Michaela Medea
Michaela Medea
Biografie
Michaela Medea lebt und arbeitet im Bodmer Atelier in Zollikerberg bei Zürich. 1994 besuchte sie den Vorkurs an der Kunstgewerbeschule Zürich, bevor sie 1998–2003 Industrial Design an der ZHDK Zürich studierte. Nach ihrem Abschluss war sie über viele Jahre in unterschiedlichen Gestaltungsfeldern tätig, darunter Verpackungsdesign, Innenarchitektur, Grafik und Szenografie. 2021–2022 vertiefte sie ihre künstlerische Ausrichtung in Berlin. Während der Pandemie entwickelte sie im Zeichnen eine unmittelbare, materialbasierte Arbeitsweise, ausgehend von ihrer Erfahrung mit digitalen Prozessen. Seit 2022 liegt ihr Schwerpunkt auf der freien analogen Kunst.
Künstlerische Arbeit
Ausgehend von der Zeichnung entwickelt Michaela Medea
prozessbasierte Bildräume, in denen Figuren ohne Vorzeichnung entstehen. Sie verdichten Wahrnehmung und Erinnerung zu einer eigenständigen Bildsprache. Die Porträts sind keine Abbilder, sondern Zustandsbilder. Zwischen Verdichtung und Auflösung, Nähe und Entzug erzeugen sie Spannungsfelder, die weniger festlegen als vielmehr Wahrnehmung verschieben und eigene Assoziationen aktivieren.
Ausstellungen und Förderungen
Seit 2022 ist Michaela Medea kontinuierlich in Ausstellungen präsent. 2026 realisiert sie mehrere Einzelausstellungen in Zürich und der Region, darunter bei Sitio, in der Galerie Vogtei (Herrliberg) und in der Galerie Milchhütte (Zumikon). Parallel dazu beteiligt sie sich an Gruppenausstellungen, unter anderem in der Scuola di Scultura (Peccia und Cevio) sowie an der Visarte Jahresausstellung. In den Jahren 2025 und 2024 zeigte sie ihre Arbeiten in Einzelausstellungen in Biel, Wil und Oberuzwil sowie in Gruppenausstellungen in Zürich, Basel und Berlin.
Ihre Arbeit wird durch Förderungen begleitet, darunter die Residency im The Swatch Art Peace Hotel in Shanghai (2026), Projektbeiträge der Gemeinde Zollikon (2025) und von ThurKultur (2024) sowie die Atelierförderung im Paul-Bodmer-Atelier (2024). Zudem wurden drei ihrer Werke in die Kunstsammlung Artbon, Arbon, aufgenommen.