Das ist mein persönliches Musikprojekt mit der Nutzung von KI
Und bevor sich nun wieder alle aufregen:
Ja, ich mache Musik mit KI und regulären DAW. Ich nutze dafür Synthesizer und alle erdenklichen Plug-Ins, die der Markt bisher vorgebracht hat.
Unsummen habe ich dafür ausgegeben.
Meine Musikrichtung ist sehr breit aufgestellt und reicht von Pop, Dance, French House zu deutschen Liedermachern und französischem Chanson. Ebenso Instrumentalmusik,
die angehaucht ist von der kommerziellen "Fahrstuhlmusik" der 70er und 80er Jahre. Und- ich liebe die 70er Jahre Disco Musik.
Bei diesen Genre fehlte mir bisher immer eines: Professionelle Orchestersounds und Sänger. Das Rumprobieren mit den üblichen Synthesizern hat mich nie zufrieden sein lassen und so landeten viele Projekte in der Ableton Live Schublade...bis jetzt.
Mit KI habe ich nun Möglichkeiten, die bisher nicht ohen weiteres möglich waren. Ich kann meine "Fragmente" nun zuende bringen und sogar veröffentlichen.
Hätte man mir das vor einem Jahr gesagt, das hätte ich nicht ernst genommen.
Es soll mir bitte niemand kommen und argumentieren, das hätte nichts mit Musiker sein oder Musik machen zu tun..ich sehe das tatsächlich differenzierter, denn man darf nicht vergessen:
Als Ende der 60er Jahre die ersten Synthesizer auf den Markt kamen, sagte man auch: "Das hat keine Zukunft" oder "Das ist doch keine Musik, ein paar Schalter und Knöpfe bedienen" "Das hat doch nichts mit Musik zu tun!" Heute sind diese technischen Errungenschaften aus keinem Tonstudio mehr wegzudenken.
Als Cher den Autotune Effekt populär machte, hieß es kurz: Was soll das denn sein? Zwei drei Jahre später wurde dieser Effekt weiter verwendet und etabliert.
Was viele aber nicht wissen: Autotune gab es schon lange vor Cher und T-Pain. Er wurde nur "unhörbar" zur Tonhöhenkorrektur eingesetzt, so dass man es nicht bemerkte.
Und alle diejenigen, die jetzt an die "Moral" bei den Machern von KI generierter Musik appellieren, bezüglich der Raubs an künstlerischen Ausgangsmaterial,
mit dem man die KI mal gefüttert hat:
Ende der 90er Jahre / Anfang 2000 wurde im großen Stil Musikraub betrieben. Über Cloudservices und Datenbänke wurde massenhaft illegal Musik "gezogen" !
MP3 hieß das Zauberwort (übrigens auch so eine Neuerung, der man keine Zukunft gab ).
Da war kaum einer, der sagte, denkt doch mal an die Künstler, das ist ja Diebstahl...die bekommen so kein Geld.
Nein, im Gegenteil, statt sich eine Single oder CD im Laden zu kaufen, wurde schlichtweg geklaut.
Ich will hier gar nicht mit dem erhobenen Zeigefinger argumentieren, ich mag nur keine Doppelmoral.
Denn, wer sich mit dem Magix Music Maker und den dazugehörigen Sample Bibliotheken, seinen ersten Schulball Smasher zusammengeklickt hat, ist nun auch nicht der größte Musiker vor dem Herrn. Will damit sagen, nutzt die Möglichkeiten und heult nicht rum. Lernt damit zu leben, wenn ihr euch wieder ein Selfie per Ki in ein Comic, Ölbild oder Science Fiction Poster zusammenpromptet.
Man muss KI Musik nicht mögen, dann hört eben traditionelle Musik.