Am 17. September stellte der SPD-Politiker und Hamburger Kultursenator Carsten Brosda sein neues Buch »Mehr Zuversicht wagen« in der Hauptkirche St. Katharinen im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals vor. Pastorin Dr. Ulrike Murmann hieß den Autor und die Gäste in der Kirche willkommen und auch Heinz Lehmann von der Harbour Front Festivalleitung sprach ein paar Begrüßungsworte. Im Gespräch mit Regisseur Lars Jessen (u. a. »Mittagsstunde«) erzählte Carsten Brosda vom Aufwachsen im Ruhrgebiet, wo er nicht nur den Strukturwandel hautnah miterlebt hat, sondern auch das Auf und Ab von Schalke 04. Er sprach darüber, wie wichtig Zuversicht gerade in schwierigen Zeiten ist und wie die Politik die Kraft der Kunst nutzen kann, um von einer besseren Zukunft zu erzählen. Die zahlreichen Songs von Bruce Springsteen und anderen Künstlern machten diese Kraft erfahrbar und lockerten das Gespräch auf.
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Infos zum Buch:
In diesem ebenso erhellenden wie Hoffnung stiftenden Buch erzählt Carsten Brosda auf kluge und persönliche Weise, warum eine gute Zukunft trotz aller Krisen und Konflikte noch immer möglich ist. Plausible Gründe für das Gelingen einer besseren Gesellschaft entdeckt er unter anderem in den Songtexten von Bruce Springsteen, in Filmen wie Nomadland und auch in Büchern oder in Theaterstücken. Sie sind nicht bloß Versuche, eine chaotische Welt zu ordnen und besser zu verstehen. Carsten Brosda findet in diesen Erzählungen reiche Quellen politischer Zuversicht. Sie sind Ausdruck einer tieferen Vernunft und unabdingbare Voraussetzung dafür, künftig freier, gerechter und solidarischer zusammenzuleben. Ein faszinierendes Werk, das Politik nicht nur überraschend verständlich macht, sondern auch einen überzeugenden Gegenentwurf zum um sich greifenden Fatalismus liefert.
Über Carsten Brosda:
Dr. Carsten Brosda, Jahrgang 1974, ist Senator für Kultur und Medien in Hamburg sowie Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie und Co-Vorsitzender der Medien- und Netzpolitischen Kommission des SPD-Parteivorstandes. Nach einem Studium der Journalistik und Politikwissenschaft wurde er mit einer Arbeit über "Diskursiven Journalismus" promoviert. Er war u. a. Leiter der Abteilung Kommunikation des SPD-Parteivorstandes und arbeitet seit 2011 in Hamburg, zunächst als Leiter des Amtes Medien, ab 2016 als Staatsrat für Kultur, Medien und Digitalisierung und seit Februar 2017 als Senator.
HOFFMANN UND CAMPE | 18.09.2023