28.03.2023