Am Mittwoch, dem 15. Mai 2024, fand der GeoRADO Praxistag in Dorfhain statt, eine Veranstaltung, die von der GeoRADO Stiftung organisiert wurde und sich als Höhepunkt im akademischen Kalender des Studienganges Geoingenieurwesen der TU Bergakademie Freiberg etabliert hat. Studenten aus verschiedenen Semestern hatten die Möglichkeit, in Begleitung von Mitarbeitern des Institutes für Geotechnik, an dieser Fachtagung teilzunehmen.
Der Praxistag bot eine einzigartige Kombination aus Fachvorträgen und praktischen Workshops unter dem Leitsatz: "Vom Bauplan zur Nachsorge: Die Phasen im Lebenszyklus von Bauwerken". Diese praxisorientierte Veranstaltung ermöglichte es den Studierenden, das theoretisch Erlernte in der Praxis anzuwenden und wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Branche zu gewinnen. Ein besonderes Highlight war die Vielfalt der angebotenen Workshops, in denen die Teilnehmer unter Anleitung erfahrener Fachleute selbst Hand anlegen konnten. Dies reichte von der Erkundung innovativer Geokunststoffe, über verschiedene Arten der Verankerung, Gründungen und Vernagelung bis hin zu netzbasierten Schutzsystemen gegen Naturgefahren. Die intensiven Diskussionen und praxisnahen Angebote der zahlreichen Firmen förderten nicht nur das Fachverständnis, sondern auch den Austausch zwischen Studenten und Fachleuten aus der Industrie.
Die Veranstaltung wurde durch die finanzielle Unterstützung des Verein Freiberger Geotechniker e.V. ermöglicht, dem an dieser Stelle ganz herzlich gedankt sei. Ihre Unterstützung hat es vielen Studenten ermöglicht, an diesem wertvollen Praxistag teilzunehmen und ihr Wissen, sowie ihr praktisches Verständnis erheblich zu erweitern.
Der GeoRADO Praxistag 2024 war somit ein voller Erfolg und wird sicherlich auch im kommenden Jahr erneut ein fester Bestandteil des akademischen Programms sein. Wir freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe und möchten hier noch einige Rezensionen von studentischen Teilnehmern dieser Veranstaltung teilen.
Der Verein Freiberger Geotechniker e.V. dankt Jonathan Berger für die Abfassung dieses Exkursionsberichtes.
Der GEOrado Praxistag war interessant und informativ gestaltet. Man erhielt Einblicke in eine Vielzahl von Themen. Ein Vortrag zum Thema „Prozessoptimierte Böschungssicherung bei anspruchsvollen Baugrundverhältnissen“ von der Firma Jähnig und Ischebeck gefiel mir besonders gut. Auch die Workshops, bei denen man auch selbst Hand anlegen konnte, weckten Interessen und waren sehr spannend.
Zusammenfassend kann man sagen, dass man als Student in die Themenvielfalt der Geotechnik eintauchen und verschieden Firmen kennenlernen konnte. Der Vorteil der Veranstaltung ist, dass man nicht nur Vorträge hört, sondern auch praxisnahe Arbeiten selber erleben und erledigen konnte. Der Besuch war sehr lohnenswert. Auch im nächsten Jahr werde ich die Veranstaltung besuchen.
Der Praxistag Georado war äußerst informativ. Besonders beeindruckt haben mich die praxisnahen Workshops und die zahlreichen Vorträge zu spannenden Themen. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Präsentationen zur Fels- und Murensicherung sowie der Vortrag zur Böschungssicherung mittels Mikropfählen.
Der Georado Praxistag ist für mich durch seine informative und interessante Gestaltung nur weiterzuempfehlen. Durch die vielen Fachvorträge und praktische Workshops bekam man einen guten Einblick in eine Vielzahl von spannenden Themen in der Geotechnik. Dabei gefiel mir besonders der Fachvortrag zum Thema BIM, wo anhand eines direkten Beispiels der Umgang mit der BIM-Modellierung erläutert wurde.
Aus studentischer Sicht war es ein sehr interessantes Event, jedes Unternehmen hat praxisnah seine Tätigkeiten und Aufgabenbereiche vorgestellt, wodurch man einen sehr guten Einblick und Überblick bekommen hat. Mit einem sehr ausführlichen Praxisbeispiel hat mich das Unternehmen Jähnig GmbH Felssicherung und Zaunbau überzeugt. In ihrem Fachvortag wurden ihre Tätigkeiten an einer umfangreichen Böschungssicherung erläutert, sowie deren Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Ischebeck Titan, die das Mikropfahlsystem zur Verfügung stellt.
Einen weiteren bleibenden Eindruck hat das Unternehmen Trumer Schutzbauten aus Salzburg hinterlassen. Mit ihrem Workshop haben sie Interesse geweckt und einen praxisnahen Einblick gegeben, da wir selbst Hand anlegen konnten.
Alles in allem bin ich von dieser Veranstaltung positiv sehr überrascht. Die praxisnahen Fachvorträge und Workshops sind ein guter Kontrast zum eher theoretischen Uni-Alltag.
Ich würde mich auf ein nächstes Mal sehr freuen.