Am 2. November fand die Buchpremiere von Dirk Liesemers neuem Buch Café Größenwahn 1880-1915 * Wie in den Kaffeehäusern die Welt neu erfunden wurde« im Münchner Café Luitpold statt.
Im Gespräch mit Moderator Günter Keil berichtete Dirk Liesemer von seinen Recherchen, erzählte Anekdoten über im Buch porträtierte Künstler*innen wie Arthur Schnitzler, Frank Wedekind und Else Lasker-Schüler sowie die drei unter dem Oberbegriff »Café Größenwahn« berühmt gewordenen Kaffeehäuser »Café Griensteidl« in Wien, »Café Stefanie« in München und »Café des Westens« in Berlin.
Zudem las der Journalist und Buchautor aus seinem frisch veröffentlichten Buch. Anschließend signierte Dirk Liesemer Bücher für die zahlreichen Besucher.«
Über den Autor:
Dirk Liesemer, Jahrgang 1977, arbeitet als Journalist und Buchautor. Er schreibt insbesondere über Geschichte und Gesellschaft. Seine Texte sind in zahlreichen Magazinen erschienen, darunter GEO, mare, G/Geschichte, Free Men’s World undim Feuilleton der FAZ. Er lebt in München.Für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem ITB-Preis für „Das besondere Reisebuch“, sowie für diverse weitere Preise nominiert
Über das Buch:
An der Wende zum 20. Jahrhundert rebellieren junge Menschen gegen altes, prüdes Denken. Allen Widerständen zum Trotz wollen sie nichts weniger, als ausbrechen, das Leben genießen und sich selbst verwirklichen. Unter ihnen: Erich Mühsam, Else Lasker-Schüler und Arthur Schnitzler. Im Wiener „Café Griensteidl“, im Münchner „Café Stefanie“ und im Berliner „Café des Westens“ lieben und streiten sie sich, schmieden Allianzen und diskutieren dabei aberwitzige Visionen einer anderen, neuen Welt. Dirk Liesemer zeichnet ein ebenso faszinierendes wie höchst unterhaltsames Porträt der „Belle Époque“ – eine Zeit, in der jahrhundertealte Gefüge zerbrechen und die den eigenen Größenwahn stets um ein Vielfaches zu übertreffen vermochte.
HOFFMANN UND CAMPE | 03.11.2023