Einleitung
Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata, die häufig bei älteren Männern auftritt. Sie kann zu Beschwerden wie häufigem Wasserlassen, nächtlichem Harndrang und einem schwachen Harnstrahl führen. Wenn medikamentöse Behandlungen nicht ausreichen, können operative Verfahren in Betracht gezogen werden.
Operative Verfahren
Transurethrale Resektion der Prostata (TURP)
Beschreibung: Bei der TURP wird überschüssiges Prostatagewebe durch die Harnröhre entfernt. Ein Resektoskop wird eingeführt, und das Gewebe wird mit einer Elektroschlinge abgetragen.
Vorteile: Langjährige Erfahrung, gute Langzeitergebnisse, Verbesserung des Harnflusses.
Nachteile: Mögliche Komplikationen wie Blutungen, Infektionen und retrograde Ejakulation1.
Transurethrale Inzision der Prostata (TUIP)
Beschreibung: Bei der TUIP werden kleine Schnitte in den Blasenhals und die Prostata gemacht, um den Harnfluss zu verbessern.
Vorteile: Weniger invasiv als TURP, geringeres Risiko für retrograde Ejakulation.
Endoskopische Enukleation der Prostata (EEP)
Beschreibung: Das Prostatagewebe wird endoskopisch entlang der Pseudokapsel entfernt.
Vorteile: Effektiv bei größeren Prostatavolumina, geringeres Risiko für Blutungen.
Nachteile: Technisch anspruchsvoll, erfordert spezielle Ausrüstung2.
Lasertherapie
Beschreibung: Laserenergie wird verwendet, um überschüssiges Prostatagewebe zu verdampfen oder zu entfernen.
Vorteile: Weniger Blutungen, kürzere Erholungszeit.
Nachteile: Mögliche Notwendigkeit von Nachbehandlungen, hohe Kosten2.
Minimalinvasive Verfahren
Urolift: Implantate werden eingesetzt, um die Prostata zu stützen und die Harnröhre offen zu halten.
Wasserdampftherapie: Wasserdampf wird in das Prostatagewebe injiziert, um es zu schrumpfen1.
weitere Info zur Wasserdampftherapie
Weitere Informationen
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