Katja Hoyers „Weimar. Glanz und Grauen der deutschen Geschichte“ steigt auf Platz 1 der besten Sachbücher des Monats Juni ein.
Katja Hoyers „Weimar. Glanz und Grauen der deutschen Geschichte“ steigt auf Platz 1 der besten Sachbücher des Monats Juni ein.
„Weimar. Glanz und Grauen der deutschen Geschichte“, der SPIEGEL-Bestsellerautorin und Historikerin Katja Hoyer steigt auf Platz 1 der besten Sachbücher des Monats Juni, gewählt von Die Welt, Radio 3 RBB, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Ö1, ein. Eine Jury aus Journalist*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wählt jeden Monat die zehn besten Sachbücher aus. Die Liste wird in der Welt, der NZZ sowie auf Radio 3 RBB und Ö1 des ORF-Radios veröffentlicht.
Hoyers neues Buch ist ein Porträt Weimars, das als Heimat der deutschen Hochkultur und Epizentrum der Nazi-Barbarei wie kein anderer Ort im Land für Licht und Dunkelheit, das Trauma des 20. Jahrhunderts und das Scheitern der Demokratie steht. Anhand der Schicksale des Buchbinders Carl Weirich, von Elisabeth Förster- Nietzsche, Schwester des berühmten Philosophen, der jüdischen Hotelbesitzerin Rosa Schmidt und weiterer Bewohner Weimars, lässt Hoyer die Geschichte der Zeit lebendig werden. Und sie macht deutlich, warum es keine Immunität gegen totalitäre Ideologien gibt: „Wir leben in unruhigen Zeiten. Und in solchen Zeiten wird die Vergangenheit zu einem Wegweiser für die Gegenwart. Der katastrophale Untergang der Weimarer Republik, der vielversprechenden Demokratie, die Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg aufgebaut hatte, verfolgt uns weiterhin. Die Kosten ihres
Scheiterns – Diktatur, Krieg und Völkermord – sind die ultimative Warnung der Geschichte.“
Katja Hoyer zählt zu den wichtigsten deutschen Historikerinnen auf internationaler Bühne. Sie forscht heute am King’s College London und ist Fellow der Royal Historical Society. Als gefragte Kommentatorin schreibt sie in britischen,
amerikanischen und deutschen Medien über Politik und Gesellschaft. Ihr Buch Diesseits der Mauer gehört zu den meistrezipierten Geschichtsbüchern der letzten Jahre.
Weitere Informationen zu „Weimar“ finden Sie hier und zu Lesungen hier.
HOFFMANN UND CAMPE | 28.05.2026