Интердисциплинарни дейности в часовете
по музика и немски език – 8.ж клас
Обучението по музика и чужд език има сходни характеристики: четене, слушане, емоционален аспект. Комбинирането на двата процеса чрез интердисциплинарни дейности води до постигане на още по- висока ефективност, а ученето носи радост и развива индивидуалните възможности на учениците. Методът на интердисциплинарните връзки е водещ елемент в часа по музика и доказано подпомага обучението по чужд език. Чрез него се създава образователна среда, в която учениците обогатяват своите умения и компетентности по немски език,но и разгръщат творческия си потенциал.
Чрез използването на едни от основните дейности в часа по музика, а именно възприемане и изпълнение на музика /песен/ учениците от 8.ж клас имаха възможност да усвояват немския език в естествена и приятна обстановка. За това подпомогнаха интердисциплинарните дейности свързани с песните „O Tannenbaum“ и „Guten Tag, Ich Bin der Nikolaus“. Слушането на песните в часа по музика демонстрира естествен образец за правилно изговаряне и спомогна за подобряване на произношението. Работата върху текста в часовете по немски език доведе до обогатяване на речниковия запас на учениците и повишаване на знанията им по отношение граматика и синтаксис.
Посочените песни освен в часовете по музика бяха изпълнени и на коледното тържество на класа. Тази дейност позволи на учениците да преодолеят страха и притеснението от изговаряне на чуждите думи и създаде емоционална среда, в която те да проявят своите индивидуални вокални и артистични заложби.
Интердисциплинарни дейности в часовете
по философия и немски език – 8.ж клас
Streiten
Manchmal kann das Streiten gut und nützlich sein. Aber nicht jeder kann richtig streiten. Man muss das lernen, denn Streiten verlangt die Bereitschaft, Kompromisse zu schließen.
Es gibt täglich viele Situationen, in denen Menschen schreien und nur auf ihrem Standpunkt bestehen, und gar nicht dazu bereit sind, dem anderen zuzuhören.
Wenn man tolerant und geduldig ist, können die Meinungsverschiedenheiten zu Veränderungen führen und helfen dabei, die beste Lösung des Problems zu finden.
Es ist unmöglich , den Streit zu vermeiden, aber, wenn wir richtig streiten, können wir auch davon profitieren.
Kämpfer oder Vermeider ? Haifisch oder Teddybär?
Welcher Konflikttyp bist du?Wie reagierst du in verschiedenen Konfliktsituationen?
Das Konfliktmodell nach Kenneth Thomas und Ralf Kilmann
Schildkröten, Haifische, Eulen, Füchse und der Teddybär. Es ist schon interessant zu sehen, auf welche typischen Verhaltensmuster Menschen verfallen,wenn sie in Konfliktsituationen geraten. Und die gibt es in unserem Alltag reichlich.
Die genannten Tiere stehen stellvertrettend für fünf Konfliktstile, die der Psychologe Kenneth W. Thomas erstmals in den 1970 er Jahren beschrieben hat.
1. Haifisch ( Durchsetzen )
Eine hohe Orientierung an den eigenen Interessen und eine geringe Rücksichtnahme gegenüber anderer Partei kennzeichnet den dominanten Stil, der auf Durchsetzung fokussiert ist.Bei diesem Konfliktstil nutzen Personen häufig ihre Autorität, ihre Position oder ihre Argumentationsstärke, um den eigenen Standpunkt gegen andere durchzudrücken.
2. Eule ( Konsens )
Der konsensorientierte Konfliktstil ist ausgerichtet auf eine hohe Berücksichtigung der Interessen des Gegenübers. Hier geht es darum, eine gemeinsame Lösung zu finden, die allen Beteiligten gerecht wird.Das bedeutet meistens, dem Problem wirklich auf den Grund zu gehen und die tieferliegenden Bedürfnisse der Konfliktparteien herauszufinden. Diese Verhaltensweise ist sinnvoll, wenn Perspektiven zusammengefügt werden müssen, um eine (kreative) Lösung für ein komplexes Problem zu finden.
3. Teddybär ( Nachgeben )
Wer seine eigenen Interessen zugunsten der Bedürfnisse anderer zurückstellt, wird gern als entgegenkommend bezeichnet. Selbstlose Großzügigkeit oder Menschlichfreundlichkeit sind durchweg positiv bewertete Ausprägungen dieses Verhaltensmusters. In seiner negativen Wendung würde man allerdings von Selbstaufopferung und geringer Selbstbehauptung sprechen. Für viele Menschen ist das Nachgeben eine Möglichkeit, unangenehme Situationen und Konflikte schnell zu beenden.
Nachgeben ist nicht unbedingt ein Ausdruck von Schwäche und mangelnder Selbstbehauptung. Auch dieser Konfliktstil setzt bestimmte Fähigkeiten voraus.
4. Schildkröte ( Vermeiden )
Eine geringe Berücksichtigung der eigenen und eine geringe Berücksichtigung der Interessen des Gegenübers kennzeichnet den vermeidenden Konfliktstil. Hier lässt sich der Konfliktpartner nicht festlegen, bezieht keine Position, sondern bemüht sich, offene Konfrontationen zu vermeiden. Hinter einem solchen Verhalten können verschiedene Motive stecken: einer bedrohlichen Situation ausweichen wollen oder ein diplomatisches Vorgehen.
5. Kompromiss ( Fuchs )
Dieser Konfliktstil ist der Weg der Mitte. Er hat von allem etwas: die Durchsetzung eigener Interessen ist ebenso im Blick wie die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des Gegenübers.Es besteht die Bereitschaft auf Maximalforderungen zu verzichten und der anderen Seite entgegenzukommen.Auf Dominanz wird verzichtet und ungelöste Aspekte werden z.B. vertagt oder zur Seite gelegt. Bei Kompromissen geht es immer darum, eine für beide Seiten akzeptable und zweckdienliche Lösung zu finden.
Der „beste” Stil: Verhaltensvariabilität
Es ist von Vorteil, eine große Verhaltensvariabilität zu besitzen. Denn unterschiedliche Situationen erfordern verschiedene Strategien.
Die Welt in 20 Jahren
Wir haben im Kunstunterricht Bilder zum Thema “Die Welt in 20 Jahren” gemalt und sie dann im Deutschunterricht präsentiert und beschrieben.